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  1. Inaktiver User

    AW: Was soll ich nur tun?

    welche ein pflicht und verantwortung ist es denn, seinen kindern es vorzuleben, dass frauen kein recht auf eigene entscheidungen haben?

    entschuldige bitte, entwicklerin, da bekomme ich einen ganz dicken hals.

    kinder leben und entwickeln sich durch die vorbilder, die eltern und ihre umwelt ihnen geben.

    und dann ihnen vorleben- sobald kinder da sind- haben frauen alles mitzumachen, zu erdulden, sich völlig zurückzunehmen-

    das ist ein frauenbild von anno dazumal- da hatten wir noch nen kaiser.

    das ist ein für mich frauenverachtendes weltbild und das möchte ICH meinen kinder, speziell meinen töchtern, nicht vermitteln.

  2. Inaktiver User

    AW: Was soll ich nur tun?

    ist diese Diskussion nicht gerade müßig ?

    wenn man verheiratet ist, dann hat man versprochen, alles (oder zumindest ganz vieles) zu tun, damit die Ehe hält und glücklich ist. Und wenn ein Kind da ist, gilt das doppelt und dreifach.

    Hier war gerade die anstrengende Kleinkindphase und das Ehepaar hat sich etwas verloren, wie so oft.

    Und versucht, die Sache wieder in gute Bahnen zu lenken, wurde noch gar nichts.

    Deshalb ist für mich die Sache klar, dass an Trennung nicht zu denken ist, sondern etwas für die Ehe getan werden muss.

    Wenn das in 3 Jahren nichts fruchtet, kann man immer noch über Trennung nachdenken.

    Gruß, Leonie

  3. Inaktiver User

    AW: Was soll ich nur tun?

    ich möchte den Strang hier nicht vom Thema abbringen - würde jedoch gerne weiter über meine Auffassung von Verantwortung sprechen. Wo können wir das tun?

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    AW: Was soll ich nur tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Prijon

    Das sehe ich anders wenn Kinder betroffen sind. Ich meine, Eltern haben die Pflicht und die Verantwortung, zum Wohle des Kindes auf eigene Interessen zu verzichten - bis das Kind eigenständig ist.

    Gruß

    EW
    Die Interessen der Kinder, (oder) des Partners und die eigenen Interessen...

    - muss das eigentlich ein Widerspruch sein?
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  5. Inaktiver User

    AW: Was soll ich nur tun?

    es kommt oft zum widerspruch und da muss ich ganz ehrlich sagen, wer als frau da sich selbst in eine dose packt und hofft, dass das leben irgendwann einen wieder aus dieser verpackung herausholt-

    da fühle ich mich gleich eingesargt.

    einen konsens finden, ja. aber nicht eigene bedürfnisse strikt und generell untergraben.

    meine tochter hat mir mit 16 ganz klar gesagt, wenn du bleibst- dann nicht wegen mir. das lasse ich mir nicht von dir in 2o jahren anhängen, dass du wegen mir in einer ehe geblieben bist.

    ich glaube nicht, wenn eine beziehung mal auf gut deutsch fertig ist- dann lässt sich das gut mit: der kinder wegen um mänteln- aber die frage ist: in wieweit schädigen wir hier unsere kinder?

    wir machen sie für unser unwohlbefinden verantwortlich.
    kinder haben ganz feine antennen.

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    AW: Was soll ich nur tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es kommt oft zum widerspruch ...
    ich glaube nicht, wenn eine beziehung mal auf gut deutsch fertig ist- dann lässt sich das gut mit: der kinder wegen um mänteln- aber die frage ist: in wieweit schädigen wir hier unsere kinder?
    auch in so einem Fall stünden die Interessen, bzw. das Wohl der Kinder nicht im Widerspruch zu einer - in dem Fall notwendigen Entscheidung- eine Beziehung zu beenden.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  7. User Info Menu

    AW: Was soll ich nur tun?

    Nö, so ganz sicher nicht. Das ist uralter Tobak aus der Zeit der Christenverfolgung.

    Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Opferhaltung.

    Und hinterher den Kindern die Ohren volljaulen, das man alles für sie geopfert hat bzw. worauf man alles verzichtet hat?!

    Klingt ziemlich ungesund!

    Fuffzigplus

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    AW: Was soll ich nur tun?

    Also,

    so rein akademisch betrachtet ist die Sache für mich eigentlich klar: Probleme haben dort gelöst zu werden, wo sie sind.

    Das Problem ist in diesem Fall, dass die TE sich fremdverliebt hat und dem nicht widerstehen kann. Ich finde, DA müsste sie ansetzen und sich DAS genau angucken. Nach dem, was sie bisher geschrieben hat, kann ich zumindest in ihrer Ehe die Ursache dafür nicht erkennen.

    In meinen Augen macht es keinen Sinn, das Problem jetzt sozusagen um des Kindeswohl willens unter den Teppich zu kehren.

    Prijon

  9. Inaktiver User

    AW: Was soll ich nur tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ist diese Diskussion nicht gerade müßig ?

    wenn man verheiratet ist, dann hat man versprochen, alles (oder zumindest ganz vieles) zu tun, damit die Ehe hält und glücklich ist. Und wenn ein Kind da ist, gilt das doppelt und dreifach.

    Hier war gerade die anstrengende Kleinkindphase und das Ehepaar hat sich etwas verloren, wie so oft.

    Und versucht, die Sache wieder in gute Bahnen zu lenken, wurde noch gar nichts.

    Deshalb ist für mich die Sache klar, dass an Trennung nicht zu denken ist, sondern etwas für die Ehe getan werden muss.

    Wenn das in 3 Jahren nichts fruchtet, kann man immer noch über Trennung nachdenken.

    Gruß, Leonie


    Leonie, das sind unsere Denkweisen, die wir auf die 50 zugehen, die TE ist zwanzig Jahre jünger als wir, die hat eine ganz andere Einstellung hierzu.

    Wobei sie auch den klassichen Fehler begehen will, von einer Beziehung in die nächste springen zu wollen. Das hat noch seltenst funktioniert.

    Mich wundert nur immer wieder, wie schnell mancher Zeitnosse sich jemandem anderen zuwendet, weil es in der Ehe Probleme gibt, anstatt diese offensiv anzugehen.

    Jedenfalls kann dies nicht die Lösung sein.

    lg bujo

  10. User Info Menu

    AW: Was soll ich nur tun?

    Ich weiß, dass ich alles tun möchte, um wieder mit meiner Familie glücklich zu sein. Ich habe nächste Woche einen Termin bei einem Eheberater und hoffe, dass er mir vielleicht ein paar Lösungsansätze geben kann.

    Momentan schwirrt mir einfach der Kopf. Ich grüble und denke den ganzen Tag über nichts anderes nach. Einerseits wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wieder mit meiner Familie glücklich zu werden, aber andererseits denke ich auch noch sehr oft (eigentlich fast ständig) an den anderen und sehne mich danach, es mit ihm zu versuchen. Das ist irgendwie ein totaler Teufelskreis, weil mir die Vernunft und mein Verstand zwar sagen, ich soll an meine Familie denken und an nichts anderes, aber mein Herz sagt (noch) etwas anderes.

    Ich weiß, dass ich wenigstens mal irgendeinen Schritt in Richtung einer Entscheidung gehen muss, denn so kann es für keinen von uns noch lange weitergehen, aber ich weiß einfach nicht, welcher Schritt das sein kann, ohne dass es gleich eine endgültige Wirkung hat.

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