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  1. Inaktiver User

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von Kaela
    Warum suchst du dir nicht endlich professionelle Hilfe?
    [..]
    Woher hast du nur solche Vorstellungen?
    Das könnten wir ja gemeinsam herausfinden, auch inwiefern ich deshalb ein Problem mit mir und meiner Umwelt haben könnte.
    Wann hast Du einen Termin frei?
    Geändert von Inaktiver User (12.07.2008 um 18:54 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mir ist nicht klar, weshalb Kaela geraten wird, die Therapie zum Wohle des Patientenabzubrechen. Wieso soll es die Therapie so wesentlich und - wichtig! - vor allem zum Nachteil des Patienten beeinflussen, wenn sie Gefühle für ihn hegt? Das sind m. E. Mutmaßungen, wozu es keine Hinweise gibt. Es mag theoretisch möglich sein, dass sich dies so verhalten kann, aber das ist doch alles abstrakt und bisher nicht belegt. Und so lange sehe ich persönlich keinen Grund, den Patienten nicht mehr zu betreuen.

    Auch sehe ich bisher keine gesetzliche Grundlage, die Kaela dazu zwingen würde, eine Therapie abzubrechen, wenn sie Gefühle entwickelt hat. Die hierzu gemachten Angaben helfen mir da bisher nicht weiter.

    Ich sehe auch keinen Grund, weshalb sie das Thema mit Kollegen oder einem Supervisor gesprechen sollte. Was gibt es da zu besprechen? Sie hat sich in einen Patienten verliebt. Nur sie selbst kann letztlich entscheiden, wie sie damit umgehen will/kann.

    Auch empfinde ich Kaela nicht als unprofesionell, sondern als menschlich. Oder geben Therapeuten ihr Menschsein vor der Praxis ab? Ich hoffe doch nicht.

    Persönlich würde ich es so weiterlaufen lassen wie bisher.

    Gruß
    Ich schließe mich vollumfänglich an. Angesichts der massiven Aufgeregtheit und Empörung in diesem Strang - man könnte fast meinen, Du hättest ein Verbrechen begangen oder plantest eines! - hätte ich sogar davon abgeraten, IRL mit jemandem darüber zu reden. Aber Du wirst Dir sicherlich einen vertrauenswürdigen Kollegen ausgesucht haben.

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    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von Mitternacht
    Ich schließe mich vollumfänglich an. Angesichts der massiven Aufgeregtheit und Empörung in diesem Strang - man könnte fast meinen, Du hättest ein Verbrechen begangen oder plantest eines! [...]
    Das Thema ist ja auch die pure Soap- ein richtiges Verbrechen wäre nur halb so sensationell.

    Ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, ich träume selbst auch immer von meinen Patientinnen.

    Nur daß es in meinem Fall bloß ein Traum bleibt... in Wirklichkeit habe ich gar keine.

    LG

    sfumato
    None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.

  4. Inaktiver User

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von Kaela
    Tausende von Posts schon ewig angemeldet. Warum suchst du dir nicht endlich professionelle Hilfe?
    Süß!!

    Die Anzahl von Postings und die Dauer der Mitgliedschaft hier geben Aufschluss darüber, ob Jemand professionelle Hilfe braucht oder nicht!!!


    Mag sein, das du verhaltenstherapeutisch arbeitest, Keaela. Ich halte es jedoch für sehr unwahrscheinlich, dass du eine psychologische Psychotherapeutin bist, geschweige denn dass du über die Krankenkasse abrechnen darfst.

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    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Kaela ich möchte hier nicht auf dein problem näher eingehen, da du mit unterschiedlichen meinungen nicht umgehen kannst. sehr "unprofessionell".

    Ich habe mit bestürzung dein verhalten gegenüber der userinnen verfolgt. angefangen von hausfrauenhass bis frauen, die nicht in der lage sind etwas richtig zu interpretieren, laien eben..., und und und.

    ich komme selber, wenn nicht aber fast aus derselben branche (medizin). so, was sagt du dazu? also hier tummeln nicht nur "unwissende" . stell bitte deine fragen unter deinesgleichen die intelligenter, und auch in der lage sind mit dir auf gleicher augenhöhe zu kommunizieren .

    und wenn du unbedingt hier noch eine weile dein unwesen treiben willst, dann rate ich dir nicht nur die meinungen rauszupicken, die dir in den kragen passen

  6. User Info Menu

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von AliceW
    Kaela ich möchte hier nicht auf dein problem näher eingehen, da du mit unterschiedlichen meinungen nicht umgehen kannst. sehr "unprofessionell".

