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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von champagne Beitrag anzeigen
    nein, da fuehle ich mich falsch verstanden.

    aber die situation haelt seit maerz 2008 an. jetzt ist es anfang januar 2009 - um die 9 monate.

    ich hatte es so verstanden, dass bereits fragen beantwortet wurden, aber immer neue aufkommen (was ich verstehen kann, absolut!).
    und dass die antworten hinterfragt werden (siehe trainingszeit bespiel).

    ich stelle mir vor, ich mache einen fehler (weisses lieblingshemd meines freunes rosa gefaerbt, gibts nicht mehr zu kaufen). ich erklaere - habe es unter den roten badetuch nicht gesehen. er kommt am naechsten tag und sagt: bist du sicher, dass du es nicht gesehen hast? ich: ja. am uebernaechsten tag: aber das weisse t-shirt konntest du auch sehen, warum dann nicht das hemd. ich: weiss nicht - war komplett von badetuch ueberdeckt, das t-shirt nicht.
    und so weiter.
    nach 2 wochen haette ich genug. und wenn es mir noch so leid ums hemd tun wuerde.

    natuerlich verstehe ich das betrug was ganz anderes ist, aber ich wollte das prinzip erlaeutern!~
    vor allem weil ich selber zu vorwuerfen neige und mir vorstellen kann, dass mein partner irgendwann genug hat


    Ich weiß nicht wie du Partnerschaft lebst, aber dein Sockenbeispiel kann ich einfach nicht ernst nehmen.

    Ich frage mich wirklich was du mit solchen Beispielen, solchen Diskussionen, und dem was du propagierst erreichen willst. Und wieso du das machst.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von Mirabilis Beitrag anzeigen

    Damit wird ihm zuviel zugemutet?
    Na, wer eine Affäre anfängt und in der Lage ist zu lügen und zu betrügen, sollte auch in der Lage sein, ein paar Fragen zu beantworten.
    hi mirabilis, ich hatte das so verstanden, dass diese fragen bereits beantwortet wurden und eben nun weiter hinterfragt werden (zb war es wirklich nur vor dem training und nicht waehrenddessen?).

    wie zu rosalio gesagt - natuerlich waere es fair wenn er so lange "zu kreuze kriecht" wie die betrogenen ehefrau das braucht/will. die realitaet ist aber: wie lange will/KANN er es mitmachen? ab wann ist es zu viel?

    und wie gesagt - ich selber neige auch dazu, eher lange vorwurfsvoll zu sein, deswegen ist das auch fuer mich ein wichtiger gedanke - zerstoere ich damit etwas? sollte ich mich einfach dafuer entscheiden, zu verzeihen und dann auch konsequent sein (ab einem gewissen zeitraum vergessen/es ruhen lassen)?
    sind nur gedanken - ich weiss auch nicht ob ich es selbst koennte.

    habe aber schon einmal (bei einer freundschaft) bemerkt, dass zu viele vorwuerfe nach einem "fehlverhalten" mehr kaputt als gut machen. und dazu gehoert, den antworten keinen glauben zu schenken.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von champagne Beitrag anzeigen
    "zu kreuze kriecht" wie die betrogenen ehefrau das braucht/will. die realitaet ist aber: wie lange will/KANN er es mitmachen? ab wann ist es zu viel?



    Hast du dich vielleicht im Strang geirrt?
    Niemand, kein einziger, spricht von "zu kreuze kriechen".
    Oder Forderungen danach.

    Du bist derjenige der es aufbringt - vielleicht hat das "zu kreuze kriechen" in erster Linie mit dir selbst zu tun?

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von rosario Beitrag anzeigen


    Ich weiß nicht wie du Partnerschaft lebst, aber dein Sockenbeispiel kann ich einfach nicht ernst nehmen.

    Ich frage mich wirklich was du mit solchen Beispielen, solchen Diskussionen, und dem was du propagierst erreichen willst. Und wieso du das machst.
    was ich mit dem beispiel erreichen wollte: sachverhalte vereinfachen.
    warum ich das mache? sorry - war vielleicht zu philosophisch von mir. ich wollte nur das grundprinzip vor augen halten.

    in meiner partnerschaft habe ich gelernt, dass ich mit zu vielen vorwuerfen viel kaputt machen kann. auch bei banalen sachen wie hemden.

    ein therapist hat mir mal das prinzip der "total acceptance" erklaert: manchmal schadet man sich und anderen personen nur selbst, wenn man staendig alles hinterfragt anstatt einfach zu akzeptieren und "move on".

