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  1. Inaktiver User

    verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Hallo zusammen

    Vor eineinhalb Jahren lernte ich jemanden übers Internet (nicht SB ) kennen. Da es uns beiden zu der Zeit nicht gut ging, haben wir viel über Beziehungen und Gefühle geredet, uns aufgemuntert und uns immer besser kennengelernt. Nach etwa einem halben Jahr trafen wir uns das erste mal im realen Leben, er kam für eine Woche zu mir, wir haben den Alltag aussen vor gelassen und die Zeit zusammen genossen. Damals haben wir auch ein offenes Gespräch geführt, dass wir beide eigentlich keine (Fern-)Beziehung möchten und das mit uns einfach mal so sein lassen. Ich war ziemlich verliebt in ihn, habe mich jedoch sehr zurückgehalten und konnte mit der Zeit meine rosarote Brille absetzen.
    Unsere Freundschaft hat sich seither immer mehr vertieft, wir telefonieren jeden abend mindestens 2 Stunden (Internet hält die kosten tief ) und kennen gegenseitig unsere Familien. Seit letzem Frühling sehen wir uns mindestens jedes zweite Wochenende und geniessen das alles sehr.
    Was jedoch anders ist als 'früher': wir sprechen nicht mehr über unsere Gefühle (füreinander). Naja, wir haben beide einen schrägen Humor und necken uns mehrmals täglich damit dass wir behaupten, der andere hasse einen. Was natürlich nicht stimmt (nein, ihr müsst das nicht verstehen )

    Noch etwas: ich habe in meinem Leben zwei sehr schwere Phasen durchgemacht. Für mich persönlich sind diese Dinge ver/abgearbeitet, auch wenn sie mich trotzdem mein ganzes Leben begleiten werden. Er weiss, dass bei mir mal irgendwas war, habe aber nicht mehr erzählt und nur mal erwähnt dass wenn er mehr wissen will er mich ruhig fragen kann. Ich verstehe dass er nicht gefragt hat und bin eigentlich auch froh darüber. Nur komme ich mir manchmal ein wenig, naja, wie denn.. weiss nicht, so vor, als ob ich ihm etwas verschweige (was ich ja auch mache) aber eben zu seinem und meinem eigenen Schutz.

    Nun frage ich mich, ob ich das alles so weiterlaufen lassen soll. Wenn ich hier so andere Stränge lese, sehe ich, dass ich mich vielleicht doch anderweitig orientieren sollte, um mir später nicht den Vorwurf machen zu müssen, keinen Mann für ne Familie gefunden zu haben. Ich habe eine 14jährige Beziehung hinter mir und mich eigentlich soweit damit abgefunden, dass ich keine Kinder mehr haben werde. Aber sag niemals nie

    So, und nun? Ich weiss nicht was ich will, ich weiss aber dass ich den Kerl seeeehr gerne mag, ja dass ich ihn eigentlich liebe (Verliebtheitsphase ist schon vorbei, siehe oben). Aber eine Beziehung mit ihm stell ich mir schwierig vor (Fernbeziehung, beide sind wir schräge Einzelgänger, er ist 10Jahre jünger). Auch weil ich weiss, dass das nicht von ewiger Dauer sein kann/wird. Nun gut, wer weiss sowas schon zu Anfang einer Beziehung. Es ist halt so, dass ich bereits eine sehr lange Beziehung hatte, bei der ich dachte dass sie 'immer' hält. Habe ich den Glauben an die Liebe verloren?

    Einerseits hat die Geschichte beziehungsartige Züge, andererseits wissen wir beide anscheinend nicht was wir wollen. Ich kann ihn ja kaum fragen, ob er eine feste Beziehung mit mir will, und dann sagen dass ich selbst nicht weiss ob ich das möchte!?

    Was ich jedoch genau weiss ist, dass ich seine Freundschaft nicht mehr missen möchte.

    Wie ihr wohl bemerkt habt bin ich ziemlich verwirrt . War jemand von euch schonmal in einer ähnlichen Situation? (Mir ist aber natürlich klar, dass ihr mir nicht sagen könnt was ich tun soll )

    Ich würde mich über eure Gedanken und Meinungen dazu freuen.

