Hallo WuesterGrobi,Zitat von Inaktiver User
das kann nicht nur sein, sondern ist wohl auch so. Nur dass ich nix davon mitbekomme, wenn es darauf ankommt. Zum Beispiel hatte ich der Kollegin noch monatelang nachgetrauert, wäre aber nie darauf gekommen, da noch eine Chance zu haben, und mich entsprechend kühl verhalten seitdem.
Was heißt hier gewieft? Offenbar hab ich schon eine Wirkung auf die Damen. Doch interpretiere ich ihre Zurückhaltung immer als Desinteresse, statt als Unsicherheit. Das hatte mir eine Frau im Winter auch mal geschrieben. Sie wäre nicht desinteressiert, aber etwas ängstlich. Nach dem folgenden Date mit ihr, was ich sehr schön fand, meinte sie, sie wäre gerade nicht in der Verfassung, sich zu verlieben.Ich glaube, meine Angst vor Verletzungen verunsichert die Frauen so sehr, dass sie es lieber sein lassen mit mir.
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Liebe Grüße,
Pynchon
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Thema: Angst vor dem Glück?
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17.08.2008, 23:54Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
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18.08.2008, 00:41
AW: Angst vor dem Glück?
Lieber Pynchon,
es ist sehr schön deine Geschichte zu lesen! Ich sehe soviel gemeinsame Punkte. Wie ich dir ja schon mal schrieb, bin ich ja schon wegen deiner Geschichte mit der Kollegin an dir "hängen geblieben". Nun entdecke ich noch viel mehr!
oh...ohhhh!Meine Mutter allerdings zog mich etwas runter. Sie macht sich dermaßen Stress wegen Arbeitsproblemen. Auf mich wirkt sie wie ein kleines Mädchen, dass keine Entscheidung selbstständig fällen kann. Sie stellt zwar keine Forderungen an mich, aber ihre zeitweise Schwermut halte ich nicht lange aus. War deswegen gestern Abend ziemlich unten mit den Gefühlen.
Das mit der familiären Bodenhaftungen kenne ich aufgrund des bäuerlichen Hintergrunds meiner Mutter auch. Eine akademische Bildung erschien mir da immer wie ein Verrat bzw. es gab keine Anerkennung dafür.
Wie sehr ich das kenne! Die hervorgehobenen Punkte beschreiben, wie es zwischen uns zugeht. Auch meine Mutter kommt vom Land, hat aber "weg" geheiratet, weil sie nicht im schwäbischen Hinterland versauern wollte. Heute führt sie sich aber wie eine Großstadtfrau auf, die inneren Einstellungen vom Land sind geblieben (=extrem gefährliche Mischung). Für meine Mutter war es selbstverständlich, dass ich studiere. Sie weiß aber nicht, wie ein Studium funktioniert. Sie meint, man weiß dann "alles" und wird gleich Chefin. Und wenn man es nicht wird, muss man nur laut fordern. Dummerweise hat sie uns als Kinder so unterdrückt, dass fordern nicht gerade unsere Stärke ist. Und dann die Widersprüche: Früher dürfte ich nicht in typische Jugendfilme, da "zu verdorben", heute bezeichnet sie mich als alte Jungfer (was alles andere als wahr ist, aber das weiß sie nicht
), weil ich mit fast 40 keinen "Stecher" (O-Ton) habe.
Auch mein Vater ist der Erfolgreiche in der Familie, auch in einer staatlichen FunktionMit meinem Vater habe ich lange das gegenteilige Problem gehabt. Er hat viel geschafft im Leben. [..]
Für mich eben ein hoher Maßstab, den zu erreichen ich mir lange nicht zutraute. Wobei auch er [..] nie was von mir forderte. Hat mich immer machen lassen. Er traut mir sogar den Führungsjob im dortigen Kulturamt zu, der gerade frei wird.
