ich stimme absolut mit dir überein.![]()
außer, dass du immer wieder mit "viele" frauen argumentierst. als würdest du deine eigenen beweggründe ignorieren wollen. denn "viele" frauen sind für mich und wahrscheinlich auch für dich nicht wirklich ausschlaggebend. ich werde nicht aus dem, was viele andere frauen tun und unterlassen, schließen, was für mich die maßstäbe sind. auch du wirst von deinen eigenen ganz persönlichen erkenntnissen und erfahrungen und geleitet.
ok, so krass habe ich das noch nie erlebt.Ich bin nicht mehr bereit, monatelang einen Mann hinter mir her zu ziehen, um dann festzustellen, dass er von sich aus nichts tun würde, um den Kontakt zu mir aufrecht zu erhalten.
den möchte ich auch. aber ich möchte selbst auch gleichermaßen werben. das ist mein spaß. auch, ihn anzurufen, wenn er sich nicht meldet (natürlich nicht mehrmals und monatelang in folge!). wenn ich das nur dem anderen überlassen würde, würde mir wirklich was fehlen.Ich möchte einen Mann, der mich ein bisschen umwirbt.
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Ergebnis 281 bis 288 von 288
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28.09.2008, 21:54
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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28.09.2008, 22:07
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
@ marla
Ich kenne halt das, was ich bei den vielen Frauen hier sehe, auch aus eigener Erfahrung. Du kennst das offenbar nicht, wenn Dir solche Griff-ins-Klo-Erfahrungen fehlen. Was ja nicht schlecht ist, aber Dir vielleicht ein bisschen den Sinn für die Relevanz des Themas zwischen den Geschlechtern verstellt.
Ich kann aus den Monaten auch Wochen machen, das wäre mir immer noch zuviel. Die Umwerbung sollte sich schon möglichst früh zeigen.
Offenbar ist es Dir wichtig, einen Mann zu umwerben. Mir aber ist das nicht wichtig, ich habe da in meinem Leben einfach schon zuviel umworben, ohne dass die Herren das wirklich zu schätzen wußten, ich will das nicht mehr. Jetzt bin ich dran, umworben zu werden!
Und wenn man umworben werden will, muss man dem anderen die Gelegenheit dazu geben. Dazu gehört es halt auch, auszuhalten, bis er es für richtig hält, sich zu rühren. Rührt er sich natürlich nur sehr sporadisch bzw. nur wenn es ihm grad in den Kram paßt , sollte das auch zu denken geben, dann fehlt es an der von Dir zitierten Energie.
Finde ich übrigens einen guten Begriff: Wie viel Energie bringt ein Mann ins Kennenlernen ein? Das ist bei Lichte betrachtet manchmal nämlich nur sehr wenig, da werden Frauen mit Krümeln abgespeist, wo ihnen der Herr doch den halben Kuchen anbieten sollte!
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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28.09.2008, 23:21
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
ist man denn nicht oftmals sozusagen "verzweifelt" wenn man ohne Partner ist, oder sagen wir "sehr unglücklich". Und dann ist die Risikobereitschaft, also die Bereitschaft sich auf jemanden einzulassen ohne die komplette Prüfungsphase zu durchlaufen, halt entsprechend gross.
Zitat von Latona
Beobachte ich nicht nur bei mir, sondern auch bei ziemlich vielen in meiner Umgebung. Klar ist das jetzt viel zu sehr pauschalisiert. Aber wenn ich jetzt nachdenke fällt mir niemand ein der ohne Partner ist. Und sicher sind die mit Partner alle glücklich als Haupttenor und in einem tieferen Level dahinter muss jeder irgendwie Kompromisse machen, angefangen bei der Partnerwahl.
D.h. man trifft jemanden im Leben und lässt sich halt darauf ein, weil es sich gut anfühlt mit dem anderen. Und später kann dann auch die Erkenntnis hinzukommen dass man ohne den anderen nicht sein will. Also die Liebe fusst ja dann nicht darauf dass dies der Traumpartner von Anfang an war, sondern die Beziehung hat sich halt so entwickelt (in eine dauerhafte Partnerschaft und meist halt Ehe).

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28.09.2008, 23:25
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
@ HQking
Mit den entsprechenden Resultaten!
Zitat von HQking
Manche sind in der Beziehung dann auch unglücklich, nur eben anders unglücklich.
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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28.09.2008, 23:38
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
ja, es könnte ja sein dass Deine "Rolle" (falscher Ausdruck und verzeihe da ich Deine Beiträge sehr schätze) hier sozusagen das "Gewissen", die "Aufklärerin" zu sein.
So wie ich beispielsweise warnen würde vor leichtsinnigem Flirten bzw. ständig wechselnden Partnern. Warum? Vielleicht weil ich hier eine innere Schwäche verspüre und dies dann ablehne, es wegreden möchte.
Und tiefer gehend vielleicht schlechte Erfahrungen in einer früheren Beziehung gemacht habe mit einer Freundin die sehr locker flirtig drauf ist und ich beim Thema flirten sozusagen verletzt wurde (ich hab wohl meine Grenzen gemerkt und konnte nicht mithalten) und wurde dadurch sensitive und verkrampft bei diesen Thema - und war wahrscheinlich nie locker - wurde diesbezüglich aber auch nicht verletzt bzw. war mir nicht klar bis eben zu jener Beziehung und habe bei seither meine Lockerheit verloren bzw. habe es umgewandelt in "vernünftiges Denken" um damit die Verletztheit, die erlebte Schwächte beherrschbar zu machen für mich. Man könnte auch sagen irgendwas ist in einem zerbrochen, wie wohl bei vielen als Resultat von einer gescheiterten intensiven Beziehung und dann folgt halt dadrauf eine Verkrampfung, eine Fixierung auf die Verletzung, auf die erlebte Schwäche.
So mache ich mir meinen Reim darauf.
Geändert von HQking (28.09.2008 um 23:42 Uhr)

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28.09.2008, 23:58Inaktiver User
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
Das machen ja sehr viele Menschen. Ich finde, es kommt darauf an, WIE sich dieser Kompromiss gestaltet.
Zitat von HQking
Wenn ich mir sagen muss: Naja, der Mensch ist nicht gerade mein Traumtyp, aber besser der als keiner.
Kommt für mich nicht in Frage.
Ich möchte zu jemandem von Herzen "Ja" sagen können. Dazu muss er nicht perfekt sein und dazu muss er mir nicht von Anfang an gefallen haben.
Und ich möchte einen Partner finden, dem das genauso geht und der ehrlich genug ist, genau hinzusehen. Alles andere würde mich unglücklich machen.
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29.09.2008, 10:23
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
Ich glaube niemand will das und niemand macht das (sich zu sagen das ist nicht mein Traumtyp, aber besser als keiner).
Zitat von Inaktiver User
Die Verliebtheit, das Gern-haben, der Vertrauensvorschuss, das selbstprophezeihende Denken ist doch vorhanden, also der Wille und Wunsch es mit dem anderen zu versuchen und dabei den anderen als attraktiv zu sehen oder berührt zu sein im Herzen vom anderen.
(Ausser die wie Latona schreibt diejenigen die es von vorneherein abgeklärter handhaben und eine gesunde kritische Einstellung einer neuen Person gegenüber haben und sich nicht so einfach gehen lassen - also Zeig-mir-dass-Du-mich-willst Haltung oder selektive Wahrheit usw.).
Die "Kompromiss"-Frage stellt sich doch etwas später ein, z.B. wenn ein Problem auftaucht in der Partnerschaft. Dann kann man sich trennen und feststellen vermisse ich den anderen, möchte ich mit dem anderen doch, oder ist es zu abturnend und dann war es das.
Oder man rauft sich zusammen und muss halt mit dem Problem leben, oder versuchen es gemeinsam zu lösen, oder damit leben.
Aber eine gewisse Ernüchterung oder Selbstüberprüfung in einer Beziehung findet vielleicht schon öfters statt.
Aber man kann ja nicht komplett ausbrechen und ein neues Leben anfangen, oder.
Leider hastig, da auf Reisen.

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29.09.2008, 10:26
AW: Initiative der Frau = schlechte Beziehungsprognose?
ja, aber nicht nur. bisher war es bei mir immer so, dass von beiden seiten gleichermaßen viel kam, dass wir wie im gleichklang aufeinander zu gegangen sind. so muss es sein, finde ich, so möchte ich es auch in zukunft. ich kann mich nur an eine beziehung erinnern (wenn man das überhaupt so nennen kann), wo von ihm von anfang an viel weniger herz und initiative kam als von mir, und das habe ich nach 6 wochen abgebrochen. mein problem ist dann eher, eine beziehung, wie meine letzte, die schon tiefer und fester gewachsen ist, aber sich an einem bestimmten punkt nicht weiter entwickelt, zu beenden. da habe ich mich sehr schwer getan, und ich hänge innerlich immer noch daran, ohne sinn und verstand.
Zitat von Latona
ich denke schon, dass ich sehe, was um mich herum geschieht, und ich bin ja seit jahren hier aktives oder passives mitglied. natürlich kenne ich das auch. doch das, was andere frauen tun oder nicht tun, kann wie gesagt nicht ausschlaggebend für mein beziehungsverhalten sein. und ich verstehe nach wie vor nicht, warum du als begründung für deine persönliche kennlernstrategie immer wieder auf die "vielen frauen" zu sprechen kommst. die sätze, wo du ganz bei dir bist dagegen und von dir selbst erzählst, kann ich gut nachvollziehen, verstehe ich sehr gut.
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry


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