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    AW: Mache ich was falsch?

    Arielle,

    auf ein Gespräch würde ich in Deinem Fall verzichten. Seine Frau wird merken, dass Du mit der Affäre innerlich noch nicht ganz abgeschlossen hast, das wird sie noch mehr beunruhigen.

    Wie denkt die Ehefrau, was empfindet sie als größere Bedrohung, eine Sexbeziehung oder eine Liebesbeziehung zwischen Euch? Ich denke es ist schwieriger für sie wenn, wie bei Euch, Gefühle im Spiel sind.

    Gruss

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    AW: Mache ich was falsch?

    @milutka
    Arielle, dauert es schon 2 Jahre, dass du "die Rücksicht" nimmst?
    Und das Vertrauen zwischen den beiden ist noch nicht hergestellt?
    Ca. zwei Jahre, ja. Im Grunde, seit sie von den Gefühlen zwischen uns weiß.
    Das war ja auch so meine Frage. Ist zwei Jahre "Rücksicht" halt genug oder eben nicht?! Und kann ich jetzt zu meinem Kollegen sagen "das mit der Rücksichtnahme auf Deine Ehe bei beruflichen Dingen ist jetzt vorbei"?! Ich war mir dann eigentlich schon sicher und prompt hatte ich wieder ein schlechtes Gewissen, wenn ich - wie jetzt - mein Interesse an dieser Messe bekundet hatte.
    Mir fehlen halt letztendlich die Erfahrungswerte, aber für mich wären zwei Jahre mehr wie genug um mich für oder gegen eine Beziehung/Ehe zu entscheiden. Immer wieder über die gleichen Dinge zu reden und letztendlich keine Lösung zu finden, wie lange hält man das durch? Aber, die Erfahrungswerte fehlen mir, verheiratet war ich halt noch nicht...

    @rosi51
    Wie denkt die Ehefrau, was empfindet sie als größere Bedrohung, eine Sexbeziehung oder eine Liebesbeziehung zwischen Euch?
    Was sie denkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich weiß aber, dass für mich an ihrer Stelle auch die Gefühle das Problem wären. Denn - ich glaube - so richtig sicher sein kann sie sich nicht, dass die Gefühle für mich bei meinem Kollegen verschwunden sind. Ich bin mir ja oft selbst nicht sicher. Gerade bei unserem kurzen Gespräch über die Messe meinte er noch zu mir, er konnte sich damals seine Gefühle nicht aussuchen und könnte es jetzt ebenso wenig. Er hat es nicht weiter erläutert, aber wie soll man sowas verstehen? Und wenn da noch die Gefühle sind, merkt man das doch bestimmt auch als Ehefrau irgendwie.
    Von daher glaube ich ja auch, dass ein Gespräch zwischen uns sehr unschön enden könnte und vielleicht eher nicht den erwünschten Effekt hätte...

  3. Inaktiver User

    AW: Mache ich was falsch?

    Zitat Zitat von Arielle29
    Ca. zwei Jahre, ja. Im Grunde, seit sie von den Gefühlen zwischen uns weiß.
    Das war ja auch so meine Frage. Ist zwei Jahre "Rücksicht" halt genug oder eben nicht?! Und kann ich jetzt zu meinem Kollegen sagen "das mit der Rücksichtnahme auf Deine Ehe bei beruflichen Dingen ist jetzt vorbei"?! Ich war mir dann eigentlich schon sicher und prompt hatte ich wieder ein schlechtes Gewissen, wenn ich - wie jetzt - mein Interesse an dieser Messe bekundet hatte.
    Mir fehlen halt letztendlich die Erfahrungswerte, aber für mich wären zwei Jahre mehr wie genug um mich für oder gegen eine Beziehung/Ehe zu entscheiden. Immer wieder über die gleichen Dinge zu reden und letztendlich keine Lösung zu finden, wie lange hält man das durch? Aber, die Erfahrungswerte fehlen mir, verheiratet war ich halt noch nicht...


