mal versuchen, die gedankenspirale rund um IHN mal für eine zeit auszusetzen oder aber sich hineinstürzen - aber auf jeden fall eine entscheidung treffen und diese dann versuchen durchzuziehen.
versuchen ihn auf der arbeit zu meiden oder sich volle kanne reinstürzen, aber eine entscheidung treffen.
sich die postiven seiten ausmalen und die schlechten seiten (folgen, die das alles haben kann) ausmalen, aber nicht nur eines von beiden.
entscheiden, wann der punkt gekommen ist, an dem ihr mann ein recht auf eine information hat.
in der schlussfolgerung: rauskommen aus der passivität, nicht abwarten was kommt, sondern handeln und für sich entscheiden.
sie kann viel mehr tun, als nichts-tun.
@ flauschhase:
dein beitrag ist m.e. an einfältigkeit kaum zu überbieten.
er sagt für mich eine menge über dein weltbild aus - und ich finde es grausam
wenn der wert einer paarbeziehung für dich zu einem derart großen teil an der stellung des mannes in der gesellschaft bemessen wird: armes deutschland (oder besser: arme frauen).
oft (nicht immer), nehmen gerade solche männer vor frauen die dieses weltbild verfolgen, reissaus. denn wenn mann in seinem berufsleben ein "toller hecht" ist, ist er durchaus auch in der lage zu blicken, ob er sich einen bewunderer-flauschhasen an land zieht oder einen scharfen hasen
du willst die sonnenseiten des lebens sehen und der schlüssel dazu ist für dich der tolle typ im anzug, ausgestattet mit allem was ein manager so braucht..... oh mann.....
wenn es nicht so traurig wäre, man könnte glatt drüber lachen.....
dir würde ich raten: trenn dich besser gleich, lebe deinen pretty-woman-traum aus - viel erfolg dabei![]()
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Thema: Verliebt in einen anderen
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02.02.2009, 22:56
AW: Verliebt in einen anderen
LIEBE GRÜSSE
Cyber_Andrea
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02.02.2009, 23:32Inaktiver User
AW: Verliebt in einen anderen
gelöscht
Geändert von Inaktiver User (03.02.2009 um 00:14 Uhr) Grund: wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt
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03.02.2009, 00:11
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03.02.2009, 07:53Inaktiver User
AW: Verliebt in einen anderen
Und dies nach 100 Jahren Emanzipation, schauderhaft!!!
Es geht hier doch nicht um die Verurteilung der Gedanken an einen anderen Mann/Frau. Das kann immer wieder passieren. Es geht um den Umgang damit.
In Lanas Fall ist doch schon seit längerem ein ungelöstes Problem, das zwar von ihrem Mann angesprochen wurde, das aber noch nicht bearbeitet wurde.
Nach m.E. hatte lanas Mann die Verpflichtung sie auf die Problematik hinzuweisen, und lana hätte die Verpflichtung sich das anzuhören und zu reagieren.
Zu einer Lösung gehört nun auch die Information für ihren Mann, dass sie Gedanken an einen anderen hat. Und ihr Mann hat die Pflicht, sich das anhören zu müssen.
Erst dann sind sie auf dem gleichen Informationsstand und können weiterarbeiten. Ob es dann zur Aufrechterhaltung der Ehe reicht, oder ob lana ihren Lebenshunger mit einem anderen Mann ausleben muss, wird sich dann entscheiden.
lg bujo
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03.02.2009, 16:28Inaktiver User
AW: Verliebt in einen anderen
Das ist erfreulich konkret - danke!zitat von cyber-andrea: mal versuchen, die gedankenspirale rund um IHN mal für eine zeit auszusetzen oder aber sich hineinstürzen - aber auf jeden fall eine entscheidung treffen und diese dann versuchen durchzuziehen.
versuchen ihn auf der arbeit zu meiden oder sich volle kanne reinstürzen, aber eine entscheidung treffen.
sich die postiven seiten ausmalen und die schlechten seiten (folgen, die das alles haben kann) ausmalen, aber nicht nur eines von beiden.
entscheiden, wann der punkt gekommen ist, an dem ihr mann ein recht auf eine information hat.
in der schlussfolgerung: rauskommen aus der passivität, nicht abwarten was kommt, sondern handeln und für sich entscheiden.
sie kann viel mehr tun, als nichts-tun.
