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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von Expet
    Matthias, ja, war wohl nicht verständlich allein durch die Anführungszeichen, dass ich mich als das "kein"-Kind der übervorsichtigen fühle - und traurig bin, nicht ein solches Kind geworden sein, wie es bei "Blauäuigigen" aufwachsen darf.

    Und das "kein"-Kind ist in meinem Fall, inkl. der Anführungszeichen(!) nicht so zu verstehen, dass es nicht geboren wurde, sondern, dass es nicht so richtig Kind sein durfte in der Kindheit!

    Sorry, so kann ich Dir zu dem, was Dich interessiert, nichts erzählen!

    Das musste ich jetzt mehrmals lesen um es zu verstehen.
    Ahja. Traurig. Tut mir leid.

    Bei mir wars eher andersrum. Wobei ich meinen Eltern keinen Vorwurf machen will. Viel mehr hätten sie aus den Gegebenheiten nicht machen können und ich ziehe den Hut vor ihnen. Ihre Lebensleistung finde ich beeindruckend, und je älter ich werde um so klarer wird mir, was sie für ihre Kinder auf sich genommen haben.
    Trotzdem war es grenzwertig in der gegebenen Situation so viele Kinder zu haben. Da aber keiner sagen kann was geworden wäre wenn... maße ich mir nicht an zu sagen was "besser" gewesen wäre...
    Mich würde aber trotzdem brennend interessieren, was wohl wäre, wäre ich nicht entstanden.
    Aber das sprengt wohl jede menschliche Vorstellungskraft und ist wohl auch sehr philosophisch und theoretisch - auf jeden Fall aber o.t. - darüber zu sinnieren.

    Gruß

    Matthias, dem das Thema absolut nicht gut tut. Drum werde ich jetzt wohl auch abschalten...

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Nathaliethor,

    weiß auch nicht. Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Aber das tolle wäre ja, dass Du das rauslesen könntest!

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von Expet
    Nathaliethor,

    weiß auch nicht. Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Aber das tolle wäre ja, dass Du das rauslesen könntest!

    Verständnisfrage: Könntest oder konntest?

    Nun, es hört ein jeder nur, was er versteht, sagte Goethe und ich möchte hinzufügen: Das Gleiche gilt doch auch fürs Lesen. Ich lese immer vor meinem eigenen Hintergrund mit meinem eigenen Verständnis und Sinnen und Trachten und innerhalb meiner Grenzen und meiner gewagten Offenheit.

    Grüße an Dich
    nataliethor
    Wer nicht nach innen geht,
    geht leer aus.

    看起来我像是在说中文

    我说的是中文吗?

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Oh, Du hast mich ertappt bei schlampiger Nutzung der deutschen Sprache!

    Ich hatte bewußt, auf "wäre" bezogen, "könntest" geschrieben, aber grammatikalisch richtig hätte es doch wie folgt lauten müssen:

    "Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Aber das tolle wäre ja, dass Du das rauslesen gekonnt hättest!"

    Im Sinne Deiner Verständnisfrage war dann also doch "konntest" gemeint!

    Ex-pet

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von Expet
    Oh, Du hast mich ertappt bei schlampiger Nutzung der deutschen Sprache!

    Ich hatte bewußt, auf "wäre" bezogen, "könntest" geschrieben, aber grammatikalisch richtig hätte es doch wie folgt lauten müssen:

    "Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Aber das tolle wäre ja, dass Du das rauslesen gekonnt hättest!"

    Im Sinne Deiner Verständnisfrage war dann also doch "konntest" gemeint!

    Ex-pet
    Den Satz verstehe ich nicht.

    Diesen (nachfolgenden) Satz verstehe ich, bin aber nicht sicher, ob es das ist, was du meinst:

    Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Aber das tolle ist ja, dass Du das rauslesen kannst.


    nataliethor
    Wer nicht nach innen geht,
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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Ja, "im Grunde" meinte ich es so, wie Du es abschließend klar formuliert hast.
    Ich hatte es aber in einer Konditionalform formuliert, da ich mir ja keineswegs sicher bin, ob mein Unterbewußtsein wirklich so "funktioniert".

    Also in weitestgehender Anlehnung an Dich könnte meine Formulierung somit auch lauten:

    Meinem Unterbewußtsein traue ich einiges zu. Wenn ich davon ausgehe, dass es diese subtile Einflussnahme auf meine Formulierung wirklich hingekriegt hat, ist dann ja das tolle, dass Du das rauslesen kannst.

    Ex-pet

    PS: Solche Detail-Diskussionen führen aber eigentlich viel zu weit vom Strangthema weg.

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von Expet

    PS: Solche Detail-Diskussionen führen aber eigentlich viel zu weit vom Strangthema weg.

    Ist jetzt eindeutig geklärt.
    Danke
    nataliethor
    Wer nicht nach innen geht,
    geht leer aus.