    LG
    deKleine

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    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo zusammen

    Vor eineinhalb Jahren lernte ich jemanden übers Internet (nicht SB ) kennen. Da es uns beiden zu der Zeit nicht gut ging, haben wir viel über Beziehungen und Gefühle geredet, uns aufgemuntert und uns immer besser kennengelernt. Nach etwa einem halben Jahr trafen wir uns das erste mal im realen Leben, er kam für eine Woche zu mir, wir haben den Alltag aussen vor gelassen und die Zeit zusammen genossen. Damals haben wir auch ein offenes Gespräch geführt, dass wir beide eigentlich keine (Fern-)Beziehung möchten und das mit uns einfach mal so sein lassen. Ich war ziemlich verliebt in ihn, habe mich jedoch sehr zurückgehalten und konnte mit der Zeit meine rosarote Brille absetzen.
    Unsere Freundschaft hat sich seither immer mehr vertieft, wir telefonieren jeden abend mindestens 2 Stunden (Internet hält die kosten tief ) und kennen gegenseitig unsere Familien. Seit letzem Frühling sehen wir uns mindestens jedes zweite Wochenende und geniessen das alles sehr.
    Was jedoch anders ist als 'früher': wir sprechen nicht mehr über unsere Gefühle (füreinander). Naja, wir haben beide einen schrägen Humor und necken uns mehrmals täglich damit dass wir behaupten, der andere hasse einen. Was natürlich nicht stimmt (nein, ihr müsst das nicht verstehen )

    Noch etwas: ich habe in meinem Leben zwei sehr schwere Phasen durchgemacht. Für mich persönlich sind diese Dinge ver/abgearbeitet, auch wenn sie mich trotzdem mein ganzes Leben begleiten werden. Er weiss, dass bei mir mal irgendwas war, habe aber nicht mehr erzählt und nur mal erwähnt dass wenn er mehr wissen will er mich ruhig fragen kann. Ich verstehe dass er nicht gefragt hat und bin eigentlich auch froh darüber. Nur komme ich mir manchmal ein wenig, naja, wie denn.. weiss nicht, so vor, als ob ich ihm etwas verschweige (was ich ja auch mache) aber eben zu seinem und meinem eigenen Schutz.

    Nun frage ich mich, ob ich das alles so weiterlaufen lassen soll. Wenn ich hier so andere Stränge lese, sehe ich, dass ich mich vielleicht doch anderweitig orientieren sollte, um mir später nicht den Vorwurf machen zu müssen, keinen Mann für ne Familie gefunden zu haben. Ich habe eine 14jährige Beziehung hinter mir und mich eigentlich soweit damit abgefunden, dass ich keine Kinder mehr haben werde. Aber sag niemals nie

    So, und nun? Ich weiss nicht was ich will, ich weiss aber dass ich den Kerl seeeehr gerne mag, ja dass ich ihn eigentlich liebe (Verliebtheitsphase ist schon vorbei, siehe oben). Aber eine Beziehung mit ihm stell ich mir schwierig vor (Fernbeziehung, beide sind wir schräge Einzelgänger, er ist 10Jahre jünger). Auch weil ich weiss, dass das nicht von ewiger Dauer sein kann/wird. Nun gut, wer weiss sowas schon zu Anfang einer Beziehung. Es ist halt so, dass ich bereits eine sehr lange Beziehung hatte, bei der ich dachte dass sie 'immer' hält. Habe ich den Glauben an die Liebe verloren?

    Einerseits hat die Geschichte beziehungsartige Züge, andererseits wissen wir beide anscheinend nicht was wir wollen. Ich kann ihn ja kaum fragen, ob er eine feste Beziehung mit mir will, und dann sagen dass ich selbst nicht weiss ob ich das möchte!?

    Was ich jedoch genau weiss ist, dass ich seine Freundschaft nicht mehr missen möchte.

    Wie ihr wohl bemerkt habt bin ich ziemlich verwirrt . War jemand von euch schonmal in einer ähnlichen Situation? (Mir ist aber natürlich klar, dass ihr mir nicht sagen könnt was ich tun soll )

    Ich würde mich über eure Gedanken und Meinungen dazu freuen.

    LG
    deKleine

    Hallo deKleine,

    ich habe deinem Bericht nicht so recht entnehmen können, ob es sich nun um eine platonische Freundschaft oder mehr handelt.
    Wenn es sich um "mehr" handelt (und davon gehe ich jetzt mal aus, denn ihr trefft euch alle zwei Wochen, wisst viel, wenn auch nicht alles voneinander, telefoniert jeden Tag zwei Stunden) - was genau unterscheidet dann Eure Beziehung von einer "festen Beziehung"?

    Ich finde, das hört sich doch alles ganz gut an, warum muss man da etwas anderes wollen als das, was ist? Und wenn du ihm mehr von dir erzählen willst, dann mach es doch einfach... Ich finde, ihr macht das ganz gut, der Beziehung viel Raum geben und das nötige Vertrauen langsam wachsen zu lassen...

