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  1. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Doch, das hat nur am Rande mit dem eigentlichen Thema zu tun. Bei diesem Mann wäre ich auch in die Knie gegangen. Ich bekenne mich für meinen Hang zum Luxus (den ich aber sehr wenig lebe - im Gegenteil,ich bin noch sehr protestantisch).

    Zum Thema Therapie. Wie wäre es mit einem Anfang,?
    Danke Julifrau, dass mal jemand sagt, dass er sich durch all das Schöne ebenfalls hätte beeindrucken lassen. Bei ihm war alles auf Ästhetik und Schönheit hin ausgerichtet - bis zur Deko beim Frühstück.
    Mir war vorher nicht bewusst, wie stark mich dieses Schöne anspricht. Ich stamme aus ganz normalen Verhältnissen und werde mir Vergleichbares niemals leisten können, egal wie erfolgreich ich im Beruf wäre. Selbst eine etwas nettere Stadtwohnung in meiner Großstadt bedeutet für einen Single Verschulden auf Lebenszeit.

    Selbst sein Hund war aus einer der besten Zuchten und sah wie "gemalt" aus. Auch seine Autos waren nur vom Feinsten und ganz besondere Stücke.

    Dabei verkehrte er nicht in der High Society sondern lebte in seiner Freizeit völlig zurück gezogen und verbrachte sehr viel Zeit daheim und unterwegs mit seinem Hund. "Küsschen-Gesellschaft" gab es da nicht, auch kein Schickimicke-Getue.

    Ich war einfach so total glücklich damals. Wie noch nie. Ich muss aber auch zugeben, dass dieses Umfeld viel damit zu tun hat, dass ich zurückdenke. Es war einfach wie in einem Märchen.

    Seither nur Pleiten, oder die Männer, die mir gefallen, sind vergeben - was ich dann wiederum erst nach Monaten mitbekomme, da es wohl nicht mehr sehr üblich zu sein scheint, die Partnerin irgendwie mal zu erwähnen

    Aktuell kann ich mich nicht um eine Therapie kümmern, da ich familiär sehr stark wegen eines Pflegefalls involviert bin. Ich pendle ständig zwischen meiner Stadt und meinem Heimatort, da ich Vollmachten für alles habe und in der Pflicht stehe. Momentan könnte ich mich nicht genug auf eine Therapie einlassen. Ich habe einfach aktuell zu viele Baustellen. Würde ich glauben, sehr dringend Hilfe zu brauchen, würde ich es trotz allem machen. Aber diese Sache ist nun nicht so dringend, als dass ich anderen sehr wichtigen Verpflichtungen dafür zurückstellen wollte.
    Geändert von Inaktiver User (15.01.2009 um 18:41 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    ... ich wäre bzw. bin aber auch deshalb in die Knie gegangen, weil er nicht wirklich bindungsfähig war ;-)).

    Die Prioritäten in deinem Leben sett du slebst. Nur ... das Leben ist kurz, Zeit ist schnell verschwendet. Gönn' dir auch etwas. Eine Therapie ist wie eine innere Kosmetikbehandlung.

    LG

  3. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... ich wäre bzw. bin aber auch deshalb in die Knie gegangen, weil er nicht wirklich bindungsfähig war ;-)).

    Die Prioritäten in deinem Leben sett du slebst. Nur ... das Leben ist kurz, Zeit ist schnell verschwendet. Gönn' dir auch etwas. Eine Therapie ist wie eine innere Kosmetikbehandlung.

    LG

    Hm, Bindungsunfähigkeit ist aber nichts wirklich Anziehendes, oder?

    Wenn ich wieder über einen längeren Zeitraum an einem Stück an meinem Wohnort bin, werde ich überlegen, was ich tue. Ich dachte auch daran, mit Yoga oder Meditation zu beginnen. Ich suchte letzens eine Heilpraktikerin auf, weil ich mich für Hypnose interessiere. Dann kamen aber die familiären Dinge dazwischen und außerdem empfand ich die Stunden auch als sehr teuer und die HP als nicht genügend ausgebildet....

  4. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Guten Morgen,

    wollte mich noch bei allen bedanken, die sich an diesem Strang beteiligt haben und mir neue Blickwinkel auf die Geschichte gaben .

    Ich habe erkannt, dass es der Ort und nicht der Mann war, der mich wehmütig zurückdenken ließ. Ich hatte zuvor immer mit Männern zu tun, die in "normalen" Wohnungen lebten - oder, später, als die Partner älter waren, vielleicht im eigenen "normalen" Haus.