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von HansDampf
    Meinst Du das wirklich? Ich meine, aus eigener Erfahrung? Wieviele sind das wirklich? 25%, oder 50%? Oder 1%? Oder 0,01%?
    Wieso eigene Erfahrung? Ich laufe mit offenen Ohren und Augen durch die Welt. Da sieht man verdammt viel, was Kindern leider angetan wird.
    Natürlich ist das nicht die Mehrheit, das ist klar. Aber das ist doch auch egal. Es geht um Kinder. Da finde ich jedes einzelne wichtig.
    Ab welcher Deiner genannten Zahlen soll man denn anfangen nachzudenken? Wo ziehst Du die Grenze?
    Ich bin kein Freund, das in Zahlen auszudrücken. Denn den betroffenen Kindern wird das nicht gerecht. Denen hilft es nicht wenn sie wissen, das sie ja "nur" zu einer Minderheit gehören, es gesellschaftlich gesehen also nicht so "schlimm" ist, das deren Eltern volldeppen sind.

    Deshalb bleibe ich auch dabei.. wer Kinder haben möchte, sollte sich vorher durchrechnen ob das finanziell, strukturell und persönlich hinzubekommen ist. Wer sich nur durch ein "Ich will aber! Meine Uhr tickt! Und zu Frau gehört das doch auch dazu!" leiten lässt, gerät meiner Meinung nach schnell in Gefahr sich das verzerrt vorzustellen und dann hart zu landen.
    Natürlich, in den meisten Fällen wird es "irgendwie" hinhauen. Aber allzusehr darauf zu vertrauen, kann eben auch genau nach hinten losgehen.
    Da wir hier von Kindern reden, die sich nicht wehren können und von den Eltern - deren Verhalten - erstmal abhängig sind, bin ich dann doch dafür lieber nicht zu sehr auf das "irgendwie gehts schon" zu vertrauen.

    An sich selbst Risiken eingehen und eventuell scheitern - ist mir egal. Aber sobald jemand anderes einbezogen wird, vor allem Kinder, siehts für mich halt anders aus.
    Da ist es mir auch egal ob es sich im eine Minderheit handelt.
    Wie gesagt - ab wo will man die Grenze ziehen und wie diese Grenze genau den Kindern gegenüber begründen?

    Und gegen Veränderungen ist man nicht gefeit, viele waren zum Zeitpunkt der Entscheidung für Kinder weder absehbar noch wahrscheinlich.
    Ja, das ist klar. Aber davon rede ich ja auch nicht.
    Ich rede von 16 Jährigen Kindern die eigene Kinder bekommen - als Lebenssinn.. oder um das "besser" zu machen was die Eltern an ihnen verfuscht haben oder weil sie schlicht zu blöd zum verhüten sind.
    Ich rede von Leuten die sich "einreden" lassen sie müssen langsam Kinder bekommen, weil die Eltern ja Enkel haben wollen!
    Ich rede von Leuten die Kinder bekommen, weil das gesellschaftlich "so sein muss".
    Ich rede von Leuten die ihre innere Uhr über die Vernunft stellen.

    Mag eine Minderheit sein, natürlich. Aber das machts halt leider nicht besser...

    Wer das Leben für verpfuscht hält, weil er mit 11 keinen iPod hat (wo doch ALLE in der Klasse einen haben ) und dann den Eltern Verantwortungslosigkeit vorwirft, weil sie ihr Kind nicht standesgemäß mit materiellen Dingen versorgen können (oder wollen) - der sieht das vielleicht anders.
    Nene.. das meine ich nicht. Ich hab eh nie verstanden was an einem ipod toll sein soll. Mein 0815 mp3 Player kann viel mehr *angeb*

    Nein ernsthaft.. mir gehts nicht darum ein Markenkind großziehen zu können.
    Wenn ich aber sehe wie Leute die sich selbst kaum ernähren können dann Kinder bekommen.. das verstehe ich einfach nicht.
    Nicht, weil sie ihren Kindern wer weiß was bieten sollen, sondern weil doch klar ist das es dann finanziell NOCH enger wird und das auch psychisch belastet. Sowas lässt die Kinder dann ja auch nicht kalt.
    Das sind einfach Dinge, wo ich nicht verstehe das der Kinderwunsch erfüllt wird.

    Nuja.. hat eben jeder seine eigenen Vorstellungen..

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Zitat Zitat von Satyr
    Wieso eigene Erfahrung? Ich laufe mit offenen Ohren und Augen durch die Welt. Da sieht man verdammt viel, was Kindern leider angetan wird.
    Natürlich ist das nicht die Mehrheit, das ist klar. Aber das ist doch auch egal. Es geht um Kinder. Da finde ich jedes einzelne wichtig.
    Ab welcher Deiner genannten Zahlen soll man denn anfangen nachzudenken? Wo ziehst Du die Grenze?
    Ich bin kein Freund, das in Zahlen auszudrücken. Denn den betroffenen Kindern wird das nicht gerecht. Denen hilft es nicht wenn sie wissen, das sie ja "nur" zu einer Minderheit gehören, es gesellschaftlich gesehen also nicht so "schlimm" ist, das deren Eltern volldeppen sind.