. Er hat eine beachtliche Karriere hingelegt, obwohl die Zeichen der Schulzeit eher anders standen. Er ist ein Freigeist und lässt andere einfach anders sein. Dumm nur, dass er aufgrund seines Berufes und zeitweiliger Trennung meiner Eltern meiner Mutter das Regiment überlassen hat. Gefordert hat er nie was von mir. Wir haben heute ein gutes Verhältnis. Die fehlende Zeit dazwischen bereut auch er! Noch ist nichts verloren und darüber freue ich mich sehr. Derzeit kümmert er sich schon sehr um mich, vermutlich macht er sich schon viel Gedanken über die Hintergründe meiner Reha und die Ereignisse der Kindheit, die er lange nicht kannte.
Und nun zum Tagesgeschehen. Meine Geschichte mit dem Kollegen liegt wie gesagt auch zwei Jahre zurück. Und ich werde durch gemeinsame Themen immer wieder daran erinnert. Aber erst jetzt, nach meiner Reha, ist es fast wieder wie vor zwei Jahren, nur dass ich meine Unbefangenheit total verloren habe. Gebranntes Kind scheut das Feuer!
Wenn ich deine Zeilen so lese, fühle ich mich durch viele Angaben stark an ihn erinnert, auch das Alter passt - sofern 72 dein Geburtsjahr ist. GsD weiß ich jetzt, aus welcher Gegend du kommst. Es wäre mir ja arg unangenehm, wenn ich meinem OdB hier die Geschichte auftischen würde.
Nach meiner bescheidenen Erinnerung ließ sie ein Date platzen und du hast dein Engagement einschlafen lassen. Ich glaub(t)e mich ebenfalls zurückgewiesen und habe aufgegeben.Ich hatte es damals aufgegeben, da sie mir nicht interessiert zu sein schien.
Wie hast du darauf reagiert? Gratulierst du ihr denn zum Geburtstag?Mittlerweile ist mir eingefallen, dass sie mich damals nach meinem offiziellem "Aufgeben" noch ein paar mal kontaktiert hatte.
Vor einigen Wochen gratulierte sie mir aus dem Bürofenster heraus zum Geburtstag.
Da ich vor zwei Jahren an seinem Geburtstag zum Kaffee eingeladen war, wusste ich das Datum ja. Dieses Jahr habe ich sogar aus meiner Auszeit eine SMS geschrieben, auf die er nicht reagiert hat. Ist es jetzt ein Zeichen der Ignoranz oder ein Nichtwissen, wie man damit umzugehen hat? Da mein Elefantengedächtnis bekannt ist, hätte ich den Geburtstag nicht einfach "vergessen" können. Er dagegen kennt meinen Geburtstag meines Wissens nicht bzw. ich bin sowieso nie da!
Ich werde es ja bald wissen, denn in ein paar Tagen isses ja wieder soweit.
oderMan muss dazu wissen, dass ich trotz meiner Bildung ein winziges Licht in der Firma dort bin, während sie die stellvertretende Marketing-Chefin ist.
Noch mehr?Ich denke ja manchmal, ich weiß selbst gar nicht, was für gute Chancen ich bei Frauen habe, und mache mir durch das fehlende Selbstbewusstsein viel kaputt.
Kann es vielleicht sein, dass sie dich auch mag/mochte, von dir aber keine oder nur unsichere Signale bekam? Ich kann mir aus eigener Erfahrung gut vorstellen, dass es dann nicht einfach ist, sich als Kollegin in einer Firma zu outen. Hinzukommt, dass sie erst 26 ist, damals vermutlich relativ frisch in der Firma.....vielleicht wollte sie eine klare Ansage von dem netten Herrn im besten Alter
.
Respekt! Das hätte ich vermutlich nicht fertig gebracht.Ich hab ihr beim Essen ganz freimütig von meiner jüngsten Frauengeschichte erzählt.
Wenn sie wusste, wie es vor 2 Jahren um dich stand, denkt sie nun, dass du darüber hinweg bist und geht vielleicht deswegen lockerer mit dir um. Aber ich glaube immer noch, sie wusste es nicht wirklich.
Nun hast du diese Geschichte erst im Juni gepostet, obwohl alles 2 Jahre her ist. Also lässt sie dich auch nicht los.
Das beruhigt mich etwas im Hinblick auf meinen OdB, auch wenn dies kein Dauerzustand sein kann.
Das gibt mir immer wieder zu denken! Irgendwie denke ich, da geht noch was, habe aber echt die Hosen voll vom letzten Versuch...., weil es blöd wäre, nicht alles versucht zu haben, wenn man das Gefühl hat, es geht noch was.
