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Thema: Singleleben

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von Tanzbaerin
    Ich finde es nur komisch, dass es da so zwei Sorten von Menschen in meinem Umfeld gibt. Entweder die, die sich von Beziehung zu Beziehung hangeln, dementsprechend möchte da das Gegenüber ja auch. Oder die, die lange Single sind, bei denen es scheint, dass das Gegenüber nie möchte... ???!!!

    Wer weiß welche Gründe es gibt, dass es bei der einen "Sorte" etwas länger dauert bis ein Partner gefunden wird.

    Ebenso wird es auch nicht immer als positiv gesehen, wenn ein Mensch von einer zur nächsten Beziehung springt.

    Was wäre denn für dich die dritte "Sorte" an Mensch? Das nach zwei gescheiterten Versuchen, dann der passende kommt? Sind 4 Jahre Singeldasein schon zviel? Muss man schon nach 6 Monaten einen neuen Partner haben?

    Das sind so die Fragen die mir durch den Kopf gehen.
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

    ------------------------------------------

    Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
    (Honore de Balzac)

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    Grüße O_I

  2. gesperrt

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von On_Ice
    Wer weiß welche Gründe es gibt, dass es bei der einen "Sorte" etwas länger dauert bis ein Partner gefunden wird.

    Ebenso wird es auch nicht immer als positiv gesehen, wenn ein Mensch von einer zur nächsten Beziehung springt.

    Was wäre denn für dich die dritte "Sorte" an Mensch? Das nach zwei gescheiterten Versuchen, dann der passende kommt? Sind 4 Jahre Singeldasein schon zviel? Muss man schon nach 6 Monaten einen neuen Partner haben?

    Das sind so die Fragen die mir durch den Kopf gehen.
    Na, ich weiss nicht ob man es an einer "Sorte" festmachen kann, ob jemand von Beziehung zu Beziehung hüpft oder nicht.

    Früher (jo, vor'm Krieg ) bin ich mehr oder weniger von einer Beziehung in die nächste gerutscht. Und wenn ich sage "gerutscht", dann meine ich das genau so. Wobei ich noch anmerken sollte, dass das "satte" 3 mehr- bzw. langjährige Beziehungen waren. Rein gerutscht bin ich einfach deshalb, weil ich damals mehr die Haltung "schaun mer mal" einnahm. Ich habe mir anfangs nie darum Gedanken gemacht ob ich das nun Beziehung nenne und ob die Zuneigung bis zum Ende meiner Tage reichen könnte. Ehrlich gesagt fing ich auch erst so nach einem halben Jahr das mal ansatzweise als Beziehung zu betrachten. Kurz gesagt .. die ersten paar Monate waren entdecken, schauen, geniessen. Ich erwartete auch von Männern nicht wirklich viel ... Z.B. stand mit ihnen Gedanken austauschen können nur bedingt auf dem Programm.

    Früher konnte ich mir aber auch ein Leben alleine nicht vorstellen.

    Erst jenseits der 40 habe ich mich aus einer Beziehung mit dem Gedanken verabschiedet möglicher Weise für den Rest meines Lebens alleine zu leben. Und das erschreckte mich erstaunlicher Weise nicht einmal. Folgerichtig war dann auch, dass ich bewusst jeglichen Flirt in den ersten 1-2 Jahren vermieden habe. Im Nachhinein betrachtet war das auch gut so.

    Langsam aber sicher könnte ich es mir wieder vorstellen einen Mann in meinem Leben zu haben. Aber zusammen leben??? Hmmm... müsste man schauen. Es wäre von vielen abhängig ob ich so ein "Projekt" noch einmal angehen wollte. Den Gedanken finde ich jedenfalls auch jetzt noch nicht so prickelnd. Ich weiss aber auch, dass ich das erst entscheiden kann wenn Gefühle mit im Spiel sind.

    Was ist anders als früher?

    Nun, ich erwarte mehr im zwischenmenschlichen Bereich und damit wird die Auswahl deutlich weniger. Ich "urteile" auch früher und bin nicht mehr so unvoreingenommen. Und ich bin nach wie vor nicht mehr der Meinung, dass nur in einer Liebesbeziehung das Leben schön ist. Die ersten Monate nach meiner letzten Trennung habe ich aus Angst jeglichen Beziehungsversuch vermieden. Heute wirds eng weil ich so viele Wünsche unter einen Hut bringen muss, dass da wenig "Auswahl" übrig bleibt. Auf der anderen Seite bin ich aber auch deutlich toleranter geworden. Das Spektrum des Wunschpaketes hat sich einfach verschoben. Tja, und dann kommt noch hinzu, dass mit dem "Alter" auch die Männer weniger unvoreingenommen an Frauen heran gehen. Ich kann's Ihnen nicht verdenken. Nur verkompliziert das eine mögliche Annäherung auch noch wenn gleich beide Seiten sich wie Katzen verhalten die durch eine Pfütze waten müssen

