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    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    Meine Oma hat mit ca. 70 Jeans für sich entdeckt.

    Ich habe tatsächlich als junge Erwachsene gerne mal mit klassischen Sachen gespielt, also Stoffhose oder Blazer z.B. - mittlerweile muss ich das ja täglich tragen, außer am Casual Friday, da darf es dann auch mal eine gut sitzende Jeans sein. Und ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, wenn ich dann mal was Lässigeres am Wochenende anziehen kann. Es sei denn, der Anlass gibt etwas anderes vor, dann macht auch Aufbrezeln wirklich Spass. Aber auf Rockkonzerte werde ich mit Sicherheit nicht in klassischen Sachen gehen, das wäre doch auch eher unpassend.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  2. Inaktiver User

    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    " berufsjugendlich" ist ein missbilligendes Etikett für den der solche halt braucht...

    Es gibt interessanteres im Leben.

    Dieses Etikettt birgt gewisse Tücken für Absender und Adressat..

    Wenn etwas völlig geschmacklich daneben liegt, ist es wurscht ob berufsjugendlich oder berufsältlich...

    Wie wäre es mit dem Fokus auf erfreulichere Erscheinungen ? Die soll es geben..

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    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    eigentlich wird sich doch eher beklagt, das aeltere menschen sich zu einheitlich langweilig kleiden (stichwort hornhautbeige). dann traut sich mal jemand aus der menge herauszustechen, schon ist er "berufsjugendlich"...
    ich finde es toll, wenn jemand einen persoenlichen stil hat, der sich abhebt! "berufsmodisch" wirkende haben aber oftmals nicht den eigenen stil, sondern kopieren etwas, dass sie sein wollen. und das wirkt dann einfach nicht authentisch...

    andere frage: was darf/soll man denn ab 40 tragen? und @malina, was ist es denn was du jetzt traegst, wofuer du frueher zu jung warst oder umgekehrt... du hast keine beispiele genannt. das wuerde mich mal interessieren. ich ueberlege naemlich schon die ganze zeit, was das sein koennte...

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    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    @ Rowellan
    Also eher lässig-flippig statt zeitlos-klassisch. Ich war und bin schon immer mehr Hippie als Dame.
    Wenn Du schon früher keine Dame warst, wieso solltest Du Dich als reife Frau wie eine Dame kleiden, die Du immer noch nicht bist? Außerdem gibt es ja auch Alt-Hippies. Und gerade Hippie-Klamotten erlauben es, darunter das eine oder andere Figurproblem zu verstecken oder davon abzulenken …

    Ich habe einige Berufsklamotten, die deutlich damenhafter sind als das, was ich in der Freizeit trage – unter anderem für Bewerbungsgespräche und entsprechende Arbeitsplätze angeschafft. Aber auch da bleibe ich bei meinem Stil: Plisseeröcke und Schluppenblusen in Pastellfarben gibt’s da nicht, sondern eher Röcke in Wildlederoptik mit Schluppenbluse in Violett.

    Die Frage sollte auch nicht sein: „Was soll man ab 40 tragen?“ sondern: „Was sieht an MIR mit Ü40 - unter Berücksichtigung meiner Vorlieben - am besten aus?“ Und der Dresscode am Arbeitsplatz schränkt einige von uns in der alltäglichen Kleiderwahl ja sowieso schon ein.

    Abgesehen davon: Eine Frau in einer Führungsposition muss schon ein bisschen seriös angezogen sein, damit sie ernst genommen wird. Im Bauchfrei-T-Shirt und mit Hello Kitty-Handtäschchen zum Kunden-Meeting wird die im Berufsleben nicht mehr weit kommen.

    Nichts gegen Hüftjeans mit eingestecktem T-Shirt oder eng anliegendem Top - aber an Figuren mit ausgeprägten Bäuchen, egal, ob männlich oder weiblich - sieht das einfach nicht mehr lässig, sondern nur noch biersäuferisch-übergewichtig aus. (Schwangere tragen in der Regel keine Jeans, sondern weitere Hosen.) Bauchinhaber/innen sollten die Oberteile besser locker fallend über den Jeans bzw. Hosen tragen.
    Geändert von Latona (08.03.2010 um 16:36 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    das ist schon alles klar! und business outfit ist ja noch mal ein ganz anderes thema! wildlederrock mit lila - hoert sich gut an, latona! und genauso verstehe ich das auch: einen eigenen stil haben! und natuerlich, so figurfreundlich wie moeglich...