Zur Klärung deines aktuellen Problemes mit X habe ich nun vermutlich nicht beigetragen, ich habe ja nur in der Geschichte herumgewühlt. Aber mir scheint schon, dass du (wie ich auch) aufgrund des schwachen Selbstbewusstseins nur zaghafte Signale sendest, die von der Zielperson nicht als solche aufgefasst werden. So manch unsensibles Wesen tritt dann lieber die Flucht nach vorne an, um deinem möglichen Rückzug zuvorzukommen.
Nun habe ich mich schon wieder so breit ...ähm lang gemacht!
Danke für deine/eure Geduld!
Nun muss ich noch die entsprechenden Klamotten für die anstehenden Zusammentreffen bügeln, ihr wisst ja, das Dekolletée
Tanti saluti
Miroje crois qu'un jour
Ce sera toi qui s'aura m'aimer
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18.08.2008, 00:54
AW: Angst vor dem Glück?
Hallo WüsterGrobi!
Komisch, dass man diese Vorahnungen immer nur in Bezug auf andere hat und einem das Gefühl für die eigene Sache immer wieder einen Streich spielt. Oder hören wir nur nicht richtig hin, weil wir aus "Erfahrung" glauben, die Stimme sagt sowieso nichts rechtes?
Zitat von Inaktiver User
Ich liebe deinen Schreibstil!
Zitat von Inaktiver User
erschreckend gut getroffen!
Zitat von Inaktiver User

Das wurde mir aber auch schon so attestiert. Entfernungsbeziehungen sind bspw. auch ein Zeichen für die Angst vor dem Glück, man sucht sich quasi seltsame bzw. schwere Fälle aus (--> Kollegen), damit es nicht perfekt werden kann.
Gruß
Miroje crois qu'un jour
Ce sera toi qui s'aura m'aimer
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18.08.2008, 08:03Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Hallo Miro,
ja, da ist vieles ähnlich bei uns, scheints. Und da ich im richtigen Leben leider keine Frauen aus dem Schwabenland kenne, dürften wir uns bisher nicht über den Weggelaufen sein. Schade eigentlich.
Deine Mutter scheint ja ganz schön heftig zu sein. Erinnert mich allerdings eher an Frau X Mutter bzw. den Beschreibungen durch Frau X. Sie wollte auch, dass Frau X unbedingt studiert und was ganz Wichtiges wird, weil alle in der Familie irgendwelche imageträchtigen Berufe hatten/haben (Ärzte, Pfarrer, u.ä.). Die beiden haben mittlerweile ein schlechtes Verhältnis. Wobei der "Witz" ist, dass Frau X ja tatsächlich einen dieser engagierten Berufe ergriffen hat, sehr gut darin ist, aber sich total fertig macht damit. Mir scheint es gerade, als ob sie mit diesem "Opfer" dann doch den Wunsch der Mutter erfüllt.
Muss mich jetzt kurz fassen, da ich noch schlafe im Grunde, aber dennoch bald los muss.
Liebe Grüße,
Pynchon
PS: Du vermutest richtig mit dem Geburtsjahr.Geändert von Inaktiver User (18.08.2008 um 08:31 Uhr)
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18.08.2008, 08:12Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Das Radeln hab ich schadlos überstanden. Nur beim Fußball hab ich mir gestern nen dicken Knöchel geholt. Hab wohl zu viel unsere 1,90-Verteidigerin bestaunt, statt zu gucken, wo ich hinlaufe.
Zitat von Inaktiver User
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18.08.2008, 10:41Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Dafür daß du Angst vor Verletzungen hast, machst du aberNur dass ich nix davon mitbekomme, wenn es darauf ankommt.
Ich glaube, meine Angst vor Verletzungen verunsichert die Frauen so
sehr, dass sie es lieber sein lassen mit mir.
relativ viel rum....Pynchon, ich glaube irgend etwas stimmt
da mit diesen ganzen Geschichten (oder diesen Sätzen hier) nicht.
