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    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    Ich war ein paar tage weg, deshalb habe ich zwischenzeitlich nicht geantwortet. Aber es scheint ja ein irgendwie ein interessantes Thema zu sein, bei so vielen posts.

    Zu meiner Verliebtheit: Ich glaube ich habe schon einmal irgendwo geschrieben, dass ich schon hin und wieder Verliebtheitsgefühle für ihn habe, aber sie sind nicht ständig da. Ich denke, das wäre auch eher unnatürlich, manchmal muss man ja auch mal die rosarote Brille abnehmen. Ich habe mich in den letzten Jahren meiner Singlezeit ein paar Mal verliebt und immer ging es schief. Ich hatte bisher 2 lange Beziehungen, alle länger als 10 Jahre und jedesmal hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich in den Mann verlieben konnte. Ich meine damit nicht nur die Schmetterlinge, sondern eine intime, herzliche, vertrauensvolle, sehnsüchtige Liebe, also mehr als pure Schwärmerei. Alle anderen "Schnellschüsse" gingen bei mir bisher in die Hosen.
    Ich finde es auch nicht verwerflich, wenn man als Frau sowohl die Gefühle als auch den Verstand in Erwägung zieht. Ich bin ein sehr emotionaler aber auch gleichzeitig ein sehr analytischer Verstandesmensch. Ich kann ja auch nicht aus meiner Haut und finde allgemeine Wertungen eh nicht sonderlich hilfreich. Ich kann nur für mich entscheiden, wie ich mich wohlfühle, was mir gefällt und wo meine Grenzen sind. Ja und noch etwas, ich bin super gerne mit ihm zusammen und das nicht aus Langeweile, denn da gäbe es noch andere Alternativen, die für mich zur Zeit aber nicht in Frage kämen. Also ich brauche ihn nicht, damit er meine Einsamkeit vertreibt, denn ich habe ein sehr abwechsungsreichen Leben und auch viele Freunde.
    Ich denke, ich muss mich nach 3 Jahren Singlezeit erst einmal wieder an die kleinen und großen Macken eines Menschen (die ich natürlich auch habe) gewöhnen. Vll. liegt es daran???

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    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    Zitat Zitat von Latona
    @ ToreniaStimmt, wäre mir auch so gegangen!


    @ Angolia

    Mal ne andere Frage: Was wäre, wenn du Dich von ihm trennen würdest? Wovor hättest Du dann Angst?
    Das ist eine gute Frage und darüber muss ich nachdenken. Aber ich weiss, es würde mir wehtun!

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    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    Zitat Zitat von Angolia
    ...Zu meiner Verliebtheit: Ich glaube ich habe schon einmal irgendwo geschrieben, dass ich schon hin und wieder Verliebtheitsgefühle für ihn habe, aber sie sind nicht ständig da. Ich denke, das wäre auch eher unnatürlich, manchmal muss man ja auch mal die rosarote Brille abnehmen.
    Klar...irgendwann fällt die rosarote Brille ab.
    Aber...bei mir (!!) eher erst dann,wenn ein Alltag in die Beziehung einkehrt...wenn aus Verliebtheit eben was anderes wird: Flachere oder stärkere Gefühle...
    Während der Verliebtheitsphase, die ja durchaus auch "nur" ein Strohfeuer sein kann (deshalb auch die Möglichkeit,das Gefühle eben abflachen),empfinde ich "seine Macken" eher als absolut liebenswertes Kontrastprogramm zu meinen Macken.
    Und wenn die Gefühle eben doch stärker werden...dann kann ich mit "seinen Macken" eben gut leben.Auch ohne rosarote Brille...
    Weisst du,was ich meine?


    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ich habe mich in den letzten Jahren meiner Singlezeit ein paar Mal verliebt und immer ging es schief. Ich hatte bisher 2 lange Beziehungen, alle länger als 10 Jahre und jedesmal hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich in den Mann verlieben konnte.
    Verlieben im Sinne von verknallt sein,rosarot-sehen...kannst du das so rational steuern?
    Verknallt bin ich einfach,das passiert...*peng*...was sich aus diesem verknallt-sein entwickelt...ob daraus tiefe Gefühle (= Liebe) werden...zeigt doch nur die Zeit...