    Aber so eine verspielte, märchenschlossähnliche Villa, ist schon ein anderes Umfeld . Da ich Männer nie nach dem ausgesucht hatte, was sie haben - auch ihn nicht, da ich von all dem zunächst nichts wusste - war es mir so, als sei ich dafür "belohnt" worden, dass ich immer danach schaute, ob Interessen und Lebensmodelle passen, aber nicht nach der Automarke. Und plötzlich merkte ich, dass auch mir so etwas gefällt - vorher hatte ich nie auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwendet.

    Es gefiel mir, dass in der Eingangshalle täglich frische, wieße Lilien in riesigen Vasen standen. Oder dass das ganze Haus nach Jasmin und Rosen roch, weil aus verstecken Stellen Duftöle verströmt wurden. Oder dass beim Frühstück bereits unzählige Kerzen brannten und der Tisch mit Efeublättern verziert war.

    Damals dachte ich übrigens weder daran, zusammen mit ihm in seinen Büroräumen arbeiten zu können, noch dort zu wohnen. Die Gedanken kame erst sehr viel später, als alles längst rum war. Denn als ich mit ihm zusammen war, wusste ich noch nicht, dass ich später einmal freiberuflich arbeiten würde und was ein Zusammenziehen angeht, so wäre dies für mich in den ersten Monaten nie ein Thema - viellleicht nach einem Jahr. Und dann hätte ich auf jeden Fall mindestens ebenso viel bezahlt, wie ich für meine Stadtwohnung zahlte.

    Ich lebte damals einfach von Tag zu Tag und genoss das traumhafte Umfeld.

    Aushalten ließ ich mich übrigens nicht. Wir gingen quasi nie aus und das, was wir aßen, brachte ich sogar häufig noch mit. Er schenkte mir am Anfang häufig kleine Aufmerksamkeiten - also wirklich klein im Bereich weniger Euro - ein größeres Geschenk gab es aber nicht. Ich habe ihm allerdings auch häufig etwas geschenkt. Ich fand es sehr schön, mal ein Kräuterkisschen oder ein paar geschliffene Halbedelsteine zu bekommen. Im Gegenzug habe ich z.B. einen kleinen Gedichtband mitgebracht, kleine Dekoartikel oder etwas für den Hund.

    Allerdings war dieser Mann hoch verschuldet, da er für Haus und Grundstück einen sehr, sehr hohen Kredit aufgenommen hatte. Er hat auch kaum geheizt, um Kosten zu sparen. Nur bei meinen ersten Besuchen war es warm, ansonsten war frieren angesagt. Und oft war nichts zum Essen da, bis auf Toasbrot.
    Da dann aber der Jahrhundertsommer 2003 kam, war das mit dem Heizen kein Thema mehr . Dennoch muss ich sagen, dass ich lieber in meiner kleinen, aber geheizten Stadtwohnung bin, als mir in schicken Räumen den Hintern abzufrieren und nichts im Kühlschrank zu haben. Einmal gab es bei ihm über WOCHEN weder Heizung noch warmes Wasser, weil ihm das Heizöl ausgegangen war. Eingekauft hat er nur im Billigdiscounter. Nicht, dass ich meine, dass man dort nicht einkaufen kann, aber es passte eben nicht zu der schicken Fasade. Außen ein riesiges Getue und dann das Billigste vom Billgsten essen.

    Nur, solche Dinge blendet man dann ja gerne aus.
    Geändert von Inaktiver User (16.01.2009 um 09:46 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur, solche Dinge blendet man dann ja gerne aus.
    Liebe Perlensucht, Blender auch ..., darum leben sie über ihre Verhältnisse, sind verschuldet, frieren heimlich und hungern ab und an ... doch nach außen glitzert und glimmert es -

    Ich finde nach wie vor, daß du das Glitzern und Glimmern selbst mehr in dein Leben bringen solltest, wie dein Nick auch vermuten lässt. Liebst du Perlen?

    Vielleicht irgendwann mal ein Thema für jemanden, mit dem du die Dinge mehr beleuchtest genau wie die Frage, ob Bindungsfähigkeit anziehend sein kann und warum .

  6. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Perlensucht, Blender auch ..., darum leben sie über ihre Verhältnisse, sind verschuldet, frieren heimlich und hungern ab und an ... doch nach außen glitzert und glimmert es -

    Ich finde nach wie vor, daß du das Glitzern und Glimmern selbst mehr in dein Leben bringen solltest, wie dein Nick auch vermuten lässt. Liebst du Perlen?

    Vielleicht irgendwann mal ein Thema für jemanden, mit dem du die Dinge mehr beleuchtest genau wie die Frage, ob Bindungsfähigkeit anziehend sein kann und warum .
    Hi Julifrau,

    Du wirst Dich wegschmeißen vor Lachen, aber ich gelte als Asketin und bezeichnete mich auch lange selbst so. Ist das nicht ulkig vor dem Hintergrund dieser Geschichte?

    Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass ich gar keine Asketin bin. Ich brauche nicht immer wieder neue Sachen, aber das was ich kaufe, ist hochwertig. Ich umgebe mich mit wenigen (daher die "Asketin") - aber dafür ausgewählten und schönen Sachen. Das Gesamtbild eines Raumes oder eines Gartens ist mir wichtig. Nirgends steht bei mir etwas, das diesen harmonischen Gesamteindruck stören würde.

    Farben, Stoffe, Blumen - alles soll zueinander passen.

    Wie mein Nick zustanden kam, weiß ich schon gar nicht mehr. Ich habe nur ein paar Perlenohrringe.

    Ist auch so was: ich habe immer gesagt, dass mir Schmuck nichts bedeutet. Fakt ist aber, dass mir der Schmuck nichts bedeutet, den ich mir selbst leisten könnte - also verzichte ich lieber. Es gibt aber sehr wohl Dinge, die mir gefallen würden, die aber jenseits meiner Möglichkeiten liegen.

    Bevor ich etwas kaufe, dass mir nicht 100 %ig zusagt, verzichte ich. Und werde dann als Asketin bezeichnet . Dabei bin ich womöglich genau das Gegenteil.

    Ich verzichte auf ein eigenes Auto. Ich könnte mir ein Auto leisten - normale Mittelklasse. Möchte ich nicht haben und verzichte dann lieber gleich ganz.....Und Schulden möchte ich keine haben.

    Diesem Mann damals war seine Wirkung nach außen total wichtig. Auch im großen Cabrio offen fahren, mit dem sehr auffallenden Hund auf dem Rücksitz und irre lauter Musik - so, dass jeder guckte. Er fuhr mal mit dem Auto seines Hausmeisters (Mercedes A-Klasse) und sagte dann zu mir, dass ja tatsächlich niemand nach ihm schauen würde, wenn er so unterwegs wäre. Ach was!

    Er ging zwar kaum aus, machte aber Führungen über sein Anwesen und gab Empfänge - wobei er alles fotomäßig festhielt. Allerdings war das als Geschäftsmann und Politiker wohl auch zum Teil Pflichtprogramm....

    Was mir überhaupt nicht gefiel, war, dass er rauchte und täglich Alkohol trank. Er stand ständig unter Hochspannung, weil er monatlich sehr viel Geld einnehmen musste und entwickelte dann sogar eine Neurodermitis. Er war von allem genervt und konnte - Anfangszeit ausgenommen - kaum ein privates Gespräch ertragen, ohne völlig aus der Haut zu fahren.
    Am Wochenende hat er fast nur geschlafen, da er von der Woche fix und fertig war.
    Er war nie zärtlich zu mir, schrieb nur am Anfang irgendwo Gedichte ab. Aber mich mal in den Arm zu nehmen wäre ihm nicht in den Sinn gekommen. Beim Sex kümmerte er sich in keiner Weise um mich, so dass ich in dieser Beziehung überhaupt nicht auf meine Kosten kam.

    Also: keine Zärtlichkeit, unbefriedigender Sex, kaum noch Gespräche, kaum was zu essen da, kalte Räume. Ich wurde bei Empfängen nicht als Partnerin vorgestellt und wusste nicht mal, dass seine Mutter anwesend war. Er schlief mit seiner Hundesitterin und hatte eine Frau, die sich schon eine ganze Weile für seine Partnerin hielt, auf Eis gelegt. Er rauchte und trank jeden Abend Alkohol. Obwohl ich eine Allergie gegen seinen Hund hatte, weigerte er sich, den Hund nachts nicht im Schlafzimmer schlafen zu lassen. Er hatte mehrere Wagen, stellte mir aber keinen zur Verfügung - ich fuhr mit dem Zug und lief zu Fuß zu ihm hin, da er mich nur in den ersten Wochen abholte. Später hat er mich dann in Gegenwart anderer bloß gestellt (z.b. wenn ich mich versprochen hatte, oder einen nicht ganz passenden Begriff verwendet hatte).

    Und ich wäre dennoch geblieben, weil die Anfangszeit von mir als so berauschend empfunden worden war. Dabei war es nur so, dass er mich eben oft sehen wollte, sich täglich meldete, Gedichte abschrieb und mir für ein paar Euro was mitbrachte. Ich war die Jahre davor emotional so verhungert, dass dies für mich schon der Himmel auf Erden war.
    Ich blieb sogar, als der mir erzählte, in Singlezeiten Prostituierte von einem Escort-Service für 10.000 DM (nicht Euro) pro Nacht geordert zu haben. Ich fand das ehrlicher, als Frauen für Sex irgendwo abzuschleppen.

