Das könnten wir ja gemeinsam herausfinden, auch inwiefern ich deshalb ein Problem mit mir und meiner Umwelt haben könnte.Zitat von Kaela
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12.07.2008, 18:51Inaktiver User
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Geändert von Inaktiver User (12.07.2008 um 18:54 Uhr)
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12.07.2008, 19:31
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Ich schließe mich vollumfänglich an. Angesichts der massiven Aufgeregtheit und Empörung in diesem Strang - man könnte fast meinen, Du hättest ein Verbrechen begangen oder plantest eines! - hätte ich sogar davon abgeraten, IRL mit jemandem darüber zu reden. Aber Du wirst Dir sicherlich einen vertrauenswürdigen Kollegen ausgesucht haben.
Zitat von Inaktiver User
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12.07.2008, 19:48
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Das Thema ist ja auch die pure Soap- ein richtiges Verbrechen wäre nur halb so sensationell.
Zitat von Mitternacht
Ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, ich träume selbst auch immer von meinen Patientinnen.
Nur daß es in meinem Fall bloß ein Traum bleibt... in Wirklichkeit habe ich gar keine.
LG
sfumatoNone of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.
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12.07.2008, 20:27Inaktiver User
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Süß!!
Zitat von Kaela

Die Anzahl von Postings und die Dauer der Mitgliedschaft hier geben Aufschluss darüber, ob Jemand professionelle Hilfe braucht oder nicht!!!
Mag sein, das du verhaltenstherapeutisch arbeitest, Keaela. Ich halte es jedoch für sehr unwahrscheinlich, dass du eine psychologische Psychotherapeutin bist, geschweige denn dass du über die Krankenkasse abrechnen darfst.
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12.07.2008, 21:58
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Kaela ich möchte hier nicht auf dein problem näher eingehen, da du mit unterschiedlichen meinungen nicht umgehen kannst. sehr "unprofessionell".
Ich habe mit bestürzung dein verhalten gegenüber der userinnen verfolgt. angefangen von hausfrauenhass bis frauen, die nicht in der lage sind etwas richtig zu interpretieren, laien eben..., und und und.
ich komme selber, wenn nicht aber fast aus derselben branche (medizin). so, was sagt du dazu? also hier tummeln nicht nur "unwissende" . stell bitte deine fragen unter deinesgleichen die intelligenter, und auch in der lage sind mit dir auf gleicher augenhöhe zu kommunizieren .
und wenn du unbedingt hier noch eine weile dein unwesen treiben willst, dann rate ich dir nicht nur die meinungen rauszupicken, die dir in den kragen passen
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12.07.2008, 22:14
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Aber es muss doch möglich sein, den anderen auch mal zu spiegeln, dass sie evtl. ein bißchen herumschwafeln?
Zitat von AliceW
Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es generell um eine Ablehnung anderslautender Meinungen ging, sondern eher um unqualifizierte Äußerungen - was auch immer der einzelne darunter verstehen mag.
KM - übrigens mit der TE weder verwandt noch verschwägert noch Schutzbefohlene ( = Klientin )
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13.07.2008, 01:01Inaktiver User
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Kaela,Wenn der Mann in einer familienkritischen Phase ist, Du schriebst ja, der Mann habe eine Nochfrau!!! - hier könnte es Dir passieren, dass Du, da Du verliebt bist, ihn mehr oder weniger unbewusst dazu animierst oder vorantreibst sich von dieser Frau zu trennen, ihn noch mehr gegen sie einzunehmen oder davon abzuhalten evtl. notwendige und schwierige Partnerschaftsarbeit durchzuführen.
noch-Frau....burn out...und vielleicht noch mehr? Der Mann scheint schon ein,
zwei Baustellen zu haben. Vielleicht ist der damit ausreichend erst mal
beschäftigt und ob es besonders klug wäre, eine neue zu eröffnen sei mal
dahingestellt. Ich weiß ja nicht, worum es bei dem Mann nun genauer geht,
ob es kritische Dinge sind im Zusammenhang eventuell mit Scheidung oder
gesundheitlich wegen des Burnouts....du schriebst auch was im Zusammen-
hang mit "attestieren", so als ob eventuell Bericht an Dritte erfolgen
könnte (bin da aber Laie wie ich zugebe), vielleicht meinst du damit nur
dem Mann selber etwas zu attestieren?