    Deshalb bleibe ich auch dabei.. wer Kinder haben möchte, sollte sich vorher durchrechnen ob das finanziell, strukturell und persönlich hinzubekommen ist. Wer sich nur durch ein "Ich will aber! Meine Uhr tickt! Und zu Frau gehört das doch auch dazu!" leiten lässt, gerät meiner Meinung nach schnell in Gefahr sich das verzerrt vorzustellen und dann hart zu landen.
    Natürlich, in den meisten Fällen wird es "irgendwie" hinhauen. Aber allzusehr darauf zu vertrauen, kann eben auch genau nach hinten losgehen.
    Da wir hier von Kindern reden, die sich nicht wehren können und von den Eltern - deren Verhalten - erstmal abhängig sind, bin ich dann doch dafür lieber nicht zu sehr auf das "irgendwie gehts schon" zu vertrauen.

    An sich selbst Risiken eingehen und eventuell scheitern - ist mir egal. Aber sobald jemand anderes einbezogen wird, vor allem Kinder, siehts für mich halt anders aus.
    Da ist es mir auch egal ob es sich im eine Minderheit handelt.
    Wie gesagt - ab wo will man die Grenze ziehen und wie diese Grenze genau den Kindern gegenüber begründen?



    Ja, das ist klar. Aber davon rede ich ja auch nicht.
    Ich rede von 16 Jährigen Kindern die eigene Kinder bekommen - als Lebenssinn.. oder um das "besser" zu machen was die Eltern an ihnen verfuscht haben oder weil sie schlicht zu blöd zum verhüten sind.
    Ich rede von Leuten die sich "einreden" lassen sie müssen langsam Kinder bekommen, weil die Eltern ja Enkel haben wollen!
    Ich rede von Leuten die Kinder bekommen, weil das gesellschaftlich "so sein muss".
    Ich rede von Leuten die ihre innere Uhr über die Vernunft stellen.

    Mag eine Minderheit sein, natürlich. Aber das machts halt leider nicht besser...



    Nene.. das meine ich nicht. Ich hab eh nie verstanden was an einem ipod toll sein soll. Mein 0815 mp3 Player kann viel mehr *angeb*

    Nein ernsthaft.. mir gehts nicht darum ein Markenkind großziehen zu können.
    Wenn ich aber sehe wie Leute die sich selbst kaum ernähren können dann Kinder bekommen.. das verstehe ich einfach nicht.
    Nicht, weil sie ihren Kindern wer weiß was bieten sollen, sondern weil doch klar ist das es dann finanziell NOCH enger wird und das auch psychisch belastet. Sowas lässt die Kinder dann ja auch nicht kalt.
    Das sind einfach Dinge, wo ich nicht verstehe das der Kinderwunsch erfüllt wird.

    Nuja.. hat eben jeder seine eigenen Vorstellungen..
    @Satyr,

    ich halte Deine Argumente inhaltlich für durchaus richtig und stimme Dir da zu.

    Ihre eindringliche Formulierung an dieser Stelle aber halte ich für etwas fehl am Platz. Denn hier posten kaum Menschen, die sich selbsts kaum ernähren können, und für 95% der BriCom Nutzer (behaupte ich mal) stellt ein Kind keinen Absturz in die Armut dar. Hier geht es vor allem um das psychologische Problem des Kinderwunsches (habe ich einen?, wann?, mit wem? wie ändert sich mein Leben? bleibt meine Partnerschaft stabil dabei?). Der materielle Unterbau hat seine Wichtigkeit, keine Frage. Aber er ist zumindest hier in der BriCom nur wenig relevant.

    Die Entscheidung zur Elternschaft war noch nie eine rationale. (Behaupten zumindest die Soziologen.) Auch in der Gegenwart nicht. Die Entscheidung gegen Kinder wird häufig mit rationalen Gründen untermauert, es handelt sich aber überwiegend um Rationalisierungen emotionaler Befindlichkeit.

    Daher hat die Ratio einen schweren Stand bei dieser Frage. Vielleicht ist die Bedeutung dieses Themas für unser Leben einfach zu groß. Widersprüchlich, ich weiß.

    Gruß

    Hans
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    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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    AW: 38, Familienwunsch, und immer noch ohne Mann – was würdet ihr tun

    Für mich hängt das alles eben schon mit dem Thema zusammen.

    Denn wenn ich so emotionsgeladen und mit dieser enormen Wichtigkeit nun an die Sache rangehe - allerdings Single bin.. aus welchem Grunde suche ich mir dann einen Partner (aus) ?

    Wirklich weil ich IHN toll finde.. oder weil ich mir mit ihm das erfüllen kann, was die irratio (*g*) gern hätte?

    Letzteres würde ich persönlich auch nicht für eine gute Basis der Elternschaft empfinden. Aber Du sagst es schon richtig.. das ist dann auch wieder rational.. :)

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