  3. Inaktiver User

    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Veieln Dank @sachensagen für deinen Beitrag

    Zitat Zitat von sachensagen
    ich habe deinem Bericht nicht so recht entnehmen können, ob es sich nun um eine platonische Freundschaft oder mehr handelt.
    Richtig erkannt: nicht platonisch

    Zitat Zitat von sachensagen
    was genau unterscheidet dann Eure Beziehung von einer "festen Beziehung"?
    Gegen 'Aussen' verhalten wir uns nicht wie ein Paar. Wir wurden auch schon gefragt wie das jetzt mit uns sei und da haben wir uns ein wenig ratlos angeschaut, die Schultern gezuckt und geantwortet: "Ähmm, nein, eigentlich sind wir nicht zusammen."
    Es gab auch schon (beidseitig, jedoch erfolglose) Versuche, den anderen zu 'verkuppeln'. Und vor ein paar Wochen sagte er mir beim Verabschieden, dass ich mir doch endlich einen Mann suchen solle

    Zitat Zitat von sachensagen
    Ich finde, das hört sich doch alles ganz gut an, warum muss man da etwas anderes wollen als das, was ist? Und wenn du ihm mehr von dir erzählen willst, dann mach es doch einfach... Ich finde, ihr macht das ganz gut, der Beziehung viel Raum geben und das nötige Vertrauen langsam wachsen zu lassen...
    Deine Meinung bestätigt mir irgendwie mein Bauchgefühl, nur mein Kopf will da wohl nicht so ganz mitmachen und lässt diese Fragen von wegen 'und nun? wie weiter?' immer wieder auftauchen...

    Freue mich weiterhin über jede Meinung von Euch allen!


    deKleine

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    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    mein Kopf will da wohl nicht so ganz mitmachen und lässt diese Fragen von wegen 'und nun? wie weiter?' immer wieder auftauchen...
    Das find ich auch ganz richtig von deinem Kopf. Ihr seid körperlich zusammen, verbringt viel Zeit zusammen, habt eine tiefe und warme Verbindung, und doch gebt ihr vor anderen vor nicht zusammen zu sein? Das würde mich auch stören und mein Kopf würde die gleichen Fragen aufwerfen.

    Entweder, oder. Ich könnte so eine halbe Sache nicht so recht geniessen, nicht im vollen Umfang, nicht für lange. Gib dich ganz rein und bitte ihn um dasselbe, oder lass es bei einer reinen Freundschaft (was jetzt vielleicht nicht mehr möglich ist nachdem Sex schon stattgefunden hat).

    Ihr tretet auf der Stelle, Leben ist aber Bewegung.

    Geändert von Noodie (07.10.2008 um 16:43 Uhr)
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  5. Inaktiver User

    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Hallo Noodie, auch dir herzlichen Dank für deine Meinung

    Zitat Zitat von Noodie
    Entweder, oder.
    Ich möchte nicht 'nur' schwarz-weiss sehen, es gibt so viele (allerdings echt verwirrende ) schöne Graustufen

    Zitat Zitat von Noodie
    Gib dich ganz rein und bitte ihn um dasselbe, oder lass es bei einer reinen Freundschaft (was jetzt vielleicht nicht mehr möglich ist nachdem Sex schon stattgefunden hat).
    Nun ja, letztes Wochenende habe ich einen kleinen Vorstoss in diese Richtung gewagt und ihm zugeflüstert, dass ich ihn nicht hasse - sondern das Gegenteil... seine Reaktion: er hat sich entschuldigt, mich geküsst und am nächsten Tag gesagt, dass er mich ja auch sehr mag. Wenn ich dies so rückblickend auf unsere seltsame Kommunikationsformen richtig sehe, dann war das wohl sowas wie eine Liebeserklärung

    Eine 'reine' Freundschaft... doch, ich denke mit etwas gegenseitiger Geduld würden wir das schon irgendwie hinkriegen. Nur will ich das eben glaub nicht mehr


    Spüre weiterhin einen Kampf zwischen Bauch und Kopf - und mein Herz ist dazwischen und hat die Orientierung verloren...


    deKleine

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    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur komme ich mir manchmal ein wenig, naja, wie denn.. weiss nicht, so vor, als ob ich ihm etwas verschweige (was ich ja auch mache) aber eben zu seinem und meinem eigenen Schutz.
    Dann rede mit ihm darüber, und wenn er das für Dich Schwierige und Schwere gut aufgenommen hat und Dir sogar weiterhelfen kann, was ich denke, so wie Eure Beziehung ist, dann ist das Band noch enger geknüpft.

