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  1. Inaktiver User

    AW: Chance auf Happy-End?

    Zitat Zitat von anna2000
    Jetzt meine Frage an Euch, da ich keinerlei Erfahrungen mit alkoholabhängigen Menschen habe: Kann das zu einem guten Ende führen, kann ein nicht mehr ganz junger Mann dem Alkohol abschwören, denn ich muss zugeben, auf Dauer käme ich mit dem Szenario nicht zurecht.
    Ich versuche auch zu helfen und er nimmt die Hilfe an, Versprechen ohne Ende, aber es braucht nur die geringste Kleinigkeit passieren, schon hat er wieder eine Rechtfertigung für den nächsten Absturz!
    Zitat Zitat von Lukulla
    Ich finde das Thema passt sehr gut ins Kennenlernen-Forum. Beim Verlieben lernt man nicht nur heile Welt kennen.
    ich glaube immer noch, dass im suchtforum bessere ratschläge gegeben werden. es geht, so wie ich das verstanden habe, eben primär nicht um die liebe, sondern um das alkoholproblem.....
    aber das muss die te natürlich selber wissen....

  2. Inaktiver User

    AW: Chance auf Happy-End?

    Liebe Anna,
    kann dir nur subjektiven Rat anbieten und der lautet: nimm die Beine in die Hand und renn, was das Zeug hält.Tu dir das nicht an!
    Ich war zweimal mit alkoholkranken Männern zusammen und die waren noch nicht so weit unten wie deiner. Trotzdem kam ich zu dem Schluß, mich um meinetwillen zu trennen, denn die Problematik bestimmt das ganze Leben und zieht einen runter. Dafür ist das Leben zu schön und auch zu kurz.
    Lieber Gruß,
    Natural

  3. Inaktiver User

    AW: Chance auf Happy-End?

    Chance auf Happy End?
    Puh, aus meiner Sicht nicht. Weißt du, was aus den Männern geworden ist? Der eine hat betrunken einen Autounfall gemacht und ist an den Verletzungen gestorben; da waren wir schon jahrelang getrennt und ich habs über gemeinsame Bekannte erfahren. Der zweite ist heute heroinsüchtig. Das hab ich von seiner Schwester erfahren, die ich zufällig getroffen habe.

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    AW: Chance auf Happy-End?

    @ Lukulla

    Vielen Dank, dass ich mit meinem Anliegen hier bleiben kann, denn ich fühle mich ehrlich gesagt, hier besser aufgehoben.

    Es geht mir nicht um die Suchtproblematik an sich (habe nun mal kein ausgeprägtes Helfersyndrom), sondern ob überhaupt und wenn dann wie sich eine neue Liebe damit gestalten lässt.

    Also nochmals mercie!

    Lieben Gruss Anna

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    AW: Chance auf Happy-End?

    @ Natural

    Du hast ja enorme Erfahrung mit solchen Szenarien, wie sie mir derzeit passieren, wie lange hast Du versucht, mit Deinen Partnern eine Änderung des Zustandes herzustellen?
    Ich hatte mir früher, - naiv, ich weiß es -, immer vorgestellt, dass respektable, im Leben stehende Menschen, in einen solchen Sog nicht kommen. Aber, ... wohl falsch gedacht.
    Man ertappt sich oftmals selbst bei dem Gedanken, dass mit nur etwas gutem Willen, das Problem doch lösbar sein müsste.
    Der Mann ist in "nüchternen" Phasen ein absolut tiefschürfender, intelligenter Gesprächspartner, sehr liebevoll mit mir und innig.
    Im betrunkenen oder angetrunkenen Zustand jedoch außergewöhnlich besitzergreifend, eifersüchtig bis zum Abwinken. Es macht mir auch große Schwierigkeit, mich in diesem Zustand adäquat mit seinen wirren Gedanken auseinanderzusetzen. Fühle mich dann fast wie eine Gouvernante :-)!


    Lieben Gruss

    Anna

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    AW: Chance auf Happy-End?

    Zitat Zitat von anna2000
    @ Lukulla

    Vielen Dank, dass ich mit meinem Anliegen hier bleiben kann, denn ich fühle mich ehrlich gesagt, hier besser aufgehoben.

    Es geht mir nicht um die Suchtproblematik an sich (habe nun mal kein ausgeprägtes Helfersyndrom), sondern ob überhaupt und wenn dann wie sich eine neue Liebe damit gestalten lässt.

    Also nochmals mercie!

    Lieben Gruss Anna
    Sorry, Anna, aber offen gesagt hast Du für mein Empfinden, was diesen Mann betrifft, eine Art Helfersyndrom. Du wünschst Dir ein liebesbeziehung mit ihm und fragst, unter welchen Umständen dies möglich ist. Antwort: Nur dann, wen er selbst Hilfe bezügl. seiner Alkoholabhängigkeit sucht und diese erfolgreich behandelt.
    Du wirst ihn durch Deine Liebe nicht heilen. Sucht ist eine Erkrankung, die zu einem nicht zu unterschätzenden Teil auf der Grundlage dysfunktionaler Stofwechselprozesse im Gehirn beruht. Dieser Mann braucht eine professionelle Behandlung, und er wird sich entscheiden müssen: entweder dich oder den Schnaps. Solange er , wie jetzt zur zeit auch, noch in seiner Sucht gefangen ist, wird er sich immer für letzteres entscheiden, weil er gar nicht anders kann, egal, was er Dir erzählt.
    Gib Euch zumind. eine Auszeit, bis er eine Entgiftung und eine anschliessende Entwöhnungstherapie hinter sich hat. Und bedenke:Sucht ist eine chronische, unheilbare Erkrankung, unter der er lebenslang leiden wird.
    Nochmal: Pass gut auf Dich auf!!!
    Katrin

  7. Inaktiver User

    AW: Chance auf Happy-End?