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    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    @ RowellanWenn Du schon früher keine Dame warst, wieso solltest Du Dich als reife Frau wie eine Dame kleiden, die Du immer noch nicht bist? Außerdem gibt es ja auch Alt-Hippies. Und gerade Hippie-Klamotten erlauben es, darunter das eine oder andere Figurproblem zu verstecken oder davon abzulenken …
    Eben - genau das ist ja die Frage.
    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Die Frage sollte auch nicht sein: „Was soll man ab 40 tragen?“ sondern: „Was sieht an MIR mit Ü40 - unter Berücksichtigung meiner Vorlieben - am besten aus?“ Und der Dresscode am Arbeitsplatz schränkt einige von uns in der alltäglichen Kleiderwahl ja sowieso schon ein.
    Es ging aber doch im Ausgangsposting nicht darum "was sieht an mir am besten aus" sondern um angebliche Berufsjugendlichkeit. Und eben da sehe ich den potentiellen Konflikt - was empfinde ich persönlich als "sieht an mir gut aus", das jemand anderes vielleicht als "berufsjugendlich" interpretieren würde.

    Dresscode im Job ist noch mal eine ganz andere Baustelle.
    *lost in the woods*

  7. Inaktiver User

    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    ... allmähliche Veränderung des eigenen Outfits dem Alter entsprechend angemessen.

    Das ist doch die Frage: Was ist denn dem Alter entsprechend angemessen? Es kommt doch weniger auf das Alter an, als wie jemand gealtert ist. Wenn jemand auseinander gegangen ist wie ein "Pfannkuchen", als "altes oder älteres" Omachen daherkommt, faltenreich wie ein Plisseerock ist, dann erübrigt sich die Frage, jemand, der nichts weiter aus sich macht, keinen Wert auf sein Aussehen legt.

    Bei "angemessen" ist doch eine breite Bandbreite vorgegeben und ist außerdem Ansichtssache. Ich liebe zum Beispiel rosa, rosa lange Jeans im Sommer, rosa Oberteile in Kombination mit anderen Teilen. Sogar für Abendgarderobe sind total elegante Abendjäckchen dabei, wo der Grundton rosa ist, durchwirkt mit Silberfäden. Ich liebe Bootcut-Hosen, Bootcut-Jeans, alle mit etwas niedriger Leibhöhe, weil die mir einfach stehen! Ich glaube, keine/keiner, der mich kennt, findet das hinsichtlich meines Alters für unangemessen. In jeder Altersstufe gibt es Frauen/Männer, die ihrem Aussehen nach für mein Dafürhalten unangemessen gekleidet sind.

    Was haben doch in Indien die Inderinnen es bequem! Sie tragen - egal in welchen Altersstufen - Sahris in den tollsten Farben, türkis, rosa, silber, weiß, grellrot, gelb .... und viele - egal, welchen Alters - tragen nur ein Büstier mit tiefem Rückenausschnitt und bauchfrei!

    P.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2010 um 17:46 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    andere frage: was darf/soll man denn ab 40 tragen? und @malina, was ist es denn was du jetzt traegst, wofuer du frueher zu jung warst oder umgekehrt... du hast keine beispiele genannt. das wuerde mich mal interessieren. ich ueberlege naemlich schon die ganze zeit, was das sein koennte...
    Was ich heute trage im Gegensatz zu früher:

    edle Ledertaschen (statt Nylon - nicht immer, aber immer öfter), Etuikleider, Bleistiftröcke, Businessblusen, geerbten Schmuck von meiner Tante (nicht alles, aber einiges), schlichte Blazermäntel.
    Daneben trage ich auch noch Jeansröcke (aber nicht mini), verwaschene Bootcut-Jeans, Chucks, etc. Aber seltener als früher, und ich wage mal zu behaupten, in zehn Jahren vermutlich gar nicht mehr. Fehlt mir dann auch nicht mehr.