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03.02.2009, 16:34Inaktiver User
AW: Verliebt in einen anderen
Ich bin mir nicht sicher, ob flauschhase das alles ernst gemeint hat.zitat von bujo: Und dies nach 100 Jahren Emanzipation, schauderhaft!!!
Aber selbst wenn: ich habe den Eindruck, dass mehr Frauen so denken wie sie, als man glaubt. Es wird nur nicht offen darüber gesprochen oder so unverblümt dargestellt.
Da ist mir die Offneheit einer flauschhäsin allemal lieber, als eine Dame, die ständig behauptet: nur die Liebe zählt, und dann doch immer im rechten Moment noch ein Haar in der Suppe findet.
Was nicht heisst, dass ich die Position von flauschhase befürworte.
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03.02.2009, 20:46Inaktiver User
AW: Verliebt in einen anderen
Liebe Iana
du schreibst
Ja, ich kann dein Gefuehlschaos, aus eigener Erfahrung, nachempfinden und ich meine auch, dass man manchmal lieber (noch) nicht ueber etwas sprechen sollte.Aber ich bin auch nur ein Mensch, ich bin nicht perfekt. Habt ihr das Gefühl, ich mache es mir einfach? Letztendlich quäle ich ich mich mit der ganzen Sache seit Monaten... Ja, ich höre schon wieder von euch: Warum redest du mit nicht mit deinem Mann!!!??? Gibt es hier niemanden, der meint, dass man manchmal lieber nicht über etwas sprechen sollte?
Ich habe deinen Strang durchgelesen und er hat mich nachdenklich gemacht.
Hier bin ich haengen geblieben:
Koennte der "Knackpunkt nicht genau da liegen - bei der schon fast "ungesunden" engen Beziehung, die du und dein Mann habt...?Ich habe noch Gefühle für ihn, wir stehen uns so nah. Ich versuche mal, das zu erklären. Wir leben schon seit fast 10 Jahren nicht mehr "zu hause", also dort wo Familie, Freundeskreis und so weiter sind. Dadurch haben wir eine extrem enge Beziehung entwickelt, gefühlsmäßig und auch praktisch. Vielleicht auch ein wenig ungesund, das Ganze. Wahrscheinlich wäre ich nicht in der Lage, ohne ihn zu leben. Habe Angst davor. Ich habe immer dieses Bild vor Augen von einem riesigen Ozean, auf dem ich ganz allein treiben würde, total verloren, einsam und ohne Hoffnung.
Es war die letzten Tage auch schön mit uns... wir bedeuten uns sehr, sehr viel und man hat schon gespürt, dass wir beide uns vorsichtig verhalten haben, weil wir Angst haben, etwas kaputt zu machen (ist doch schon alles kaputt, höre ich den ein oder anderen sagen)... haben auch viel gelacht, uns unterhalten (ja ja ich weiß!).
Sicher habe ich mir des öfteren gewünscht, dass die Sache mit meinem Chef nicht passiert wäre, dass ich diese Gefühle nicht hätte. Und hab mich gefragt, warum passiert mir das?? Und warum kann ich es einfach nicht abschalten?? Ok, Hormone, ist wohl so.
Aber ganz ehrlich, ich würde trotzdem nicht auf diese Gefühle verzichten wollen, obwohl sie mein Leben so schwer machen. Sie machen es auch aufregend, fast so als würde ich es brauchen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber generell fühle ich einfach diesen Lebenshunger... so sehr, dass es schon oft eine Art Schmerz ist...
Bin ich einfach ein totaler Egoist?
Denn auch er sagt - an einer Stelle schreibst du das so ungefaehr - ich kann, will ohnen dich nicht sein, auch wenn das mit dem Sex nicht so hinhaut.
Nun, ihr lebt allein zu zweit im Ausland. Ihr habt so eine starke Symbiose gebildet, dass es scheint, dass einer ohnen den anderen nicht sein kann.
Fuer die erotische Spannung zwischen zwei Menschen ist zu viel Naehe jedoch oft schaedlich, toetlich. Sich "anziehen" bedeutet ja schon in sich, nicht zu nah zu sein...
Dieser andere Mann ist es eben nicht, er ist dir nicht nah, er entzieht sich dir, du ziehst ihn an, er kommt dir entgegen, du ziehst dich fast zurueck und nun ziehst du ihn an usw. usw. - es entsteht Spannung, erotische Spannung. Das ist normal und sehr sehr schoen und erregend.
