Liebe Schneewitt,
das Internet als Kaufadresse ist ja relativ neu. Als ich jung war, gab es neben dem Einzelhandel nur die Katalogbestellung: Quelle, Neckermann, Otto. Das war ja alles so was von spießig. Never ever hätte ich dort etwas bestellt.
Und aus Macht der Gewohnheit gehe ich weiterhin in die Geschäfte. Ich muss die Kleider im Original sehen und sehr wichtig auch fühlen können. Es ist das ganze drumherum des Shoppings, das mir gefällt.
Auch ich muss natürlich eine Preisgrenze berücksichtigen. Es sind daher auch nur bestimmte Dinge, wie eben dunkelblaue Stiefel oder stretchfreie Baumwollhosen, an denen ich scheitere. Finde ich etwas, dann passt es garantiert nicht oder gefällt mir vom Stil nicht.
Konfektion hat halt seine Tücken. Zugeschnitten sind die Modelle für eine bestimmte durchschnittliche Figur. Weicht man nur wenig davon ab, wird es mit der Passform schwierig. Dann muss halt die Änderungsschneiderin ran.
Aber im Großen und Ganzen finde ich in jeder Saison Dinge, die mir gefallen und stehen. Und steht mir eine gewisse Mode nicht, wie Strickkleider, so what: neue Saison, neue Chance.![]()
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24.11.2009, 10:25Inaktiver User
AW: Welche persönliche Mode-Marktlücke habt ihr?
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24.11.2009, 10:40Inaktiver User
AW: Welche persönliche Mode-Marktlücke habt ihr?
[QUOTE=Malina70;6493777]Das denke ich auch. Wobei das nicht zwingend heißen muss, dass man sich nun unbedingt im teureren Segment umsehen muss, sondern generell den Blick weiten. Vielleicht mal in ALLEN Geschäften nach einer weißen Bluse oder was auch immer schauen und nicht nur in den drei, vier, fünf wo man standardmäßig schaut. Vielleicht mal in den üblichen Geschäften andere Marken anprobieren, etc.
Dazu habe ich eine kleine Geschichte, die schon lange zurückliegt. Ich wohnte damals in Ffm. und besaß ein Winterkostüm. Dunkelblauer Blazer mit einem dunkelblauen Tweedrock. Den Blazer wollte ich mit einem cremefarbenen Rock ergänzen. Ich habe tatsächlich alle Geschäfte in Ffm. abgeklappert. Es gab einfach keinen vom Stoff her passenden Rock.
Nur ein Geschäft habe ich ausgelassen, das ziemlich altbacken aussah. Als ich schon kurz vor der Explosion stand, dachte ich: "Okay, dieses Geschäft auch noch, um die Suche abzuschließen." Und was soll ich sagen: Der Rock hing gleich am Eingang, wie gemacht für den Blazer."
Seitdem hat sich mein Suchradius erweitert, nur Ketten wie Pimkie, Forever 18 etc. betrete ich nicht, aber ich gehöre altersmäßig auch nicht zu der Zielgruppe.
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24.11.2009, 11:09
Qua
Das dachte ich auch mal
.
Mittlerweile habe ich mich doch mal reingetraut und habe z.B. bei Pimkie einen wunderschönen total schlichten und sogar preisgünstigen schwarzen Bikini gefunden und bei Forever18 drei Tolle Feinstrickkleider (dort als Longpullover verkauft).
Solche lang gesuchten Schmuckstücke sind zwar inmitten der anderen 98% für mich nicht tragbarer "Kleidung" schwer zu finden, aber die Suche ist es allemal wert.
Der Preis ist mehr als ok und auch von der Qualität bin ich sehr überrascht.
Was mich an den Läden aber dennoch stört, ist die grauenvolle und immer viel zu laute Musik. Wenn mir ein Laden Kopfschmerzen bereitet, dann halte ich es nämlich kaum darin aus.
Den Suchradius erweitern ist ein guter Tipp! Manchmal ist man von den zusätzlichen Möglichkeiten wohl einfach überfordert und nutzt sie nicht richtig aus.
Allerdings traue ich mich nicht in die ganze teuren Geschäfte rein. Wenn ich nämlich dann etwas tolles finde, dann ärgere ich mich umso mehr weil ich es mir nicht leisten kann... .
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24.11.2009, 13:03
AW: Welche persönliche Mode-Marktlücke habt ihr?
