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  1. User Info Menu

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Ein konkretes Beispiel, vielleicht bewerte ich es zu stark...

    Seit 2 Monaten möchte ich mir eine neue Brille kaufen, habe ich damals gefragt, ob er mitkommen würde. Er sagte, ja und er würde mich gerne beraten. Okay, in der Zwischenzeit habe ich bestimmt 10 x gefragt, wann er Zeit hätte, ich kann mich danach richten, bin beruflich relativ flexibel. Es kam nie eine wirkliche Antwort. Mein Wunsch wäre es gewesen, dass er mir eine konkrete Antwort auf meine Frage gibt und es nicht nur zerredet wird. Oder dass er sagt, da und da habe ich Zeit und von sich auch das Thema anspricht.
    Ich habe keine Lust mehr, darum zu bitten.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Stellst Du da eine konkrete Frage - bzw. machst eine klare Ansage?

    Oder eierst Du herum mit Andeutungen, weil Du ja eigentlich willst, dass er initiativ wird? Das muss er bei Deiner Brille aber nicht.

    Also: Wann können wir diese Woche die Brille aussuchen gehen?

    was kann man da zerreden?

  3. User Info Menu

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    genau so war meine Frage x mal: Wann hast Du Zeit, die Brille mit mir auszusuchen? Ich machte sogar noch Vorschläge für mögliche Tage.
    Zerreden ist kein Problem, einfach ein anderes Thema anschneiden.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Was hält dich davon ab zu sagen, am Mittwoch bin ich um 17.00 Uhr bei dem und dem Optiker, kannst du das einrichten?

    Die Brille ist deine persönliche Angelegenheit, er denkt da mit keiner Silbe dran, er geht einfach davon aus, dass, wenn die Brille lebensnotwendig ist, du 1. eine klare Vorgabe machst und/oder 2. dir deine Brille selbst aussuchst.

    Die pragmatische Seite eines Mannes: wenn eine Sache/Ding lebensnotwendig ist, wird sie umgehend erledigt.
    Wird über längere Zeit immer wieder gesprochen, kann sie nicht wirklich wichtig sein.

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    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Er will beim Brillenkauf unbedingt dabei sein, weil er mit meiner jetzigen Brille überhaupt nicht zufrieden ist und sie altmodisch findet.
    Das mit dem konkreten Termin könnte ich machen, aber warum sagt er nicht von sich aus einen Termin. Verlange ich vielleicht zu viel?

    Aber mein ursprüngliche Frage lautet:
    Was ist mein Anteil an dieser ungleichen Situation? einer lässt sich verwöhnen, der andere verwöhnt?

  6. Inaktiver User

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Zitat Zitat von sunstar
    Was ist mein Anteil an dieser ungleichen Situation? einer lässt sich verwöhnen, der andere verwöhnt?
    woher weißt Du überhaupt, dass sie das als "verwöhnen" empfinden?

    vielleicht wünschen die sich ganz andere Dinge (und einen Ausflug zu machen ist ihnen gar nicht wichtig)?

    Du denkst sehr "in Deinem Schema" - und die Männer können nicht hellsehen.

  7. User Info Menu

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Das ist eine verdammt gute Frage. Woher weiß ich überhaupt, dass sie das als verwöhnen empfinden? Es könnte sein, dass du damit den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Nur ich empfinde es so, sie überhaupt nicht. Ja, die Männer sehen überhaupt keine Schieflage, die sehe nur ich.

  8. Inaktiver User

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    liebe sunstar,
    Aber mein ursprüngliche Frage lautet:
    Was ist mein Anteil an dieser ungleichen Situation? einer lässt sich verwöhnen, der andere verwöhnt?
    hm, ohne dich näher zu kennen, ist die frage schwer zu beantworten.
    ich schreib mal, was mir so einfällt:

    es gibt schon die theorie, dass das, was der partner (von deinem eigenen standpunkt aus) im übermaß hat, dir fehlt. will heißen: wenn er ohne ende quatscht, fehlt dir die entwicklung deiner kommunikation. wenn er prasst, bist du selbst zu wenig großzügig.
    in deinem fall: wenn er machen lässt und auf sich zukommen lässt, bist du zu kontrollwütig.