Du hast das Gefuehl lebendig zu sein. Du drehst dich um dich selbst - hast Energie und Eigendrehung - aber das kommt dir egoistisch vor....
Mit deinem Mann stellst du grosse Naehe her, immer wieder und sehr schnell, falls sie droht verloren zu gehen...denn die "Symbiose" darf sich nicht aufloesen...das macht Angst...Angst das Gleichgewicht zu verlieren. Fuer beide. Du glaubst ohne ihn zu stuerzen und ihn fallen zu lassen, falls du ihn loslaesst - er das selbe umgekehrt!
Und da du schwierige Momente durchgemacht hast, mit ihm an deiner Seite, zweifelst du auch gar nicht daran, dass diese Symbiose richtig ist...oder hast nicht daran gezweifelt.
Aber nun, da es dir etwas besser geht, hast du eine "Eigendrehung" gewagt. Du hast ausprobiert, ausprobieren wollen, wie es sich anfuehlt. Und es fuehlt sich verdammt gut an. Was nun?!
Liebe Lana, ich wuerde dir gerne etwas raten...aber ich weiss nicht was!
Ich weiss, wie es sicht anfuehlt, dieses Gefuehl, diese innere Grenze zu sich selbst nicht ueberwinden zu wollen und doch andererseits das Empfinden zu haben es tun zu muessen - fuer sich selbst.
Dieser Mann will keine Beziehung zu dir - du weisst es wird keine geben, denn er steht zu seinen Kindern, seiner Familie. Mir scheint, er ist deshalb das geeignetes "Objekt" fuer dich, diese "Symbiose" zu deinem Mann fuer einen Moment zu verlassen. Das "Risiko", ihn gegen deinen Mann tauschen zu wollen, scheint ausgeschlossen, du weisst ja, dass er dich nicht will.
Ist es das, was du dir sagtst?
Du warst kurz davor innerlich ja zu sagen, hast lange gezoegert, hast mit dir gerungen...dann hat er wieder zu gemacht. DAS hat dich wuetend gemacht...?
Liebe Lana, ich habe das Gefuehl, du willst nicht wirklich ihn, den anderen und auch nicht einfach ein Abenteuer, sondern du hast ein starkes Beduernis, dich und deinen Mann wieder auf den richtigen Abstand zu bringen, d.h. dich auch in eurer Beziehung "drehen" zu koennen, ein eigenes, lebensfaehiges, unabhaengiges Wesen zu sein.
Auch wenn ich, wie oben gesagt, der Meinung bin, dass man nicht ueber alles sprechen sollte, bin ich trotzdem - in deinem Fall - der Meinung, dass du mit deinem Mann sprechen solltest.
Ohne Namen zu nennen, ohnen zu sagen, um wen es sich handelt, einfach darueber sprechen, wie es dir geht, was dich so betruebt macht an der Sache, wie die mit dir selbst haderst - sicher du verbaust dir damit die "Chance" es tatsaechlich mit dem anderen zu propbieren...aber du kommst ihm dadurch auch zuvor...nicht ER wird dich abgelehnt haben in dem Fall, sondern DU hast verzichtet.
Das hebt dein Selbstwertgefuehl in Hinblick auf ihn sicher enorm. Du kann dir sagen: "ich haette ihn haben koennen, wenn ich gewollt haette"...wenn ich es bis zum Ende darauf angelegt haette.
Ich glaube, das ist dein Wunsch: es haben zu koennen, falls du es willst - falls DU ES WILLST...
...und das kannst du deinem Mann doch sagen: ich erzaehle dir all das, weil ich es nicht dazu kommen lassen WILL.
Ein solches Gespraech koennte doch auch eure "Symbiose" etwas lockern, euch wieder etwas auf Distanz bringen. Auf eine "gesunde" Distanz bringen, wo dann auch wieder "Anziehung" stattfinden kann....
Es muss DEINE Entscheidung bleiben - nicht die deines Chefs!
Alle Liebe
Amorosa
-
03.02.2009, 21:17
AW: Verliebt in einen anderen


@amorosa
Wow!!!


Wäre ich lana, würde es jetzt, glaube ich, ganz schön in meinem Kopf arbeiten!!Claudi
"Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"
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03.02.2009, 21:28
AW: Verliebt in einen anderen
da kann ich zora nur beipflichten!
