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  1. Inaktiver User

    Re: Frauen aus Osteuropa

    Grauslige, grauslige Diskussion. Echt.

    Superbeitrag, Dory!!! Nicht umsonst heißt es ja "Survival of the FITTEST", nicht "strongest".

    Himmel, wat bin ich froh, dass mein Freund sich nicht zu schade ist, im Haushalt zu helfen, abends gerne kocht, stolz auf mich ist, wenn ich akademisch was erreicht habe... Bin auch keine "asexuelle Kneifzange" sondern eine Frau, die auch mal mit einer schönen Gerbera am Flughafen steht, wenn er um 7 Uhr morgens nach Hause kommt, genauso einkauft, putzt und macht wie er, sich anhört, wenn er Stress im Job hat, ihm prinzipiell IMMER die Badewanne einlässt...

    Meine Lieben Männekens, das ist nämlich auch im "Paket Frau" mit drin. Eine, die weiß, wovon Ihr redet, wenn Ihr von Problemen redet. Eine, auf die Ihr Euch verlassen könnt. Die sich auch, wenn nötig, RICHTIG für ihn einsetzen kann... Gut, es mag diese Frauen geben, für die das finanzielle Topic immer noch "ein Thema ist". Ich sach aber mal ganz blöd: Unter den "Hausfrauen" findet Ihr doch diesen Typus öfter als unter Karrierefrauen.

    Denn wenn Ihr, liebe Männer, mal Euren Job verlieren solltet, dann sieht es mau aus für Eure Familie, Eure Kinder. Hausfrauen kriegen nicht so leicht einen hochdotierten Job, wenn sie lange ausgesetzt haben. Und nach einem Jahr Arbeitslosigkeit ist Hartz IV auch nicht mehr weit. Soviel zum PREIS, den IHR zahlen müsst, liebe Männer.

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    Re: Frauen aus Osteuropa


    [quote]

    Wenn's also nach dir ginge, duerften Frauen (nach dem Studium?) wieder zurueck an den Herd und schoen Kinder gebaeren. Puh, mich schuettelts. ..... 12-24 Stunden Schicht mit Kleinkindern, Vati verdient das Geld und darf jeden Tag in die grosse weite Welt hinaus und Mutti sitzt zuhause mit Kleinkindern. Drei Jahre Spielplatz und Zoobesuche und Gespraeche mit anderen Muttis, die sich irgendwann nur noch um Sauberkeitserziehung und Zahnen drehen. Verbloedung pur.

    Ah so...die Männer sind Schuld (mal wieder) dass die Frauen Kinder kriegen? Gehts noch? Frau muss sich SELBST für Kind oder Karriere entscheiden..und nicht die böse Gesellschaft, den Staat, die SPD vorschieben.
    Man kann eben nicht alles haben.
    Und übrigens gehen Männer oft nicht in die große weite Welt hinaus, sondern in kleines Büro, wo sich alles nur um Zahlenoder Bucjstabendreht-totale Verblödung!

