Danke, Kumpel.Zitat von Inaktiver User
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D'accord. Wenn ich mir ausmale, wie das weitergegangen wäre...![]()
Heute ist erst mal Katerpflege angesagt. Hiermit sei der Pharmaindustrie für wirksame Schmerzmittel gedankt.![]()
Und morgen gehe ich Fußball spielen. Also das Wochenende ist durchaus sinnvoll gestaltet.
Nur dass sie mir die heutige Party bei ihrer Freundin versaut hat, ist schade. Aber man kann nicht alles haben.
Viele Grüße,
Pynchon
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Thema: Angst vor dem Glück?
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19.07.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
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19.07.2008, 11:28Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Zitat von Inaktiver User

Übrigens: Falls jemand einen Blick in meine Stammkneipe werfen möchte. Ich bin der Typ mit den orangen Hosenträgern.
(Sorry, bin noch etwas überdreht.)
Noch'n Gute-Laune-Lied und dann schau ich weiter.Geändert von Inaktiver User (19.07.2008 um 12:39 Uhr)
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19.07.2008, 13:04Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Bist ja ein richtiges Temperamentsbündel
find
ich gut, mal völlig ungerührt einen wegzuschlucken.
Zum Fussi geh ich zwar nicht, aber auf`s Kindergartenfest. Mal
kieken, was die Kinder dies Jahr eingeübt haben. Letztes Jahr
gab es "He`s got the whole world in his hands" im Canon, das
hat mir gut gefallen.
Schönen Samstag noch!
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19.07.2008, 13:50
AW: Angst vor dem Glück?
Hallo pynchon,
es tut mir wirklich sehr, sehr leid für dich. Dabei hat alles so schön und vielversprechend angefangen. Ich habe den Thread ein wenig mitverfolgt und gedacht: "Chapeau, der Mann geht nicht nur das Risiko einer neuen Beziehung ein, stellt sich seinen Ängesten, reflektiert diese, sondern ist auch noch bereit, sich ernsthaft auf eine Frau einzulassen, die bereits zwei Kinder hat." Das zeugt auf jeden Fall von Verantwortungsbewusstsein und Emotionalität. Lass dir diese Eigenschaften bitte nicht nehmen. Wahrscheinlich ist es im Nachhinien gut so, wie es gekommen ist und vielleicht ist dir durch die sehr verletzende Holzhammer-Methode dennoch viel erspart worden, an dem du dich aufgerieben hättest. Mit der Zeit wird diese Erfahrung verblassen, gib´dir einfach ein paar Wochen und tue Dinge, die dir gut tun.
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19.07.2008, 14:08Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Zitat von Inaktiver User
bleib so...du paßt in die welt,es gibt viel zu wenige von deiner sorte.
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19.07.2008, 17:17
AW: Angst vor dem Glück?
Zitat von Inaktiver User
so ein nettes post! das hab ich jetzt nur zitiert, damit du es auf der nächsten seite nochmal hast, pychon
!
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19.07.2008, 22:35Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Danke für die netten Grüße heute
Aber ich will mir jetzt nicht auch noch auf die Schulter klopfen, sondern mal schauen, was ich daraus lerne. Ich glaube, ich habe immer noch zu wenig Fähigkeit, auf mich aufzupassen bzw. auf meinen Schutzengel zu hören (naiv ausgedrückt). Irgendwie hätte ich früher sehen können, dass hier was nicht stimmt. Im Nachhinein passt die Frau eben doch genau in das Muster Femme fatal, dem ich schon paar Mal erlegen bin. Da reichen ein paar nette Augenaufschläge und ich bin völlig weg. Ich vergesse da jede kritische Distanz, die man ab und zu einnehmen muss. Und ja, die wirklich netten Frauen übersehe ich auf diese Weise völlig.
Bekloppt.
Frage mich auch immer noch, wieso sie so viel investiert hat. Sie meinte, sie wollte mit mir verreisen, noch bevor wir überhaupt "zusammen" waren, meinte, unsere Eltern müssten sich mal kennenlernen. Ließ ihre Freundin "ausspähen", ob ich eine Freundin habe und mir über sie mitteilen, dass sie nicht liiert ist, wie ich ja anfangs annahm. Sprach darüber, dass sie sich wenig Sorgen mache, dass ihre Kummerlasten-Freundin viel zu tun bekommen wird in der nächsten Zeit. Schien also sehr zuversichtlich zu sein. Eben auch noch am Dienstag. Aber diese Fragen wird mir niemand beantworten.