Ich hatte auch so ein Erlebnis. Zu einer rosa Bluse mit lila Streifen suchte ich einen Pullunder, möglichst in grau und bin nicht fündig geworden. Meine Mutter, mit der ich unterwegs war, meinte, ich solle doch mal bei Adler schauen (dieser Billigmodekette für die reifere Frau, für die Birgit Schrowange mal Werbung gemacht hat). Und was soll ich sagen: dort habe ich einen Pullunder in genau dem Lila der Streifen gefunden. Danach hatte ich gar nicht erst gesucht, weil ich dachte, das ist unmöglich. Ich habe und trage beides noch heute, und der Pullunder ist für seine 14 Euro noch gut in Schuss.
Online kaufe ich auch eher ungern, vor allem weil mir vor dem Zurückschicken graut. Wenn ich bedenke, wie viel Sachen ich in Geschäften trotz gutem optischen Eindruck nach dem Anprobieren doch nicht nehme, ist der Prozentsatz der nicht in Frage kommenden Teile doch recht hoch. Und als Großstadtbewohnerin hab ich im Grunde auch alle Möglichkeiten vor Ort.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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24.11.2009, 13:49Inaktiver User
AW: Welche persönliche Mode-Marktlücke habt ihr?
Auf meinen Streifzügen lasse ich selten Geschäfte aus, wenns nötig ist, schau ich auch in Billigketten .
Ich gehe aber nie in Couture-Geschäfte, weil ich weiß, dass ich mir das absolut nicht leisten kann und ich kann second hand shops nicht leiden, ich mag auch keine Flohmärkte. Wenn 2. Hand, dann nur von frau zu frau. Meine Ebayzeit ist auch vorbei.
Mir ist die Marke an sich nicht wichtig, ich suche schöne Mode, die mir gefällt, die zu mir paßt und die ich eben auch bezahlen kann und möchte.
Ich hab das Talent, mir fast jede Marke zu merken, die bekommt dann eine Schublade in meinem Hirn und steht bei Bedarf sofort zur Verfügung. Wozu das nun wirklich nützlich ist, blieb mir bisher verborgen, aber man weiß ja nie, wozu das mal gut sein könnte.
OT: ich kann mich noch an die erste Millionenfrage bei Jauch erinnern: Wie heißt die jugendliche Marke von Prada! miumiu
Die Dame (die nicht wirklich eine war) hats nach ewigem Hin und Her rausbekommen - ich wäre am liebsten ins Fernsehen gesprungen, weil ich das doch wußte!!!

Online kaufen finde ich spannend, weil es inzwischen kleine "Läden" gibt, die Marken führen, die ich hier im Großstadtjungel nicht finden kann. Wie geschrieben, ich kaufe ja nicht so oft, aber ich informiere mich häufig online.
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24.11.2009, 14:27Inaktiver User
AW: Welche persönliche Mode-Marktlücke habt ihr?
Ja,
Adler gehört auch zu den Geschäften, die bei mir an letzter Stelle stehen. Bis jetzt wurde ich immer vorher fündig.
Marken kann ich mir auch gut merken. Bestimmte Labels finden sich in meinem Kleiderschrank sehr oft. Wo ist eigentlich das Label mondi geblieben? Zuletzt im Frühjahr 1995 in einer Einkaufspassage nähe Madeleine in Paris gesehen.
Im August habe ich mir von Comma ein Etuikleid mit Schalkragen und passender Jacke von Comma gekauft. Grauer Glencheck mit einem Beerenton, der je nach Lichteinfall lila oder brombeer schimmert.
Als jetzt comma einen Onlineshop eröffnete, habe ich das Kleid dort wiedergefunden. Auf dem Bild hat es mich gar nicht angesprochen, sah irgendwie langweilig aus. In Wirklichkeit ist es ein sehr schöner Stoff, der überhaupt nicht knittert. Mit blickdichten dunkellila Strümpfen und Ankleboots sieht es richtig schick aus.
Ich kann auf Bildern ein Kleidungsstück nicht richtig erfassen, deshalb lasse ich die Finger davon. Das Zurückschicken finde ich auch eher lästig. Ich wohne zwar nicht in einer Großstadt und muss halt eine Stunde fahren, wenn ich nach Mannheim will. Dafür nehme ich mir auch den ganzen Tag Zeit und gehe zwischendurch essen. Am liebsten fahre ich Montags oder Dienstags, da sind die Geschäfte nicht so voll.


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