Antworten
Seite 7 von 46 ErsteErste ... 5678917 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 460
  1. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Zitat Zitat von Latona
    Wenn ich mir anschaue, was für Frauen sich manchmal den meisten Männern intellektuell überlegen fühlen, dann kann ich nicht unbedingt finden, dass man die zum intellektuellen Drittel der Deutschen zählen kann. Das ist oft nur eine wenig intellektuelle Schutzbehauptung, die bemänteln soll, dass man seine eigenen Anteile bei der Partnersuche nicht richtig reflektiert hat. Ihr kennt alle diese Frauen mit ihrem ewigen zickigen Gejammer: „Ich finde mich so toll – warum bin ich noch Single?“

    Ich würde nicht behaupten wollen, dass ich zu den dümmsten Frauen in diesem Land gehöre, und klar, es gibt etliche Männer, die mir intellektuell nicht das Wasser reichen können. Aber unter denen, die es können, sind mir durchaus noch welche gut genug, um sie als Partner in Betracht zu ziehen. Und komischerweise haben diese Männer auch keine Probleme mit meinem intellektuellen Niveau.
    Aber als Partnerin wollten sie Dich auch nicht haben, oder?

  2. Inaktiver User

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Und um auf die Eingangsfrage einzugehen. Es klappt nicht, weil die meisten nur noch unverbindlich existieren und alle schneiden sich damit selbst ins Fleisch.

    Ich habe eine Freundin, die ist kreuzungluecklich. Ihr Mann verliess sie vor 4 Jahren. Seitdem ist sie unverbindlich mit einem Mann zusammen, mit dem sie mindestens 2 Mal die Woche ausgeht, jeden Tag sms usw. In der Zeit haben sie 2 Mal zusammen geschlafen, er will nicht wirklich und sie sagt, der Sex ist nicht gut.

    Seit 2 Jahren hat sie auch einen verheirateten Sex-Partner mit dem sie regelmaessig Sex hat, ausserdem mehrere andere 'Freunde', mit denen sie ausgeht und sonstiges...

    Sie beschwert sich, dass keiner bereit ist, eine 'richtige' Beziehung mit ihr einzugehen. Sie selbst fuehlt sich nicht in der Lage, mit den halbherzigen 'Beziehungen' abzuschliessen, da sie ja dann mindestens ein paar Monate wirklich alleine waere...

  3. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    @ Caramon
    Zitat Zitat von Caramon
    Aber als Partnerin wollten sie Dich auch nicht haben, oder?
    Manche ja, andere nein. Das liegt aber nicht an meiner Intellektualität, sondern weil andere Sachen nicht passten, mal von ihm aus nicht, mal von mir aus nicht. Sowas halte ich aber für ganz normal. Die Männer, die nachweislich Probleme mit meiner Intellektualität hatten, waren mir in dieser Hinsicht auch tatsächlich unterlegen. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich diese Männer nicht mehr in Betracht ziehe: Ich habe nichts davon und sie auch nicht.


    @ martha
    Sie beschwert sich, dass keiner bereit ist, eine 'richtige' Beziehung mit ihr einzugehen. Sie selbst fuehlt sich nicht in der Lage, mit den halbherzigen 'Beziehungen' abzuschliessen, da sie ja dann mindestens ein paar Monate wirklich alleine waere...
    Das ist aber der einzige Weg, wie sie an einen Mann kommen kann, der tatsächlich eine feste Beziehung mit ihr will: Indem sie mit diesen Unverbindlichen Schluss macht und sich auf sowas nicht mehr einläßt. Wenn es ihr natürlich wichtiger ist, auf gar keinen Fall mal eine Zeitlang nicht allein zu sein, dann muss sie sich mit solchen Typen zufrieden geben. Es ist ihre Entscheidung!
    Geändert von Latona (10.07.2008 um 16:08 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  4. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Zitat Zitat von Golddrops

    Wenn das gemeinsame Ziel in der partnerschaftlichen Allianz liegt, können die geschlechtsweiligen Beweggründe doch gar nicht so divergent sein.
    Vielmehr sind die geschlechtsspezifischen Erziehungsmethoden unterschiedlicher Natur bzw. unterliegen bewährten Verhaltensmustern, nach deren Struktur die Geschlechter ihr Miteinander gestalten.
    Genau das glaube ich nicht (wenn ich dich richtig verstanden habe ).