Jedenfalls, der eine Block (Mensch in Therapie) und der zweite Block
(verliebte Therapeutin) sind wohl für sich alleine betrachtet schon
zwei nicht einfache Dinge, nur frag ich mich was passiert (und die
"Gefahr" ist nicht von der Hand zu weisen) wenn du im Rahmen der
Therapie "persönlich" wirst. Was mit dir und ihm passiert; mag ja
alles gut enden können aber was passiert wenn das nicht gut verläuft?
Ich möchte mal was zu den Aspekten "persönlich" und "authentisch" sein
erzählen, was mir mal passiert ist und was ich als äußerst negativ,
verstörend und auch peinlich empfunden habe:
Mein Sohn mußte (initiiert von Seiten meiner Ex-Frau) und unter
Einbeziehung des Jugendamtes (gingen Berichte hin) mal mehrere
Stunden zu einer "Angsttherapie" und jeweils auch getrennt die
beiden Elternteile, insgesamt je 4 Sitzungen a 1,5h mußten wir da
als Einzelpersonen mitmachen. War eine "Therapeutin/ Kinder-
psychologin", nach ihrer genauen Berufsbezeichnung hab ich aber
nicht gefragt.
Jedenfalls wurde die Dame von Mal zu Mal persönlicher, allerdings
völlig seltsam: Bei der zweiten Sitzung zog sie über "die Männer"
her, bei der dritten hat sie mir ihr Leid wegen "der Männer"
geklagt und schwupps bei der vierten wollte sie mich zum Essen
einladen. Ich hab natürlich den Mund gehalten und eisig verhalten,
weil mir klar war daß wer weiß was gegen mich verwendet werden
könnte. Natürlich sind das was du schreibst und was ich erlebt
hab, zwei relativ verschiedene Dinge, aber ich würde daraus
Folgendes allgemeingültig für den Rahmen einer Therapie ableiten:
1. Der, der da im "Therapiezimmer" sitzt, hat wohl in irgend
einer Form ein Problem. Mir scheint es nicht richtig zu sein und
wie gesagt ich empfand es als sehr negativ, wenn da noch ein
"Problem" dazu gepackt wird und zwar von Seiten desjenigen,
der helfen soll das ursprüngliche Problem zu lösen.
2. Von sehr milden Gefühlsregungen wie mal lächeln, stirnrunzeln
oder simplen Alltagsgesten abgesehen würde ich persönlich von
jemandem, der einen Job in heiklem Bereich ausübt erwarten, daß
er nüchtern und sachlich bleibt und mir nicht starken Tobak
serviert wie beschriebene Dame oder wie du, die vielleicht ver-
liebt bist und wohl schon deshalb nicht mehr objektiv mit ihm
wirst "arbeiten" können oder ihm mal in irgendeiner Form
wie heißt das so schön..."kommunizierst" was du empfindest.
(Mag sein, daß du den Mann damit positiv überraschst, aber
riskant ist es mindestens)
Ich halte das im Rahmen und Verlauf einer Therapie und sei
sie noch so angestrengt "professionell" gehalten für falsch und
kann nur schwer vorstellen, ob unter den beschriebenen
Umständen deiner Gefühlswelt professionelles, objektives arbeiten
überhaupt möglich ist.
Die Gefahr der Befangenheit existiert ja offensichtlich auf-
grund der Verliebtheit und möglicherweise auch von Seiten
der im Zitat geschilderten Dinge - auch das ist etwas, was
in anderen, heiklen Berufsbereichen vermieden werden soll.