Weiß ich ja nicht, aber vielleicht wäre es gut (hatten wir ja
schon mal) dir eine einzige Person, die dir als passend
erscheint, mal nicht als hochproblematischen Fall anzugehen,
wo du "Angst hast" und sie "Baustellen hat" und darum rennt
jeder ziemlich schnell in entgegengesetzte Richtung. Es ist
verständlich, daß es manchmal einfach nicht zusammenpaßt,
man eine Phase der völligen Verunsicherung hat und sich über
nichts so richtig im Klaren ist. Sagt kein Mensch was, aber
wenn das dann wie ein täglich grüßendes Murmeltier wird..
Versuch doch mal (läuft doch nichts weg) kontinuierlich und
konzentriert etwas aufzubauen. Schau, was da in den letzten
Wochen alles war X, Y, SB, diese, jene und da und dort...mir ging
es mal vor vielen Jahren ähnlich, wo überhaupt nichts mehr
stimmte - in der Ehe nicht und auch sonst nicht- und das
war zum Teil ähnlich. Resultat: Lauter Bullshit.
Mag sein, daß die Begründung zutreffen kann - aber dannMiro Entfernungsbeziehungen sind bspw. auch ein Zeichen für die Angst vor dem Glück, man sucht sich quasi seltsame bzw. schwere Fälle aus (--> Kollegen), damit es nicht perfekt werden kann.
halte ich es für außerordentlich schädlich, nach solchen
Kriterien jemanden "herauszusuchen". Grundsätzlich stehe
ich solch maßgeblichen Dingen (dabei spielt es keine Rolle,
ob man sowas unbewußt macht "damit es nicht perfekt werden
kann" oder bewußt "um eine Ausrede zu haben" oder "sich nicht
festlegen zu müssen") zum Teil seit langem (Gebundene/ Affären
sind für mich absolut tabu) oder mittlerweile (Fernbeziehung)
ablehnend gegenüber. Diese Erschwernisse braucht man nicht
noch zusätzlich -> muß man vielleicht erst lernen.
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18.08.2008, 10:54Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Hm, Grobi, das sehe ich etwas anders. Ich will mich halt nicht durch die Angst vom Leben abhalten lassen. Auf diese Weise habe ich meine ganzen 20er Jahre verpennt. Ne Kneipe oder gar einen Musikclub hab ich da nicht von innen gesehen.
Zitat von Inaktiver User
Und was das Rummachen angeht. Ich weeß doch och nich. Aber wenn es etliche Frauen in meinem Leben gibt, die nicht gleich vor mir weglaufen, spricht das ja nicht gegen mich.
Ich sehe das schon als Fortschritt, weil ich mehr über mich lerne, als z.B. letztes Jahr, wo ich kein einziges Date hatte wegen einer ausgewachsenen Depriphase.
Ruhig und kontinuierlich vorzugehen, finde ich dennoch auch richtig.
Viele Grüße,
Pynchon
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18.08.2008, 11:21
AW: Angst vor dem Glück?
WuesterGrobi, Sumpfi, Pynchon und alle anderen. Ich wünsch einen guten Start in die Woche.
Ich bin heute so was von unmotiviert. Das Wetter ist eindeutig zu schön zum Arbeiten.
Aber das hilft ja nichts
Ach ich wäre damit mal mehr als zufrieden.okay ziehe meinen Anschiß zurück und stimme unserem Programmder 3S-Tollitäten Sushi, Spaß & Sachensuchen (Zutaten) vollumfänglich zu. So schlecht klingt das ja nicht; man könnte sogar sagen es klänge außerordentlich behaglich.
und dabei ganz entspannt zurücklehnen.
"Sachen suchen" trifft doch inzwischen auf mehrere Aktivitäten zu, die so durch unsere Köpfe geistern.