    In einer "idealen" Partnerschaft sind Machtstrukturen aus dem Grund völlig unbedeutend, weil beide Partner sich innerhalb der Duade ergänzen.
    Es herrscht eine ausgeglichene und ausgleichende Spannung zwischen den Gegenpolen, die Partnerschaft ist konstant harmonisch, weil permanent ausbalanciert wird.
    Deine ideale Partnerschaft ist unrealistisch, weil unlebbar. Sie würde vorraussetzen:
    identische Ausbildung/identisches Ausbildungniveau
    identisches Einkommen (daher keine Teilzeit, keine Hausfrau, kein Hausmann)
    identische Alterung
    usw.

    Eine Partnerschaft, die permanent ausbalanciert wird, sodaß Machtstrukturen nicht einmal virtuell vorhanden sind, verzehrt sich kräftemäßig selbst. Im Aushalten potentieller/virtueller Machtstrukturen liegt meiner Meinung nach der Knackpunkt einer guten Partnerschaft - durch Respekt und Achtung. Denn dies gibt die Felixibilität, die man benötigt für eine langjährige Beziehung. Wenn jede Veränderung als Bedrohung des ausbalancierten Status Quo empfunden und "ausdiskutiert" werden muß, leidet die Beziehungsqualität vermutlich sehr.

    Daher neige ich dazu, den Begriff "Augenhöhe" in bezug auf Partnerschaft eben nicht an Bildungsabschlüsse, Einkommen, Vermögen, Erfolg, Aussehen usw. festzumachen. Sondern eher an einem "gemeinsamen Blick auf das Leben" - Prioritäten, Pläne, Vorlieben. Und einem tiefen Gefühl für die Besonderheit des anderen, der vor allem unsere Loyalität verdient hat (auch über das Ende einer Beziehung hinaus).

    Gruß

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  5. Inaktiver User

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Zitat Zitat von Latona
    Wenn ich mir anschaue, was für Frauen sich manchmal den meisten Männern intellektuell überlegen fühlen, dann kann ich nicht unbedingt finden, dass man die zum intellektuellen Drittel der Deutschen zählen kann. Das ist oft nur eine wenig intellektuelle Schutzbehauptung, die bemänteln soll, dass man seine eigenen Anteile bei der Partnersuche nicht richtig reflektiert hat. Ihr kennt alle diese Frauen mit ihrem ewigen zickigen Gejammer: „Ich finde mich so toll – warum bin ich noch Single?“
    Ja, das erinnert mich an den Stern-Titel, in denen auch die armen Powerfrauen vorgestellt worden sind, die ja keinen Mann abbekommen. Da war eine Fitnesstrainerin dabei und die Erwartungen an den Mann waren folgende: graue Schläfen, mindestens 185 cm groß, er sollte besser verdienen als sie und natürlich auch einen akademischen Grad haben und durchtrainiert sein. Wer sein Raster so eng absteckt, der darf sich auch nicht wundern, wenn dann ganz viele Menschen da durchfallen.

  6. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    @ Marilyn
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja, das erinnert mich an den Stern-Titel, in denen auch die armen Powerfrauen vorgestellt worden sind, die ja keinen Mann abbekommen. Da war eine Fitnesstrainerin dabei und die Erwartungen an den Mann waren folgende: graue Schläfen, mindestens 185 cm groß, er sollte besser verdienen als sie und natürlich auch einen akademischen Grad haben und durchtrainiert sein. Wer sein Raster so eng absteckt, der darf sich auch nicht wundern, wenn dann ganz viele Menschen da durchfallen.
    Oder das Model, das ausser Status und gutes Aussehen keinerlei Kriterien für die Partnersuche hatte. Oder die Tussi, die einen suchte, der sie genauso auf Händen trägt wie weiland Pappi. Zu dieser Ansammlung unreifer Prinzesschen hab ich auch einen netten Leserinnenbrief geschrieben!

    Hier habe ich ein sehr gutes Buch zum Thema besprochen.
    Geändert von Latona (10.07.2008 um 16:42 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  7. Inaktiver User

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Ich kann dazu nur sagen, als ich von meinem hohen Ross abgestiegen bin, fand ich auch den Mann auf Augenhöhe.