    ich selbst wuerde auch erwarten, dass man mir irgendwann verzeiht und wenn nicht - waere ich weg. egoistisch, aber wahr.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von champagne Beitrag anzeigen
    ich hatte es so verstanden, dass bereits fragen beantwortet wurden, aber immer neue aufkommen (was ich verstehen kann, absolut!).
    und dass die antworten hinterfragt werden (siehe trainingszeit bespiel).
    wie zora schrieb, hat er diese Fragen von Anfang an nicht beantwortet, woraufhin sie diese Fragen weiterhin stellte, weil die Beantwortung für sie wichtig ist.

    Was die Trainingszeit anbetrifft: zora schrieb, dass zeitlich nichts aufgefallen ist und sie ihn gefragt hat.
    Die Antwort "vor dem Training" ist halt nicht sehr realistisch, weil die Zeit zu knapp war (von zu Hause weg, zum Training).....denn es war ja sicher nicht immer eine 5 Minuten Sache...
    Realistischer wäre, wenn schon Training, dass er das eben hat ausfallen lassen.
    Es ist dann halt wirklich daneben, wenn man dann mit so einer unrealistischen Aussage auch noch für dumm verkauft wird.......und auch nicht hilfreich, wenn es sowieso schon um diese Lügerei geht.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von rosario Beitrag anzeigen



    Hast du dich vielleicht im Strang geirrt?
    Niemand, kein einziger, spricht von "zu kreuze kriechen".
    Oder Forderungen danach.

    Du bist derjenige der es aufbringt - vielleicht hat das "zu kreuze kriechen" in erster Linie mit dir selbst zu tun?
    nein, hat es nicht. ich vermute, ich habe die falsche formulierung gewaehlt (lebe schon lange im ausland).

    die bessere wortwahl waere vielleicht "rede und antwort stehen"?

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....



    Danke Andrea,
    auch ich bin ein wenig überrascht, welchen Verlauf diese Frage hier nimmt. Aber nicht enttäuscht.

    Ist ja normal, jeder hat seine Erfahrungen gemacht, allerdings mit unterschiedlichen Menschen.
    Ich kann hier nur gewisse Sachen schildern, kann mit Worten nicht beschreiben, welchen Einsatz mein Mann wirklich bringt, um mir klar zu machen, wie wichtig ich ihm bin und wie dankbar er ist, dass ich uns noch eine Chance gegeben habe.
    Er kann nichts ungeschehen machen, dass weiß er.
    Ich weiß aber auch, dass uns diese Krise gerade noch vor dem Abgrund gerettet hat. Obwohl ich zeitweise schon das Gefühl hatte, in diesen gestürzt zu sein.
    Mein Mann hat mir von vorne herein nichts vorgeschwafelt, von wegen: sie bedeutet mir nichts, ich liebe nur dich, sie ist mir egal.
    Also, will sagen, er war schon ehrlich zu mir. Und das war teilweise mehr als hart! Er hat mir keine Versprechungen gemacht, von wegen: wir schaffen dass!
    Nein, er hat sogar gesagt: Ich möchte dir nichts versprechen, denn ich weiß nicht, wie es ausgehen wird, ob wir es schaffen. Er räumte auch ein, dass vielleicht auch ich diejenige sein würde, die es nicht schaffen wird.
    Als ich dann aber an einem Punkt war, wo ich sagte, ich kann nicht mehr, wenn er nicht endlich einen klaren Weg einschreiten würde, und den Kontakt zu ihr beenden würde. Da wurde ihm quasi über Nacht auch klar, dass wir keinen Neuanfang schaffen, solange er sich von ihr (meinem Störfaktor) klar trennt. Ich sagte ihm, dass ich ihn will, aber ich könne nicht monatelang in einer Warteschleife auf seine Entscheidung warten, und
    Aber irgendwas muss da gewesen sein, was ihm sagte, es lohnt sich dafür zu kämpfen. Genauso war es für mich.

    Vom Kopf her hat er auch gespürt, das seine Affäre nicht wirklich in seinen Alltag passt, nur der Bauch zog da noch nicht mit.

    Von daher kann ich auch das Misstrauen vieler verstehen, die vielleicht glauben, er mache mir was vor.
    Aber es fällt mir beim besten Willen kein Vorteil für ihn ein, den er dadurch hätte. Dafür ist ihm die Qualität seines Lebens zu wichtig, um nur aus irgendwelchen materiellen Gründen bei mir zu bleiben. Und nach dem Jahr, was wir hinter uns haben, wäre eine Trennung glaube ich für ihn einfacher gewesen.

