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  1. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von MiroMiro
    das wird den Ausschlag gegeben haben *lach* Grobi kommt gleich wieder mit dem Balkon-Bild!
    Oh, das würde ich schon gern sehen, wo die Balkone äh auf dem Balkon....öhm...nunja..

    Guten Morgen

    Ist es nicht herrlich, diese weiße Pracht, die einem in`s Genick tropft, Scheiben vereist, einen zum Räumdienst zwingt und in den Augen sticht? bäääh!

    Ich wünsche euch einen schönen Tag

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Oh, das würde ich schon gern sehen, wo die Balkone äh auf dem Balkon....öhm...nunja..

    Guten Morgen

    Ist es nicht herrlich, diese weiße Pracht, die einem in`s Genick tropft, Scheiben vereist, einen zum Räumdienst zwingt und in den Augen sticht? bäääh!

    Ich wünsche euch einen schönen Tag


    Ich weiß gar nicht, was ihr habt, hier liegt keine einzige Flocke (und ich hätte gerne eine gesehen)!

    Aber die Sonne ist draussen und ich werde nachher a bisserl mit einer Freundin durch die Stadt bummeln!

    Liebe Grüße in den weißen Süden

    Miro
    je crois qu'un jour
    Ce sera toi qui s'aura m'aimer

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Da wünsche ich mir manchmal einfach nur festgehalten zu werden. Einen Moment raus aus der Einsamkeit, den Gedanken und so ein Stück Geborgenheit fühlen.
    Da sind wir uns ja alle mal einig die weisse Pracht und das nahende Fest der Liebe machens auchn icht einfacher. Ging mir heute morgen so durch den Kopf. Da gibts so einen schönen smilie der nur eine einzelne Träne verdrückt.........

    Ena, da bist aber auch ganz schön und lange am buchten, meine güte.
    Nimm dir Miro ihre Worte zu Herzen, pass auf dich auf!

    Zitat Zitat von Miro
    Genau diese Unsicherheit auf beiden Seiten macht mich so narrisch. Was ist, wenn man nur deswegen aufgibt und hinterher erfährt...dass es auch beim jeweiiligen anderen DAS Glück gewesen wäre? Gibt mir schwer zu denken.....
    Mir auch.
    Manchmal ging mir so durch den Kopf......
    eine Chance alle paar Jahre und mit meinem letzten, nein, ich schreibe jetzt nicht, habe ich es vertan,
    waren eben die Umstände so ungünstig und die Emotionen so hoch und er dann so unsicher, genervt, enttäuscht das es eben kein Weg mehr zueinander gab oder auch
    Wer weis zu was es gut war.

    Gestern waren "schmutzige Jungs" wegen der Heizung da, habe ich doch nett wie ich bin, gleich einen Kaffee gemacht das ich wieder in Übung komm.

    eifersucht kenn ich eigentlich auch nicht, weder anfangs noch in einer FB. Habs da ähnlich wie Ena, ein gewisses Vertrauen zu Anfang, auch wenns nicht wirklich Grundvertrauen genannte werden kann.
    Wüsste auch nicht das ich, ausser vom Vater meiner Tochter, der musste für meinen ersten Bischlaf büschen lange warten, jemals betrogen worden bin.
    Das erfuhr ich aber auch erst lange nach der Trennung, meine sogar das er noch viel später mal gemeint das das nur gesagt zu haben um mich zu verletzten.



    Hier schneits schon wieder, bin gespannt ob ich dann heute noch mal los muss hier war nichts mit glizernd chen, nur ein bischen Schnee und alles duster.

    Flauschig- das ist ein recht passender Ausdruck für diese Zeit- gut getroffen.Aus heutiger Sicht wäre mir das auch zu flauschig, Kanten dürfen ähm-..müssen sein
    Hmmmmmmmmmm
    hat was der gedanke, meine auch das ich das auf dauer nicht mehr könnte, aber so ab und an mal................

    Wie bekommt man das wieder von der Festplatte?
    Ein beliebter Psycholgen Rat ist ja, sich vor den spiegel stellen und sagen "Ich liebe mich"
    Mach ich oft, kann ja sein das es hilft
    Oft hilft auch sich mit Personen umgeben die ein toll finden und anhimmeln.