    Ich habe mit bestürzung dein verhalten gegenüber der userinnen verfolgt. angefangen von hausfrauenhass bis frauen, die nicht in der lage sind etwas richtig zu interpretieren, laien eben..., und und und.

    ich komme selber, wenn nicht aber fast aus derselben branche (medizin). so, was sagt du dazu? also hier tummeln nicht nur "unwissende" . stell bitte deine fragen unter deinesgleichen die intelligenter, und auch in der lage sind mit dir auf gleicher augenhöhe zu kommunizieren .

    und wenn du unbedingt hier noch eine weile dein unwesen treiben willst, dann rate ich dir nicht nur die meinungen rauszupicken, die dir in den kragen passen
    Aber es muss doch möglich sein, den anderen auch mal zu spiegeln, dass sie evtl. ein bißchen herumschwafeln?
    Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es generell um eine Ablehnung anderslautender Meinungen ging, sondern eher um unqualifizierte Äußerungen - was auch immer der einzelne darunter verstehen mag.

    KM - übrigens mit der TE weder verwandt noch verschwägert noch Schutzbefohlene ( = Klientin )

  7. Inaktiver User

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Wenn der Mann in einer familienkritischen Phase ist, Du schriebst ja, der Mann habe eine Nochfrau!!! - hier könnte es Dir passieren, dass Du, da Du verliebt bist, ihn mehr oder weniger unbewusst dazu animierst oder vorantreibst sich von dieser Frau zu trennen, ihn noch mehr gegen sie einzunehmen oder davon abzuhalten evtl. notwendige und schwierige Partnerschaftsarbeit durchzuführen.
    Kaela,

    noch-Frau....burn out...und vielleicht noch mehr? Der Mann scheint schon ein,
    zwei Baustellen zu haben. Vielleicht ist der damit ausreichend erst mal
    beschäftigt und ob es besonders klug wäre, eine neue zu eröffnen sei mal
    dahingestellt. Ich weiß ja nicht, worum es bei dem Mann nun genauer geht,
    ob es kritische Dinge sind im Zusammenhang eventuell mit Scheidung oder
    gesundheitlich wegen des Burnouts....du schriebst auch was im Zusammen-
    hang mit "attestieren", so als ob eventuell Bericht an Dritte erfolgen
    könnte (bin da aber Laie wie ich zugebe), vielleicht meinst du damit nur
    dem Mann selber etwas zu attestieren?

    Jedenfalls, der eine Block (Mensch in Therapie) und der zweite Block
    (verliebte Therapeutin) sind wohl für sich alleine betrachtet schon
    zwei nicht einfache Dinge, nur frag ich mich was passiert (und die
    "Gefahr" ist nicht von der Hand zu weisen) wenn du im Rahmen der
    Therapie "persönlich" wirst. Was mit dir und ihm passiert; mag ja
    alles gut enden können aber was passiert wenn das nicht gut verläuft?

    Ich möchte mal was zu den Aspekten "persönlich" und "authentisch" sein
    erzählen, was mir mal passiert ist und was ich als äußerst negativ,
    verstörend und auch peinlich empfunden habe:

    Mein Sohn mußte (initiiert von Seiten meiner Ex-Frau) und unter
    Einbeziehung des Jugendamtes (gingen Berichte hin) mal mehrere
    Stunden zu einer "Angsttherapie" und jeweils auch getrennt die
    beiden Elternteile, insgesamt je 4 Sitzungen a 1,5h mußten wir da
    als Einzelpersonen mitmachen. War eine "Therapeutin/ Kinder-
    psychologin", nach ihrer genauen Berufsbezeichnung hab ich aber
    nicht gefragt.

    Jedenfalls wurde die Dame von Mal zu Mal persönlicher, allerdings
    völlig seltsam: Bei der zweiten Sitzung zog sie über "die Männer"
    her, bei der dritten hat sie mir ihr Leid wegen "der Männer"
    geklagt und schwupps bei der vierten wollte sie mich zum Essen
    einladen. Ich hab natürlich den Mund gehalten und eisig verhalten,
    weil mir klar war daß wer weiß was gegen mich verwendet werden
    könnte. Natürlich sind das was du schreibst und was ich erlebt
    hab, zwei relativ verschiedene Dinge, aber ich würde daraus
    Folgendes allgemeingültig für den Rahmen einer Therapie ableiten:

    1. Der, der da im "Therapiezimmer" sitzt, hat wohl in irgend
    einer Form ein Problem. Mir scheint es nicht richtig zu sein und
    wie gesagt ich empfand es als sehr negativ, wenn da noch ein
    "Problem" dazu gepackt wird und zwar von Seiten desjenigen,
    der helfen soll das ursprüngliche Problem zu lösen.

    2. Von sehr milden Gefühlsregungen wie mal lächeln, stirnrunzeln
    oder simplen Alltagsgesten abgesehen würde ich persönlich von
    jemandem, der einen Job in heiklem Bereich ausübt erwarten, daß
    er nüchtern und sachlich bleibt und mir nicht starken Tobak
    serviert wie beschriebene Dame oder wie du, die vielleicht ver-
    liebt bist und wohl schon deshalb nicht mehr objektiv mit ihm
    wirst "arbeiten" können oder ihm mal in irgendeiner Form
    wie heißt das so schön..."kommunizierst" was du empfindest.
    (Mag sein, daß du den Mann damit positiv überraschst, aber
    riskant ist es mindestens)
    Ich halte das im Rahmen und Verlauf einer Therapie und sei
    sie noch so angestrengt "professionell" gehalten für falsch und
    kann nur schwer vorstellen, ob unter den beschriebenen
    Umständen deiner Gefühlswelt professionelles, objektives arbeiten
    überhaupt möglich ist.