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    Quatsch Supi,

    zum Kinderkriegen gehoeren immer zwei, stimmt. Aber man muss vorher Absprachen treffen und sich dann auch daran halten. In meinem Fall haette das bedeutet, klar kannst du auch wieder arbeiten gehen, damit dir die Decke nicht auf den Kopf faellt und du dir eine gewisse finanzielle Unabhaengigkeit bewahren kannst. Klar unterstuetze ich dich, wenn du wieder mal die ganze Nacht keinen Schlaf gekriegt hast und entlaste dich zumindest ein bisschen nach der Arbeit und am Wochenende. Klar packe ich auch ein bisschen im Haushalt mit an, wenn du arbeiten gehst. All das war so abgesprochen und nichts davon wurde gemacht. Von einem gutbezahlten Job mit Verantwortung bin ich abgestuerzt in das Nur-Hausfrau-Dasein (keine Kritik an alle Hausfrauen, versteht mich bitte nicht falsch, ich muss einfach unter Leute kommen, deswegen gehe ich lieber arbeiten) mit 2 kleinen Kindern und einem Haus weit ab vom Schuss, keinem Auto ("das brauchst du doch gar nicht, wozu hab ich denn das schoene Haus gekauft, geh mit den Kindern doch einfach in den Garten") und einem Mann, der abends immer spaet zu Hause war, keinen Finger geruehrt hat und der das Wochenende zum Erholen brauchte (entweder mit der Zeitung im Bett oder beim Sport mit seinen Freunden "ich brauch das fuer mich" hiess es dann immer). Und ich? Voellig geschafft, durfte ich nach wochenlangem Betteln ein, maximal 2 mal im Jahr mit meinen Freundinnen rausgehen. Mein Geld teilte mir mein Mann ein ("du kannst ja gar nicht mit Geld umgehen, deswegen kriegst du jede Woche ein bisschen"), Anerkennung oder Taschengeld oder sonst irgendeine Entlohnung gab es nicht. Kontozugang hatte ich auch nicht. Nicht mal ne eigene EC-Karte. Oh, einen naehkurs hat er mir zugestanden (weil's ja so praktisch ist). Und ich hab mir das alles gefallen lassen, weil ich dachte, das muesse eben so sein und er meine es doch nur gut mit mir. Entscheidungen wurden gemeinam diskutiert, die Endentscheidung faellte immer er ("tja, wer die Musik bezahlt, bestimmt auch, was gespielt wird"). Und weisst du was? Als ich gegangen bin (und spaeter auch noch einen Mann liebte, der wesentlich aelter war und ne Menge weniger Geld verdiente) hat er es nicht verstanden. Er versteht es bis heute nicht. Seine Eltern haben ihm das so vorgelebt, Vati der Ernaehrer und Mutti kuemmert sich um den heimischen Herd, und so denkt er, muss eine Beziehung aussehen. Der Witz ist, dass er offenbar nichts dazu gelernt hat. Seine 2. Frau hat mindestens schon 3 mal die Koffer in der Hand gehabt und eigentlich versteht er immer noch nicht warum..
    Inzwischen habe ich eine Beziehung, genau wie die, die deine Vorrednerin so nett beschrieben hat. Und um nichts in der Welt moechte ich wieder weg und zurueck.
    Es geht uns Frauen doch im Grunde nur um eine gleichberechtigte Partnerschaft, warum tun sich manche Maenner so schwer damit? Und das auch, wenn sich eine Frau entschliesst, der Kinder wegen zuhause zu bleiben, muss man ihr doch Anerkennung geben und ihre Meinung respektieren. Und auch eine gewisse finanzielle Unabhaengigkeit, soweit das moeglich ist. Sonst tut's doch auch eine Putzfrau und ein Kindermaedchen.

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    @ Atrix Bist du eigentlich verheiratet? Oder doch noch zu jung dazu? (Einige deiner Aussagen lassen auf ein Alter um die 16-22 Jahre schliessen)
    Nein, ist er nicht. Und wer seine Beitraege in anderen Straengen verfolgt hat, ahnt auch warum.

    Also Maedels, lasst Euch nicht auf Diskussionen ein, die von vorn herein aussichtslos sind. Ihr muesst ihn nicht ueberzeugen und es ist doch wahrlich sein gutes Recht, auf seinem Frauen- und Weltbild zu beharren.

    Verschwendet nicht Eure Zeit, es gibt sinnvollere Taetigkeiten (vielleicht Klorollenhaekeln? Soll sehr weiblich sein, hab ich gehoert)

    Liebe Gruesse von Polarstern

    -Die sich jetzt ihrer wissenschaftlichen Karriere zuwendet, um eine frustrierte, sexlose und verbitterte Emanze zu werden-

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    Na allzuviel kann er noch nicht verzapft haben, er ist ja kaum 3 Wochen dabei
    Aber Recht hast du, ich geh jetzt zum Haekeln
    Schoenen Abend noch

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    Hallo LaVerne,

    ein Albtraum, den Du da so anschaulich geschildert hast.

    >eine gleichberechtigte Partnerschaft, warum tun sich manche Maenner so schwer damit?>

    1. Versprechen die Männer vorher, Dir die Sterne vom Himmel zu holen und nachher holen sienicht mal die Kohlen aus dem Keller ...
    2. Die Gleichberechtigung gilt nur solange, wie Du noch arbeitest. Bist Du aber wegen des/der Kindes(r) zu Hause, bist Du finanziell 'abhängig' von Deinem Mann und schwupp, ist es aus mit der Gleichberechtigung. Bekommst nicht mal ein Dankeschön für Deine Arbeit als Hausfrau und Mutter.