    Ich bin mir ja oft selbst nicht sicher. Gerade bei unserem kurzen Gespräch über die Messe meinte er noch zu mir, er konnte sich damals seine Gefühle nicht aussuchen und könnte es jetzt ebenso wenig.
    Arielle, die Meerjungfrau, dann hoffe ich mal, dass es nicht die Dramatik von Anderson hat. Was hast Du zu befürchten und um was machst Du Dir Gedanken? Die Liebe ist immer auch ein Risiko und trotzdem, ist das kein Grund sie nie zu wagen. Du bist doch seiner Frau nicht verpflichtet. Wenn er das gar nicht will, soll er doch den Arbeitgeber wechseln.
    Und auch sonst, wenn Du ihn eben liebst und dann kämpf doch drum und lass Dir nichts verbieten, wie ein Kind. Du bist erwachsen und kennst die Risiken, aber wie gesagt, nichts im Leben ist ohne dies, man kann auch alles beim Alten lassen und so das Risiko auf sich nehmen nie die Liebe zu finden.

    Und noch was? Du schreibst fast so, dass man wirklich glaubt, dass alles zwischen Euch nur platonisch war, kaum zu glauben, aber ok. will da auch nicht näher in Dich dringen. Ich denke eher nicht, dass das die Entscheidung leichter macht.
    Geändert von Inaktiver User (03.11.2008 um 13:45 Uhr)

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    AW: Mache ich was falsch?

    Und noch was? Du schreibst fast so, dass man wirklich glaubt, dass alles zwischen Euch nur platonisch war, kaum zu glauben, aber ok.
    Wieso nur platonisch? Habe doch folgendes geschrieben...

    Was gelaufen ist? Küsse, Umarmungen, intensive Gespräche.
    Ist das noch platonisch? Nicht, das ich stolz drauf bin, aber platonisch habe ich doch nie behauptet. Mit diesen Gefühlen wäre es wohl fast unmöglich gewesen sich nicht auch körperlich bedingt näher zu kommen. Auch wenn nur mit einem schlechten Gewissen.

  5. Inaktiver User

    AW: Mache ich was falsch?

    Zitat Zitat von Arielle29
    Wieso nur platonisch? Habe doch folgendes geschrieben...



    Ist das noch platonisch? Nicht, das ich stolz drauf bin, aber platonisch habe ich doch nie behauptet. Mit diesen Gefühlen wäre es wohl fast unmöglich gewesen sich nicht auch körperlich bedingt näher zu kommen. Auch wenn nur mit einem schlechten Gewissen.
    Na, ok. und sonst zum Inhalt meines Postings, nichts? Rein gar nichts, denn das bisschen macht das Kraut nicht fett, finde ich und da fehlt einfach was auch an der Intensität, um sich entscheiden zu können und zum wissen, wie ich finde. Und warum nimmst Du auf die Ehefrau Rücksicht und auf ihn? Und fragst Quasi um Erlaubnis. Wenn er nichts dagegen hat und das nicht ausdrücklich sagt, sondern sich hinter der Ehefrau versteckt, wäre mir das egal. Zwar nicht ganz, weil ich würde schon wissen wollen, was er meint und wie sehr er überhaupt in der Lage ist dazu zu stehen.

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    AW: Mache ich was falsch?

    @arielle:
    Was mich bei Dir nur interessieren würde, vertraust Du Deinem Mann jetzt wieder so richtig? Nachdem das mit Deiner "Freundin" geklärt war, denkst Du nicht, es könnte auch jederzeit wieder mit einer anderen Frau passieren, wenn es einmal passiert ist?
    Mir ging es damals so, als ich in einer ähnlichen Situation war wie Du. Vertrauen war niemals wieder so wirklich da.
    Denn wenn es so wäre, hätte man mit einem Gespräch mit der "Geliebten" als Ehefrau zwar eventuell diese Situation geklärt, aber kommt das Vertrauen wirklich wieder oder bleiben die Zweifel?
    Tja, vertraue ich ihm wieder so richtig?
    Nicht so einfach zu beantworten. Irgendwie vertraue ich ihm schon wieder richtig, denn ich glaube einfach weiter an das Gute in ihm. Ich kenne ihn eigentlich als Menschen, der niemandem was böses kann. Vielleicht auch ein bisschen der Grund, warum er in diese Sache reingeschliddert ist.
    Anstatt mir mal richtig die Meinung zu sagen, was ihm an mir nicht passt, bzw. was ich von meiner Seite ändern soll, verharmloste er unsere Probleme ständig.Das war so ein Teufelskreislauf!
    Er fraß seinen Ärger in sich rein, um bloß nicht böse zu mir zu sein und ich wurde zunehmend stinkiger, launischer und unzufriedener. Ich ließ es jedoch an ihm aus, ohne Rücksicht.
    Da ist dann so ein nettes, hübsches Fraulein im Bekanntenkreis, die schreckliche Probleme mit ihrem alkoholkranken Mann hat und die sich ständig bei mir ausheult. Tja, und da muss dann auch er seine Hilfsbereitschaft irgendwie an den Mann bringen und irgendwie haben sich dann die Zwei gefunden.