    Kein Akademiker, wie seine Vorgänger, auch kein Looser, manchmal Traumtänzer, manchmal Chaot.
    Aber ähnliche Lebeneinstellung, ähnliche Lebenserfahrungen und noch viel schöner, verdammt ähnliche Lebensziele.

  8. Inaktiver User

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Zitat Zitat von Latona
    @ Marilyn Oder das Model, das ausser Status und gutes Aussehen keinerlei Kriterien für die Partnersuche hatte. Oder die Tussi, die einen suchte, der sie genauso auf Händen trägt wie weiland Pappi. Zu dieser Ansammlung unreifer Prinzesschen hab ich auch einen netten Leserinnenbrief geschrieben!

    Hier habe ich ein sehr gutes Buch zum Thema besprochen.
    Das Buch klingt echt interessant, auch wenn ich mich ja gar nicht mehr auf Partnersuche befinde. Danke dafür.

    Ja, das stimmt, die anderen waren in ihrem Anspruchsdenken auch nicht zu verachten, wobei mir die Fitnesstrainerin da am meisten in Erinnerung geblieben ist. Mir hat da wirklich jegliche Selbstreflektion gefehlt.

  9. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Zitat Zitat von Fender


    Woher?

    Verzeihung, ich halte dieses "Wissen" für falsch.
    Mein Wissen basiert auf persönlichen Erfahrungswerten, dementsprechend erschütterlich ist es, Gottseidank.
    Ich erhebe in meinen Aussagen keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

    Weil ich zunächst nicht glaube, dass ein Mann je einer Frau sagen würde "Das mit uns kann nichts werden, ich habe Furcht vor Deiner intellektuellen Überlegenheit!" und das dann noch Ernst meint...
    Diesbezüglich bin ich nicht auf meinen Glauben angewiesen, sondern darf aus unerschütterlichen Fakten schöpfen.
    Mir ist mehrfach so ein ein männliches Exemplar untergekommen, - schlau genug, um zu wissen, dass das Einräumen von Unterlegenheit sehr ausgleichend wirkt.
    Über- und Unterlegenheitsgefühle wurzeln ja praktischerweise nicht zwangsläufig in faktischem Wissen, sondern in Annahme.

    Du hast Recht, wenn du annimmst, dass bei empfundener intellektueller Unterlegenheit sofort das kleine Mauvaise-foi-Erhaltungssystem anspringt; sach- und zweckdienlicher Weise, ohne dass man sich dessen bewusst ist.

    Bewusst und deutlich empfunden wird lediglich das Signal der Ablehnung.
    Der Mensch sieht etwas, erkennt es aber nicht an, weil die Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf-Psychologie zutiefst menschlich ist.
    Sie dient dem Selbsterhalt.

    Wie oft ich die Erfahrung gemacht habe, dass ein SB-Mann schreiend das Weite suchte, nachdem der Alarm losgegangen war, kann ich gar nicht mehr zählen.
    Ich räume gerne ein, dass mit mir in spielerisch-eifrigen Gefechtssituationen auch gern mal der Macho durchkommt und es bestimmt vorgekommen ist, dass mein Verhalten verschreckte, weil es arrogant, großspurig oder sogar rüpelhaft rüberkam, wenn auch auf hohem und unterhaltsamen Niveau.
    Auch ich kompensiere meine Defizite und Minderwertigkeitsgefühle mit Dagegenhalten bzw. durch ein Aufplustern meiner Stärken.

    Ich denke, die allermeisten gesunden Männer und Frauen wollen einen kongenialen Partner, eine kongeniale Partnerschaft.
    Parität und Ergänzung sind Ideal, wenn auch nicht zwangsläufig Optimum.
    Die diesbezügliche Bemessungsgrundlage richtet sich nach Erfahrungswerten, die unsere Erwartung(shaltung) bestimmen, nach unserem Rollenverständnis und dem Verständnis geschlechtstypischer Schwächen und Stärken.
    Diese Muster sind so tief in unserem Unterbewusstsein verankert, Tyl unserer Sensorik und unseres Instinkts, dass ihnen mit rationalen Schlüssigkeiten, Schlüssen und Entschlüssen nicht beizukommen ist.