    Und danach fragst Du ihn, ob er Dich heiraten möchte und in welcher Stadt Ihr zusammen leben möchtet. Nur Mut. Du liebst ihn, er Dich auch, Ihr beide habt Angst vorm letzem Schritt...

    Eure Beziehung hört sich jedenfalls nach Deiner Schilderung schön und intensiv an. Warum solltest Du Dir einen anderen Mann suchen
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Ich stimme Lukulla zu. Du solltest den Schritt nach vorne wagen.

    Sag doch einfach "Hör mal, ich hasse dich, und ich will mehr mit dir"
    .
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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  8. Inaktiver User

    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    an Lukulla und auch nochmals an Noodie

    Zitat Zitat von Lukulla
    Dann rede mit ihm darüber, und wenn er das für Dich Schwierige und Schwere gut aufgenommen hat und Dir sogar weiterhelfen kann, was ich denke, so wie Eure Beziehung ist, dann ist das Band noch enger geknüpft.:
    Ich habe Angst, dass das Ungesagte zu schwer ist, meine frühere Beziehung ist leider schlussendlich genau daran gescheitert. Vielleicht sollte ich auch einfach das Vergangene ruhen lassen und nach vorne blicken...

    Zitat Zitat von Lukulla
    Und danach fragst Du ihn, ob er Dich heiraten möchte und in welcher Stadt Ihr zusammen leben möchtet.
    das ist jetzt mit leicht ironischem Unterton gemeint oder? Ausserdem wäre da ja auch noch die Frage welches Land

    Zitat Zitat von Lukulla
    Eure Beziehung hört sich jedenfalls nach Deiner Schilderung schön und intensiv an. Warum solltest Du Dir einen anderen Mann suchen
    Ja, es ist schön mit ihm Und die paar wenigen anderen Dates die ich sonst noch hatte, da konnte ich mich eh nicht auf den jeweiligen konzentrieren weil meine Gedanken immer bei meinem ... was jetzt Freund? waren...

    Zitat Zitat von Lukulla
    Nur Mut. Du liebst ihn, er Dich auch, Ihr beide habt Angst vorm letzem Schritt...
    Zitat Zitat von Noodie
    Ihr tretet auf der Stelle, Leben ist aber Bewegung.
    Ihr habt ja recht, ich/wir sind wohl ziemliche Feiglinge aber:
    Zitat Zitat von sachensagen
    Ich finde, ihr macht das ganz gut, der Beziehung viel Raum geben und das nötige Vertrauen langsam wachsen zu lassen...
    ist auch ein Argument...

    Zitat Zitat von Noodie
    Sag doch einfach "Hör mal, ich hasse dich, und ich will mehr mit dir"
    "ich hasse dich viel zu sehr um dich einfach nur zu mögen"

    Vielleicht bring ich ja mal den Mut auf, ihm zu schreiben (er liebt öööhhh... hasst Postkarten die seinen einsamen Briefkasten füllen) aber der Schritt vom letzten Wochenende hat mich schon seeehr viel Überwindung gekostet, ich glaube da brauch ich noch ein wenig Zeit... und vielleicht kommt ja auch mal was von ihm?

    Auf alle Fälle vielen Dank für Eure Beiträge Zumindest wurde ich ein klein wenig bestätigt, dass mein Bauchgefühl nicht total danebenliegt und er mich vielleicht doch auch ein klein wenig hasst

    Falls sich Neues ergibt werde ich dies mitteilen und ich freue mich natürlich auch über weitere (auch mal kritische(re)?) Beiträge!


    deKleine

  9. Inaktiver User

    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Zitat Zitat von Lukulla
    Warum solltest Du Dir einen anderen Mann suchen
    Diese Frage beschäftigt mich wohl mehr als ich mir selbst eingestand , und wenn ich sie mir nicht stellen würde hätte ich auch kaum diesen Strang eröffnet.

    Es gibt einige Dinge, die mich an ihm verunsichern und die ich als 'gute Freundin' so akzeptieren kann, vielleicht sogar darüber lache, aber als 'Partnerin' dann wohl doch Probleme mit hätte.