    Die kleinen Geschenke, die er mir machte, stammten zum Großteil aus dem Laden seiner Hundesitterin/Affäre. Wie gesschmacklos.

    Er empfahl mir mal eine Ärztin. Als ich bei ihr saß, rief er in der Sekunde bei ihr an. Ich gehe fest davon aus, dass er auch mit ihr schlief - zumindest irgendwann mal. Sie waren so unglaublich vertraut miteinander und die Augen der Ärztin leuchteten und sie bekam ganz rote Wangen und säuselte ins Telefon. Es war dann sogar noch so, dass sie sagte, dass gerade ein sehr wichtiger Freund von ihr am Telefon gewesen sei, der gerade von einer mehrwöchigen USA-Reise zurückgekehrt sei....Da war mir klar, dass er es gewesen war.
    Geändert von Inaktiver User (16.01.2009 um 11:53 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Glückwunsch, du kommst dir auf die Spur.

    Allerdings wurde mir jetzt auch kalt beim Lesen. Weniger bei der Vorstellung der gedrosselten Heizung und des leeren Kühlschranks in der Luxushütte, sondern bei der Wahrnehmung der emotionalen Askese, in die du dich bei diesem Mann begeben hattest. Da war ja sozusagen gar nichts, nicht mal guter Sex. Verdammt wenig - nur weiße Lilien und Bedienstete ... . Na ja, vielleicht erfährst du eines Tages mehr über deine Beweggründe, dieses Hungerleiden mitzumachen.


  8. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Glückwunsch, du kommst dir auf die Spur.
    Na ja, vielleicht erfährst du eines Tages mehr über deine Beweggründe, dieses Hungerleiden mitzumachen.


    Das Schlimmste weißt Du noch gar nicht: seinen grauenerregenden Vornamen . Der war so einzigartig schlimm, dass sofort sämtliche Anonymität flöten ginge, wenn ich den hier nennen würde. Glaube kaum, dass noch jemand so heißt.

    Ich kenne nur einen vergleichbar schlimmen Namen: Der Sohn eines evangelischen Pfarrers heißt Fürchtegott.

    Ich weiß, wieso ich mich dort hinein begegeben habe. Ich war vor vorher X Jahre Geliebte. Gerade in den letzten Jahren hatte ich von diesem Mann gar nichts mehr, da er sehr schwer erkankte und sich seine Frau daheim um ihn kümmerte. Telefonierten wir, stand immer seine Erkrankung im Mittelpunkt. Das verstand ich, half mir aber nicht weiter. Die Beziehungsversuche davor waren ernüchternd. Wie bereits erzählt, suchte ich nicht nach Herzensbildung, sondern nur nach gemeinsamen Interessen etc. aus. Ich bezog in meine Überlegungen gar nicht mit ein, dass es Menschen geben kann, für die Zärtlichkeit etc. nicht selbstverständlich ist. Das setzte ich als normal bei jedem voraus. Irrtum.

    An den Mann 2003 kam ich aufgrund meiner Bedürftigkeit. Ein paar zitierte Rilke-Gedichte und ein Lavendellkischen und ich war hin und weg. Ich habe dann gar nicht gemerkt, wie oberflächlich sein Interesse war.
    Geändert von Inaktiver User (16.01.2009 um 16:21 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste weißt Du noch gar nicht: seinen grauenerregenden Vornamen . Der war so einzigartig schlimm, dass sofort sämtliche Anonymität flöten ginge, wenn ich den hier nennen würde. Glaube kaum, dass noch jemand so heißt.


    An den Mann 2003 kam ich aufgrund meiner Bedürftigkeit. Ein paar zitierte Rilke-Gedichte und ein Lavendellkisschen und ich war hin und weg. Ich habe dann gar nicht gemerkt, wie oberflächlich sein Interesse war.
    Ja, die Bedürftigkeit ... . Rilke, sehr geschmackvoll! Der meinige 'dichtete' frei ... meinte ich. Bis dann das kleine Büchlein mit Sinnsprüchen für die Liebe ungeschickterweise einmal offen herum lag .

    Genug gelästert, ab in's Wochenende,

    lG Juli

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    AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gefiel mir, dass in der Eingangshalle täglich frische, wieße Lilien in riesigen Vasen standen. Oder dass das ganze Haus nach Jasmin und Rosen roch, weil aus verstecken Stellen Duftöle verströmt wurden. Oder dass beim Frühstück bereits unzählige Kerzen brannten und der Tisch mit Efeublättern verziert war.
    huch - das hätte mir aber zu denken gegeben

    und der leere kühlschrank sowieso...

    das ist ja wirklich unglaublich - ich hoffe, du kannst heute drüber lachen (und das ganze sucht dich nicht mehr heim nachts!)

    lg

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