    Ich kann zwar Festplatten löschen aber diese leider nicht... könnte ich aber gut gebrauchen.
    Fällt mir eben ein, gehen tut das schon.
    Mit hilfe von Hypnose, die bringen so manches weg. Ist aber verdammt heikel, den anscheinend ist es so das du merkst "das was fehlt" dir aber nicht mehr bewusst machen kannst was es ist, weils ja gelöscht wurde.
    wird nur sehr wenig und auch nur in extremen Fällen gemacht
    .
    „Leben ist das, was uns zustößt,
    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
    *********************************

    LG Sun

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sun64
    Fällt mir eben ein, gehen tut das schon.
    Mit hilfe von Hypnose, die bringen so manches weg. Ist aber verdammt heikel, den anscheinend ist es so das du merkst "das was fehlt" dir aber nicht mehr bewusst machen kannst was es ist, weils ja gelöscht wurde.
    wird nur sehr wenig und auch nur in extremen Fällen gemacht
    Besser, vorsichtiger, nachhaltiger und reflektierter macht man dass besser gemeinsam mit einem (seriösen!) Psychotherapeuten.

    Hier hats nur ein paar kleine Flocken verweht, aber das war noch kein richtiger Schneee...leider!

    Grüsschen, Küsschen,
    Sümpfchen

  5. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sun64
    Ein beliebter Psycholgen Rat ist ja, sich vor den spiegel stellen und sagen "Ich liebe mich"
    Tja, mir scheint manchmal, mangelnde Selbstliebe wäre nicht das Problem - sondern eine Folge. Ich überlege da an einem bestimmten Mechanismus rum: Man kann sich selbst so sehr "lieben", in der Art nämlich, sich in den Focus von allem zu stellen. Oder wurde das im Elternhaus, in einer Beziehung etc. Und dann, wenn andere die eigene Tollheit nicht so zu schätzen wissen (aus welchen Gründen auch immer, egal ob berechtigt oder unberechtigt) wie man es gerne hätte/ erleben möchte/ gezeigt bekommen möchte usw *.....dann geht dieses Selbstzerstören los (der eigenen Person, des Partners, der Beziehung usw..), die Zweifel und all das. Mir scheint, die "mangelnde Selbstliebe" ist gelegentlich Resultat aus zunächst übersteigerter Selbstliebe/ Selbstwahrnehmung/ Narzismusses.

    Hatte da mal einen Fall - da lege ich die Hand in`s Feuer, daß es genau so ablief. Denke, mein Pap ist so ein Typ - und vielleicht ist es erblich

    * dazu wollte ich vor paar Tagen schreiben, als es um das "Ungleichgewicht" ging. Kunststück, wie soll denn ein Gleichgewicht entstehen -nicht ständig natürlich, aber über einen gewissen Zeitraum, sprich den Zeitraum einer eigentlich gewünschten, längerfristigen Beziehung-, wenn relativ zur eigenen Befindlichkeit kaum etwas anderes eine Rolle spielt.

    Um es klar zu sagen: Das meine ich allgemein, nicht auf spezielle Personen gemünzt.

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Gut, das ist die Kehrseite der Medalie
    Aber so wie du das "lieben" auch in " " setzt ist dir ja auch klar das es dann nicht die wirkliche liebe ist, die selbstlose und nicht die selbstzerstörerische.

    hab ich mir jetzt noch keine gedanken darum gemacht, was zuviel selbstliebe für auswirkungen haben könnte, hat.
    vielleicht weil ich so wenige davon kenne.
    eine mal, schon zig jahre her

    ursache scheint ja oft die selbe zu sein, das elternhaus?!
    .
    „Leben ist das, was uns zustößt,
    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
    *********************************

    LG Sun

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    AW: Angst vor dem Glück?

    oder wirke ich manchmal so?
    mach mir über das ausschliesen dieser möglichkeit schon gedanken.

    aber wenn ich mir nicht selber immer vorbeten würde wie gut es mir doch in manchen belangen geht, würde ich ausflippen
    mal wieder
    .
    „Leben ist das, was uns zustößt,
    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
    *********************************

    LG Sun

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sun64
    oder wirke ich manchmal so?
    Auf mich: Überhaupt nicht.

    Dazu machst du dir viel zu viele Gedanken um die Menschen in deiner Umgebung (den Schrauber, deine Kinder, Enkelchen etc.)