    Ice, ob man 4 Jahre als zuviel empfindet ist doch ein gutes Stück weit auch von Deinen Sehnsüchten und Deiner inneren Zufriedenheit abhängig. Ich persönlich empfinde es für mich nicht als "zu viel". Aber ich gebe zu, ich habe auch das Glück finanziell unabhängig zu sein, mir Handwerker leisten zu können (das ist unbedingt nötig bei meinen handwerklichen Fähigkeiten.. ich sag' nur.. 30 Min. um einen Nagel in die Wand zu bekommen ), meinen Beruf zu mögen und durch ihn Abwechslung und Anerkennung zu erfahren, innerlich so gelassen zu sein, dass es mir gleichgültig ist was mein Umfeld über meinen Status denkt und .... sehr wichtig .. ein paar wenige gute Freunde zu haben die mich sehen und nicht nur die Hälfte eines möglichen Paares. Ich habe im Grunde in den letzten Jahren eine innere und äussere Freiheit erlangt wie ich das noch nie gekannt habe... und das ist auch etwas sehr Wertvolles.

    6 Monate halte ich - zumindest nach Trennungen aus langjährigen Beziehungen - aber für eindeutig zu kurz.

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    AW: Singleleben

    @ Spezial,

    Meine Fragen bezohen sich auf den Kommentar von der TE, die zwei "Sorten" an Menschen sieht, die entweder in Beziehungen schlittern oder gar keine haben.

    Ich bin eher der Meinung, dass alles seine Zeit hat. Ich selbst bin ja nun schon seit über 5 Jahren Single. Anfangs habe ich zugesehen, dass ich mich wieder auf die Reihe bekomme. Nach 2 Jahren habe ich wieder angefangen auszugehen und unterschiedliche Männer kennengelernt, ausprobiert und etwas ausgetobt. In den letzten 1,5 Jahre war ich derartig in mein Studium eingebunden, dass ich keine Dates mehr hatte und nun bin ich soweit, dass ich sage: ja was solls, ich komme sehr gut alleine klar und irgendwann wird auch der passende vor mir stehen. Ich bin froh vogelfrei zu sein und wer weiß wo es mich noch hinziehen wird.

    Ich bin froh erstmal einen Einstieg ins Berufleben hinbekommen zu haben bzw. nahtlos vom Studium ins Berufsleben starten kann, so dass wieder Zeit für andere Dinge vorhanden sind.

    Ich kann mich nicht in die Einordnung der TE wieder finden. Aus diesem Grund auch meine Fragen. Ich denke auch dass es nicht immer an einem selbst liegt warum man Single ist, sondern auch die Umstände dazuführen, dass man erstmal Single bleibt. Wer war nicht schon unglücklich verliebt, weil die Liebe nicht erwidert wurde. Kann man gleich daran festmachen, dass übersteigerte Ansprüche schuld sind oder dass man G.Clooney als Partner haben möchte.
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

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    Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
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    Grüße O_I

  4. gesperrt

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von On_Ice
    Ich bin eher der Meinung, dass alles seine Zeit hat.
    Ja, das meine ich eben auch..... wenn man sich die Freiheit nimmt das zuzulassen

    Ich denke auch dass es nicht immer an einem selbst liegt warum man Single ist, sondern auch die Umstände dazuführen, dass man erstmal Single bleibt. Wer war nicht schon unglücklich verliebt, weil die Liebe nicht erwidert wurde. Kann man gleich daran festmachen, dass übersteigerte Ansprüche schuld sind oder dass man G.Clooney als Partner haben möchte.
    Ich habe es tatsächlich noch nie geschafft unglücklich verliebt zu sein. Ich hatte Beziehungschaos.. aber diese einseitige Verliebtheit kenne ich von mir nicht. Nicht einmal in ganz jungen Jahren. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich langsam verliebe.

    Die Umstände? Hmm.. ich kann mich damit nicht so richtig anfreunden. Natürlich liegt es in erster Linie an meiner Entscheidung, meinen Ansprüchen, meinen Zielen .. und wenn es nur dazu führt, dass ich dafür nicht offen bin.

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von SpezialEdition

    Die Umstände? Hmm.. ich kann mich damit nicht so richtig anfreunden. Natürlich liegt es in erster Linie an meiner Entscheidung, meinen Ansprüchen, meinen Zielen .. und wenn es nur dazu führt, dass ich dafür nicht offen bin.
    Ja klar, wenn man nicht offen ist für was neues, dann bleibt man Single. Ist man aber für den anderen offen, aber derjenige möchte nicht, weil keine näheres Interesse hat bzw. nicht an einer Beziehung interessiert ist, dann bleibt man auch Single.