Hab heute wegen der Kopfschmerzen den ganzen Tag zuhause gehockt und bin echt froh, morgen dann unter Leute zu kommen.
Grüße,
Pynchon
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20.07.2008, 00:13Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
ich denke mal,da bist du nicht der einzige mann,der auf sowas abfährt...
Zitat von Inaktiver User
schlaf schön.
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20.07.2008, 01:46Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Hmja, dir ist sicher aufgefallen, daß einem manchmal, egal in welcherIch glaube, ich habe immer noch zu wenig Fähigkeit, auf mich aufzupassen bzw. auf meinen Schutzengel zu hören (naiv ausgedrückt). Irgendwie hätte ich früher sehen können, dass hier was nicht stimmt. Im Nachhinein..
Hinsicht, rückblickend Dinge völlig klar werden obwohl sie im Moment
des passierens das nicht sind. Komischerweise!! nicht sind. Ging mir
schon paarmal so, daß, wenn die Sinne etwas mehr, meist nur einen
Hauch, wacher gewesen wären, richtig derbe Dinge nicht passiert wären.
Ich frage mich manchmal, ob die Sinne eingelullt/ schachmatt waren oder
diese "Dinge" passieren konnten, weil ich in dem Moment nichts weiter als
einfach nur "Sinn-los", also "blind", vertraut habe. In deinem
Fall wohl eher Ersteres, wegen ihrer offensiven Vorgehensweise.
Oder, Beispiel: In der letzten Nacht einer Beziehung sagte sie "Mach das
nochmal wie beim letzen Mal" - ich hab mir in dem Moment gedacht:
"???" aber nichts weiter. Dennoch war das piepsige Stimmchen des
"Schutzengels", nennen wir ihn ruhig so, tatsächlich da. 2 Tage
später wußte ich, daß sie mit einem anderen vorher im Bett war,
daher dieser Spruch, der ihr wohl rausgerutscht war. Sie ist da
offensichtlich durcheinandergekommen
das war so eine Situation,
des "ignorierten" Engels. Klar hätte das nichts mehr geändert, aber
ich hätte die Turnübung damals sicher sofort beendet und mich
nicht mehr so abgeplagt (und nicht wie ein Bekloppter versucht,
diese tolle Neuerung "nochmal" zu schaffen)
Man sollte tatsächlich seine Sinne schärfen, das kann in jeder
Hinsicht nur gut sein. Einerseits, um den Pinoccio-Faktor zu
minimieren; andererseits, um "sinnlicher" sein zu können. Um nicht..
Ob das geht oder ob es sogar im Widerspruch steht - ich weiß es nicht.Und ja, die wirklich netten Frauen übersehe ich auf diese Weise völlig.
Gute Besserung, pynchon!
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20.07.2008, 09:48Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Erst mal zu Dir, WuesteGabI. Super Post wieder. Das ist ein beschissenes Gefühl, wenn man merkt, man war gar nicht gemeint, sondern die Dame hatte irgend nen Märchenprinzen oder Hengst im Sinn.
Hab mir überlegt, wieso es mit dem Sex nicht geklappt hat. Klar, die Müdigkeit. Aber da hat sich noch was anderes abgespielt, vermute ich. In den Gesprächen hatte es sich ja viel um Probleme gedreht. Da war so eine Traurigkeit drin. Sonntag Nachmittag im Bett erzählte sie von ihrem Bruder, der sie ziemlich oft gequält hat mit Sprüchen und trotzdem sei sie ihm immer hinterhergerannt. Er habe mal abends vorm Einschlafen gesagt, dass ihre Mutter sie ins Heim stecken will, und dass sie gar nicht X. heiße, sondern "Schwein". Lauter so gemeine Sachen. Da ist mir fast das Herz gebrochen beim Zuhören, weil ich gespürt hab, wie sie immer noch darunter leidet. Hab sie gestreichelt und hätte sie am liebsten erst wieder loslassen wollen, wenn sie lachen kann. Ist aber nicht passiert. Da war immer diese Angst da.
Als oller Küchenpsychologe würde ich vermuten, die Nähe zwischen uns hat ihre Ängste wieder geweckt, die sie so mit sich rumschleppt. Und für sie war ich der Grund, warum sie Angst hatte. Und für mich war sie wiederum das kleine Mädchen, dass ich trösten wollte, aber nicht die Frau, auf die ich scharf bin.


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