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    Die Liebe nach der großen Krise..........

    Hallo und guten Morgen;
    nachdem ich hier schon einige Berichte gelesen habe, würde ich gerne meine Geschichte erzählen und vielleicht den einen oder anderen Tip zu bekommen. Sicher gibt es hier die eine oder andere oder auch den einen oder anderen, der mir hier eine kleine Hilfestellung geben kann.
    Wir sind seit 13 Jahren recht glücklich verheiratet; haben eine Tochter mit 12 Jahren. Angefangen hat es damals vor ca. 2-3 Jahren, als ich bemerkte, daß seine sexuelle Lust immer weniger wurde.Gespräche diesbezüglich verliefen alle im Sande, denn mein Mann kann sich über Gefühle und alles was damit zusammenhängt überhaupt nicht austauschen. Es ist schon wahnsinnig schwer, überhaupt eine Reaktion von ihm zu erhalten. Er hat es in seinem Elternhaus leider nicht "gelernt", daß man Gefühle sehr deutlich zeigen kann und auch darüber spricht.
    Naja, jedenfalls fiel mir auf, daß in dieser Zeit der Sex immer nur von mir aus ging. D.h. ich machte immer den Anfang. Nicht, daß er dann nicht darauf einging - es machte ihm dann auch Spaß. Jedoch kam von seiner Seite her da ganz wenig.
    Irgendwann hab`ich das Thema dann mal angesprochen und danach wurde es noch viel schlimmer!
    Nach einer geraumen Zeit begann ich damit zu leben, d.h. ich aktzeptierte sein Verhalten und wir hatten kaum noch Sex.
    Anscheinend, zumindest fiel mir nichts auf, fehlte ihm auch nichts, denn unsere Beziehung war nach wie vor schön.
    Wir haben sehr viel Gemeinsamkeiten, respektieren uns gegenseitig, aber wir haben uns nicht viel Zeit für uns als Paar genommen.Trotzdem waren wir eine kleine glückliche Familie.
    Bis eines Tages für mich die Welt zusammenbrach, als ich herausfand, daß er eine andere hat.
    Ich bin in ein "Riesenloch" gefallen und dachte immer, ich wache jetzt auf und der Traum ist vorbei. Aber es war Realtität.
    Er hat sich damals ( es sind nun schon eineinhalb Jahre her ) für seine Familie entschieden und ich versuchte zu verzeihen. Es gelang mir mal mehr und mal weniger gut.
    Wir hatten fast vier Monate eine wieder tolle und schöne Zeit. Fast so, wie am Anfang einer Beziehung; zumindest wirkte es auf mich so!
    Dann rückte sein 40ster Geburtstag näher und er verschloß sich immer mehr. Auf meine Fragen hin warum und was denn los sei, bekam ich so gut wie keine Antwort. Eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause und fand zwei Abschiedsbriefe vor. Einen für mich und einen für meine Tochter. In denen schrieb er uns, daß es ihm leid tue, aber er könne nicht anders und muß sich von mir trennen.
    Er liebe mich einfach nicht mehr so wie früher und ich solle das verstehn.
    Das war nicht mein Mann, der das schrieb!!! Er war immer schon ein sehr moralischer Mensch, und ich hätte doch bemerkt, wenn seine "Liebe" einfach so schwindet.
    Für mich war das so eine Art Midlifekrise!!
    Er war so ungefähr 11 Wochen weg - mehr oder weniger mit dieser Frau wieder zusammen ( man muß vielleicht noch erwähnen, daß sie erst 27 ist ) und kam im Januar diesen Jahres von sich aus wieder nach Hause und bat um eine Chance für einen Neubeginn.
    Da er für mich mein Ein und Alles ist, nahm ich ihn natürlich sofort wieder auf und freute mich wahnsinnig, daß er wieder da war. Allerdings bemerkte ich recht schnell, daß gar nichts mehr so war wie vorher. Er konnte mir keine Zärtlichkeiten und keine Nähe geben, so sehr er das auch versuchte.
    6 Monate lang hab`ich ihm Zeit gegeben, weil ich der Meinung war er muß dies alles auch erst verarbeiten.
    Irgendwann aber hab`ich diesen seelischen Druck dann einfach nicht mehr ausgehalten und hab`mit ihm eine Diskussion bezüglich der Sexualität angefangen und nachdem ich ihn fast in die Ecke gedrängt hatte (verbal), kam letztendlich die Reaktion von ihm, es tue ihm leid, aber er kann diese Frau einfach nicht vergessen.
    Daraufhin hab`ich ihm nahegelegt zu gehen, was er auch eine Woche später tat. Wir lagen uns weinend in den Armen als er ging - unvorstellbar. Und für ihn war es auch endgültig.
    Für mich brach wieder eine Welt zusammen und ich mußte mich erst mal davon erholen.
    Ich ließ mir damals die Karten legen ( auf den Rat einer Freundin hin ) und es kam immer das gleiche Ergebnis raus. Jede sagte mir, er hätte eine Krise, wüßte nicht wo er stehe und die Sache mit dieser Frau geht definitiv kaputt.
    Heute bin ich froh, daß ich mir die Karten habe legen lassen, denn das hat mir die Kraft gegeben, den Abstand zu ihm einzuhalten. Ich brach den Kontakt zu ihm fast komplett ab. Wir beschränkten uns auf wenige Telefonate wegen dem Haus und so.
    Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch erwähnen, daß er in der Zeit als er weg war fast keinen Kontakt zu seiner Tochter hatte und auch bezüglich unserer finanziellen Situation ( wir haben ein Haus, welches noch abbezahlt werden muß ) nichts geändert hat.
    Außer einem Koffer voll mit Kleidung hat er nichts mitgenommen.
    Mir fiel es von Woche zu Woche leichter ohne ihn zu sein - immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß er die andere auch nicht lange haben kann.
    Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht mal mehr so hundertprozentig sicher, ob ich ihn noch haben will, wenn er eines Tages wieder vor meiner Türe steht.
    Im September diesen Jahres - so nach 3 Monaten - bekam ich dann vorab eine SMS von ihm. Er schrieb mir, daß er die Sache mit der Anderen nun endgültig abgeschlossen habe und ich mir doch überlegen solle, ob ich ihm nicht noch einen zweite Chance geben solle unsere Ehe zu retten. Er hätte germerkt, daß er noch Gefühle für mich hat und möchte an der Beziehung arbeiten.

