Wenn ich mich selbst wertschätze, fange ich an mir ein Bild darüber zu machen, was es ist, dass mich befremdet.
Mit Fragen und mit Nachforschen, gegen meinen mir anerzogenen Ehrenkodex, dass "Schnüffeln ganz pfui für Frau" ist.
Ich gehe der Sache auf den Grund, mit dem Risiko, auf tiefe Abgründe, auch in mir zu stoßen.
Was daran "überaus erheiternd" ist, erschließt sich mir nicht.
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18.02.2009, 08:19Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
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18.02.2009, 08:27Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Wenn Du Dich auf mich beziehst, dann stell doch bitte den korrekten Kontext her, Herbstblatt. Erheiternd finde ich, dass Liebesgefühle ohne Beweise auskommen dürfen, um als Basis für grosse Entscheidungen zu dienen, während negative Empfindungen wie Zweifel und Unruhe keineswegs als ausreichende Entscheidungsgrundlage angesehen werden.
Schnüffeln finde ich nicht erheiternd, sondern daneben - im Parnterschaftskontext haben sie für mich nichts verloren. Menschen, die mir a) misstrauen, ohne dieses Misstrauen gemeinsam mit mir zu hinterfragen, und b) hinter mir her schnüffeln, haben sich für mich als Partner disqualifiziert.
Grüssle
Seawasp
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18.02.2009, 09:59Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
IMHO brauchst du eins: Gewissheit über dein Gefühl. Wenn du nicht gelernt hast, dir selbst soweit zu trauen... nun ja. Persönlich tragisch und sicherlich auch durch falsche Verhaltensweisen der Umwelt (s.o., verunsichern) gefördert - aber ein Persönlichkeitszug, der dringend ausgebaut gehört.
Tja. Ich möchte auch mein Haus sanieren - dann mach ich das doch gleich warm und setz auf die Brandversicherung
so ähnlich kommt mir der beschriebene Lösungsweg vor: ich selbst krieg's aus mir heraus nicht hin, dann greif ich mal zu einer kleinen moralischen Unsauberkeit (die ja angesichts der ach soooo großen des Partners gar nicht schlimm ist), kann mich trotzdem gut fühlen und genau das tun, was ich schon lange gewusst habe, mich aber nicht getraut habe.
Das Ziel ist mit Sicherheit erreicht (und das ist auch gut so) - nur der Weg ist der falsche.
Wo sind wir denn, dass wir Vergehen (wenn auch nicht z.T. nicht rechtliche, sondern nur gegen die blöde westliche Moral) aufwiegen können? Ist Fremdflirten schlimmer als mit dem besten Freund zu kuscheln? Oder Prostituiertenbesuch weniger schlimm als One-Night-Stand?
Eine Affäre kann vorkommen - und IMHO sind beide gleichberechtigt dafür verantwortlich. Wäre nämlich zuhause alles bestens und prima, würde man miteinander reden - dann wäre es nicht dazu gekommen, bzw. hätte in gegenseitigem Einverständnis stattgefunden. Sich dann auf die "ach-so-arm"-Opferrolle zu stellen und mal eben alle Rücksichtnahme und Respekt vor dem Partner fallenzulassen: ehrlich, ich würde mich vor mir selbst schämen. Und wüsste ich selbiges Verhalten von einer Freundin, wäre sie für mich gestorben. Mit solchen Menschen gehe ich nicht um.
Und: nein, ich brauche keine Wahrheit zu kennen. Handeln auf Verdacht tut sogar die Polizei.
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18.02.2009, 10:17
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18.02.2009, 11:20
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Es schnüffeln nicht die am schlimmsten, die handeln wollen, sondern die, die sich ohnmächtig fühlen und mit aller MACHT festhalten WOLLEN.
Wissen ist Macht und wer nicht gehen will, sondern schnüffelt und kontrolliert, will Macht über seinen Partner erlangen. Manch einer ist dazu sogar eine Ortungshundeleine recht.
Ein intelligenter Partner weiß aber, wie er dieser Macht entgeht. Handys lassen sich zum Beispiel nur orten, wenn sie eingeschaltet sind. Jede vernüftige Ehefrau sieht ein, wenn ihr Mann sein Handy abschalten muss, weil er ein wichtiges Geschäftsessen hat oder wenn es aus ist, weil der Akku leer ist, weil er mal wieder das Ladegerät vergessen hat.
Isus Paster moj 
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18.02.2009, 15:32
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Danke, das kann ich nur unterschreiben.
Was ist denn im Endeffekt schlimmer: Das betrügen, oder wenn es durch Schnüffelei aufgedeckt wird. Oder: was war zuerst da, die Henne oder das Ei.
Wobei ich generelles Schnüffeln auch furchtbar finde und es nicht tun würde, aber in diesem Extremfall naja, da habe ich eben auch sehr unnett reagiert. Und es ist mir ziemlich piepe, ob das politisch korrekt ist.
Auch die Polizei sucht im Verdachtsfall nach Beweisen...
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18.02.2009, 15:34
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18.02.2009, 17:07Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Tja, es gibt halt immer noch eine/n, der/die a klitzekleines bissel g'scheiter ist, als der Schüffler selbst.....


Beziehungsweise als die "vernünftige" (*kreisch*) Ehefrau, die eine Handyortung anleiert.....
Genau DAS lässt doch hoffen....
: wenn sie nicht gestorben sind, dann ..... sie noch heute
Und sind um eine Ausrede nicht verlegen bzw. handeln entsprechend.
Gruss, ElliGeändert von Inaktiver User (18.02.2009 um 17:11 Uhr)
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18.02.2009, 17:13Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Rein als Verständnisfrage ...
Warum schreibst du das so?gowestdie "vernünftige" (*kreisch*) Ehefrau,
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18.02.2009, 17:19Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Sie wurden nicht aufgewogen, sondern verglichen. Wir leben in einem demokratischen Staat, wo das gang und gäbe ist.Wo sind wir denn, dass wir Vergehen (wenn auch nicht z.T. nicht rechtliche, sondern nur gegen die blöde westliche Moral) aufwiegen können?
Die Bankrotterklärung ging vom Betrüger aus. Er hat die Ursache gesetzt!Heimlich dem Partner hinterher zu schnüffeln ist immer eine Bankrotterklärung an die "Beziehung".
Das lässt sich weder schön reden noch irgendwie hin argumentieren.
Das Wort gleichberechtigt finde ich in diesem Zusammenhang amüsant. UNd die Ursache- und Wirkungskette auch.Eine Affäre kann vorkommen - und IMHO sind beide gleichberechtigt dafür verantwortlich. Wäre nämlich zuhause alles bestens und prima, würde man miteinander reden - dann wäre es nicht dazu gekommen, bzw. hätte in gegenseitigem Einverständnis stattgefunden.
Ich frage mich allerdings: Wenn die Ursprungsbeziehung so schlecht war, warum gehen die Männer zurück? Warum lassen 90 % ihre große dunkle LIebe fallen, wenn es rauskommt? Warum gehen sie nicht?
Sie wollen nicht. Geliebte sind in der Regel Gespielinnen - keine Partnerinnen. Auch wenn sie es gerne sein möchten. Und deshalb wird gelogen. Nicht weil der Mann die Geliebte schützen möchte. Er möchte den Verlust nicht. Meinsten - Ausnahmen bestätigen die Regel.Geändert von Inaktiver User (18.02.2009 um 17:26 Uhr)


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