    Umstände können auch die sein, dass man sich erst um andere Dinge kümmern muss, bis es soweit ist wieder jemanden zu finden. Sprich wenn mein Kopf voll ist mit Problemen, dann ist der Kopf nicht immer frei für eine neue Beziehung.
    Geändert von On_Ice (15.09.2008 um 12:56 Uhr)
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von On_Ice
    Was wäre denn für dich die dritte "Sorte" an Mensch? Das nach zwei gescheiterten Versuchen, dann der passende kommt? Sind 4 Jahre Singeldasein schon zviel? Muss man schon nach 6 Monaten einen neuen Partner haben?
    Das sind so die Fragen die mir durch den Kopf gehen.
    Es gibt sicherlich viele "Sorten" von Menschen aber in Beziehungsfragen muss ich wirklich noch mal sagen, dass sich mein Umfeld in diese zwei Läger spaltet. Entweder von einer Beziehung in die andere oder lange Single. Man muss nicht nach 6 Monaten schon wieder einen neuen Partner haben aber was mir aufgefallen ist, dass, kaum ist Freund oder Freundin weg, wird gleich nach einem Ersatz geguckt und es werden Telefonleitungen heiss geredet, wie Scheisse man sich doch als Single fühlt. Und plötzlich ist wieder Ersatz da... auf der anderen Seite sind dann die, die jahrelang Single sind und Telefonleitungen heiss reden über unglücklich verliebt sein, mich will niemand, ect.... und es erscheint irgendwie nie Ersatz.

    Ich frag mich, warum es bei den anderen so schnell klappt und bei anderen irgendwie nie und reim mir gerade zusammen, dass Menschen, mit einer kurz vorher abgeschlossenen Beziehung für andere vielleicht als attraktiver erscheinen als langjährige Singles?

    Und warum werden Singles von Menschen, die in Beziehung leben, bemitleidet? Oder schlimmer noch, als nicht "normal" empfunden?
    Geändert von Tanzbaerin (17.09.2008 um 15:32 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von Tanzbaerin
    Ich frag mich, warum es bei den anderen so schnell klappt und bei anderen irgendwie nie und reim mir gerade zusammen, dass Menschen, mit einer kurz vorher abgeschlossenen Beziehung für andere vielleicht als attraktiver erscheinen als langjährige Singles?
    Ich reim mal mit:
    die, die so lange Single sind, sind in ihrem Singledasein eingefahren und haben- je länger Single- desto teilweise immer unrealistischere Erwartungen an eine Beziehung, bzw. absurde Anforderungen an den (potentiellen) Partner selbst.
    Oder sie befinden sich in der oft erwähnten selbsterfüllende- Prophezeihungs-Schleife, sind gar nicht bereit für eine reale Beziehung mit all ihren Unzulänglichkeiten und Schwachstellen, suchen sich darum unbewusst Menschen aus, mit denen die Liebe immer theoretisch bleibt- eben weil sie nicht erwidert wird.

    Die, bei denen es schnell geht, die sind nicht attraktiver--
    die sind einfach kompatibler, kompromissfähiger, offener,
    sind es halt auch nicht gewohnt allein zu sein- was natürlich, bei durchgehender Konfrontation mit einem "Partner", auch wenig Platz für illusorische Tagträumereien über die perfekte Beziehung lässt, sondern praktisch umgesetzt wird.
    Bedürfnisse sind natürlich trotzdem vorhanden.
    Aber darüber wird nicht lang in den luftleeren Raum philosophiert.
    Erfüllt der aktuelle Partner diese nicht, na dann eben der nächste..

    Das ist natürlich schwarz-weiß-denken, aber es sind auch nur Ansätze, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Allgemeingültigkeit haben.

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von Tanzbaerin
    Es gibt sicherlich viele "Sorten" von Menschen aber in Beziehungsfragen muss ich wirklich noch mal sagen, dass sich mein Umfeld in diese zwei Läger spaltet. Entweder von einer Beziehung in die andere oder lange Single. Man muss nicht nach 6 Monaten schon wieder einen neuen Partner haben aber was mir aufgefallen ist, dass, kaum ist Freund oder Freundin weg, wird gleich nach einem Ersatz geguckt und es werden Telefonleitungen heiss geredet, wie Scheisse man sich doch als Single fühlt. Und plötzlich ist wieder Ersatz da... auf der anderen Seite sind dann die, die jahrelang Single sind und Telefonleitungen heiss reden über unglücklich verliebt sein, mich will niemand, ect.... und es erscheint irgendwie nie Ersatz.
    Ich denke, dass das Rumjammern, keinen Partner zu finden, eine persönliche Einstellung ist. Entweder macht man irgendwann ein Haken drunter und versucht alleine zurecht zu kommen oder man bleibt in der Jammerschiene, das widerum nicht gerade attraktiv wirkt.

