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  1. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    He mein Alter, das tut mir leid für dich, allerdings nicht zu sehr.
    Danke, Kumpel.
    D'accord. Wenn ich mir ausmale, wie das weitergegangen wäre...

    Heute ist erst mal Katerpflege angesagt. Hiermit sei der Pharmaindustrie für wirksame Schmerzmittel gedankt.

    Und morgen gehe ich Fußball spielen. Also das Wochenende ist durchaus sinnvoll gestaltet.

    Nur dass sie mir die heutige Party bei ihrer Freundin versaut hat, ist schade. Aber man kann nicht alles haben.

    Viele Grüße,
    Pynchon

  2. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    das seh ich ganz genauso!



    Übrigens: Falls jemand einen Blick in meine Stammkneipe werfen möchte. Ich bin der Typ mit den orangen Hosenträgern.
    (Sorry, bin noch etwas überdreht.)

    Noch'n Gute-Laune-Lied und dann schau ich weiter.
    Geändert von Inaktiver User (19.07.2008 um 12:39 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Bist ja ein richtiges Temperamentsbündel find
    ich gut, mal völlig ungerührt einen wegzuschlucken.

    Zum Fussi geh ich zwar nicht, aber auf`s Kindergartenfest. Mal
    kieken, was die Kinder dies Jahr eingeübt haben. Letztes Jahr
    gab es "He`s got the whole world in his hands" im Canon, das
    hat mir gut gefallen.

    Schönen Samstag noch!

  4. User Info Menu

    AW: Angst vor dem Glück?

    Hallo pynchon,

    es tut mir wirklich sehr, sehr leid für dich. Dabei hat alles so schön und vielversprechend angefangen. Ich habe den Thread ein wenig mitverfolgt und gedacht: "Chapeau, der Mann geht nicht nur das Risiko einer neuen Beziehung ein, stellt sich seinen Ängesten, reflektiert diese, sondern ist auch noch bereit, sich ernsthaft auf eine Frau einzulassen, die bereits zwei Kinder hat." Das zeugt auf jeden Fall von Verantwortungsbewusstsein und Emotionalität. Lass dir diese Eigenschaften bitte nicht nehmen. Wahrscheinlich ist es im Nachhinien gut so, wie es gekommen ist und vielleicht ist dir durch die sehr verletzende Holzhammer-Methode dennoch viel erspart worden, an dem du dich aufgerieben hättest. Mit der Zeit wird diese Erfahrung verblassen, gib´dir einfach ein paar Wochen und tue Dinge, die dir gut tun.

  5. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User



    Übrigens: Falls jemand einen Blick in meine Stammkneipe werfen möchte. Ich bin der Typ mit den orangen Hosenträgern.
    (Sorry, bin noch etwas überdreht.)

    Noch'n Gute-Laune-Lied und dann schau ich weiter.
    bleib so...du paßt in die welt,es gibt viel zu wenige von deiner sorte.

  6. User Info Menu

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    He mein Alter, das tut mir leid für dich, allerdings nicht zu sehr.
    Nicht, weil ich dir diese Frau mißgönnt hätte, sondern weil mir
    nach deinen Beiträgen relativ schnell klar war daß die Dame ein
    größerer Problemfall ist. Das simple "Nicht-verliebt" trifft wohl
    auch zu, aber da ist weitaus mehr, für das du nichts kannst.
    Du hast dir im Fall einer länger dauernden Hänge-und-Würge-
    beziehung einiges erspart und drum tut es mir für DICH eben nicht
    so leid. Denk nicht zu sehr über sie nach, du wirst in dem Fall
    zu keinem erklärbaren, wahren Schluß kommen was da eigentlich
    nicht stimmte.
    Von dem, was du geschrieben hast -über dich-und wie du es
    geschrieben hast, kam klar rüber: Du bist ein guter Kerl, zwar
    mit kleinen Kanten aber die haben wir ja alle
    Mach weiter so, bleib dir und deinen Ansichten, die du geäußert
    hast, treu und laß dich nicht entmutigen!

    so ein nettes post! das hab ich jetzt nur zitiert, damit du es auf der nächsten seite nochmal hast, pychon !

  7. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Danke für die netten Grüße heute

    Aber ich will mir jetzt nicht auch noch auf die Schulter klopfen, sondern mal schauen, was ich daraus lerne. Ich glaube, ich habe immer noch zu wenig Fähigkeit, auf mich aufzupassen bzw. auf meinen Schutzengel zu hören (naiv ausgedrückt). Irgendwie hätte ich früher sehen können, dass hier was nicht stimmt. Im Nachhinein passt die Frau eben doch genau in das Muster Femme fatal, dem ich schon paar Mal erlegen bin. Da reichen ein paar nette Augenaufschläge und ich bin völlig weg. Ich vergesse da jede kritische Distanz, die man ab und zu einnehmen muss. Und ja, die wirklich netten Frauen übersehe ich auf diese Weise völlig. Bekloppt.

