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  1. Inaktiver User

    Cocktailkleid Definition?

    Irgendwie stehe ich grad auf dem Schlauch. Laufend ist hier die Rede von Cocktaiempfängen und Cocktailkleidern und es wird gestritten, was man dort nun anziehen darf und nicht.
    Das ist ein Etuikleid, also schon mal nix für Cocktail. Das und das und das sind Sommerkleider. Auch nix für Cocktail. Das und das sind Freizeitkleider. Cocktail findet zwar in der Freizeit statt, aber so frei ist man nun auch wieder nicht. Das und das sind Abendkleider. Da Cocktail ja meistens am Nachmittag stattfindet ist das auch nix.
    Rock und Bluse geht nicht, Top und Bluse geht nicht, Kostüm schon gar nicht, Hosenanzug erst recht nicht, ist alles zu businessmässig und dem Anlass nicht entsprechend.
    Dresscode Cocktail. Ist das irgendwo vorgeben, welche Farbe, welche Länge, welcher Schnitt, welcher Ausschnitt? Oder steht es im Waschzettel?

  2. Inaktiver User

    AW: Cocktailkleid Definition?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das und das sind Abendkleider.
    Nicht ganz, Abendkleider sind lang.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da Cocktail ja meistens am Nachmittag stattfindet ist das auch nix.
    Nein, einen Cocktail trinkt man vor dem Abendessen. Also am frühen Abend.

    Zum Cocktailempfang lädt man z.B. wenn der Gastgeber kein Abendessen ausrichten möchte.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dresscode Cocktail. Ist das irgendwo vorgeben, welche Farbe, welche Länge, welcher Schnitt, welcher Ausschnitt? Oder steht es im Waschzettel?
    Du kannst "Knigge" fragen.

    Das ist ein Cocktailkleid.

  3. User Info Menu

    AW: Cocktailkleid Definition?

    herzeleide, ist dann das klassische (oder vielleicht auch nicht so klassische) kleine schwarze immer auch ein cocktailkleid? die form gibt das doch her, denke ich mal.

    ich persönlich würde meine beiden kleinen schwarzen (ok, in eins von beiden muss ich erst wieder hineinschrumpfen ;-) ) durchaus als cocktailkleider tragen.


  4. Inaktiver User

    AW: Cocktailkleid Definition?

    Ich persönlich bin nicht so streng, was Dresscodes anbelangt. Ich glaube auch, dass die Grenzen fließend sind. Wobei man natürlich auch die Gastgeber/Event berücksichtigen sollte. Angenommen "die Queen" lädt mich ein, würde ich mich streng nach dem Dresscode richten.

    Das "kleine Schwarze" ist eigentlich ein klassisches Cocktailkleid. Damit ist man meist gut gekleidet. Ein Etuikleid würde ich aber nicht dazu zählen. Das scheint mir dann doch zu schlicht zu sein.

    Wobei, wenn du z.B. mein Gast wärst und du immer in Jeans gekeidet bist, und dann in einem Etuikleid kommt, ist das für dich ja nicht schlicht. (Ich meine das jetzt nicht persönlich)

  5. User Info Menu

    AW: Cocktailkleid Definition?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das und das sind Abendkleider.
    Das zweite ja - das erste würde ich durchaus als Cocktailkleid bezeichnen.
    *lost in the woods*

  6. User Info Menu

    AW: Cocktailkleid Definition?

    Hallo zusammen,

    hier mal, was Wikipedia zu dem Thema weiß:

    Cocktailkleid:

    Ein Cocktailkleid ist ein Kleid für Cocktailpartys und andere kleine festliche Anlässe.

    Diese Kleidform wurde in den 1920er-Jahren von Coco Chanel erfunden und setzte sich in den 1950er-Jahren vollends durch. Das Kleid ist weniger aufwändig als ein Abendkleid, jedoch festlicher und femininer als die Tageskleidung. Es reicht bis maximal zu den Waden und besitzt ein dezentes Dekolleté. Insgesamt ist es körpernah geschnitten. Es kann mit einem kurzen Jäckchen kombiniert werden. Ein Klassiker ist das "Kleine Schwarze".

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    Das kleine Schwarze:

    Das „Kleine Schwarze“ ist ein Kleid, das zu vielen Anlässen getragen werden kann, da der Schnitt klassisch-elegant ist, bis maximal Knielänge geht und die Farbe neutral-schwarz gehalten ist. Es ist eng mit dem Etuikleid verwandt und wird beispielsweise als Cocktailkleid getragen.