LIEBE GRÜSSE
Cyber_Andrea
-
03.02.2009, 23:57
AW: Verliebt in einen anderen
Natürlich! Gut erkannt

Aber mal nebenbei, ihr braucht mich hier wohl gar nicht... geht ja munter ohne mich weiter. Scheint doch ein Thema zu sein, was viele sehr beschäftigt.
Momentan bin ich wieder völlig verwirrt. Vermisse meinen Chef (der eigentlich gar nicht mein Chef ist). Ohne ihn macht die Arbeit nur halb so viel Spaß... bin einfach besser drauf, wenn er da ist. Auf meine Arbeit wirkt sich das Ganze sowieso positiv aus, habe (fast) immer Energie und gute Laune... Gibt mir schon ein gutes Gefühl, wenn ich sein Auto morgens sehe... dann trifft man sich zwischendurch mal auf dem Gang, in der Kantine, an der Kaffeemaschine... das fehlt einfach. Auf der anderen Seite hatte ich auch einen sehr schönen Sonntag mit meinem Mann,wir telefonieren wie üblich 1-2 mal am Tag, alles wie immer eigentlich. Und wir haben auch ein bisschen geredet, vor allem über unsere sexuelle Kompatibilität. Habe ihm gesagt, dass ich eben nur etwa alle 2 Wochen Lust habe und ich das nicht ändern kann. Er will ja auch nicht, dass ich ihm nur was vormache, meinte dann aber später, ab und zu wäre das dann doch ok. Ich habe einfach ehrlich gesagt, wie es für mich ist. Ich schätze mal in so ca. 80% aller Beziehungen ist das ein Problem... nach so langer Zeit ist da einfach nicht mehr diese Leidenschaft, zumindest nicht 3 mal die Woche oder öfter. Vielleicht ist es zusätzlich ein Problem, dass unsere Beziehung am Anfang fast nur auf Sex aufgebaut war. Ich war damals 17 und hatte kaum was anderes im Kopf zu der Zeit. Aber 17 und fast 31, da liegen Welten und bald 14 Jahre Beziehung dazwischen. Eigentlich wollten wir ja Mitte Februar ein verlängertes Wochenende wegfahren, um noch mehr vom Land zu sehen, aber wir (bzw. ging das natürlich von mir aus) haben unsere Pläne jetzt geändert und werden 4 Tage nach hause fliegen. Ich habe das Bedürfnis, mich jetzt im vertrauten Familien-/Freundeskreis zu bewegen und hoffe, es wird mir in dieser Sache weiterhelfen.
Danke für all eure Beiträge
, Tut gut, dass ihr euch so viele Gedanken macht und versucht, mir weiterzuhelfen.
@amorosa:
Ich muss schon sagen, ein gutes Resümee der bisherigen Ereignisse. Du hast mit vielem sehr recht. Ich glaube selbst nicht, dass ich mit meinem Chef eine längerfristige Beziehung führen könnte oder wollte und doch... diese Anziehungskraft...würde ich das wirklich durchziehen und mit ihm ins Bett gehen? Bin mir da nicht mal 100%ig sicher. Wahrscheinlich wären die Hormone aber doch stärker als alles andere. Spielt auch keine Rolle, drehe mich im Kreis. Könnte noch locker 50 Zeilen über meinem Chef schreiben, verkneife es mir aber. Das könnte dann leicht in die Flauschhasenecke abdriften (bitte nicht persönlich nehmen).
@Flauschhase:
Weiß diese Ehrlichkeit schätzen, trotzdem, kann es sein, dass du zu viel Fernsehen guckst? Das ist ja ein Klischee nach dem anderen, was du da vorbringst. Jeder stellt sich wohl mal vor, was wäre wenn, ganz klar. Ich kann nur für mich sagen, ich finde, mein Mann ist kein Durchschnittsmann, ich selbst fühle mich auch nicht als Durchschnittsfrau. Habe mir immer eher etwas auf unsere Beziehung eingebildet, sie als etwas ganz Besonderes gesehen. Das mein Chef mir gegenüber gewisse Gefühle hegt, das schmeichelt mir natürlich sehr! Genau das wollte ich doch immer und ich bin es nicht gewohnt, meinen Willen nicht zu bekommen! Verstehe mich nicht falsch, aber ich finde doch, dass da etwas mehr zwischen mir und meinem Chef ist als zwischen dir und deinem Chef. So, genug gezickt.
Mein Mann kommt gleich nach hause, ich verabschiede mich für heute





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