    Die Gefahr der Befangenheit existiert ja offensichtlich auf-
    grund der Verliebtheit und möglicherweise auch von Seiten
    der im Zitat geschilderten Dinge - auch das ist etwas, was
    in anderen, heiklen Berufsbereichen vermieden werden soll.

  8. Inaktiver User

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Guten Abend,

    ich bin Laie (oder halbinformiert, noch schlimmer) und darf etwas fragen?

    Sosehr ich überzeugt bin, dass eine Verliebtheit seitens des Therapeuten oder des Patienten dem helfenden/heilenden Öffnen der Seele nicht zuträglich ist ... und ich auch der Meinung bin, es sei ein Ausschlusskriterium für eine weitere Behandlung - frage ich mich gerade Folgendes:

    Von der Verliebtheit abgesehen: auf irgendeinem Punkt der "Skala" zwischen Anziehung und Ablehnung muss doch der Klient/Patient für den Behandelnden angesiedelt sein?!
    Ohne lavieren zu wollen - wo ist die Grenze? Nach "unten", meine ich ... sicher jenseits, sich eine Liebesbeziehung zum Betreffenden vorzustellen; aber gibt es auch ein Zu-gern-Mögen?

    Oder ein erkanntes Zu-wenig-Mögen, bei dem sich der Therapeut um freundliche Neutralität zu angestrengt bemühen muss, jedes Mal? Sorge, dass das "durchschimmert"?

    Wieso heißt (Vorsicht, Viertelbildung!) alles Gefühl für den Klienten "in der Gegenübertragung"? Wie wird das vom authentischen Gefühl jenseits der Gesprächssituation abgegrenzt - und wenn es durch strenge Reflexion geschieht: ist jedesmal Zeit, das nach jeder Stunde aufzuarbeiten?

    T.

  9. User Info Menu

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    In der Tradition von Eric Berne kann man die Diskussion hier aus Sicht der Transaktionsanalyse gut mit einem Spiel vergleichen, ich würde den Titel "Ich mache einen Fehler, aber sagt mir das bloß nicht" vorschlagen.

    Die Darstellung am Anfang: Selbsterniedrigung, Selbstkundgabe, Zugeben eines Fehlers - und der Wunsch nach Rat. Ein vorgeblicher Hilferuf. Auch auf erste kritische Kommentare (Das ist nicht gut, du machst einen Fehler) wird noch mit Selbsterniedrigung geantwortet (Ich bin nicht attraktiv)

    Der weitere Verlauf: Andere klinken sich ein, es finden weitere Transaktionen statt vom Eltern-Ich der Antwortenden zum Kindheits-Ich der Erstautorin (Du sollst das nicht). Diese werden mit Trotz beantwortet (Ich mache, was ich will) bzw. mit einer Gegentransaktion aus dem Eltern-Ich gekontert (Ihr seid fachlich unreif, ihr habt keine Ahnung. Von euch lasse ich mir gar nichts sagen.)

    Die Dynamik hat sich längst so weit entwickelt, dass der Spiel-Einstieg gar keine Rolle mehr spielt. Es hat sich ein Verteidigungs- und Beleidigungsspiel entwickelt (Ihr seid ja nur neidisch auf meinen Erfolg., Ihr seid frustrierte Hausfrauen).

    Ich habe für mich beschlossen, aus diesem Spiel auszusteigen. Es wäre vermutlich für alle Beteiligten kein Verlust, wenn der Thread geschlossen würde.

    Gruß
    BlauerHimmel

  10. User Info Menu

    AW: Unprofessionelles Verhalten. Mache ich mich lächerlich?

    Zitat Zitat von BlauerHimmel

    Ich habe für mich beschlossen, aus diesem Spiel auszusteigen. Es wäre vermutlich für alle Beteiligten kein Verlust, wenn der Thread geschlossen würde.

    Gruß
    BlauerHimmel
    Hi, hi. Und wenn sich die TE nicht durch Beleidigungen und der Darstellung falscher Tatsachen vertreiben lässt, kann man ja noch hoffen, dass man es durch störendes, provokatives Verhalten schafft den thread zu schließen.
    Und ein drittes Mal versprechen, dass man nun gehen wird.

    Ich fühle mich geehrt, dir so wichtig zu sein, dass du deine Zeit dafür verschwendest nach Informationen zu suchen, die du zwar nicht verstehst/nicht verstehen willst, um andere dazu zu bewegen sich nicht zum Thema zu äußern, damit die Bedrohung für dich hier endlich verschwindet.


    Blauerhimmel, himmelrot... sehr ineressant.

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