Sagen wir so: ich bin zumindest sehr neugierig und für vieles offen.
Ich habe gerade dieses sehr interessante Buch gelesen und dort von Dingen erfahren, die ich intuitiv quasi schon seit meiner Kindheit ganz selbstverständlich nutze.
Aber das gehört nun wohl in ein anderes Forum.
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20.01.2009, 14:56Inaktiver User
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Geändert von Inaktiver User (20.01.2009 um 19:58 Uhr)
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16.03.2009, 23:07Inaktiver User
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Hallo!
Vielleicht kann sich noch jemand an diesen Strang erinnern?
Ich wollte nur abschließend sagen, dass der Termin in der letzten Wochen stattfand und dass ich NICHT an seinem Haus/Grundstück vorbei ging. Ich habe nicht einmal einen Blick darauf geworfen. Es fiel mir aber schon schwer, nach all diesen Jahren überhaupt in diese Stadt zu fahren. Weh tut die Erfahrung immer noch. Langsam versuche ich mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es nie aufhört.
Grüße
Perlensucht
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16.03.2009, 23:15
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Lass in in deinem Herzen wohnen - was ist schlimm daran? Das hat mehr als eine Kammer.Langsam versuche ich mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es nie aufhört
PrijonDie wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung
Gelesen und für gut befunden bei AnaPaula
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16.03.2009, 23:49Inaktiver User
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17.03.2009, 12:19Inaktiver User
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18.03.2009, 22:20
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Ich habe nicht alles gelesen. Also:
Was mir spontan auffiel, ist die Differenz zwischen deinen eigenen Idealen und seinem Leben.
Ich habe es selber erlebt, dass mir das Leben eine Frau vor die Nase gesetzt hat, die genau das Gegenteil von mir ist und genau das hatte, was ich mir wünschte, aber nicht bekam. Ohne das jetzt weiter zu malen, diese Konstellation "starke Frau - hilflose Frau" (jetzt beides in Anführungszeichen, ich bin nur scheinbar stark, sie nur scheinbar schwach, Rollen halt) hat mich ziemlich gebeutelt und mich gezwungen, meine Lebensziele und Ideale zu hinterfragen und mich mit meinen Schattenseiten auseinander zu setzen.
Gedankenhaufen 2:
(zum - vorläufigen - Ende der Debatte)
Ich selber habe sehr lange gegen ein Gefühl gekämpft. Eins, welches mein Kopf als überflüssig und unnötig erkannt hat, aber der Rest nicht. Es ging sonst immer, nur hier nicht, ich wurde immer erschöpfter, vom mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Auch hier: Vorbei mit dem schönen Selbstbild
Es ist nicht so lange her, dass ich den Kampf aufgegeben habe. Erleichterung. Und (mal wieder) die Erkenntnis, dass man, wenn man gegen etwas ankämpft, sich grade darum darin verbeißt.

Schließt den Bogen zu oben.
Alles Gute dir,
bblumeflying is the art of falling to the ground without touching
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19.03.2009, 09:18Inaktiver User
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Hi BB,
die Erinnerung beschränkt sich immer mehr auf zwei Bilder, die das Innere seines Hauses betreffen.
Das eine zeigt den Wohnbereich: Parkett, die hohen Decke, Stuck, die Antiquitäten und den Erker mit den englichen "Teemöbeln". Die Sonne spielt auf dem Fußboden. Es ist hell, großräumig, aufgeräumt und sauber.
Das andere Bild zeigt das Schlafzimmer, wo hohe Flügeltüren auf die Dachterrasse hinaus führten und man bereits vom Bett aus einen phantastischen Blick über das Tal und den Fluss hatte, denn das Haus liegt auf einer Anhöhe. Die Vorhänge blähen sich leicht im Sommerwind, die Vögel singen und auch hier ist der Raum sonnendurchflutet.
Selbst wohne ich in einer kleinen Sousterrain-Wohnung mit niedrigen Decken, schaue bestenfalls gegen eine geschlossen Wand von Hecken und seit ein paar Monaten auf alte Sanitäranlagen, die mir mein Vermieter vor das Fenster gelegt hat. Sonneneinstrahlung gelang nie in die Wohnung, ich benötige ganztags künstliches Licht, wenn ich arbeiten möchte.
Der Mann kommt in den Erinnerungen eigentlich nicht vor. Sondern dieses helle, großzügige Wohnen, ohne dass da jemand ist, der einen schickaniert oder mobbt.
Grüße
Perlensucht
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19.03.2009, 10:41
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
>Selbst wohne ich in einer kleinen Sousterrain-Wohnung mit niedrigen Decken
>Der Mann kommt in den Erinnerungen eigentlich nicht vor. Sondern
>dieses helle, großzügige Wohnen, ohne dass da jemand ist, der
>einen schickaniert oder mobbt.
aehem . . bist du nicht die, die ein grosses haus mit riesigem garten auf dem land besitzt?
da gibts doch nen strang von dir . .
vielleicht solltest du mal erwaegen, dich beruflich so auszurichten, dass du in dein haus ziehen kannst. . . oder das haus verkaufst . . und dir da, wo du arbeitest, ein haus kaufen kannst . .LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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19.03.2009, 10:48Inaktiver User
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19.03.2009, 21:37Inaktiver User
AW: 6 Jahre her - das Thema kommt (schon) wieder hoch
Hallo,
mein Eigentum ist leider in der Pampa, weit weg von der Stadt.
Seit geraumer Zeit habe ich mich hier in der Stadt von Verpflichtungen befreit, indem ich meine Ehrenämter niedergelegt habe. Seither bin ich so oft es mein Beruf zulässt auf dem Land und arbeite von dort.
Seither schmerzt mich die Eingeschränktheit umso mehr, wenn ich wieder in der Stadt bin.
Ein Verkauf meines Eigentums auf dem Land geht (derzeit) aus rechtlichen Gründen nicht. Und die Preise sind in der Stadt so viel höher als auf dem Land, dass ich viele, viele Häuser auf dem Land besitzen und verkaufen müsste, um so zu leben, wie ich es mir in der Stadt vorstelle. Es ist absolut unrealistisch.
Ich weiß, es ist schwer vorstellbar, aber bereits um eine kleine Eigentumswohnung in der Stadt zu kaufen, muss man mehrere Häuser auf dem Land verkaufen. Und ein Haus wie mein Ex-Freund besitzt, kostet mehrere Millionen. Er musste ca. 20 TEUR/Monat verdienen, um einigermaßen klar zu kommen. Dabei hatte er sogar den Großteil des Anwesens an Firmen vermietet. Und sein Haus befindet nicht einmal im Ballungsraum, sondern in einer kleinen Kreisstadt. In der Großtstadt hätte er locker noch 1 Mio Euro mehr zahlen müssen. Wenn´s gereicht hätte.
Die Preise in Ballungsräumen steigen gerade wieder an. Ich kenne keinen Single in meinem Alter, der es gewagt hätte, sich in meiner Stadt ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Selbst winzige Reihenhäuschen (nicht meine Vorstellung von Wohnen, für die ich mich verschulden würde) gehen bei 400 TEUR los. Und da hat man gerade mal 90 - 100 qm und hinterm Haus ein Handtuch breit Garten.
Gruß,
PerlensuchtGeändert von Inaktiver User (19.03.2009 um 21:41 Uhr)



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es kann sein dass es nie aufhört, aber meine erfahrung sagt dass es weniger wird.
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