    Ich versuche mal ein paar dieser Punkte auszuführen:

    - er wohnt 100km weit weg
    Wir haben beide keinen Bock auf eine Fernbeziehung. Immerhin ist er aus beruflichen Gründen im Frühjahr schon 500km nähergerückt

    - er ist 10 Jahre jünger
    Das passt nun eigentlich wirklich nicht in mein Beuteschema. Es war ja auch nie vorgesehen, dass da mehr als kumpelhafte Freundschaft entsteht und da war das Alter nun wirklich Nebensache. Aus meiner Sicht ist das Alter auch nicht ein vorrangiges Thema, und dass ich nicht mehr ganz so knackig bin wie eine 20jährige naja das ist nun mal so und macht mir auch nicht grosse Probleme. Ihn stört das ja anscheinend auch nicht sehr, denn wie erwähnt landen wir auch regelmässig zusammen im Bett (oder wo auch immer)
    Nun habe ich jedoch mit einem Kumpel oft die Diskussion, dass viele Menschen um die 28 Jahre eine kleinere bis grössere Lebenskrise haben, die dann sehr reifen lässt. Dies steht meinem Süssen noch bevor. Nun gut, er hat für sein junges Alter bereits viele Schicksalsschläge erlebt und ist daran gewachsen, dennoch, ich habe 'Angst', dass wenn wir solange zusammen wären, er dann in irgendeine Krise fällt und sein Leben total umkrempelt.
    Klar, Krisen kommen nicht zeitgesteuert, aber kennt ihr das nicht auch von euch selbst als ihr in diesem Alter wart?

    - er ist ein Chaot und hat leichte Tendenzen zum Messie
    Er ist sich seines (un-)sinns für Ordnung bewusst, schämt sich auch dafür, räumt oberflächlich auf wenn mal wer zu Besuch kommt. Nur bei mir nicht, ich habe nämlich das ausdrückliche exklusive Privileg, ihn in seiner 'natürlichen Umgebung' zu kennen Ich habe mich bisher gescheut einzugreifen, bin ja nicht seine Erzieherin. Aber ich frag mich schon, ob und wann sich das ändern könnte/wird. Ich sträube mich einfach, ihn da umerziehen zu wollen/müssen, das ist nicht meine Aufgabe, das muss er selbst lernen. Bisher habe ich noch die Hoffnung, dass das altersabhängig ist und sich noch ändern wird. Kenn das ja von mir, ich bin auch nicht eine verbissene Putzfee, aber mit den Jahren lernt man doch einigermassen Ordnung zu halten?
    Wie es wäre wenn wir zusammen wohnen würden? Wahrscheinlich würd ich da mal einen Rundumschlag machen und alles auf Vordermann bringen, und ihn dazu mitzwingen , denn alles alleine machen - nööö.

    - er kann Gefühle nicht gut zeigen
    Er sagt selbst (und wundert sich auch selbst darüber) dass je näher ihm jemand steht, umso fieser verhält er sich . Er ist ein komischer Kauz (und ich wohl die dazu passende komische Eule ), und wenn ich ihn nicht drängen würde, würde er selten zuhause bei seiner (verwittweten, behinderten) Mutter und Oma anrufen oder mal zu Besuch gehen. Wenn er dann dort ist spricht er aber kaum was, erzählt auch auf Anfrage nichts aus seinem Alltag und ich schäme mich dann manchmal richtig für ihn. Nun gut, man könnte sagen dass sie ihn ja so kennen (und erzogen haben), aber dennoch, ich merke doch wie es (v.a. seine Oma) schmerzt wenn er nichts von sich preisgibt. Letztes mal habe ich ihnen ein paar Fotos von ihm mitgebracht, so dass sie wenigstens ein wenig was von ihm haben.

    - ich glaube (nicht mehr) an die grosse liebe mit familiengründung (?)
    Wenn ich hier so andere Stränge lese, sehe ich, dass ich mich vielleicht doch anderweitig orientieren sollte, um mir später nicht den Vorwurf machen zu müssen, keinen Mann für ne Familie gefunden zu haben. Ich habe eine 14jährige Beziehung hinter mir und mich eigentlich soweit damit abgefunden, dass ich keine Kinder mehr haben werde. Aber sag niemals nie

    Sorry, ist lang geworden Schon mal im Voraus fürs lesen und für eure Gedanken dazu!


    deKleine

  10. Inaktiver User

    AW: verwirrt... wo die Liebe hinfällt

    Hi ihr

    hmm.. vielleicht hätte ich mich doch kürzer und pointierter fassen sollen um eine Reaktion von Euch zu bekommen

    Ich versuchs nochmal:
    Ich hab begonnen, meinen 'besten Freund' zu lieben, der ist jedoch ein weit entferntes chaotisches Jüngelchen der Gefühle nicht zeigt.
    Dabei wollte ich doch eigentlich einen Mann finden, der eine starke Schulter hat, weiss was er will, womöglich sogar eine Familie mit mir aufbauen will....

    Womöglich lese ich auch einfach zuviel in der BriCom und lasse mich von den Zweifeln anderer anstecken

    Naja, nun bin ich noch mehr verwirrt und weiss nicht mal mehr was ich Euch für ne Frage stellen wollte


    deKleine

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