    Ein scharfer Verstand ist eher männlich als weiblich besetzt, gilt eher als männlicher, als als weiblicher Vorzug.
    Da hilft uns keine Wissenschaft, die mittels faktischer Auffrischung und mit widerlegenden Erkenntnissen zwar unser Bewusstsein, nicht aber unser Unterbewusstsein erreicht.
    Der intellektuell Unterlegene zu sein, kratzt also sicherlich eher an der männlichen, als an der weiblichen Ehre.

    Dazu kommt, dass Ehre männlich besetzt ist, während Frauen eher der Stolz vorbehalten ist.
    Auch das beeinflusst Wahrnehmung, Orientierung und Verhalten.

    Dann müsste man noch den Mann finden, der überhaupt anerkennt, dass ihm irgendjemand (Mann wie Frau!) intellektuell "überlegen" ist...
    Was meine These(n) untermauert.


    Männer haben in Berufen schon immer um bessere Positionen konkurriert. Jetzt spielen da eben ein paar Frauen mit. Na und?!
    Wenn Männer (privat wie beruflich) nun nicht mehr ausschließlich in den Rängen des eigenen, sondern zusätzlich auch in denen des Gegengeschlechts ernstzunehmende Konkurrenz wittern müssen, wirkt das nicht gerade entspannend aufs Seelchen.

    Was also liegt da näher, als den Weiblein die Konkurrenzfähigkeit abzusprechen, um sie im Battle nicht ernstnehmen zu müssen.
    Hochmut kommt vor dem Fall. Dieser Satz, der gilt aber auch umgekehrt.

    Ich persönlich (!) habe das Gefühl (!), dass Frauen mit dieser Konkurrenzsituation viel schlechter umgehen können als Männer.
    Dein Gefühl trügt nicht, obgleich ich deine Aussage gern ergänzen möchte um "viele".
    Für viele Frauen ist die (geschlechtsübergreifende) Konkurrenzsituation ungewohnt und sich in einem männerdominierten Umfeld durchsetzen und behaupten zu müssen, ist bestimmt keine leichte Aufgabe.
    Erst Recht nicht, wenn man das Terrain von der schwächeren (weil sowohl ungewohnten wie unterschätzten) Warte aus erobern muss.

    Frauen können sich nämlich schmollend in die Ecke setzen und was von "gläsernem Deckel" und "Boys Club" faseln.
    Männer nicht.
    Schmollerei ist ein Jahrhunderte altes, bewährtes weibliches Mittel zur Willensdurchsetzung.
    Womit ich nicht sagen will, das Schmollerei im harten, konkurrenzgeprägten Berufsalltag legitimiert werden sollte, sonst wachsen den Jungs demnächst noch Brüste und Eierstöcke.

    So, wie manche Frau sich durch Schmollerei vielleicht einen Vortyl verschaffen will, tut es auch mancher Mann eben durch den Vorwurf, Frauen erkämpften sich eine stärkere Position durch das Verweisen auf ihre (vermeintliche) Schwäche.
    Beides blöd.

    Rein theoretisch wäre es sicherlich möglich, das geschlechtsneutralisierte Klima zu optimieren, indem man Männlein und Weiblein dazu aufriefe, einander von ihren geschlechtstypischen Stärken profitieren zu lassen, anstatt sich gegenseitig mit ihren Schwächen aufzuziehen.
    Praktisch betrachtet ist jedes System, das auf Idealisierung, Stereotypisierung und klischeegestützte Rollen- wie arbeitsvertylung baut, zum Scheitern verurtylt.

    Es hat überhaupt keinen Wert, in laufende Prozesse einzugreifen und/oder aus Vorläufigkeiten Gegebenheiten oder sogar Regeln ableiten zu wollen.