    Ich traf mich mit ihm, zeigte mich zwar anfangs recht kühl, ließ mich aber dann doch recht schnell darauf ein und er kam prompt wieder nach Hause.
    Die beiden ersten Wochen waren der Wahnsinn! Es war alles super toll und wie ganz am Anfang unserer Beziehung. Ich war einfach nur glücklich. Auch der Sex war klasse!!
    Dann merkte ich, daß ihn die Sache mit dem Sex wieder zu schaffen macht. Er zog sich in der Hinsicht wieder zurück und auf meine Frage hin, wieso das so sei, wurde er nur traurig und sagte, er könne sich das selbst nicht erklären. Er möchte gerne, aber es geht einfach nicht!!
    Ich muß dazu sagen, daß er sich in jeder Hinsicht sehr viel Mühe gibt, mir seine Liebe zu zeigen.Man kann es spüren, daß sich in ihm was verändert hat.
    Er sucht auch Nähe und Zärtlichkeit und das eigentlich täglich; nur zum eigentlichen Sex reicht es einfach nicht. Da hat er total die Blockade.
    Ich hab`mich in der Hinsicht stark zurückgenommen, um ihm auch den "Druck" zu nehmen, aber bis jetzt hat sich die Sache noch nicht gebessert. Er ist jetzt wieder 3 Monate hier und wir fangen morgen eine Therapie bei Pro Familia an.
    Wer hat so was Ähnliches schon erlebt und kann mir da helfen???? Mir fällt es wahnsinnig schwer damit umzugehen!!!
    Bitte schreibt mal eure Meinung dazu!!!

    PS. Hoffe, der Text ist nicht allzu lange!
    Geändert von Rhoenmaus (27.11.2008 um 08:13 Uhr)

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Boa,

    erstmal Respekt, das Du das alles so lange durchmachst, das muß die Hölle sein...

    Du wirst sicher noch viele gute Ratschläge bekommen, unter anderem auch, ihn ziehen zu lassen.

    Mir macht Deine Geschichte jedenfalls Mut, nicht alles sofort aufzugeben.
    Ihr seid immernoch mittendrin in Eurer Krise, geht jetzt erst zu Pro Familia, aber besser spät als nie:

    Das wird Euch weiterbringen!

    Ihr wollt diesen Weg gemeinsam gehen und ich glaube fast, das werdet Ihr auch schaffen,
    allerdings hat mir der Teil in Deiner Geschichte am besten gefallen, als Ihr getrennt wart und Du anfingst auf Dich zu schauen, was wichtig für Dich ist.
    Deshalb empfehle ich Dir , das Du auch für Dich weiterschaust, was in Deinem Leben noch passieren soll .
    Einen Menschen zu Lieben ist sehr schön , ich mache übrgens ähnliches durch , vielleicht deshalb meine Emphatie,
    andererseits zu sagen; er ist mein ein und alles; da gehen bei mir alle Alarmglocken an, denn wenn jemand soetwas für Dich ist, provozierst Du es geradezu herraus, daß er da ausbricht, das kann niemand auf Dauer ertragen!
    Du solltest Dein ein und alles sein!