    Genau das machen narzisstische Menschen NICHT.

    Liebe Grüsse
    Sumpfi

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sun64

    Ena, da bist aber auch ganz schön und lange am buchten, meine güte.
    Nimm dir Miro ihre Worte zu Herzen, pass auf dich auf!
    Wenigstens hinsichtlich der Arbeitszeit bin ich konsequent, ab 19 Uhr geht mir wahrlich die Puste aus und ich muss dann raus, um noch etwas Zeit für mich zu haben, was mir wichtig ist. Allersdings fange ich auch erst um 9 an, was trotz Zeitmodell manche nicht so toll finden, aber nur aus Prinzip. Aber es ist letztendlich egal, ob man zur Früh- oder Spätschicht kommt: Man wird eh auf den Arm genommen, ob man früh geht oder spät kommt.
    Es gibt Leute, die wollen aus mir einen frühen Vogel machen, was derzeit auf keinen Fall gelingen kann. Es gab Zeiten, da habe ich mich auch früh aus dem Bett gescheucht, damals wusste ich aber auch, wüfür oder für wen ich das tue. Da dies heute nicht mehr passt, lebe ich eben lieber nach meinem Rhythmus. Ich kenn eben Abends, d.h. sogar nachts, besser arbeiten. Da bleib ich doch lieber bei mir!

    Das erfuhr ich aber auch erst lange nach der Trennung, meine sogar das er noch viel später mal gemeint das das nur gesagt zu haben um mich zu verletzten.
    Das ist heftig. Ich kann das aber auch ein bisschen nachvollziehen, habe nämlich einen ähnlichen Mist gemacht und erst beim Ende damit rausgerückt, als er mich wirklich übelst abserviert hat. Damit will der Verlassene doch nur seinen eigenen Wert wiederherstellen.



    Ein beliebter Psycholgen Rat ist ja, sich vor den spiegel stellen und sagen "Ich liebe mich"
    Mach ich oft, kann ja sein das es hilft
    Oft hilft auch sich mit Personen umgeben die ein toll finden und anhimmeln.
    Das mit dem bewussten Spiegeln fällt mir schwer, ich komme wir vor wie beim Theater. Allerdings gibt es Tage, da gefällt mir mein Spiegelbild so richtig, ich freue mich darüber und gehe an diesen Tagen mit einem Lächeln durchs Leben. Natürlich wäre ich an einer längerfristigen Aussage interessiert!

    Leute, die einen anhimmeln, sind mir wiederum suspekt. Das finde ich übertrieben und ich will es gar nicht. Da viele Menschen heutzutage eine solche Show betreiben, kann man doch auch nicht wirklich sagen, dass es nicht vielleicht doch nur vorgespielt ist. Weniger (in der Darstellung) ist doch oft mehr. Man kann auch bei ruhigen Menschen merken, wenn sie einen ehrlich schätzen.
    Bei mir setzt diese Wahrnehmung nur aus, wenn ich wirklich mehr möchte. Dann beginnt bei mir das Rätselraten zwischen "einfach nur so" mögen und "mehr" mögen.


    Fällt mir eben ein, gehen tut das schon.
    Mit hilfe von Hypnose, die bringen so manches weg. Ist aber verdammt heikel, den anscheinend ist es so das du merkst "das was fehlt" dir aber nicht mehr bewusst machen kannst was es ist, weils ja gelöscht wurde.
    wird nur sehr wenig und auch nur in extremen Fällen gemacht
    Hypnose habe ich noch nie probiert. Ich weiß auch nicht, ob das für einen wissensdurstigen Menschen wie mich gut wäre, es komplett zu löschen, auch wenn ich das gestern so gesagt habe. Die Erkenntnis, das irgendwann etwas dumm gelaufen ist, sollte vielleicht eher wie in Buch im Regal stehen, das bei Gelegenheit aufgeschlagen werden kann, wenn man damit arbeiten muss. Das Wissen darf nur nicht jeden Tag im Bewusstsein verharren und mich bremsen. Vielleicht kann man das Programm umschreiben, um daraus einen neuen Leitsatz zu formulieren! Daran arbeite ich!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mir scheint, die "mangelnde Selbstliebe" ist gelegentlich Resultat aus zunächst übersteigerter Selbstliebe/ Selbstwahrnehmung/ Narzismusses.
    Diese Beobachtung kann man insbesondere heute öfter machen.
    Dann erscheint mir die vorherige Selbstliebe aber eher wie "eingeredet", wie eine Maske, denn wenn sie wirklich gelebt wäre, könnte man sie nicht so erschüttern.
    Ich bin schon darauf bedacht, mich nicht soviel von äußerer Anerkennung abhängig zu machen. Klar, es fällt nicht immer leicht.
    Es gibt einfach einzelne Menschen, die ich in mein Leben einbeziehe und deren Meinung mir nicht unwichtig ist. Und wenn es da hakt, gibt es einem auch mal zu denken. Jedenfalls möchte ich nicht von allen geliebt werden oder gar Freundschaften sammeln, die letztendlich nur Bekanntschaften sind.
    Qualität geht vor Quantität!