    Also echt, da wär ich lieber alleinerziehende Mutter.

    Aber Gott sei Dank sind ja nicht alle Männer so.

    Eine Frage: Geht es hier noch um das Thema 'Frauen aus Osteuropa'?

    FG von Helga

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    zu LaVerne:

    Ich meinte, das eher biologisch:Frauen kriegen Kinder und hüten sie in der Regel auch besser. Das war schon immer so und ist in der Regel mit Karriereeinbußen verbunden.
    Soll ja auch Frauen geben,, die sich bewusst für Kinder entscheiden und auch für die Nachteile. Dafür bringtr der Mann ein gutes Einkommen mit nach HAuse.
    Das ist Arbeitsteilung: sie Kinder, er Job.

    Ich meine hier fehlt es an gegenseitigem Verständnis und zudem liegen womöglich andere Probleme im Hintergrund.

    Wenn Frau nen besseren Job hat, wär ja durchaus Tausch denkbar: jede Seite hat Vor- und Nachteile, gelle?

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    Re: Frauen aus Osteuropa

    Stimmt, Supi. Muss ja auch gar nicht unbedingt um die Karriere gehen sondern einfach nur um die Moeglichkeit, sich seine Anerkennung auch woanders holen zu koennen, wenn man sie zuhause nicht bekommt.

    KHelga - weiss auch nicht, irgendwie ist der Osteuropa Strang in eine Art Geschlechterkampf ausgeartet, wahrscheinlich sind wir dem einen oder anderen Mann auf den Schlips getreten und die fuehlten sich natuerlich angespornt, das Goldfischglas mit entsprechenden Aussagen in ein Haifischbecken zu verwandeln. Ich denke, wir haben die Buerostunden so mancher gelangweilter Maenner richtig aufregend gestalten koennen

    Liebe Gruesse
    LaV

  9. Inaktiver User

    Re: Frauen aus Osteuropa

    Himmel, ich finde die Diskussion unserer irgendwie doch unwürdig.

    Ein paar frustrierte Männer heulen sich bei uns über unser "Emanzendasein" aus. Und NATÜRLICH sind die in einer tollen Beziehung.

    Nix für ungut, Mädels, aber ich finde, dass WIR uns auch die Zeit mit was Besserem vertun sollten. Ist zwar ganz witzig, mitzulesen, dass Männer immer noch Probleme mit erfolgreichen und selbstbewussten Frauen haben (natürlich haben sie wieder so eine zu Hause, jo, damit kommen sie ja klar, aber...).
    Und wir uns tunlichst "unter Wert" zu verkaufen haben.

    Und uns schämen müssen, sollten wir zufälligerweise durch die Aufzucht eines Kindes in finanzielle Abhängigkeit begeben, weil "wir dann wieder in alte Muster verfallen und ja soooo geldgierig sind".

    Jungs, ich komm dann wieder, wenn ich eine vertrocknete, alte, einsame und frustrierte Emanze geworden bin. Und es in JEDER Hinsicht (sexuell, finanziell etc.) wirklich nötig hab und Euch, so Ihr mich denn noch wollt (weil dann will mich ja KEINER mehr ), den Boden schrubbe und gelegentlich im Bett das Betthäschen mache. Und selbstverständlich immer befriedigt, happy und selig bin, weil ich ja nu endlich meiner Vokation gerecht geworden bin.

    In dieser Hinsicht,

    ein schönes Leben (möge das Hausputtchen mit Euch sein)

    Eure Sugarnova

  10. User Info Menu

    Re: Frauen aus Osteuropa

    Ein paar frustrierte Männer heulen sich bei uns über unser "Emanzendasein" aus. Und NATÜRLICH sind die in einer tollen Beziehung.

    Ursprung der ganzen Diskussion war doch, daß diese jungen, attraktiven und femininen Osteuropäerinnen den deutschen Emanzen die Männer wegschnappen. Und eigentlich bezieht sich diese Problematik ja nicht nur auf partnersuchende Männer, sondern auch auf Ehemänner. Warum lassen die Ehemänner ihre Frauchen einsam im Bettchen liegen und gehen anstattdessen ins Bordell zu diesen hübschen Osteuropäerinnen?

    Und der Kern der Frage dürfte sein, wer sich ändern muß um dies zu verhindern - die Männer oder die Frauen?

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