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  1. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    @shadow: hatten jetzt alle eine ungute Kindheit, die eine Partnerschaft mit Treue wollen?!
    Was du beschreibst (und das klingt auch plausibel), kommt mir eher wie der Grund für überzogene Eifersucht und klammerndem Besitzdenken vor, aber nicht für den Wunsch nach Treue als solcher.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Kessie

    Ein wunderschöner Beitrag ! Soviel Liebe !


    was einige leser so für liebe halten!

    6 monate fernbeziehung braucht ein "freibrief" füts betrügen, weil man in der zeit lust auf fremde haut bekommt?

    lara

  3. User Info Menu

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Und was die hohe Seitensprungquote angeht. Natürlich ist die erschreckend hoch. Aber wären die betrogenen Partner glücklicher, wenn sich die Seitensprünge offiziell abgespielt hätten und sie davon wüßten? Ich glaub nicht...
    Die Frage ist aber, welche Chance für die Hauptbeziehung darin liegt, dass offen gelegte Seitensprünge und die Verletzung daraus den Schleier des Nicht-Sehen-Wollens diverser Probleme in der Hauptbeziehung brutal wegreisst. Und eine zweite, warum so viele der Betrogenen oder potenziell Betrogenen da partout nicht hinsehen wollen. In sehr vielen Geschichten hier ist deutlich erkennbar, dass es schon vorher massig Hinweise darauf gab, dass die Partner sich verlieren - und vieles mit dem "So ist es in einer Langzeit-Beziehung nun einmal" beiseite gewischt wurde. Das geht nach einem Seitensprung nicht mehr. Genau deshalb bin ich ein Freund des Gestehens.

    Das Problem wurde hier ja schon benannt: Eheleute erwarten heute eine lebenslange Liebe - sind aber vielfach nicht in der Lage, diese Gefühle permanent zu erzeugen. Wobei ich meine, dass das geht. Wenn man die Arbeit investieren will.

  4. User Info Menu

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    eine Frage die mir unter den Nägeln brennt: warum gesteht man, dass man Fremdgegangen ist?

    Geht es darum, das eigene Gewissen wieder zu erleichtern? Oder geht es darum, dem anderen damit Schmerzen zuzufügen? Oder ist man schlicht und einfach ehrlich?

    Nimmt man nicht in Kauf, dass der Partner seine sieben Sachen packt und geht? Ist das nicht schon Grund genug, den Seitensprung für sich zu behalten?

    Grüße


    MM
    Meiner Meinung nach zeigt man Grösse, wenn man es erzählt. Deinen Partner wird es Überwindung gekostet haben und vielleicht wäre es einfacher gewesen zu schweigen.

    Aber er hat sich entschieden, es zu sagen und gibt Dir damit die Möglichkeit, Dich auch damit auseinanderzusetzten und, so Du das willst Deine Enscheidungen und Schlüsse daraus zu ziehen. Das hättest Du nicht, wenn er es für sich behalten hättest.

    Das Reden gibt der Beziehung eine Chance: Eine Chance daran zu wachsen und auch eine Chance daran zu zerbrechen, aber die Wahl habt ihr beide dadurch, nicht nur einer.

    Ich habe eine Freundin, die sich von ihrem Mann getrennt hat. Sie war ihm 1 1/2 Jahre lang untreu und hat es ihm in keinem Moment gesagt (jetzt ist sie mir der "Affäre" zusammen). Seit Zeit sind die beiden wieder "befreundet". Ich sehe die Freundschaft als "falsch", weil er immer noch nicht einen der wichtigsten Gründe der Trennung kennt. Wenn er es wüsste, hätte er immerhin die freie Entscheidung gehabt, das zu akzeptieren oder nicht....

    Liebe Grüsse

    Alegria

  5. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @shadow:
    Was du beschreibst (und das klingt auch plausibel), kommt mir eher wie der Grund für überzogene Eifersucht und klammerndem Besitzdenken vor, aber nicht für den Wunsch nach Treue als solcher.
    Wünsche hab ich auch viele. Aber ob die immer realisierbar sind? Und muß ich unbedingt die Durchsetzung meiner Wünsche erzwingen?

    Macht das dann nicht vielmehr einen verbitterten und frustrierten, enttäuschten Menschen aus mir? Der dann seinen Groll an anderen ausläßt, autoritären Einfluß auf andere nimmt und mit moralischen Werten um sich schlägt?

  6. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wer reif, unabhängig und erwachsen geworden ist und Selbstvertrauen hat - der legt keinen Wert auf Treue des Partners

    das halte ich für Unsinn - und für Schönreden des eigenen Fremdgehens.
    ...DAS hat ja wohl keiner geschrieben...

    Aber vielleicht kann er dann besser mit einem "Gestaendnis" umgehen..

  7. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    @dieclou: ja da stimme ich dir schon zu.
    Ich finde auch, dass man an einer Beziehung arbeiten sollte. M. E. werden Probleme vorher vom Tisch gewischt, ignoriert oder verharmlost, bis es dann zum verletzenden Seitensprung kommt. Dabei hätte der womöglich vermieden werden können, wenn beide aufeinander zugegangen wären. Mit anderen Worten: Seitensprung und andere Sexpartner verschleiern oft die wahren Probleme, statt sie zu lösen. Und werden als einfach erscheinender Ausweg gewählt - statt sich mit dem Partner auseinanderzusetzen.

  8. User Info Menu

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Also,

    wenn ich Ideale habe, die sich nicht verwirklichen lassen, dann muss ich nicht automatisch verbittert werden.

    Was wäre der Umkehrschluss aus Deiner These, shadow? Gar keine Wünsche mehr haben? Ideale? Werte?

    Dann wäre meine Welt ärmer.

    Prijon

  9. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...DAS hat ja wohl keiner geschrieben...
    DAS steht in Posting #38 - jedenfalls kann ich es nicht anders interpretieren.

    wenn Untreue meines Partners mich verletzt, dann ist das unreif, Abhängigkeit etc.

  10. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wünsche hab ich auch viele. Aber ob die immer realisierbar sind? Und muß ich unbedingt die Durchsetzung meiner Wünsche erzwingen?

    Macht das dann nicht vielmehr einen verbitterten und frustrierten, enttäuschten Menschen aus mir? Der dann seinen Groll an anderen ausläßt, autoritären Einfluß auf andere nimmt und mit moralischen Werten um sich schlägt?
    wenn ich auf Ehrlichkeit und Treue in meiner Beziehung Wert lege - und keine andere Beziehung führen will -
    dann bin ich verbittert, nehme autoritären Einfluss auf andere und schlage mit moralischen Werten um mich ?

    Anderer Stern - aber nicht meiner. Und nicht der, auf dem ich sein möchte.

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