    weil du selbst nicht loslassen kannst, "suchst" du dir einen partner, der das übermäßig für dich auslebt. (vergl. hermann meyer: jeder bekommt den partner, den er verdient, ob er will oder nicht)

    ein anderer gedanke: du scheinst wirklich sehr genaue erwartungen an den partner zu haben. bei deinen worten (zb mit der brille) bekomme ich den eindruck, du kannst gar nicht sehen, was dein partner dir geben will, weil du so sehr damit beschäftigt bist, ausschau zu halten danach, was du von ihm forderst.

    vielleicht wird er auf eine andere weise oder auf einem anderen gebiet als du gedacht hast initiativ. zugleich bleibst du vage in der formulierung deiner wünsche.
    warte, ich verpacks in eine parabel:

    du willst die farbe rot. er tut nichts. dann kommt er mit blau und grün daher. du schaust ihn suchend nach rot an. dann sagt du, leicht ärgerlich: gib mir farbe! du sagst nicht "rot", weil das müsste er wissen, und außerdem ist es eine schwäche, nicht von selbst mit rot daher zu kommen. dein partner fuchtelt darauf mit allen möglichen farben herum, darunter auch rot. du bist enttäuscht, gefrustet, weil er kein "roter" typ ist, weil das bißchen rot ja auch zufall gewesen sein könnte und außerdem, irgendwann mal erwischt jedes huhn ein rotes korn...

    kapiert oder verwirrt?

    mit deiner fixiertheit entgeht dir ein ganzes farbspektrum. seine stärken sind womöglich andere. und: vor lauter ärger, dass es nicht SO rot ist, wie du erwartest, übersiehst du vielleicht einen riesen roten fleck! und natürlich entgeht dir die erfahrung von blau, violett, gelb...

    der punkt ist nur: es kann sein, dass genau das der zweck ist und dein anteil: die angst und unfähigkeit, anzunehmen

    - und zwar nicht das, was du vorher selbst reingetan hast, sondern etwas fremdes! also nicht annehmen, was du kennst, weil du es sebst gibst und geben würdest, sondern das unbekannte vom partner annehmen. nicht auf das pochen, was dein verstand fordert, sondern das wagen, zu begreifen, was dein herz erreicht. nicht den partner so formen wollen, wie man ihn braucht, sondern entdecken, worauf man alles verzichten kann, weil er ganz anderes zu verschenken hat.

    nicht das geschenk auswickeln, was du vorher selbst eingepackt, nicht das ei finden, was du vorher selbst versteckt hast (= unter kontrolle hast, im rationalen), sondern etwas, was dich berührt, aufmacht, verzaubert, verwandelt, bereichert.

    naja, das ging jetzt von 100. ins 1000., von "kleinen" organisationsproblemen hin zu großen gefühlsdingen. aber irgendeinen sinn wird diese wiederkehr der von dir als "inaktiv" erlebten partner schon haben. es heißt ja, wie im kleinen, so im großen.

    vielleicht zünden meine worte ja irgendwo einen aha-effekt. wenn nicht, dann trotzdem alles liebe!

  9. Inaktiver User

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    Hallo Sunstar,


    Du möchtest wissen, warum Du immer wieder an den gleichen Typ Mann gerätst. Die, ich nennen es jetzt mal Passivität Deiner Männer ist nur eine Fassette in deren Persönlichkeit, für mich nicht genug, daran viel mehr festzumachen. Ich kenne aber auch Fälle von Männern, die ganz deutlich immer wieder an den selben Typ Frau geraten, und für die bin ich zu dem Schluss gelangt, daß sie auch genau das suchen, selbst wenn es da gelegentlich im Gebälk knirscht.

    Ich kenne recht viele, auch gestandene Männer, die privat ganz gerne Mal die Frau machen lassen. Manche wollen an der Stelle auch wirklich bemuttert werden. Andere sind schlicht passiv, was aber bei wirklich gestandenen Kerlen eher unwahrscheinlich ist. Auch die Scheu vor Konflikten könnte dahinterstecken.

    Grüsse,


    M.

  10. User Info Menu

    AW: Warum immer der gleiche Typ von Mann?

    @ sunstar
    Zitat Zitat von sunstar
    Er will beim Brillenkauf unbedingt dabei sein, weil er mit meiner jetzigen Brille überhaupt nicht zufrieden ist und sie altmodisch findet.
    Das mit dem konkreten Termin könnte ich machen, aber warum sagt er nicht von sich aus einen Termin. Verlange ich vielleicht zu viel?
    Geh ich Recht in der Annahme, dass die neue Brille in erster Linie ein Anliegen von ihm ist, während Du sie gar nicht unbedingt notwendig findest?

    Wenn das so ist, dann kannst Du dieses Problem sehr einfach lösen: Wenn er auf keinerlei Terminvorschläge von Dir eingeht, dann kann es ihm ja wohl nicht so wichtig sein. Dann gibts eben keine neue Brille. Oder eben nur eine, die Du alleine aussuchst, und dann hat er hinterher auch nicht zu meckern. Das würde ich ihm mal ganz klar sagen!

    Ansonsten kann ich mir schon vorstellen, dass es Dich belastet, einen Partner zu haben, der Dich ständig machen läßt, und bei dem nichts läuft, wenn Du Dich nicht drum kümmerst. Ich habe den Eindruck, Dein Partner bringt sich definitiv zu wenig ein, er macht es sich auf Deine Kosten in der Beziehung bequem.

    Natürlich möchtest Du den Urlaub mit ihm verbringen. Auch hier gibt's eine Möglichkeit, ihn zu mehr Aktivität zu bringen. Setze ihm eine Deadline: Bis zum Soundsovielten möchtest Du, dass er sich Gedanken über Euren gemeinsamen Urlaub macht und sich überlegt, was er da übernehmen könnte (Vorschläge für mögliche Urlaubsziele, Buchung des Flugs oder Hotels, Auswahl von Aktivitäten am Urlaubsort in Abstimmung mit Dir). Hat er sich bis dahin nichts überlegt, sagst Du ihm, dass Du Deinen Urlaub nur für Dich alleine planen wirst, weil Du keinen Bock hast, ihn ständig anschieben zu müssen. Dasselbe gilt, wenn er z.B. zugesagt hat, sich um Buchungen zu kümmern, aber nichts passiert ist.

    Oder wenn Du ins Konzert gehen möchtest, und er zieht nie mit: Geh allein oder mit Freunden hin! Lass Dich nicht von seiner Passivität abhalten, das zu machen, was Du gerne machen willst.

    Bei solchen Männern ist es wichtig, dass man einen Plan B hat, wo man unabhängig von ihnen ist. Nur so werden sie gezwungen, sich einzubringen, wenn sie mit Dir zusammen was machen wollen. Besteht die Gefahr, dass Du Dich anderweitig verplanst, wenn sie nicht aus den Puschen kommen, müssen sie sich zwangsweise rühren. Tun sie das trotzdem nicht, stellt sich die Frage, wieso sie überhaupt noch mit Dir zusammen sind.

    Wenn Du selbst sehr aktiv und bestimmend bist, kann es jedoch auch Vorteile haben, einen Mann zu haben, der sich eher mitziehen läßt, denn mit einem ebenso aktiven und bestimmenden Mann wirst Du weitaus mehr Interessenskonflikte haben, weil der seine eigenen Vorstellungen stärker durchsetzen will.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass Sich-Mitziehen-lassen seine Grenze haben sollte. Alle Aktivitätsversuche des Partners per Aussitzen zu sabotieren und zu boykottieren gehört für mich eher in die Rubrik passiver Widerstand und hat in einer Beziehung nichts zu suchen.

    So, wie es jetzt läuft, ist es natürlich sehr bequem für ihn.
    Du machst immer für Euch beide, und er läßt Dich machen. Hör also auf, Dich immer wieder für Euch beide verantwortlich zu fühlen, mach nur Dein Ding und überlaß ihn seiner eigenen Bequemlichkeit. Das ist die einzige Chance, etwas zu verändern.
    Geändert von Latona (01.09.2008 um 02:16 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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