    Danke Marien,

    du kannst es auch verstehen, klar!
    Mir fehlt ein bisschen die Phantasie, mich in seine Lage zu versetzen, wenn ich diejenige gewesen wäre, die betrogen hätte. Und das hat mich anfangs schon oft so weit gebracht, dass ich mich gefragt habe, ob ich es erst schaffe, dies zu akzeptieren, wenn ich mir selber einen Seitensprung gestatte...
    Völliger Quatsch, weiß ich genau. So kann man keine Neubeginn machen.

    Also, ich denke, ich werde weiter daran arbeiten das Thema zu beenden und endgültig zu verabschieden. Meine Zeit wird kommen und das Trauerjahr ist bald rum!
    Claudi

    "Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Ich glaube nicht, dass es um Fragen geht, die nicht beantwortet werden WOLLEN.

    Zoras Mann beantwortet ja gestellte Fragen.
    Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man als Betrogene IMMER wieder aufs neue Fragen stellen könnte.

    Weil, fakt ist, wir waren nicht dabei.
    ( siehe mein Posting auf der letzten Seite )

    Auch mein Mann stand mir immer Rede und Antwort.
    Sicher weil es seine Pflicht war/ist , aber auch weil wir im Gespräch waren, weil viel aufzuarbeiten war.

    Entscheidet man sich für einen Neuanfang der Ehe, sollte dieser auch als solcher gelten.
    In der Vergangenheit sind Fehler gemacht worden. Eheprobleme, Affäre oder was auch immer für eine Krise.
    Derjenige der diesen Fehler gemacht hat, fühlt sich schuldig. Er sieht wie der Partner leidet, welchen Schaden er verursacht hat....usw.
    Aber beginnt man Neu, muß man irgendwann abschließen .

    Betrogenen fällt das verständlicherweise super schwer, weil der Betrug tief verletzt hat. Nicht nur das körperliche, sondern auch das Lügen innerhalb der Ehe.
    Es fällt schwer zu vertrauen.
    Man erinnert sich ständig an Situationen, in denen man sich fragt, war er da auch bei ihr ?
    Man erinnert sich an Gegebenheiten, die man in Frage stellt.
    Oft zu unrecht, manchmal aber auch eben nicht.

    Da hat sich der Partner über Wochen oder Monate mit jemanden anderes getroffen, heimlich.
    Das schmerzt und hinterläßt viele Fragen. Deren Antworten man vielleicht lieber garnicht kennen will, aber doch irgendwie muß.

    Deswegen scheitern auch so viele Ehen an einer Affäre.
    Selbst wenn der Neubeginn eigentlich geplant war.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von champagne Beitrag anzeigen

    ein therapist hat mir mal das prinzip der "total acceptance" erklaert: manchmal schadet man sich und anderen personen nur selbst, wenn man staendig alles hinterfragt anstatt einfach zu akzeptieren und "move on".
    die TE hinterfragt nicht ständig und alles.
    Im Gegenteil, dafür das sie derart betrogen wurde, vertraut sie ihm schon wieder ziemlich viel.

    und, btw, solche Therapeuten sollten verboten sein.
    ich selbst wuerde auch erwarten, dass man mir irgendwann verzeiht und wenn nicht - waere ich weg. egoistisch, aber wahr.
    und ich würde erwarten, dass mir jemand der mich belogen und betrogen hat und einen Neuanfang mit mir wünscht, mir nun meine Fragen beantwortet und mir die Wahrheit sagt....und nicht schon wieder Ausflüchte sucht.... und womöglich weiter lügt.

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    AW: Fängst du schon wieder damit an.....

    Zitat Zitat von marien Beitrag anzeigen
    Deswegen scheitern auch so viele Ehen an einer Affäre.
    Selbst wenn der Neubeginn eigentlich geplant war.
    Viele Partnerschaften scheitern daran, dass der Betrüger die harte Zeit danach nicht durchstehen WILL.

    Und das ist eigentlich kein Wunder, im Gegenteil, war er in der Beziehungdynamik ja schon während der Affaire derjenige der mehr auf sich als auf den Partner achtet. Sich Rechte herausnimmt, sich mehr nimmt auf Kosten des anderen. Das auf einmal zu durchbrechen fällt schwer.

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