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    AW: So, ich jetzt auch

    Ist denn der "neue Kandidat" selbst auch (noch) verheiratet bzw. liiert?

    nette Grüsse
    Kraaf
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: So, ich jetzt auch

    Liebe andib

    Klingt, als hättest du dir einen Fluchthelfer gesucht...

    Und was das "beichten" betrifft - ich würde denken, das hängt davon ab, wie sehr dir daran gelegen ist, mit deinem Mann nach der Trennung einen humanen Umgang zu pflegen. Habt ihr Kinder? Willst du mit ihm trotz Trennung noch befreundet bleiben? Magst du ihn? Wie würdest du es umgekehrt haben wollen? Alle diese Fragen finde ich relevant in dem Zusammenhang.

    Viele Grüsse

    annapaulemax
    The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)

    ▬|████|▬

  3. Inaktiver User

    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von andib Beitrag anzeigen
    Ja, ich kann in den Spiegel schauen. Und was mir fehlt ist Liebe, Zärtlichkeit und etwas Spaß im Leben. Und das sind alles Dinge die ich mit meinem Mann nicht habe.


    An dieser Entwicklung warst Du genauso beteiligt, aber anstatt dagegen etwas zu unternehmen und selbst tätig zu werden, suchst Du dir lieber jemand anderen, der dir diese Dinge wieder bieten soll.

    Wie wäre es mit etwas mehr Verantwortung deinerseits für eure Ehe gewesen???

    lg bujo

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    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    An dieser Entwicklung warst Du genauso beteiligt, aber anstatt dagegen etwas zu unternehmen und selbst tätig zu werden, suchst Du dir lieber jemand anderen, der dir diese Dinge wieder bieten soll.

    Wie wäre es mit etwas mehr Verantwortung deinerseits für eure Ehe gewesen???

    lg bujo
    Ich finde diesen Vorwurf, dass man sich um seine Beziehung hätte primär kümmern müssen, nicht immer gerechtfertigt. Das ist für mich eine pauschale Aussage und wäre nur gegeben bei perfekter Partnerwahl und danach niemals unterschiedlicher Entwicklung der beiden Partner. Ich denke, dass manche Beziehungen bereits unterschwellig so einen Knacks weg haben, dass da auch kein Kümmern mehr nützt oder dass eben manche Menschen nicht zueinander passen oder sich einfach nicht so miteinander wohlfühlen aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse, dass es passt.

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    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von Erstgeliehen Beitrag anzeigen
    Ich finde diesen Vorwurf, dass man sich um seine Beziehung hätte primär kümmern müssen, nicht immer gerechtfertigt. Das ist für mich eine pauschale Aussage und wäre nur gegeben bei perfekter Partnerwahl und danach niemals unterschiedlicher Entwicklung der beiden Partner. Ich denke, dass manche Beziehungen bereits unterschwellig so einen Knacks weg haben, dass da auch kein Kümmern mehr nützt oder dass eben manche Menschen nicht zueinander passen oder sich einfach nicht so miteinander wohlfühlen aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse, dass es passt.

    Das ist richtig. Empfinde ich auch so. Manchmal sind Beziehungen einfach zum Scheitern verurteilt.

    Trotzdem ist es mir unverständlich, wie man einen solche Handlung begehen kann. Völlig klar im Kopf, mit Vorsatz und ohne Reue. Selbst wenn die TE ihren Mann nicht mehr liebt, Respekt hat er trotzdem verdient. Ich nehme an, dass er trotz seiner Defizite ein netter Ehemann gewesen ist. Es wäre das Mindeste gewesen, hier nicht mit dem Hackebeil dreinzuschlagen. Sowas ist absolut indiskutabel, ein No-No, egal, ob man sich auseinandergelebt hat oder nicht. Die TE ist ja nicht 22.
    Life has no remote.
    Get up and change it yourself.

  6. Inaktiver User

    AW: So, ich jetzt auch

    Ich kann diese Wertung nicht mehr hören , dass ein Sich-Fallenlassen-im Bett eines Anderen schwerer wiegen soll , als monate - oder jahrelange Kälte seitens eines Partners .

    Bevor ich erfriere , gehe ich .

    Und bevor jetzt einige aufschreien , natürlich habe ich bis dann schon zuvor auch die Problematik angesprochen , habe mich um Lösungen bemüht etc . . Nur , was nützt mir mein Tun , wenn die andere Seite sich meiner Versuche es zu ändern , verschliesst , aus welchen Gründen auch immer .
    Aber dies ist gesellschaftlich akzeptiert und weniger schlimm .

    Und ich glaube keinem , der plötzlich Wärme von woanders verspürt , dass er weiter in der Kälte ausharrt .

    Dieses sogenannte "Fremdgehen" lässt einen wieder spüren , was u.a. auch fehlte und wie weit man tatsächlich schon sich vom Partner rettend entfernt hatte .

    Die Konsequenz ist dann das Aussprechen der Tatsache und erst ab dann beginnt plötzlich ein Prozeß mit Gesprächen , Veränderungen und dergleichen .

    Traurig , aber oft die Regel und eine Tatsache .

