Das mag sein oder auch nicht.Ist aber doch ein Indiz dafür, daß mit der eigenen Wahrnehmung und Identität etwas nicht in Ordnung ist.
Wenn ich 15 oder 20 oder mehr Jahre vertrauensvoll mit einem Partner lebe, er dann mal nicht so gut drauf ist, vielleicht abwesend, distanziert oder besorgt erscheint, ich dann nachfrage und erklaert bekomme, dass er bedrueckt ueber die berufliche Lage ist - dann glaube ich ihm das erstmal, weil ich ihm vertraue.
Meine Gedanken waeren im Leben nicht in Richtung Affaire gegangen.
Was hat das mit Abhaengigkeit zu tun? Das hat in erster Linie etwas mit Vertrauen in den Partner zu tun.Wie kann man sich (ganz generell) von einem Menschen so abhängig machen lassen, daß man sich selbst nicht mehr (ver-)traut?
Meine Vorstellung von einer Partnerschaft ist, dem anderen Glauben schenken zu koennen, in dem was er mir sagt.Vielleicht sollte man dann mal an seiner Abgrenzung und den Vorstellung von einer Partnerschaft machen
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20.02.2009, 10:39
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
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20.02.2009, 10:58
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Warum nicht - ist aus meiner Sicht ein Stück weit naiv.Wenn ich 15 oder 20 oder mehr Jahre vertrauensvoll mit einem Partner lebe, er dann mal nicht so gut drauf ist, vielleicht abwesend, distanziert oder besorgt erscheint, ich dann nachfrage und erklaert bekomme, dass er bedrueckt ueber die berufliche Lage ist - dann glaube ich ihm das erstmal, weil ich ihm vertraue.
Meine Gedanken waeren im Leben nicht in Richtung Affaire gegangen.
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20.02.2009, 11:26
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Naivitaet habe ich mir auch vorgeworfen. Das ganze bekam dann einen bitteren Beigeschmack fuer mich, denn wenn ich Vertrauen mit Naivitaet gleichsetze, wie soll ich denn dann eine Beziehung leben?
Mit ein bisschen Vertrauen? Ziemlich viel aber nicht zu viel Vertrauen? Mit Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (wobei wir wieder beim Thema waeren)? Mit Vertrauen plus einem Schuss Mistrauen?
Habe mich zu Vertrauen entschlossen, dass das Wissen beinhaltet, dass nichts unendlich und statisch ist.
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20.02.2009, 11:34
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Klingt doch gut.Habe mich zu Vertrauen entschlossen, dass das Wissen beinhaltet, dass nichts unendlich und statisch ist.
Ich finde es auch nicht naiv zu vertrauen, sondern nur die Möglichkeit, daß ein Partner unter welchem Umständen auch immer mal fremdgehen kann einfach per se auszuschliessen.
Vertrauen heißt auch, über exakt solche Dinge zu reden.
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20.02.2009, 13:53
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich weiß, leicht am Ursprungsthema vorbei, aber ich sprang auf die Verantwortlichkeit an. Ich bin neverever verantwortlich - oder auch nur MITverantwortlich - für das Handeln meines Partners.
Rein rechtlich gesehen ist Deine Sichtweise sicher so.
Wobei ich ja mal dazu sagen möchte, dass ich hin und wieder es gern sehen würde, wenn der Betrug an der Seele genauso zur Anzeige gebracht werden könnte, wie der um Geld.
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20.02.2009, 14:33
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Ich würde sogar so weit gehen, dass ich sage: Ja, ich war naiv! Aber irgendwie bin ich dann doch lieber naiv, als ein ewig misstrauischer, anderen nur alles schlimme zutrauender Mensch. Und ich bin froh darüber, dass ich trotz meines hohen
Alters meine Naivität lange behalten durfte. Und für mich obiges eigentlich nie ein Thema war/ sein musste und auch nicht mehr ist.
Wie gesagt, nochmal würde ich auch nix mehr suchen, dann würde ich auch sofort meine Koffer packen. Aber einmal hat jeder eine Chance verdient, dennein Fehler passieren, das darf jedem, da muss man nicht sofort alles hinschmeißen.
Ich schlaf´auch nicht auf´m Baum.
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20.02.2009, 19:32
AW: Ich habe das Lotterbett geortet (Handyortung)
Immer wenn du meinst es geht nicht mehr
kommt von irgendwo ein Lichtlein her
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24.02.2009, 18:04Inaktiver User


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