    Ich wünsch Dir und Deinem Mann , daß ihr es schafft!
    Und auf die Signale seines Körpers zu hören, ist ein guter Schritt , ein Anfang auf diesem langen Weg ....

    viel Kraft
    Sonjakids

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Danke, für deine Worte! Ja, du hast Recht, es ist wirklich nicht leicht und ich stelle mir immer öfter die Frage, wie lange ich das noch aushalten will.
    Mittlerweile fange ich an an mir zu arbeiten - denn ich weiß sehr wohl, daß ich mich gefühlsmäßig nicht wieder so verlieren darf. Vom Kopf her weiß ich das alles, daß ich auch ein Recht auf meine Bedürfnisse habe uvm. Jedoch kann ich es nicht umsetzen. Die meisten Versuche scheitern kläglich, aber ich arbeite täglich daran.
    Kleine Fortschritte sind schon abzuzeichen, jedoch ist es noch ein langer Weg.
    Wie du schreibst, hast du so was Ähnliches mitgemacht, oder steckst noch mittendrin??? Wenn du Lust hast, würde ich mich gerne mit dir austauschen.
    Zunächst Liebe Grüße!

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Liebe Rhoenmaus,

    dann komm mal in " um den Partner kämpfen",

    dann wirst Du sehen, das Du nicht allein bist...
    Natürlich gehts mir nicht genau wie Dir, aber mein Mann ist ausgezogen, hat ne Geliebte, will aber eigentlich zurück, kann aber das holde neue Weib noch nicht lassen und leidet vor sich hin,

    das hört sich ganz abgeklärt an, aber ich fahre Achterbahn, bin im Moment eben stabil....
    Das Wichtigste für mich ist, an mir selbst zu arbeiten , zu schauen , was ich selber will...und wie Du schon sagst, das ist leichter gesagt als getan..
    ich bin aber schon so weit, ihn nicht einfach zurück zu wollen, er müßte sich sehr ändern, so wie ich mich auch und das braucht Zeit....
    Es ist nicht ohne Grund so weit gekommen.
    Auch bei Euch liegt viel im Argen, es ist wirklich sehr gut, das Ihr Euch Hilfe vom Profi holt, denn meist kommt man da nicht allein heraus...

    Viel Kraft und Durchhaltevermögen, was Du ja schon bewiesen hast

    Sonjakids

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Hi Rhoenmaus,

    hast Dich etwas vertan, die Geschichte gehört zu Osterglocke,

    mein Beitrag ist," der Mann , der zuviel Angst hat"

    Das verhällt sich noch anders, logisch wir sind ja nicht alle gleich, Osterglocke hat da wirklich eine etwas andere Poblematik...
    aber Du siehst , die Bricom ist voll von solchen Lebensgeschichten...

    LG Sonjakids

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Hi Rhoenmaus,

    jetzt, da Du versehentlich bei mir gepostet hast, schreibe ich Dir auch noch mal was zurück.
    Ich glaube tatsächlich, dass viele Geschichten sich auf gewisse Weise ähneln.
    Für mich sieht es so aus, als wäre Dein Mann wirklich unzufrieden mit sich, mit seinem Leben und überhaupt.
    Ob das (nur) eine Midlifecrisis ist, wird sich mit der Zeit herausstellen.
    Dieses Hin und Her muss für Dich sehr belastend gewesen sein. Dass ihr jetzt zusammen eine Therapie machen wollt, ist auf jeden Fall ein guter Anfang. Wohin es dann führt, werdet Ihr sehen. Ohne Hilfe von außen wäre es sicherlich wesentlich schwieriger, mit der Situation umzugehen.
    Ich kann Dir eigentlich nur raten, möglichst nicht nur daran zu denken, dass die Beziehung gerettet werden MUSS, sondern erst mal Deine Wünsche in den Vordergrund zu stellen. Ihr werdet dann merken, ob Ihr noch in eine Richtung laufen wollt, am gleichen Strang zieht.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen!
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Danke dir, bin immer dankbar für neue Denkanstöße!! Ja, ich habe gestern mit Spannung deine Geschichte gelesen, obwohl ich mich da eigentlich verirrt hatte!
    Lasse euch wissen, was heute bei dem Termin rauskommt!
    Lg

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    hmmmm....

    er gibt sich Mühe mit seinem " Kopf ",

    aber sein "Gefühl" will NICHT.

    und Gefühle lassen sich nicht erzwingen. da kann der Kopf wollen was er will.

    warum ist es mit der anderen Frau gescheitert ? wolltest du das nie wissen?

    bist du die 2. Wahl? wäre dir das egal ?

    für mich wäre es die grösste Demütigung darauf zu warten, dass ein Mann ( Ehemann) seine sexuelle Lust an mir ( wieder-)findet.
    lagaluga