    Das „Kleine Schwarze“ wurde erstmals populär, als Coco Chanel 1926 in der Zeitschrift Vogue ein Foto eines kurzen schwarzen Kleides mit dem Kommentar Das schlichte Kleid wird "eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden" veröffentlichte. Designer Karl Lagerfeld äußert im Buch Das kleine Schwarze von Amy Holman Edelman allerdings Zweifel an der eigentlichen Urheberschaft Chanels: „Kleine schwarze Kleider tauchten zum ersten Mal zwischen 1918 und 1920 auf, und ich habe das Gefühl, dass sie auf die Trauerkleidung im Ersten Weltkrieg zurückgehen“. Auch Designerin Nettie Rosenstein käme als Urheberin in Frage.[1]

    Die Beliebtheit des Kleides erreichte ihren Höhepunkt in den 1950er Jahren, als prominente Trägerinnen wie Audrey Hepburn eine Generation damit begeisterten. Das „Kleine Schwarze“ ist auch heute noch weit verbreitet.

    Häufig verwendete Stoffe sind Chiffon und Viskose.

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    Und das Etuikleid:

    Das Etuikleid, auch Schlauchkleid (Engl.: shift dress, sheath dress) galt in den 1930er und 1960er Jahren als besonders modisch. Vorläufer ist das Prinzeßkleid des mittleren 19. Jahrhunderts. Heute gilt das Etuikleid als zeitlos, business-gerecht und zählt zum klassischen Bestand der gehobenen Damengarderobe.

    Kennzeichen des Etuikleids ist seine enge, figurbetonte, dennoch ohne horizontale Taillennaht (Taillentrennung) geschnittene Passform. Das Etuikleid verfügt über einen kragenlosen, meist waagerechten Ausschnitt. Runde und spitz zulaufende Dekolletés sind ebenfalls üblich. Das Etuikleid wird ärmellos oder mit sehr kurzen Ärmeln (Kugelärmeln) getragen. Etuikleider reichen in der Regel bis zum Knie, allerdings sind etwas längere und kürzere Varianten (Mini-Etuikleid) möglich.

    Berühmt wurde das Etuikleid in den 1960er Jahren vor allem durch prominente Trägerinnen wie Jacqueline Kennedy, Édith Piaf und Audrey Hepburn beziehungsweise in der Gegenwart durch die amerikanische First Lady, Michelle Obama. Aufgrund des schlichten, schnörkellosen Schnitts und der grundsätzlich fehlenden oder sehr sparsamen Verzierung gilt es als edel und besonders elegant. Es kann heute problemlos, ähnlich wie das „kleine Schwarze“, mit dem es verwandt ist, sowohl als Abendkleid, Cocktailkleid oder Geschäftskleidung getragen werden.

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    Also mit anderen Worten, es geht so gut wie alles. Vielleicht nicht unbedingt bei der Queen, aber wer da jede Woche eingeladen ist, wird auch über den entsprechenden Kleiderschrank verfügen.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  7. User Info Menu

    AW: Cocktailkleid Definition?

    ... und oftmals kommt es ja auch auf die accessoires an, die das etuikleid oder kleine schwarze entsprechend "aufmotzen" und es zum abend- oder cocktailkleid machen...

  8. Inaktiver User

    AW: Cocktailkleid Definition?

    wenn's ein Business-Anlass ist, bin ich bisher immer mit Etuikleid + Blazer gegangen - ehrlich gesagt fühle ich mich im Cocktailkleid zu weiblich (rein kleidungsmäßig) und habe Bedenken, gemäß meiner Position ernstgenommen zu werden. Mag jetzt mein Spleen sein, aber ich habe schon mehrere Frauen gesehen, die das so halten.

  9. Inaktiver User

    AW: Cocktailkleid Definition?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwie stehe ich grad auf dem Schlauch.
    ich hab da auch immer meine Probleme; bei den ganzen Beispielen käme aber das hier meinen Vorstellungen von einem Cocktailkleid am nächsten: Das obwohl es als Abendkleid bezeichnet wird. - ich bin da auch eher ratlos.

  10. User Info Menu

    AW: Cocktailkleid Definition?

    das erste von dir als abendkleid benannte ist ein cocktailkleid.

    allerdings würde ich es mit der definition auch nicht sooo genau nehmen - es kommt immer auf den anlass an.
    wenn geschäftlich geht auf jeden fall das etuikleid mit jacke oder tuch.

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