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13.07.2008, 02:18Inaktiver User
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Guten Abend,
ich bin Laie (oder halbinformiert, noch schlimmer) und darf etwas fragen?
Sosehr ich überzeugt bin, dass eine Verliebtheit seitens des Therapeuten oder des Patienten dem helfenden/heilenden Öffnen der Seele nicht zuträglich ist ... und ich auch der Meinung bin, es sei ein Ausschlusskriterium für eine weitere Behandlung - frage ich mich gerade Folgendes:
Von der Verliebtheit abgesehen: auf irgendeinem Punkt der "Skala" zwischen Anziehung und Ablehnung muss doch der Klient/Patient für den Behandelnden angesiedelt sein?!
Ohne lavieren zu wollen - wo ist die Grenze? Nach "unten", meine ich ... sicher jenseits, sich eine Liebesbeziehung zum Betreffenden vorzustellen; aber gibt es auch ein Zu-gern-Mögen?
Oder ein erkanntes Zu-wenig-Mögen, bei dem sich der Therapeut um freundliche Neutralität zu angestrengt bemühen muss, jedes Mal? Sorge, dass das "durchschimmert"?
Wieso heißt (Vorsicht, Viertelbildung!) alles Gefühl für den Klienten "in der Gegenübertragung"? Wie wird das vom authentischen Gefühl jenseits der Gesprächssituation abgegrenzt - und wenn es durch strenge Reflexion geschieht: ist jedesmal Zeit, das nach jeder Stunde aufzuarbeiten?
T.
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13.07.2008, 08:57
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
In der Tradition von Eric Berne kann man die Diskussion hier aus Sicht der Transaktionsanalyse gut mit einem Spiel vergleichen, ich würde den Titel "Ich mache einen Fehler, aber sagt mir das bloß nicht" vorschlagen.
Die Darstellung am Anfang: Selbsterniedrigung, Selbstkundgabe, Zugeben eines Fehlers - und der Wunsch nach Rat. Ein vorgeblicher Hilferuf. Auch auf erste kritische Kommentare (Das ist nicht gut, du machst einen Fehler) wird noch mit Selbsterniedrigung geantwortet (Ich bin nicht attraktiv)
Der weitere Verlauf: Andere klinken sich ein, es finden weitere Transaktionen statt vom Eltern-Ich der Antwortenden zum Kindheits-Ich der Erstautorin (Du sollst das nicht). Diese werden mit Trotz beantwortet (Ich mache, was ich will) bzw. mit einer Gegentransaktion aus dem Eltern-Ich gekontert (Ihr seid fachlich unreif, ihr habt keine Ahnung. Von euch lasse ich mir gar nichts sagen.)
Die Dynamik hat sich längst so weit entwickelt, dass der Spiel-Einstieg gar keine Rolle mehr spielt. Es hat sich ein Verteidigungs- und Beleidigungsspiel entwickelt (Ihr seid ja nur neidisch auf meinen Erfolg., Ihr seid frustrierte Hausfrauen).
Ich habe für mich beschlossen, aus diesem Spiel auszusteigen. Es wäre vermutlich für alle Beteiligten kein Verlust, wenn der Thread geschlossen würde.
Gruß
BlauerHimmel
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13.07.2008, 09:38
AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?
Hi, hi. Und wenn sich die TE nicht durch Beleidigungen und der Darstellung falscher Tatsachen vertreiben lässt, kann man ja noch hoffen, dass man es durch störendes, provokatives Verhalten schafft den thread zu schließen.
Zitat von BlauerHimmel
Und ein drittes Mal versprechen, dass man nun gehen wird.
Ich fühle mich geehrt, dir so wichtig zu sein, dass du deine Zeit dafür verschwendest nach Informationen zu suchen, die du zwar nicht verstehst/nicht verstehen willst, um andere dazu zu bewegen sich nicht zum Thema zu äußern, damit die Bedrohung für dich hier endlich verschwindet.
Blauerhimmel, himmelrot... sehr ineressant.


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