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    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Hallo Lagaluga,
    danke für dein Interesse an meinem Beitrag. Ich weiß, er vermittelt so den Eindruck, daß es so ist, wie du beschreibst. Daß der Kopf will, aber das Gefühl nicht.
    Wenn ich meinen Mann nicht so gut kennen würde, wären meine Gedanken die Gleichen.
    Es ist allerdings etwas anders - erstens, man fühlt, daß er mich liebt ( man kann es wirklich spüren )
    Zweitens muß man wissen, daß er eigentlich ein sehr moralischer Mensch ist, der nun auch mit seinem Gewissen kämpfen muß, daß er mich in sexueller Hinsicht betrogen hat. Ich weiß, daß ihm das sehr zu schaffen macht, obwohl ich ihn das gar nicht mal so sehr spüren lasse.
    Ich bin auch nicht die zweite Wahl - diese Frau ist immer noch "scharf" auf ihn; er ist wieder gekommen, weil er merkte, daß die Gefühle zu mir einfach stärker waren.
    Hab`mir darüber ja auch schon wochenlang den Kopf zerbrochen und eigentlich alle Varianten schon durchgedacht.
    Das ist ja das "Unverständliche" für mich an der ganzen Sache. Er liebt mich und läßt mich das auch spüren, kann aber auf der anderen Seite die Annäherung noch nicht zulassen. Vielleicht war es definitiv noch zu früh wieder zurückzukommen.
    Er hätte noch bleiben sollen und seine Gedanken und Gefühle außerhalb unserer Beziehung ordnen müssen. Stattdessen muß ich das jetzt mitertragen.
    So ist zumindest mein Eindruck!
    Unser Termin bei Pro Familia war heute sehr aufschlußreich! Bin ganz zufrieden mit dieser ersten Sitzung. Es ist anders als eine Therapie beim Psychologen ( hatte ich auch schon bei seiner ersten Trennung )
    Sie betrachtet unsere Beziehung von außen unter ganz anderen Gesichtspunkten. Ich habe auch das Gefühl, daß sie uns die kleinen Schritte verdeutlichen kann, die wir in naher Zukunft vorzunehmen haben.
    Dann wird sich das "sexuelle Problem", daß momentan im Vordergrund steht hoffentlich in Luft auflösen.
    Zumindest war auch mein Mann recht begeistert von der Therapiestunde und möchte unbedingt vor Weihnachten noch einmal eine Sitzung haben.
    Das macht mich natürlich sehr frooooooh!!

  10. Inaktiver User

    AW: Die Liebe nach der großen Krise..........

    Hallo Rhoenmaus,

    Zitat Zitat von Rhoenmaus
    Er hätte noch bleiben sollen und seine Gedanken und Gefühle außerhalb unserer Beziehung ordnen müssen. Stattdessen muß ich das jetzt mitertragen.
    So ist zumindest mein Eindruck!
    Mein Eindruck geht auch in diese Richtung. Es ist sicher nicht an uns hier, das Problem Deines Mannes zu diskutieren - aber dass er eines hat, steht wohl ausser Frage. Es klingt schrecklich unsortiert, sehr zerrissen und er mutet Dir und Eurer Tochter eine Menge zu.

    Ich frage mich, ob er auch ein eigenes Leben hat - also abseits einer Beziehung. Er switcht ständig zwischen zwei Frauen hin und her, wenn ich das richtig verstanden habe - und verliert sich dabei immer mehr. Ich meine, es ist an ihm, für sich selbst zu sorgen und sich - mit externer Unterstützung - neu zu orientieren - aber eben nicht an einer Frau bzw. an einer Beziehung. Was ich meine ist: Er sollte sich um seine eigene Identität abseits einer Beziehung kümmern. Die Paartherapie würde ich als etwas "für Euch beide" sehen. Aber wo ist das "für ihn"?

    Nicht dass ich meine, Ihr solltet Euch trennen. Mir wäre aber an Deiner Stelle wichtig, einen "eigenständigen" Mann als Gegenüber zu haben. Eine Beziehung verstehe ich als etwas Drittes, was zwei Individuen miteinander gestalten. Für mich hört es sich so an, dass sich Dein Mann in einer Beziehung "auflöst". Ich glaube ich würde zumindest eine Zeit lang auf räumlichen Abstand bestehen, auf getrennte Wohnungen und auf abgestimmte gemeinsame Zeiten, so dass jeder Zeit und Raum für sich alleine hat und dass man sich neu begegnen lernt.

    Und wo ist das "für Dich"? Mir ist es ein Rätsel, wo Du das alles hinsteckst und wo Du die Energie dafür hernimmst. Das war doch ein fürchterlicher Stress, eine wahnsinige Anspannung bisher gewesen? Und jetzt? Vertraust Du völlig darauf, dass das endgültig klappt? Keine heimlichen Ängste, Befürchtungen? Wie und wann sorgst Du für Dich?

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