    Neulich äußerte in einer TV-Sendung zum Thema "Moderne Partnerfindung" eine Frau zum Kapitel "Singlebörsen" die gleiche Vermutung. Sie sei den Männern in den SB intellektuell überlegen, daher hätte sie noch keinen einzigen Mann dort gefunden...
    Es mag sein, dass die Frau Männern intellektuell überlegen sein würde - das kann ich nicht beurteilen. Was ich mir jedoch aus dem kurzen Interview zu beurteilen erlaubte, war, dass mir diese Frau extrem unsympathisch war.
    Es kann also eine Menge mehr Gründe für das Fluchtverhalten von Männern in SB geben. Zum Beispiel der, dass man das Gefühl hat, einfach so nicht zusammenzupassen.
    Unabhängig von Intellekten und so...
    Dazu habe ich mich weiter oben bereits geäußert.

    Zweifellos übrigens eine sehr mutige Frau, diese TV-Frau.
    Obwohl ich es wenig vorausschauend und intelligent finde, sich der breiten Öffentlichkeit als Opfer des eigenen Intellekts vorzustellen, was die Partnersuche und -Findung noch ein wenig schwieriger gestalten wird.
    Nun, wenigstens hat die Gute dann eine prima Universalausrede.

    Unglaubwürdig und ausredencharakteristisch wird eine solche Behauptung spätestens dann, wenn jemand daraus nicht den Rückschluss der Be-, sondern der Verhinderung zieht.
    Wer seine (vermeintlich) hohe Intelligenz als Krux betrachtet, kann so wahnsinnig klug nicht sein.



    Was ist dann mit den vielen Frauen, die "nach oben" heiraten?
    Die nehmen das alles so hin?
    Einige Gründe dafür, dass diese "Bereitschaft" eher bei Frauen zu finden ist, habe ich bereits genannt.
    Es gibt noch mindestens 23 andere.

    Ich gehe davon aus, dass du "oben" nicht auf intellektuelle Überlegenheit beschränkst, sondern das Bildungsniveau, den beruflichen Erfolgs- und Gesamtstatus meinst.
    Da lässt sich die angesprochene Häufigkeitsrate dann ganz banal erklären.

    Zum einen damit, dass sich im mittleren Altersdurchschnitt mehr männliche als weibliche Akademiker, erfolgreiche Geschäftstypen etc. finden.
    Oder dass der Versorgeraspekt bei Frauen dieser Generation eine andere Rolle spielt, als bei der jüngeren.

    Ich könnte jetzt auch hingehen und darauf verweisen, dass auf jede Frau, die nach oben heiratet, ein Mann kommt, der nach unten heiratet und damit die Annahme unterstützen, dass Männer Frauen eben gerne überlegen sind.
    Aber ich will nicht dafür verantwortlich sein, dass der Thread in eine dieser enervierenden Gender-Debatten kippt, die zu allem führen, nur nicht zu der abschließenden Beantwortung der Frage, die keiner gestellt haben will:

    Wer sich denn nun, in der Annahme, dem besseren Geschlecht anzugehören, die Eier oder die Brüste schaukeln darf.
    1.) Der Unter zwischen einem Schied liegt immer oberhalb.

    2.) Das Brot lebt nicht vom Mehl allein.

    9.) Iss einen Keks.


    Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausblicken.
    (Georg Christoph Lichtenberg)

  10. User Info Menu

    AW: Warum es in den Singlebörsen nicht klappt...

    Augenhöhe? Oben? Unten? Gabs hier nicht schon mal so eine Debatte?
    Ich glaube nicht an solche Kategorien. Vielmehr ist es doch so, dass der `ideale` Partner das haben soll, was mir fehlt oder ich mir wünsche. Das kann sein gemütvolles Naturell, ihr sexy Outfit, sein Wissen oder ihr Verständnis über die Funktionalität des OttoMotors sein - egal. Mein Mann, mit dem ich 12 Jahre verheiratet war, hatte kein Abitur so wie ich, er hatte aber mehr Logik und praktisch anwendbare Fähigkeiten wie CD-Player zu reparieren und dem Hund Kunsstückchen beizubringen. An mir liebte er meinen Humor und meine Kochkünste, meine Figur und meine romantische Art. Ich habe nie darüber nachgedacht, dass er sich wegen seines handwerklichen Berufs unterlegen fühlen könnte gegenüber mir als Akademikerin. Warum auch? Er war eigentlich intelligenter als ich, nur in anderen Bereichen. Jeder hat doch immer etwas zum Hochschauen im Anderen, oder?

Antworten
Seite 7 von 46 ErsteErste ... 5678917 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •