Sie hat sich verliebt, und ist nicht mit ihm ins Bett gegangen und hat ihm auch diesbezüglich keine Angebote gemacht.
Wenn ein männlicher Therapeut sich hier so äußern würde, würde von mir gleiches hören. Kaela reflektiert hier und bleibt damit nicht in der Anonymität um da herum zu agieren.
Angie
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12.07.2008, 14:21
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
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12.07.2008, 14:30
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Hallo Himmelrot: ich finde nicht störend was du schreibst, sondern den Ton in dem das rüberkommt völlig unangemessen.
Ich hatte dir einiges geschrieben zu einem Thema von dir (verheirateter Mann, mit neuem Haus in deiner Nähe und evtl. neuen Geliebten), ich weiß nicht wie du reagiert hättest hätte man dir in diesem Ton solche Ansagen gemacht, also nee.
Angie
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12.07.2008, 14:32
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Die Therapie ist damit gescheitert und muss abgebrochen werden. Vielleicht verstörend für manche, dass es so klare Regeln gibt, wo doch immer über alles diskutiert werden kann. Zu diesem Punkt ist eine Diskussion nicht angemessen. Der Sachverhalt ist klar, die entsprechenden Folgen sind klar.
Zitat von Angiestone
Gruß
BlauerHimmel
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12.07.2008, 14:40
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Ja, sie hat sich verliebt und meiner Ansicht nach hat sie da etwas zu tun, nämlich professionell damit umzugehen. Das heißt sie müsste sich m.E. mit Fachkollegen/Kolleginnen beraten um einen guten Weg da raus zu finden.
Einen Abbruch der Therapie bedarf meines Erachtens auch eine Begleitung und Beratung und sollte nicht ad hoc passieren nach dem Motto: "Herr Patient, ich habe mich leider in Sie verliebt, wir müssen die Behandlung abbrechen".
So viel Routine haben doch die wenigsten Therapeuten um souverän und korrekt in so einem Fall zu handeln, da es nun mal nicht dauernd passiert.
Liebe Kaela, du hast hier einige hilfreiche und auch weniger hilfreiche Antworten bekommen. Ich rate dir dich mit diesem Thema möglichst umgehend mit einer Kollegin/Supervisionsgruppe/Therapeutin, was dir am geeigneten erscheint, zu beraten.
Lieben Gruß
Angie
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12.07.2008, 14:50
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Ich würde den Fall in einer Einzelsupervision vorstellen, wie es hier schon häufig vorgeschlagen wurde.
Oder dich überwinden und ihn in der Intervision mit deinen Kollegen besprechen.
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12.07.2008, 15:21Inaktiver User
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Kaela, ich habe mir nicht alle Antworten durchgelesen, wahrscheinlich wiederhole ich bereits Gesagtes. Aber ich denke, es kann gar nicht oft genug gesagt werden: Du musst Deinen Klienten loslassen!
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass nur Du ihn weitertherapieren kannst, weil er sich nur Dir öffnet. Das wäre auch dann ein fataler Irrglaube, wenn Du nicht verliebt wärst.
Es ist weiterhin ein Irrtum zu glauben, Du würdest ihn nur deshalb weitertherapieren, weil Du ihn nicht fallen lassen willst. Das tust Du in erster Linie für Dich.
Wenn Du ihn wirklich magst und wirklich etwas für ihn tun willst, dann brich die Therapie ab.
Du kannst ihm in dieser Konstellation kein adäquater Therapeut mehr sein und eigentlich solltest Du das auch wissen.
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12.07.2008, 16:04
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Danke. Ich bin wirklich erstaunt, was für Vorstellungen die Menschen von angeblichen Therapiegesetzen haben. Hier hält sich wohl jeder mit psychischen Problemen und daraus resultierender Therapieerfahrung für einen Kenner der Zunft. Schade, dass dabei so viele falsche Gerüchte entstehen, die auf unhöfliche Art pauschalisiert und herausgeschrieen werden.
Zitat von Angiestone
Zitat von Inaktiver User
Das ist natürlich auch absolut falsch. Eine Therapie ist kein Stochern im Dunkeln, sondern einsystematischer Durchdachter und vom Therapeuten angeleiteter Prozesse, der natürlich objektiv nachprüfbar am Klienten orierntiert ist. Ich wundere mich schon sehr über manchen Aberglauben hier.Geändert von Kaela (12.07.2008 um 16:18 Uhr)
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12.07.2008, 16:15
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Die Supervison mit dem Team werde ich noch machen. Heute morgen habe ich mich einem Kollegen beim Brunch anvertraut. Wir sind die Eckdaten, Ansätze und Verlauf durchgegangen. Er hätte alles genauso gemacht. Ich habe auch mein Therapeuten verhalten zur Diskussion gestellt. Mir wurde rückgemeldet, dass man mir relativ leicht anmerkt, wenn ich mich zu einem Mann hingezogen fühle. Er konnte das bei einem Verhältnis zwischen mir und einem anderen Kollegen beobachten.
Zitat von marlenchen
Er meint aber auch, dass es zur Authentizität gehört, dem Klienten empfundene Zuneigung zu zeigen. Der Unterschied zwischen Lieben und Mögen steckt nur in der Person selbst und wird von mir natürlich nicht zur Sprache gebracht werden, stellt also keinen Bruch in der Klientenbeziehung dar.
Schwierig und damit auch unenthisch wird der Fall, wenn er Gefühle äußern oder zeigen würde. Erst dann muss die Therapie sofort abgebrochen werden.
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12.07.2008, 16:22
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Aha. Dann zitiere doch bitte diese klar formulierte regel mit den entsprechenden Klaren Folgen: Was geistern eigentlich für mythen durch die Welt?
Zitat von BlauerHimmel
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12.07.2008, 16:24
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Ähm Kaela, Du hast Deine Frage in dem Forum einer Frauenzeitschrift gestellt. Du hast viele sehr differenzierte Antworten erhalten. Ich finde es sehr, sehr unhöflich von Dir, den Userinnen psychische Probleme und Anmaßung zu unterstellen.
Zitat von Kaela
Bitte setz Dich mit Deinem Problem in einem angemessenem Setting auseinander.
Turdia


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