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  1. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das haben die 68er auch schon versucht - viele Leute haben "offene Beziehungen" versucht - das alles gelingt nur einzelnen.
    Daraus haben sich keine neuen Konzepte entwickelt - alles sind zum Althergebrachten zurückgekehrt.

    auch wenn die Ehe schwierig ist und bei manchen durch Lebensabschnittspartner abgelöst wird - das Konzept der Monogamie ist einfach bewährt und die Sehnsucht für einen Menschen der/die Eine zu sein ist im Menschen angelegt - das wird keiner abschaffen können.

    Gruß, Leonie
    ...ob das wirklich im Menschen "angelegt" ist, das wage ich zu bezweifeln!
    Auch jedes Kind möchte im Herzen ihrer Eltern "das Eine" sein - und deshalb werden nur noch Einzelkinder gezeugt....?

    Wenn es den Eltern gelingt, dass jedes Kind sich als "das Eine" fuehlt...d.h. wenn jedes Kind weiss, dass es die Eltern nicht verliert, weil die auch den Bruder oder die Schwester lieben...dann kann man auch mit Eifersucht und Verlustangst umgehen lernen!

    Ich denke wir muessen anfangen umzulernen...

    Gruss
    Amorosa

  2. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    [QUOTE=amorosa;5402764Ich denke wir muessen anfangen umzulernen...

    Gruss
    Amorosa[/QUOTE]


  3. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch jedes Kind möchte im Herzen ihrer Eltern "das Eine" sein - und deshalb werden nur noch Einzelkinder gezeugt....?
    das ist für mich völlig unvergleichbar - die Liebe zwischen Eltern und Kindern und die Liebe zwischen Mann und Frau.

    bisher sind - auf's Ganze gesehen - alle Versuche, diesbezüglich umzudenken, gescheitert. Und es gab durchaus viele dieser Versuche.
    Und am Scheitern sind nicht "der Mann" und "die katholische Kirche" schuld - von anderen Beschränkungen haben sich die Menschen befreit - hier scheint das kaum zu gehen.

    Aber vielleicht warten wir wieder auf MacMaddie - sie ist verletzt - und da helfen ihr unsere Grundsatzdiskussionen nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das ist für mich völlig unvergleichbar - die Liebe zwischen Eltern und Kindern und die Liebe zwischen Mann und Frau.


    Aber vielleicht warten wir wieder auf MacMaddie - sie ist verletzt - und da helfen ihr unsere Grundsatzdiskussionen nicht.

    ...das scheint auf dem ersten Blick tatsaechlich unvergleichbar, aber wenn wir genauer hinschauen, dann ist es genau das, was der Mensch als Erwachsener (wieder) herstellen möchte....das Gefuehl der "Exklusivitaet", das er verlor, das sich "eins", sich aufgehoben, sicher usw. usw. fühlen...nur wir beide gehoeren zusammen, ich bin dein und du bist mein... das ist wahre Liebe...


    Und genau das tut der TE so weh - es eben nicht mehr zu haben....dieses Gefuehl der Exklusivitaet.

  5. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Die TE fühlt nun mal wie sie fühlt, da werden ihr alle neuen Beziehungskonzepte kaum weiterhelfen!
    Im übrigen muss ich Leonie recht geben - die im Gefolge von 68 entstandenen neuen Beziehungsformen, die die Einehe ablösen sollten, haben sich nicht wirklich flächendeckend bewährt. Nach wie vor leben die weitaus meisten in einer monogamen Beziehung oder wünschen sich eine - so weit ich weiß. Und auf Fremdgehen des Partners reagieren die meisten auch immer noch verletzt. Denken die jetzt alle falschrum??!! Oder sind ihre Gefühle falsch und von vorgestern??

  6. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die TE fühlt nun mal wie sie fühlt, da werden ihr alle neuen Beziehungskonzepte kaum weiterhelfen!
    Im übrigen muss ich Leonie recht geben - die im Gefolge von 68 entstandenen neuen Beziehungsformen, die die Einehe ablösen sollten, haben sich nicht wirklich flächendeckend bewährt. Nach wie vor leben die weitaus meisten in einer monogamen Beziehung oder wünschen sich eine - so weit ich weiß. Und auf Fremdgehen des Partners reagieren die meisten auch immer noch verletzt. Denken die jetzt alle falschrum??!! Oder sind ihre Gefühle falsch und von vorgestern??



    Ganz sicherlich nicht, aber oftmals sind die Reaktionen auf das Fremdgehen zwar verständlich, aber auch überzogen.
    Und ich gebe gerne zu, dies vor 20 Jahren wohl auch noch anders gesehen zu haben.

    Die Tatsache, dass die meisten in einer monogamen Beziehung leben, sagt noch nichts darüber aus, wie gut diese Beziehungen sind.

    Und wenn man den neuesten Erhebungen Glauben schenken darf, in denen die Seitensprungquote sowohl bei Mann als auch bei Frau jenseits der 40% liegt, dann sollte das auch eine Überlegung wert sein.

    lg bujo

  7. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denken die jetzt alle falschrum??!! Oder sind ihre Gefühle falsch und von vorgestern??
    ..nein, Gefuehle sind nicht falsch - in dem Moment wo wir sie haben sind sie so. Es denken auch nicht "alle" falschrum.

    Die TE fragt: warum gesteht man das Fremdgehen!

    Warum gesteht heute ein Mann, dass er eine andere Frau geküßt hat?
    Eben weil er nicht von vorgestern ist!

    Vorgestern haette er eine andere Frau geküßt und sich nichts daraus gemacht und es auch nicht "gestehenswert" gefunden.
    Maenner durften das - vorgestern.

    Und falls es ihr doch zu Ohren gekommen sollte, dann haette sie sich nicht bedroht gefühlt - wegen "so etwas" verließ man seine Familie nicht - vorgestern.

    Nicht jede Ehe war ja auch eine Liebesehe - vorgestern!

    Es hat sich wohl etwas geändert seit vorgestern!
    Der Anspruch auf die Exklusivitaet der Gefühle dessen den man heiratet...

  8. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auf Fremdgehen des Partners reagieren die meisten auch immer noch verletzt. Denken die jetzt alle falschrum??!! Oder sind ihre Gefühle falsch und von vorgestern??
    Das ist Unreife, das sind Abhängigkeiten, Ängste (Verlassensängste und Trennungsängste) die Ihre Ursachen tatsächlich in der Kinderheit haben. Durch mangelnde oder falschverstandene Liebe der Eltern. Durch Liebesentzug, Bestrafung und Anpassung.

    Die Folge: ein braves, angepaßtes Kind, wenig selbstbestimmt aber voller Ängste und wenig Selbstvertrauen. Als Erwachsener hat er diese kindlichen Eigenschaften meist immer noch. Warum sich der Erwachsene nicht davon befreit? Weil er sich auch noch als Erwachsener die Geborgenheit und Sicherheit herbeisehnt und sich da "angeblich" wohlfühlt.

    Das "angeblich" steht jedoch für eine Scheinsicherheit. Für ein Nicht- sehen-wollen, daß es Sicherheiten gar nicht geben kann.

  9. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [/COLOR][/B]

    Die Tatsache, dass die meisten in einer monogamen Beziehung leben, sagt noch nichts darüber aus, wie gut diese Beziehungen sind.

    lg bujo
    Da gebe ich dir absolut recht. Ich kenne aber auch Leute, die haben Affären oder offene Beziehungen, die sich dann aber auch nicht immer als der Himmel auf Erden herausstellen. Probleme wird es immer geben, solange es menschliche Beziehungen gibt, völlig unabhängig von der Form.
    Nur ich frag mich, warum sich offene Beziehungen etc. bis jetzt noch nicht richtig durchgesetzt haben - warum die meisten trotzdem noch eine monogame Beziehung anstreben, die auf Treue beruht. Sie scheint ja den Bedürfnissen der meisten doch noch irgendwie am ehesten zu entsprechen!

    Und was die hohe Seitensprungquote angeht. Natürlich ist die erschreckend hoch. Aber wären die betrogenen Partner glücklicher, wenn sich die Seitensprünge offiziell abgespielt hätten und sie davon wüßten? Ich glaub nicht...

  10. Inaktiver User

    AW: Warum gesteht man das Fremdgehen?

    und wer reif, unabhängig und erwachsen geworden ist und Selbstvertrauen hat - der legt keinen Wert auf Treue des Partners

    das halte ich für Unsinn - und für Schönreden des eigenen Fremdgehens.

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