    Die ganze Sache lief wohl so richtig nur knapp 1 1/2 Monate. Immer kurze, heimliche Treffen vor oder nach dem Training oder wenn ich nachmittags arbeiten war(1 mal die Woche).
    Nur mein Mann ist ein so schlechter Lügner, es war ihm sehr schnell etwas anzumerken. Er veränderte sich zunehmend und irgendwann setzte ich ihm die Pistole an den Kopf, damit er Klartext redete. Das schlimmste für mich war dann jedoch, dass es sich um eine Freundin handelte. Dieser Schmerz ist nicht zu beschreiben.

    Tja, und er hat sich seitdem größte Mühe gegeben, mein Vertrauen zu ihm wieder aufzubauen. Ich kann wirklich sagen, er hat den größten Teil dazu beigetragen, das ich wieder Licht am Ende des Tunnels sehe. Außerdem ist auch er in dieser Zeit durch die Hölle gegangen. Er fühlte sich völlig orientierungslos und ohne Boden unter den Füßen, weil er nicht klar spürte, was er wollte(Midlife-Krise, pünktlich zu seinem 40. Geburtstag). Alles hat ihn ebenfalls so mitgenommen, dass er sich höchstwahrscheinlich so einen Stress nicht noch mal antut. Und wir haben die Abmachung, dass sowas nicht mehr heimlich läuft, sondern bitte sofort mit offenen Karten gespielt wird, sollte sich so eine Situation wiederholen. Aber monatelange Paar- und Einzeltherapie hat uns sehr geholfen, diese Krise als Chance für uns zu nutzen. Um nichts möchte ich unsere jetzige Beziehung mit der tauschen, die wir vor diesem Trauma hatten.

    Und das wichtige Gespräch mit der Frau konnte ich erst führen, nachdem wir nach harter Arbeit wieder eine Basis des Vertrauens hatten. Das war etwas nach einem 3/4 Jahr. Davor und während dieser Zeit hatte ich nichts anderes übrig, als Hass, Hass und nochmals Hass für sie. Sie war eine Bedrohung für mich, obwohl es natürlich zum gleichen Teil an meinem Mann lag, ob er mir treu bleibt. Es ist nichts was man erklären kann, aber es schadete mir fast mehr als das es irgendwas anderes brachte.
    Bis ich irgendwann (übrigens auch durch Anregungen hier im Forum), beschloss Frieden mit ihr zu schließen. Ich sage, ich habe ihr verziehen(denn es war auch große Trauer in mir, dass ich sie so verlieren musste!), aber im Moment spüre ich sehr, dass ich ihr niemals wieder soviel Nähe entgegen bringen werden kann, wie es vorher war. Denn verstehen kann ich das Ganze wohl nie, warum die beiden es soweit haben kommen lassen.

    Ob ich nicht Angst habe, meinem Mann könnte das gleiche mit einer anderen nochmal passieren?

    - Natürlich habe ich Angst, aber wenn ich mich weiter damit beschäftigen würde, dann müßte ich mich gleich trennen und für immer allein leben. Ebenso kann es auch mir passieren, auch wenn ich es mir bis jetzt nicht vorstellen kann.

    Ja, ich vertraue ihm wieder zu 99,9 %, und ich würde sagen, dass ist mehr als genug. Ich bin wieder einigermaßen entspannt, wenn er später von der Arbeit kommt(das ist in seiner Position nichts ungewöhnliches). Ich lasse ihn seinem Hobby nachgehen und schaffe es, mich auf mein Ding zu konzentrieren. Ich verschwende keinen Gedanken daran, ob er wirklich da ist, wo er vorgibt zu sein. Aber ich verschwende oft den Gedanken daran zu grübeln, ob er wohl jetzt an sie denkt, und wie er an sie denkt. Aber das wird wohl für uns beide noch eine Weile so gehen.