    Klar, das meiste, von dem, was ich heute trage, könnte auch eine Mittzwanzigerin tragen. Ich bestreite ja auch gar nicht, dass die altersbezogenen Dresscodes immer weiter aufweichen. Und ein Stück weit ist Berufsjugendlichkeit wohl einfach auch ein Zeichen unserer Zeit.

    Aber gerade weil es immer weniger Normen und Regeln diesbezüglich gibt, ist die einzelne doch dazu angehalten, auch mal kritisch zu prüfen, was sie noch tragen kann und worin sie möglicherweise lächerlich aussieht. Dieses trotzige ich-trage-was-ich-will-wie-andere-das-sehen-ist-mir-egal halte ich ein bisschen für das Pfeifen im Walde. Ich glaube, die meisten Menschen legen schon einen gewissen Wert darauf, von ihrer Umwelt anerkannt zu werden. Und wer wäre schone erfreut, wenn er wüsste, dass hinter seinem Rücken hämische Bemerkungen über unpassende Bekleidung gemacht werden.

    Und mir kann jeder sagen, was er will: ein Mann von fünfzig Jahren mit Bauchansatz sieht in Teenagerkleidung einfach nicht gut aus, weder in der Freizeit noch im Job.

    Ich erinnere mich, dass Ines de la Fressange in einer Modezeitschrift mal sagte, eine Frau sollte ab 45 keine Röhrenjeans mehr tragen, sondern gerade Schnitte. Fand ich völlig okay und nachvollziehbar. Auch wenn vieles eine Frage der Figur ist, finde ich trendige Mode an jungen Frauen schöner und klassische an älteren. Nicht als strikte Vorgabe, sondern als groben Rahmen.

    Billige Kunstleder-Bikerjäckchen können an einer 20jährigen witzig aussehen, bei einer 50jährigen würde ich dann zumindest ein hochwertiges Echtleder erwarten.

    Was mich wundert, ist, dass hier einseitig auf das Recht gepocht wird, auch in höherem Alter noch flippig, trendy, cool rumlaufen zu dürfen. Aber die Frage, ob es nicht auch Sachen gibt, die an älteren Frauen viel toller aussehen, als an jüngeren wird nicht gestellt. Eine Perlenkette an einer 20jährigen fände ich bieder und spießig. An einer Mittvierzigern (siehe Michelle Obama) kann sie elegant und stilvoll aussehen.

    Mir kommt es vor, als würde Mode für ältere Frauen grundsätzlich als bieder, spießig, langweilig gesehen, so dass einem, wenn man modisch gekleidet sein will, gar nichts übrig bleibt, als sich an den Trends der Jugend zu orientieren. Ich finde eine Carla Bruni oder Michelle Obama tausendmal stilvoller als eine 20jährige H&M-Röhrenjeansträgerin. Natürlich kann man sowohl ein Chanel-Kostüm als auch eine Röhrenjeans besitzen und tragen, aber für mich verschieben sich da irgendwann die Gewichtungen.

    Ich mag mich da einfach weiterentwickeln, entsprechend meiner Figur, meiner Lebensumstände und auch meines Alters.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  9. Inaktiver User

    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    Aber alles, was du schreibst läuft auf "ich finde" hinaus - und so ist es ja zum Glück auch: es gibt keine Modepolizei und niemand kann für sich beanspruchen, besser zu wissen als andere, was "dem Alter angemessen" ist.

  10. User Info Menu

    AW: Wann "berufsjugendlich" angezogen?

    Am internationalen Tag der Frau, welchen ich heute damit geehrt habe, dass ich meiner weiblichen Kundschaft Ferrero Küsschen angeboten habe, darf jede Frau sagen, was sie findet.......

    Die eine ist ein Hippie, die andere will Echtleder-Jacken sehen an den älteren Semestern, die dritte hat ganz andere Probleme und so weiter.

    Jede darf was sagen, am besten wortreich, nicht wahr?
    Ich fasse mich kurz, wenn ich darf.

    Was mich wundert ist, dass man seitenlang darüber diskutieren kann, was einem unbekannte Menschen anhaben. Leute, ich bin fasssungslos, mit Verlaub. Und ich möchte mir gerne das Recht nehmen, das hier kundzutun. Also mich bitte nicht wieder wegschicken wollen, ja?

    Bitte nehmt mich nicht ernst.


    Brava

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