Ähm.... ich frag nicht welche Spielchen Du dann mit Deiner männlichen Seite spielstWas nun die Schneckenhausgeschichte angeht, so ist diese durchaus in Ordnung und jeder Bub weiß aus Kindertagen, daß es höchst unmöglich ist eine Schnecke dort herauszuzerren, ohne daß Haus oder Schnecke Schaden nehmen - und auch ich halte jene Position derzeit für mich als geeignet. Selbstredend
dürfen wir aber die Fühler schon ein wenig in die Welt speku-
lieren lassen, nicht wahr? Eine weibliche Seite habe ich nicht,
zumindest keine von der ich wüßte, denn: Daran würde ich
wohl andauernd herumspielen nein, manchmal hab ich tatsächlich sowas wie Vorahnungen, die andere Leute betreffen - und meist trifft das ein. (Kunststück, denn was du schreibst da kann es ja nur besser werden
Ob es besser wird keine Ahnung. Ich wäre schon mal froh, wenn es etwas ruhiger wird. Wenn das Nudelholz mir mal eine Verschnaufpause gönnt.
So leicht spekulieren, sich langsam vorarbeiten, immer ein Stückchen weiter heraus ist vermutlich der beste Weg. Ein wenig gucken, was draußen alles passiert. Als Zaungast dabei sein und sich wieder einmischen, wenn man so weit. Problematisch dürfte es nur werden, wenn man zu viel Zeit lässt. Ähnlich wie der Reiter, der vom Pferd fällt und zu lange wartet bis er wieder aufsteigt. Es wird immer schwieriger.
Zucker mit Salz ersetzen. Das geht nun wirklich nicht.Was die Zutaten angeht: Sicherlich sind Substitutionsdinge
kaum geeignet, eine stark mundende Torte zu backen (Man
denke nur, was das gäbe, ersetzte man Zucker durch Salz.
Außer einem lauten RABÄH! würde sich nach dem Kosten wohl
kein vergnüglicher Effekt einstellen - so meine Erfahrung.
Da hilft auch sorgfältigstes Bemessen der Salzmenge nichts.)
Du stellst zu Recht die Frage nach Verzichtbarkeit gewisser
Ingredienzen; praktikabel ist es allemal. Meine Jungs staunten
zum Beispiel nicht schlecht (und ich nicht minder), als die
versprochenen Muffins mangels B-Pulver Fladenbrot ähnelten,
jedoch dem gewünschten Endprodukt geschmacklich entsprachen.
Heißt: Es kann Interessantes resultieren.
Aber der Vergleich Muffins vs. Fladenbrot ist doch schon mal gelungen. Wie es aussieht ist doch nicht so ausschlaggenbend. Hauptsache es schmeckt.
Interessant bedeutet ja auch Anders! Nicht den "Normen" entsprechend und evtl. gerade deshalb auch besser?
Verfestigen der Distanziertheit. Das kenne ich und das macht mir in einem gewissen Rahmen auch Angst und passt zum Vergleich der Schnecke. Evtl. braucht man nach einer gewissen Anzahl von Erlebnissen eine Art Regenerationszeit. Zeit um neue Kraft zu schöpfen, Altes zu verarbeiten und Vollgas wieder durchzustarten. Keine Ahnung, ob das die Realtität oder nur ein Wunsch von mir ist. Bei Letzteren krieg ich wohl langfristig ein Problem.Steuern? Nein, glaube ich nicht. Es scheint allgemein eine
Art innerer Distanziertheit zu geben, die sich (und das
finde ich bedenklich, weil ich das bei mir leider fest-
gestellt habe) dummerweise verfestigt (verfestigen kann).
Jetzt kann es sein, daß das im Zusammenhang mit dieser
Position der "Schnecke im Haus" steht - dann wäre das
nicht ganz so schlimm weil es hoffentlich kein Dauer-
zustand bleibt. In deiner Situation und bei Sumpfi ist
natürlich klar, daß sich Gefühle weder steuern noch unter-
drücken lassen - das wäre ja auch schade, selbst wenn
es dabei um ungute Dinge geht. Eine Maschine ist ja niemand
gerne.
Mit Beineinsatz hat es schon zu tun und ich könnte evtl. einen Mann auch … Dinge antun. Aber das würde ich natürlich nie machen.Äh sonstiger Frustabbau...das ist jetzt aber keine Sportart
mit viel Beineinsatz, die einem Mann...Dinge antun kann?