    So nochmal zu meiner Meinung, weshalb ein Gespräch helfen könnte(aber nicht muss).Du bist für sie ein rotes Tuch und wirst es bleiben, solange du die Geheimnisvolle bleibst, die sie nicht einschätzen kann.Sie wird einfach Angst vor dir haben und dich für ein rücksichtsloses Luder halten. Schaffst du es aber ihr in einem ruhigen Gespräch klar zu machen, dass du mit der Sache abgeschlossen hast und das ganze dir vielleicht sogar leid tut(tut es dir leid dass du und ihr Mann sie verletzt hast?) und vorallem, dass du keine Gefahr mehr für sie bist, könnte es etwas bringen.
    Allerdings hat Rosi51 recht, wenn du mit der ganzen Sache noch nicht abgeschlossen hast, könnte sie es spüren.
    Claudi

    "Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"

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    AW: Mache ich was falsch?

    Liebe Arielle,

    ich versteh Dich gut !! Sehr gut sogar ....

    Als wenn nur das "Miteinander-schlafen" Betrug wäre ...

    Viel schlimmer sind doch die Gefühle, welche man unter Kontrolle hält. Ging mir genauso, hatte/habe einen lieben Menschen um mich (er ist Single, ich verheiratet) wir können uns nicht aus dem Wege gehen, und außer Umarmungen und seltenen Küssen lief in all den Jahren nichts ....

    Ich weiß um die Intensität seiner Empfindungen für mich, und es bleibt mir nur, nicht alleine mit ihm zu sein.

    Und nein, nicht aufschreien, in meiner Ehe fehlt mir (momentan jedenfalls) rein gar nichts.

    Fürs Verlieben kann keiner was , aber was ich draus mache / damit umgehe - das ist mein ureigenes Thema.

    Und ja , mein Mann weiß über all das, die Zerrissenheit und die Vorwürfe, Bescheid.

    Versteh dich sehr gut, und es gibt nciht viele Frauen die sich so verhalten wie du HUT AB !!

    Gruß B.

  8. Inaktiver User

    AW: Mache ich was falsch?

    Zitat Zitat von sassicaia
    Liebe Arielle,

    ich versteh Dich gut !! Sehr gut sogar ....

    Als wenn nur das "Miteinander-schlafen" Betrug wäre ...

    Viel schlimmer sind doch die Gefühle, welche man unter Kontrolle hält. Ging mir genauso, hatte/habe einen lieben Menschen um mich (er ist Single, ich verheiratet) wir können uns nicht aus dem Wege gehen, und außer Umarmungen und seltenen Küssen lief in all den Jahren nichts ....
    Falsch verstanden! Es geht darum, dass man durch mehr Nähe und auch erlebten Sex merkt, obs passt und ich halte gar nichts vom ewigen Rücksichtnehmen, wenn man sich verliebt hat. Manches wird man eben ausprobieren müssen, um zu einem Entschluss zu kommen. Wir leben doch zum Glück nicht mehr in Zeiten der absolut romantischen Liebe und erlebt nachher echte Überraschungen und ich würde mich aufgrund der Hingezogenheit allein, so will ich das mal nennen, sicher nicht trennen. Das würde mir nicht reichen und ich denke, dass ich damit praktisch nicht allein dastehe.
    Er verweigert alles und versteckt sich hinter dem Befinden seiner Frau, auch o.k., ist doch eine Antwort. Und das nach 2 Jahren.

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    AW: Mache ich was falsch?

    Liebe Myself,

    ich hab ne andere Meinung.

    Für mich ist Treue eine bewusste Entscheidung und VERLIEBTHEIT Meilen entfernt von Liebe ....

    Und Sex (warum sollte es da nicht klappen ??) kein Gradmesser für eine geglückte Beziehung.

    So sind wir eben alle - zum Glück - unterschiedlich.

    B.

  10. Inaktiver User

    AW: Mache ich was falsch?

    Zitat Zitat von sassicaia
    Liebe Myself,

    ich hab ne andere Meinung.

    Für mich ist Treue eine bewusste Entscheidung und VERLIEBTHEIT Meilen entfernt von Liebe ....

    Und Sex (warum sollte es da nicht klappen ??) kein Gradmesser für eine geglückte Beziehung.

    So sind wir eben alle - zum Glück - unterschiedlich.

    B.
    Gut, ich bin da eben auch anders für mich gehört guter Sex dazu und wenn der nicht stimmt, kanns die Beziehung kippen. Auch finde ich, dass eine Beziehung diesen Nähetest erstmal bestehen sollte.

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