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17.02.2009, 21:14Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
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17.02.2009, 21:15Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich habe hier im Forum sehr oft gelesen, dass Frauen, die belogen und betrogen werden, die GEWISSHEIT brauchen, um sich trennen zu können...Die es nicht fertigbringen, nur aufgrund eines "Gefühls" alles aufzugeben...
Wie wird denn eine Frau hingestellt, wenn sie wegen eines "Gefühls" ihren Mann verlässt? Wie erklärt sie das ihren Kindern, dass sie ihnen wegen eines "Gefühls" den Vater und das Zuhause nimmt? Das sind doch weitreichende Schritte, die mit einer Trennung verbunden sind....
Und der Mann kann sich als das arme Opfer gerieren, das von seiner labilen, gefühlsduseligen Frau verlassen wird, obwohl er doch alles für sie getan und sich nichts vorzuwerfen hat...So sieht das doch in der Realität aus...
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17.02.2009, 21:42Inaktiver User
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17.02.2009, 21:44Inaktiver User
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17.02.2009, 21:57Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich finde es überaus erheiternd, dass Menschen rein aufgrund von Emotionen beispielsweise
- Sex haben
- zusammenziehen
- Kinder zeugen,
und jeder das nachvollziehbar und sogar wünschenswert findet, und gar nicht auf die Idee kommt, nach "Beweisen" für Existenz und Relevanz dieser (Liebes-)Gefühle zu verlangen.
Geht es aber um Konflikte, sind dieselben, nun allerdings warnenden, negativen "Gefühle" plötzlich suspekt und "Beweise" unbedingt notwendig.
Ich finde das einigermassen paradox.
Grüssle
Seawasp
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17.02.2009, 22:02Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ih finde das gar nicht paradox, denn bei dem ersten sagt das Gefühl: Es stimmt! Was du fühlst ist Realität. Er sagt "ich liebe dich", du fühlst es und siehst es.
Beim zweiten sagt er, dass er dich liebt, aber aufgrund wahrgenommener Kleinigkeiten zweifelst du es an. Du möchtest es gerne glauben. Kannst es aber nicht.
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17.02.2009, 22:31Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich find es einigermaßen befremdlich, dass dich das so erheitert, und vor allem ziemlich theoretisch.
Es wird doch immer propagiert, dass in einer Beziehung Vertrauen herrschen soll. Das impliziert, dass man das, was der Partner sagt, glaubt und auch glauben soll und will.
Der Partner, der dich systematisch belügt und betrügt, wird alles daran setzen, dich glauben zu machen, dass du dich irrst, wenn du das Gefühl hast, er ist unehrlich. Und schon ist der Zwiespalt da - wem glauben, wem vertrauen? Dem Partner? Oder dem eigenen Gefühl? Das lähmt und macht dich unfähig, zu handeln. Dieser Konflikt lässt sich nur lösen, wenn man Gewissheit hat.
Die wenigsten der Frauen, die sich auf dem zugegeben nicht gerade rühmlichen Weg Gewissheit verschaffen, machen das aus Jux und Dollerei. Da ist immer ein massiver Vertrauensbruch vorausgegangen. Und ganz ehrlich - Lügen und Betrügen finde ich weit verwerflicher als den Versuch, sich Klarheit zu verschaffen. Nur wenndu die Wahrheit kennst, bist du in der Lage, adäquat zu handeln, bzw. überhaupt zu handeln.
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17.02.2009, 22:33Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich auch!Und ganz ehrlich - Lügen und Betrügen finde ich weit verwerflicher als den Versuch, sich Klarheit zu verschaffen
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18.02.2009, 00:29
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
und wo bekommt man so einen Krampf?
Im "Stalking Professional Store"?
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18.02.2009, 08:11Inaktiver User
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Das impliziert vor allem, dass man zunächst einmal sich selbst vertrauen können muss. Wer das nicht schafft, wird auch anderen kaum mit Vertrauen begegnen können.
Wenn ich mir selbst nicht ausreichend wertschätzend begegne, Unbehagen ernst und wichtig zu nehmen, und daraus Konsequenzen zu ziehen, mache ich die Sache über Schnüffeleien nicht besser, sondern schlimmer - ich stelle mich nun auch noch auf eine Stufe mit denjenigen, die das Vertrauen anderer missbrauchen.
Für mich ist das ein ganz schlechter deal.
Sehe ich komplett anders, u.a. eben auch, weil ich gar nicht auf die Idee käme, mir selbst so wenig zu vertrauen. Wenn mein Bauch grummelt, dann hat er einen Anlass. Ich gebe mein Vertrauen in mich und meine Wahrnehmungen nicht zugunsten eines anderen Menschen ab - das wäre ungefähr das Dümmste, was ich tun könnte, weil ich dann die Maximen eines anderen Menschen für mich und über mich entscheiden liesse.Der Partner, der dich systematisch belügt und betrügt, wird alles daran setzen, dich glauben zu machen, dass du dich irrst, wenn du das Gefühl hast, er ist unehrlich. Und schon ist der Zwiespalt da - wem glauben, wem vertrauen? Dem Partner? Oder dem eigenen Gefühl? Das lähmt und macht dich unfähig, zu handeln. Dieser Konflikt lässt sich nur lösen, wenn man Gewissheit hat.
Ich vertraue anderen Menschen, wenn ich das Empfinden habe, dass ich das tun kann. Dieses Empfinden setzt sich aus vielen Wahrnehmungen zusammen, die ein stimmiges Bild ergeben. Ist dieses Bild nicht mehr stimmig, kann ich das deutlich spüren, und nachhaken. Auf Ausreden, Verschleierungstechniken und Abwertungen meiner Wahrnehmungen reagiere ich äusserst allergisch - ein Mensch, der so handelt, nimmt mich nicht ernst, aber genau das erwarte ich von einem Partner: Dass er mich ernst nimmt. Welche Basis haben wir als Paar, wenn er mich nicht einmal so weit respektiert, mir diese Ernsthaftigkeit entgegen zu bringen?
Was für ein Konstrukt!Die wenigsten der Frauen, die sich auf dem zugegeben nicht gerade rühmlichen Weg Gewissheit verschaffen, machen das aus Jux und Dollerei. Da ist immer ein massiver Vertrauensbruch vorausgegangen. Und ganz ehrlich - Lügen und Betrügen finde ich weit verwerflicher als den Versuch, sich Klarheit zu verschaffen. Nur wenndu die Wahrheit kennst, bist du in der Lage, adäquat zu handeln, bzw. überhaupt zu handeln.
Schnüffelei und Ausspioniererei sind Vertrauensbrüche und Betrug, und damit nicht besser als die Lügen des Menschen, die ich gerade aufzudecken versuche. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Schon gar nicht diejenige, dass ich zu wenig Hintern in der Hose habe, für mich und meine Empfindungen Verantwortung zu übernehmen und einzutreten.
Das, was da "bewiesen" werden soll, ist doch nur noch das letzte Armutszeugnis für eine Beziehung, die längst keine mehr ist.
Grüssle
Seawasp



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