    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ich meine damit nicht nur die Schmetterlinge, sondern eine intime, herzliche, vertrauensvolle, sehnsüchtige Liebe, also mehr als pure Schwärmerei. Alle anderen "Schnellschüsse" gingen bei mir bisher in die Hosen..
    Das meine ich...du kannst doch nicht erwarten,das die Phase des verliebt-seins,sich kennenlernen und aufeinander-einschiessen die gleiche emotionale Tiefe hat,wie die vertraute Liebe,die innerhalb einer Partnerschaft wächst?
    ich mein,sorry, natürlich kannst du das für dich erwarten...ich für mich trenne das...ohne darüber nachzudenken..:ist einfach so.

    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ich finde es auch nicht verwerflich, wenn man als Frau sowohl die Gefühle als auch den Verstand in Erwägung zieht. Ich bin ein sehr emotionaler aber auch gleichzeitig ein sehr analytischer Verstandesmensch..
    Ist ja auch nicht verwerflich...aber -für mich- eher ungewöhnlich, wie extrem kleinlich du analysierst...in dieser frühen Phase der beziehung


    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ich kann ja auch nicht aus meiner Haut und finde allgemeine Wertungen eh nicht sonderlich hilfreich. Ich kann nur für mich entscheiden, wie ich mich wohlfühle, was mir gefällt und wo meine Grenzen sind...
    Stimmt...das kannst nur du wissen und entscheiden...

    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ja und noch etwas, ich bin super gerne mit ihm zusammen und das nicht aus Langeweile, denn da gäbe es noch andere Alternativen, die für mich zur Zeit aber nicht in Frage kämen. Also ich brauche ihn nicht, damit er meine Einsamkeit vertreibt, denn ich habe ein sehr abwechsungsreichen Leben und auch viele Freunde. ..
    Dann überleg doch mal für dich,WARUM du so gern mit ihm zusammen bist...Vielleicht ist das ja viel viel wichtiger,als seine "kleinen Makel"...?!
    Perfekt ist ja wohl niemand...

    ...es ist für mich einfach unverständlich...wie man sich so daran aufhängen kann,wie er z.B. das Fleisch brät
    Würde mich das so sehr stören und abturnen...würde ich mich auch dadurch,daß er so ist wie er ist,eingeengt und benutzt fühlen...wäre ich wohl nicht verliebt...
    Vielleicht wären da durchaus Sympathien,die manchmal eben ganz angenehm wären...aber als Verliebtheit würde ich das -für mich- nicht bezeichnen wollen...


    Zitat Zitat von Angolia
    ...Ich denke, ich muss mich nach 3 Jahren Singlezeit erst einmal wieder an die kleinen und großen Macken eines Menschen (die ich natürlich auch habe) gewöhnen. Vll. liegt es daran???
    Jaaa...vielleicht ist es tatsächlich so eine ganz einfache Lösung...das du dich erst wieder an Nähe gewöhnen musst und damit eben auch an "die Macken" des anderen
    Aber vielleicht erwartest du auch einfach zu viel?? (Sowohl von ihm wie auch von dir)

    Jedenfalls...solltest du dir ehrlich eingestehen,ob du dich an "seine Macken" gewöhnen kannst,sie vielleicht sogar liebenswert finden könntest...oder ob du "nur" darauf hoffst,das er sich dir-zuliebe noch um 100% ändert...

    Denn,ganz sicher verändert man sich in einer Beziehung und geht Kompromisse ein...die sollten aber niemals so weit führen,daß sich einer für den anderen quasi verbiegen muss.
    Nette Grüße,
    SVEA
    _________________________________
    Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
    .
    Jean Cocteau

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    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    Zitat Zitat von Angolia
    Ich war ein paar tage weg, deshalb habe ich zwischenzeitlich nicht geantwortet. Aber es scheint ja ein irgendwie ein interessantes Thema zu sein, bei so vielen posts.