    Frage mich auch immer noch, wieso sie so viel investiert hat. Sie meinte, sie wollte mit mir verreisen, noch bevor wir überhaupt "zusammen" waren, meinte, unsere Eltern müssten sich mal kennenlernen. Ließ ihre Freundin "ausspähen", ob ich eine Freundin habe und mir über sie mitteilen, dass sie nicht liiert ist, wie ich ja anfangs annahm. Sprach darüber, dass sie sich wenig Sorgen mache, dass ihre Kummerlasten-Freundin viel zu tun bekommen wird in der nächsten Zeit. Schien also sehr zuversichtlich zu sein. Eben auch noch am Dienstag. Aber diese Fragen wird mir niemand beantworten.

    Hab heute wegen der Kopfschmerzen den ganzen Tag zuhause gehockt und bin echt froh, morgen dann unter Leute zu kommen.

    Grüße,
    Pynchon

  8. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Im Nachhinein passt die Frau eben doch genau in das Muster Femme fatal, dem ich schon paar Mal erlegen bin. Da reichen ein paar nette Augenaufschläge und ich bin völlig weg.
    ich denke mal,da bist du nicht der einzige mann,der auf sowas abfährt...

    schlaf schön.

  9. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Ich glaube, ich habe immer noch zu wenig Fähigkeit, auf mich aufzupassen bzw. auf meinen Schutzengel zu hören (naiv ausgedrückt). Irgendwie hätte ich früher sehen können, dass hier was nicht stimmt. Im Nachhinein..
    Hmja, dir ist sicher aufgefallen, daß einem manchmal, egal in welcher
    Hinsicht, rückblickend Dinge völlig klar werden obwohl sie im Moment
    des passierens das nicht sind. Komischerweise!! nicht sind. Ging mir
    schon paarmal so, daß, wenn die Sinne etwas mehr, meist nur einen
    Hauch, wacher gewesen wären, richtig derbe Dinge nicht passiert wären.
    Ich frage mich manchmal, ob die Sinne eingelullt/ schachmatt waren oder
    diese "Dinge" passieren konnten, weil ich in dem Moment nichts weiter als
    einfach nur "Sinn-los", also "blind", vertraut habe. In deinem
    Fall wohl eher Ersteres, wegen ihrer offensiven Vorgehensweise.

    Oder, Beispiel: In der letzten Nacht einer Beziehung sagte sie "Mach das
    nochmal wie beim letzen Mal" - ich hab mir in dem Moment gedacht:
    "???" aber nichts weiter. Dennoch war das piepsige Stimmchen des
    "Schutzengels", nennen wir ihn ruhig so, tatsächlich da. 2 Tage
    später wußte ich, daß sie mit einem anderen vorher im Bett war,
    daher dieser Spruch, der ihr wohl rausgerutscht war. Sie ist da
    offensichtlich durcheinandergekommen das war so eine Situation,
    des "ignorierten" Engels. Klar hätte das nichts mehr geändert, aber
    ich hätte die Turnübung damals sicher sofort beendet und mich
    nicht mehr so abgeplagt (und nicht wie ein Bekloppter versucht,
    diese tolle Neuerung "nochmal" zu schaffen)

    Man sollte tatsächlich seine Sinne schärfen, das kann in jeder
    Hinsicht nur gut sein. Einerseits, um den Pinoccio-Faktor zu
    minimieren; andererseits, um "sinnlicher" sein zu können. Um nicht..
    Und ja, die wirklich netten Frauen übersehe ich auf diese Weise völlig.
    Ob das geht oder ob es sogar im Widerspruch steht - ich weiß es nicht.

    Gute Besserung, pynchon!

  10. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Erst mal zu Dir, WuesteGabI. Super Post wieder. Das ist ein beschissenes Gefühl, wenn man merkt, man war gar nicht gemeint, sondern die Dame hatte irgend nen Märchenprinzen oder Hengst im Sinn.

    Hab mir überlegt, wieso es mit dem Sex nicht geklappt hat. Klar, die Müdigkeit. Aber da hat sich noch was anderes abgespielt, vermute ich. In den Gesprächen hatte es sich ja viel um Probleme gedreht. Da war so eine Traurigkeit drin. Sonntag Nachmittag im Bett erzählte sie von ihrem Bruder, der sie ziemlich oft gequält hat mit Sprüchen und trotzdem sei sie ihm immer hinterhergerannt. Er habe mal abends vorm Einschlafen gesagt, dass ihre Mutter sie ins Heim stecken will, und dass sie gar nicht X. heiße, sondern "Schwein". Lauter so gemeine Sachen. Da ist mir fast das Herz gebrochen beim Zuhören, weil ich gespürt hab, wie sie immer noch darunter leidet. Hab sie gestreichelt und hätte sie am liebsten erst wieder loslassen wollen, wenn sie lachen kann. Ist aber nicht passiert. Da war immer diese Angst da.

    Als oller Küchenpsychologe würde ich vermuten, die Nähe zwischen uns hat ihre Ängste wieder geweckt, die sie so mit sich rumschleppt. Und für sie war ich der Grund, warum sie Angst hatte. Und für mich war sie wiederum das kleine Mädchen, dass ich trösten wollte, aber nicht die Frau, auf die ich scharf bin.

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