    Zitat Zitat von anna2000
    @ Natural

    Du hast ja enorme Erfahrung mit solchen Szenarien, wie sie mir derzeit passieren, wie lange hast Du versucht, mit Deinen Partnern eine Änderung des Zustandes herzustellen?
    Ich hatte mir früher, - naiv, ich weiß es -, immer vorgestellt, dass respektable, im Leben stehende Menschen, in einen solchen Sog nicht kommen. Aber, ... wohl falsch gedacht.
    Man ertappt sich oftmals selbst bei dem Gedanken, dass mit nur etwas gutem Willen, das Problem doch lösbar sein müsste.
    Der Mann ist in "nüchternen" Phasen ein absolut tiefschürfender, intelligenter Gesprächspartner, sehr liebevoll mit mir und innig.
    Im betrunkenen oder angetrunkenen Zustand jedoch außergewöhnlich besitzergreifend, eifersüchtig bis zum Abwinken. Es macht mir auch große Schwierigkeit, mich in diesem Zustand adäquat mit seinen wirren Gedanken auseinanderzusetzen. Fühle mich dann fast wie eine Gouvernante :-)!


    Lieben Gruss

    Anna
    Liebe Anna,
    in meinem Fall, bzw. meiner damaligen Freunde war es so, daß von ihrer Seite keine Änderung des Zustandes gewollt wurde, weil sie sich nicht eingestehen konnten, daß sie ein Alkoholproblem hatten. "Ich trink halt ganz gerne mal einen, na und?" Wie gesagt, sie waren auch zu dem damaligen Zeitpunkt (noch) nicht in der Verfassung, wie du sie von deinem Freund schilderst. Einer war auch von der Sorte, die unheimlich viel vertragen und denen man kaum etwas anmerkt im Verhalten. Der brauchte immer einen bestimmten Alkoholpegel. Der andere war mehr so der Typ "Quartalssäufer", wenn, dann richtig viel.
    Mit beiden war im Grunde keine normale Beziehung möglich.
    Ich hab mich nach Beendigung dieser Geschichten auch oft gefragt, wieso ich mich drauf eingelassen habe und dann auch noch 2 bzw. 3 Jahre lang! Es war wohl so eine Mischung aus familiärer Vorgeschichte, Naivität, Gutgläubigkeit und Helfersyndrom. Außerdem bin ich ein Mensch, der wohl nur aus eigener Erfahrung lernt, ich sag immer "learning by doing", auch wenn`s manchmal schmerzhaft ist.
    Außerdem gab`s damals noch kein Internet und schon gar keine Bricom, wo man mal hätte nachfragen können.
    Das, was Katrin schreibt, kann ich nur bestätigen und ich bin davon überzeugt, daß es für dich besser wäre, wenn du dich von diesem Mann distanzierst.
    Lieber Gruß
    Natural

  8. Inaktiver User

    AW: Chance auf Happy-End?

    Noch etwas: Du hast geschrieben, daß ihr 3 Monate zusammen seid und er schon drei Entzugsversuche in der Zeit unternommen hat und dich um Hilfe dabei gebeten hat. Merkst du denn nicht, daß er dir Unmögliches zumutet? Hey, in den ersten Monaten sollte man verliebt herumturteln und sich gegenseitig verwöhnen und glücklich sein. Er benutzt dich und du merkst es garnicht. Du steckst schon ganz schön tief drin und es ist höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen.

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    AW: Chance auf Happy-End?

    Liebe Natural, liebe Katrin!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du steckst schon ganz schön tief drin und es ist höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen.

    Ja, das mache ich mir im Moment klar, kann auch nicht einschlafen, weil ich nicht weiss, wie das weitergehen soll.
    Ein Satz, Natural, ist wohl vollkommen richtig, es gab früher die Möglichkeit nicht, sich in einem Forum über Derartiges auszutauschen, da war man völlig auf sich allein oder Freunde, denen man womöglich solch eine Problematik nicht anvertrauen wollte, angewiesen.
    Wobei ich heute ein gutes Gespräch mit einer Freundin hatte, der ich das Szenario geschildert habe (hat mich grosse Überwindung gekostet). Sie ist der gleichen Meinung wie Ihr.
    Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich für die Zuwendung bedanken, die mir in der Tat sehr viel gibt und mir weiterhilft.


    In diesem Sinne eine gute Nacht und mercie


    Anna

  10. User Info Menu

    AW: Chance auf Happy-End?

    Gute Nacht, Anna!
    Katrin

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