    Zu meiner Verliebtheit: Ich glaube ich habe schon einmal irgendwo geschrieben, dass ich schon hin und wieder Verliebtheitsgefühle für ihn habe, aber sie sind nicht ständig da. Ich denke, das wäre auch eher unnatürlich, manchmal muss man ja auch mal die rosarote Brille abnehmen. Ich habe mich in den letzten Jahren meiner Singlezeit ein paar Mal verliebt und immer ging es schief. Ich hatte bisher 2 lange Beziehungen, alle länger als 10 Jahre und jedesmal hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich in den Mann verlieben konnte. Ich meine damit nicht nur die Schmetterlinge, sondern eine intime, herzliche, vertrauensvolle, sehnsüchtige Liebe, also mehr als pure Schwärmerei. Alle anderen "Schnellschüsse" gingen bei mir bisher in die Hosen.
    Ich finde es auch nicht verwerflich, wenn man als Frau sowohl die Gefühle als auch den Verstand in Erwägung zieht. Ich bin ein sehr emotionaler aber auch gleichzeitig ein sehr analytischer Verstandesmensch. Ich kann ja auch nicht aus meiner Haut und finde allgemeine Wertungen eh nicht sonderlich hilfreich. Ich kann nur für mich entscheiden, wie ich mich wohlfühle, was mir gefällt und wo meine Grenzen sind. Ja und noch etwas, ich bin super gerne mit ihm zusammen und das nicht aus Langeweile, denn da gäbe es noch andere Alternativen, die für mich zur Zeit aber nicht in Frage kämen. Also ich brauche ihn nicht, damit er meine Einsamkeit vertreibt, denn ich habe ein sehr abwechsungsreichen Leben und auch viele Freunde.
    Ich denke, ich muss mich nach 3 Jahren Singlezeit erst einmal wieder an die kleinen und großen Macken eines Menschen (die ich natürlich auch habe) gewöhnen. Vll. liegt es daran???

    Das erklärt aber nicht, warum du deinem Freund gegenüber eine ziemlich hochnäsige Haltung einnimmst. Da steckt für mich eindeutig Unzufriedenheit und daraus folgernd Aggression dahinter. Die hat man nicht, nur weil man sich noch nicht an jemand gewöhnt hat. Im Gegenteil: Sich an jemand gewöhnen heißt, ihn kennenlernen, die eigenen Grenzen abstecken, sich zeigen.

    Dieses "Ich kenne ihn zwar noch gar nicht richtig, er nervt mich aber schon" ist doch recht auffällig in deinem Posting, für mich nicht mit "Ich bin eben ein analytisch denkender Mensch" erklärbar.

  5. Inaktiver User

    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    Zitat Zitat von sachensagen
    Dieses "Ich kenne ihn zwar noch gar nicht richtig, er nervt mich aber schon" ist doch recht auffällig in deinem Posting, für mich nicht mit "Ich bin eben ein analytisch denkender Mensch" erklärbar.
    100 % Zustimmung.

    Halte mich ebenfalls für einen analytisch denkenden Menschen,
    meine recht pragmatische Objektivität verlässt mich aber genau dann, wenn ich für jemanden starke Zuneigung empfinde.
    Dann werden Dinge toleriert, ja sogar ausgeblendet oder als drolliger Wesenszug verbucht, die mich beim Rest der Menschheit mit Sicherheit in die Flucht schlagen oder zumindest extrem stutzig machen würden...

    Ich bleib dabei-
    er ist (gefühlsmäßig) noch nicht das wahre für dich.
    Ob da noch was kommt oder nicht hängt wahrscheinlich weit weniger damit zusammen, wie er sich verhält, als damit wie du ihn betrachtest...
    Ob offen und wohlwollend, oder abwartend und skeptisch.

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    AW: Habe irgendwie das Gefühl, dass er mich einengt und benutzt

    @ Angolia
    Ich habe mich in den letzten Jahren meiner Singlezeit ein paar Mal verliebt und immer ging es schief. Ich hatte bisher 2 lange Beziehungen, alle länger als 10 Jahre und jedesmal hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich in den Mann verlieben konnte. Ich meine damit nicht nur die Schmetterlinge, sondern eine intime, herzliche, vertrauensvolle, sehnsüchtige Liebe, also mehr als pure Schwärmerei. Alle anderen "Schnellschüsse" gingen bei mir bisher in die Hosen.
    Ich sehe bei Dir etwas anderes als meine Vorschreiberinnen. Gut, Du brauchst sehr viel Anlaufzeit.

    Aber was Du von dem Mann hier schreibst, das riecht für mich dennoch viel zu sehr nach einer Besser-als-Nichts-Beziehung. Hättest Du diesen Mann auch selbst in für Dich in Betracht gezogen, wenn er sich weniger um Dich bemüht hätte und bemühen würde? Doch wohl kaum. Und genau deshalb stört Dich so vieles an ihm, was andere Menschen wesentlich nachsichtiger betrachten würden, wenn sie ihn wirklich lieben würden.

    Es ist für Dich vielleicht die Frage, wie viel Zeit Du ihm noch geben willst, bis Du Dich in ihn verliebst. Im Moment sehe ich nicht, dass es in diese Richtung geht, sondern Du wirkst auf mich eher genervt von diesem Mann als alles andere.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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