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    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Bevor ich erfriere , gehe ich .
    Das ist richtig. Die Türe ist offen, ich kann einfach durchlaufen.

    Aber dann sollte ich es so tun, dass der andere seine Würde behalten kann. Das ist eine Verantwortung, die ich gegenüber meinem Partner trage. Auch wenn er meine Bedürfnisse vielleicht nicht mehr befriedigt. Aus irgendeinem Grund hat man mal geheiratet oder man hat sich geliebt. Auch wenn die Luft raus ist, das passiert hundertausendmal jeden Tag auf der Welt.

    Achtlos über den andern hinwegtrampeln in dem man ihn bewusst betrügt, ist moralisch absolut verwerflich.
    Life has no remote.
    Get up and change it yourself.

  8. Inaktiver User

    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann diese Wertung nicht mehr hören , dass ein Sich-Fallenlassen-im Bett eines Anderen schwerer wiegen soll , als monate - oder jahrelange Kälte seitens eines Partners .
    Bevor ich erfriere , gehe ich .

    Und bevor jetzt einige aufschreien , natürlich habe ich bis dann schon zuvor auch die Problematik angesprochen , habe mich um Lösungen bemüht etc . . Nur , was nützt mir mein Tun , wenn die andere Seite sich meiner Versuche es zu ändern , verschliesst , aus welchen Gründen auch immer .
    Aber dies ist gesellschaftlich akzeptiert und weniger schlimm .Und ich glaube keinem , der plötzlich Wärme von woanders verspürt , dass er weiter in der Kälte ausharrt .

    Dieses sogenannte "Fremdgehen" lässt einen wieder spüren , was u.a. auch fehlte und wie weit man tatsächlich schon sich vom Partner rettend entfernt hatte . .
    Gerade auf dieses "gesellschaftlich akzeptiert" möche ich mal eingehen. Ich habe das auch so empfunden. Für mich war die letzte Konsequenz zu gehen, Natürlich ist man dann der "böse" Part, lässt man doch den armen Partner in unsäglichem Schmerz zurück.....

    Aber man darf sich den Schuh nicht anziehen (lassen), niemand kann beurteilen was in der jeweiligen Beziehung passiert oder nicht passiert ist und allen Trennungen sind völlig unterschiedliche Geschichten vorangegangen.


  9. Inaktiver User

    AW: So, ich jetzt auch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann diese Wertung nicht mehr hören , dass ein Sich-Fallenlassen-im Bett eines Anderen schwerer wiegen soll , als monate - oder jahrelange Kälte seitens eines Partners .

    Bevor ich erfriere , gehe ich .

    Und bevor jetzt einige aufschreien , natürlich habe ich bis dann schon zuvor auch die Problematik angesprochen , habe mich um Lösungen bemüht etc . . Nur , was nützt mir mein Tun , wenn die andere Seite sich meiner Versuche es zu ändern , verschliesst , aus welchen Gründen auch immer .
    Aber dies ist gesellschaftlich akzeptiert und weniger schlimm .

    Und ich glaube keinem , der plötzlich Wärme von woanders verspürt , dass er weiter in der Kälte ausharrt .

    Dieses sogenannte "Fremdgehen" lässt einen wieder spüren , was u.a. auch fehlte und wie weit man tatsächlich schon sich vom Partner rettend entfernt hatte .

    Die Konsequenz ist dann das Aussprechen der Tatsache und erst ab dann beginnt plötzlich ein Prozeß mit Gesprächen , Veränderungen und dergleichen .

    Traurig , aber oft die Regel und eine Tatsache .

    Dein Beitrag spiegelt meine eigene Geschichte wider, und auch ich habe mich darüber empört, dass mein "Ausbrechen" soviel negativer gewertet wurde (speziell von meinen Eltern) als das jahrelange Falschverhalten meiner Frau.

    Aber ich habe erkannt, dass man diese Bewertung nicht ändern kann, zumal man selten jemandem erklären kann, welchen Belastungen man selbst ausgesetzt war.

    Wir müssen einfach damit leben, dass wir die "bösen Fremdgänger" sind. Und ich kann das auch, und stehe auch dazu.

    lg bujo

  10. User Info Menu

    AW: So, ich jetzt auch

    Hallo und guten Morgen,

    zuerst möchte ich allen danken, die mir geholfen haben, die Dinge auch mal aus einer anderen Sicht zu sehen. Unsere Ehe ist schon seit längerer Zeit nicht mehr zu retten.

    Im nachhinein denke ich sogar, wir hätten vor sieben Jahren nicht heiraten dürfen, sondern uns da schon trennen sollen.

    Zur Zeit reden wir gar nicht zusammen. Wir gehen uns aus dem Weg. Am Wochenende werden wir uns zusammensetzen und reden.

    Für mich habe ich entschieden, ich werde ausziehen. Ich weiß nicht, ob der andere dann in meinem Leben eine Rolle spielen wird, vielleicht, vielleicht auch nicht.

    Wie sagt man so schön? Das Schicksal kann man nicht beeinflussen.

    Ich werde Euch trotzallem, ob Ihr wollt oder nicht auf dem laufenden halten und freue mich auf weitere Reaktionen, Tipps und Anregungen zum nachdenken.

    LG

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