    Hinzukommt noch, wenn man sich ständig in die unnahbaren verliebt, dass Absagen das Selbstbewußtsein in den Keller sinken lässt. Hier sollte eben die entscheidung getroffen werden, vielleicht eine kleine Pause einzulegen, um sich weider besser zu fühlen.

    Ich frag mich, warum es bei den anderen so schnell klappt und bei anderen irgendwie nie und reim mir gerade zusammen, dass Menschen, mit einer kurz vorher abgeschlossenen Beziehung für andere vielleicht als attraktiver erscheinen als langjährige Singles?
    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Menschen in einer Beziwhung weniger achterbahn mit ihren Gefühlen fahren, als Singles. Ich glaube da ist was dran. Die Phasen, die man als single durchlebt, die Sehnsucht nach einem Partner, sind schon "heftig", weil es eben nicht klappt oder es sich nach einigen Monaten wieder erledigt. Dadurch kann man auch unausgeglichener wirken, als diejenigen die kurz nach einer Trennung, die Freiheit genießen und dadurch attraktiver wirken. Vielleicht nehmen sie es nicht so "schwer", wenn mal wieder eine Beziehung auseinander geht.

    Und warum werden Singles von Menschen, die in Beziehung leben, bemitleidet? Oder schlimmer noch, als nicht "normal" empfunden?
    Das liegt dann an der Einstellung des Paares. Einige haben entweder nicht die Erfahrung gemacht, wie es ist über längeren Zeitraum allein zu sein oder sie haben vergessen wie es mal war.

    Das Mitleid ist nicht gerade hilfreich, sondern führt er dazu, dass man den Blödsinn dann glaubt.

    Ich kann jetzt nur aus meiner erfahrung sprechen: Mir hat mal eine andere gesagt, dass es an mir liege, dass es mit den Männer nicht klappt. Nur, haben sich die Männer für eine andere entschieden, mit der sie dann auch mehrere Jahre zusammen waren bzw. bis heute sind. Was ist daran mein Anteil? Ich sehe hier keinen. Die Männer haben sich eben in eine andere verliebt und das kann man nicht steuern oder beeinflussen. Das kann man nur noch akzeptieren, weiter gehen und zu sehen, dass man nicht in selbstmitleid versinkt. (in diesem Moment)
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von On_Ice

    Hinzukommt noch, wenn man sich ständig in die unnahbaren verliebt, dass Absagen das Selbstbewußtsein in den Keller sinken lässt. Hier sollte eben die entscheidung getroffen werden, vielleicht eine kleine Pause einzulegen, um sich weider besser zu fühlen.
    Nicht um sich besser zu fühlen, sondern um einmal darüber nachzudenken, warum man sich in die Unnahbaren verliebt.


    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Menschen in einer Beziwhung weniger achterbahn mit ihren Gefühlen fahren, als Singles. Ich glaube da ist was dran. Die Phasen, die man als single durchlebt, die Sehnsucht nach einem Partner, sind schon "heftig", weil es eben nicht klappt oder es sich nach einigen Monaten wieder erledigt. Dadurch kann man auch unausgeglichener wirken, als diejenigen die kurz nach einer Trennung, die Freiheit genießen und dadurch attraktiver wirken. Vielleicht nehmen sie es nicht so "schwer", wenn mal wieder eine Beziehung auseinander geht.
    Das halte ich für schlichtweg Unsinn. Meine ganz persönliche Horror-Achterbahn habe ich in einer Beziehung erlebt. Da sind meine kleinen Single-Auf-und-Ab's dagegen ein Klacks. Ich bin mir auch sicher heute ausgeglichener zu sein als damals in dieser Beziehung (was kein Wunder ist) und empfinde mich auch als attraktiver.

    .. und frisch nach einer Trennung wirken die wenigsten Menschen attraktiv. Einfach weil sie - selbst wenn sie der Initiator der Trennung waren - häufig noch etwas zu verarbeiten haben.

    Ausgeglichener ist man möglicher Weise in einer glücklichen Beziehung. Obwohl ich persönlich eher den Verdacht hege, dass sich das Glücksempfinden nur verlagert, denn jede Lebensform hat ihren Preis.

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    AW: Singleleben

    Zitat Zitat von SpezialEdition

    Das halte ich für schlichtweg Unsinn.
    wie schon gesagt, ich habe es nur gelesen und ich habe noch keine Horrorbeziehung hinter mich gebracht.

    .. und frisch nach einer Trennung wirken die wenigsten Menschen attraktiv. Einfach weil sie - selbst wenn sie der Initiator der Trennung waren - häufig noch etwas zu verarbeiten haben.
    Diejenigen die der Initiator waren, hatten nach meiner Erfahrung doch schnell wieder jemanden.
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

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    Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
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