Überhaupt, "radeln" heißt ja "gemütlich dort fahren, wo es
abwärts geht" und nicht "es müssen mindestens 50km über
Berge und durch schweres Gelände sein und eine Zigaretten-
pause kommt nicht in die Tüte!" falls wir uns darauf in
etwa einigen könnten? *bibber* und...Männer, gut abgehangen,
Anfang 40, GE.LE.GEN.HEIZ.RAD.LER!!!!, brauchen dennoch
das Gefühl, sportlich zu sein. Falls ich also nicht mehr
kann (signalisiere ich meist durch weit herausragende Zunge),
dann sei so gut und packe meinen Ständer (also den hinten,
wo man was draufpackt), schiebe mich und rufe so laut, daß
es eventuell Umstehende hören können: "Grobi! Finde ich toll,
daß du mich ziehst! Mein Held!"
Keine Sorge. Auf einen älteren Mann kann ich auch Rücksicht nehmen. Wir wählen eine schöne flache gemächliche Strecke. Ich werde Dich anfeuern, anschieben und natürlich nicht bloßstellen. O.k. zumindest in der Öffentlichkeit nicht
Ich weiß doch, dass Männer auch sensibel sein können. Du möchtest keine Zigarettenpause?!? Da muss ich Dich enttäuschen die brauch ich. Je schlechter ich drauf bin umso mehr rauch ich. D.h. momentan sehr viel.
@ pynchon
Du machst es richtig. Du streckst die Fühler wieder aus. Kehrst ins Leben zurück. Ob nun eine X, Y, Z oder was auch immer die Richtige für Dich ist wirst Du irgendwann schon merken. Aber jetzt erst mal raus und Leben.
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18.08.2008, 14:56Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Mahlzeit!
Hä.Hä.HÄMM!Ähm.... ich frag nicht welche Spielchen Du dann mit Deiner männlichen Seite spielst
öhm sagen wir mal so: Ich sehe am Schüttelfrost
nicht nur die negativen Seiten
Ja man mutiert da unter Umständen zum seltsamen Eigenbrötler.Problematisch dürfte es nur werden, wenn man zu viel Zeit lässt. Ähnlich wie der Reiter, der vom Pferd fällt und zu lange wartet bis er wieder aufsteigt. Es wird immer schwieriger.
Weil es aber durchaus auch viele sehr..umtriebige..Menschen gibt, denen
man den Button "Seltsam & Eigenheiten" an`s Revers bzw. die modisch
gewählte Obertrikotage heften könnte, sehe ich gar nicht ein, mir
deshalb beschleunigend in den Hintern treten zu lassen. Das mit
dem Reiter (wieso hab ich vorhin "Rentner" gelesen und überlegt,
ob das eine Anspielung sein soll...
) ist wie...
therapeutischesbergabradelninnettergesellschaft oder schwümmen:
Verlernt man nicht.
Rüüüchtüüüch! Ich mag abweichende Normen, z.b. dreibrüstige FrauenNicht den "Normen" entsprechend und evtl. gerade deshalb auch besser?
oder meinen Oberbiß (der wird aber durch den zurückversetzten
Unterkiefer wieder kaschiert). Achso du meinst mehr so in der
Richtung "Persönlichkeit". Nun, dazu läßt sich schon sagen, daß
-sofern es nicht gar zu exotisch ist- gewisser Reiz in dem liegt,
was unalltäglich.
Wieso nur komme ich mir das erste Mal im Leben jetzt so richtigKeine Sorge. Auf einen älteren Mann kann ich auch Rücksicht nehmen. Wir wählen eine schöne flache gemächliche Strecke. Ich werde Dich anfeuern, anschieben
verbraucht vor? Alt. Greislich. Müde. Ausgelaugt. Alteisern.
Rostig. Nutzlos. Gebeugt. Essen auf Rädern.
natürlich nicht bloßstellen. O.k. zumindest in der Öffentlichkeit nicht
*überlegtobdasjetztzweideutigist* was das rauchen
angeht, so bin ich ja explizit dafür. Wir werden also gemächlich
wie Schnecken dahinrollern, uns an den Fühlern halten, gedanken-
verloren Rauchwolken ausstoßen und abwechselnd einander äh...
ziehen und schieben. Hatte noch nie so eine interessante Radtour
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18.08.2008, 15:16Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Wieso bleibe ich ausgerechnet an dieser Textstelle hängen?
Zitat von enamorada


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