    Heute gehe ich mit einer Freundin bummeln, die mich seit 18 Jahren in allen Phasen des Lebens kennt (und andersrum), bei der könnte ich auch mal nen Flunsch ziehen und sie rennt nicht davon.

    Miro
    je crois qu'un jour
    Ce sera toi qui s'aura m'aimer

  10. User Info Menu

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tja, mir scheint manchmal, mangelnde Selbstliebe wäre nicht das Problem - sondern eine Folge. Ich überlege da an einem bestimmten Mechanismus rum: Man kann sich selbst so sehr "lieben", in der Art nämlich, sich in den Focus von allem zu stellen. Oder wurde das im Elternhaus, in einer Beziehung etc.
    Ich glaube, man kann gar nicht "zu viel" geliebt werden. Das was du hier beschreibst, ist wohl eher eine übersteigerte, hysterische Affenliebe.
    Das machen z.B. Mütter, deren einziger Lebensinhalt das verhätschelte Einzelkind ist. In dem Fall erfüllt das Kind aber einen Zweck bzw. ein Bedürfnis: Dem Leben der Mutter einen Sinn geben.
    d.h. es wird nicht "um seiner selbst willen" geliebt und gehätschelt - sondern weil es dem Leben der Mutter Sinn gibt.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und dann, wenn andere die eigene Tollheit nicht so zu schätzen wissen (aus welchen Gründen auch immer, egal ob berechtigt oder unberechtigt) wie man es gerne hätte/ erleben möchte/ gezeigt bekommen möchte usw *.....dann geht dieses Selbstzerstören los (der eigenen Person, des Partners, der Beziehung usw..), die Zweifel und all das.
    Wenn ein Mensch durch die "Nichterkenntnis" seiner Tollheit durch andere Personen in Selbstzerstörung gestürzt werden kann, ist das 2-fach neurotisch:

    1. Abhängigkeit von ANDEREN Personen, die die eigene Tollheit bezeugen
    2. Selbstzerstörerische Tenzenden sind immer ein Ausdruck einer pathologischen Neurosenstruktur
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    und vielleicht ist es erblich
    Nö - Neurosen sind nicht erblich...die macht sich jeder selbst! (und löst auch jeder selbst auf - so er das will)
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    * dazu wollte ich vor paar Tagen schreiben, als es um das "Ungleichgewicht" ging. Kunststück, wie soll denn ein Gleichgewicht entstehen -nicht ständig natürlich, aber über einen gewissen Zeitraum, sprich den Zeitraum einer eigentlich gewünschten, längerfristigen Beziehung-, wenn relativ zur eigenen Befindlichkeit kaum etwas anderes eine Rolle spielt.
    Ich denke, Menschen, die ein so wackeliges Selbst haben, dass sie auf STÄNDIGE und erschöpfende Bestädigung durch andere angewiesen sind - mit solchen Menschen kann man keine vernünftige Beziehug führen.

    Was nicht heißt, dass nicht jeder von uns mal einen schwachen Moment hat und auf Bestätigung und Zuneigung durch Andere bedarft. Aber man ist eben 1. nicht völlig davon abhängig und 2. halten sich die schwachen Momente in einem vernünftigen Rahmen.

    Eine Frage, die sich mir stellt ist: Wieso suchen sich manche Menschen GERADE so jemanden als Beziehungspartner?

    Liebe Grüsse von
    Dr. Sumpfhuhn
    Küchenpsychologin

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