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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von MiroMiro
    konnte ich wirklich persönliche Dinge loswerden, deren Formulierung mir bei anderen -realen - Mitmenschen schwer fiel. Ihr habt mir zugehört, hinterfragt und geholfen!
    So gehts mir auch, zumal es im RL ja wirklich so ist wie schon mal geschrieben. wenn da einem damit kommst was meinem Junior fehlt, rückzug, wie wenns ansteckend wäre
    aber irgendwo muss ich das ja los werden und extra deswegen nochmal in ein anderes Forum, dazu habe ich keinen Bock. Zumal es im Epiforum doch auch schlimmer Fälle gibt die mich dann noch mehr runter ziehen.
    Aber auch, was bin ich froh das ich auf dem Dorf wohne und "gute" Lehrer habe.
    Ist es in vielen Schulen doch so das da auf die Regeln geachtet wird und die Lehrer meinen, sie dürfen den Kinder gar keine medis geben und sich demzufolge auch weigern, die Tabletten zu geben die machen das so ein Anfall aufhört.
    Fand ich echt den absoluten Oberhammer.

    Und auch hier keine sorge, ich beruhige mich auch wieder, aber so kurz nach einem anfall, wovon weder er noch ich was mitbekommen haben, das Schlaucht echt, da mag ich den am liebsten hier einsperren und nicht mehr aus den augen lassen, ihm seine Tabletten und die 2 Liter die er trinken muss und das Essen reintrichtern

    Hat mich gestern noch der Schrauber deswegen verseggelt

    Zitat Zitat von enamorada
    Es ist zwar nicht mehr das Hauptthema aber seien wir doch mal realistisch... hat nicht jeder von uns nach wie vor Angst vor dem Glück. Können wir es annehmen ohne nachzudenken oder haben wir nicht immer wieder dieses Teufelchen im Kopf, das uns einreden will, dass an der Geschichte etwas faul ist?
    Warum nicht das Hauptthema, vielleicht eben auch wegen der Banalitäten. Es ist doch wenigtens einem von uns ab und an ein seifensieder aufgegangen, warum etwas so läuft wie es tut.

    Zum teufelchen, mit meiner Affaire fahre ich ganz gut, komisch aber iss so.
    Ist keine Beziehung, soll keine werden, habe auch keine Teufelchen im Ohr.
    wirklich sehr entspannend
    .
    „Leben ist das, was uns zustößt,
    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
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    LG Sun

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jedenfalls hat das Virtuelle schon auch Vorteile: Weil es eh nirgends klappt (RL oder VL), kann man sich das Scheitern viel beqemer vom Sessel aus gönnen. Seh ich recht pragmatisch
    Grobi,
    deine Worte haben gerade ganz schön was Verbittertes, so kommt es mir zumindest vor. Beziehst du das auch auf dich (VL) oder nur auf die Erfahrungen als Beobachter? In weiten Stücken kann ich es nachvollziehen, weil selbst erlebt. Aber an den entscheidenden Punkten muss man sich eben mal wieder "ins Leben stürzen" (so wie es der Glasknochenmaler der lieben Amelie im gleichnamigen Film rät), um gegenteilige, also positive Erfahrungen zu machen. Du musst ja nicht die Holzfällerart wählen, sondern deine eigene Weise.

    Wenn ich mir mal so vorstelle, wieviel Holzköpfe auf dem Markt sind, und wieviele sensible Menschen sich zuhause verstecken (hier alleine schon 2 Exemplare), brauch ich mich nicht wundern, dass ich im RL nur Holzköpfe treffe!

    Man zieht sich also zurück in erster Linie aus Angst vor drohendem Scheitern und vergisst dabei, dass evt. auch Glück "drohen" könnte.

    Ich glaub, wir brauchen alle mal eine gemeinsame Lektion "Amelie". Da wir uns ja auf absehbare Zeit nicht persönlich sehen, empfehle ich, dass alle Schrullis zum gleichen Zeitpunkt die DVD einlegen und wir hinterher (nach einer Wirkungszeit) aufsammeln, was jeder so dabei gefühlt hat.

    Ja, Pynchon hat seinen Avatar gut gewählt. Kamillentee trinkende Diiischer sind sehr...normativ ungewöhnlich. Hat er ein Händchen für, muß man ihm schon lassen
    Kreativer Künstler eben....
    je crois qu'un jour
    Ce sera toi qui s'aura m'aimer

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    doch de facto verkrieche ich mich nur, wie ein ängstliches Kind.

    Wüsste gern, wie ich mit sowas "erwachsen" umgehen kann. *seufz*
    Hach, wie und was den der "richtigere" weg ist, das kannich dir auch nicht sagen, nur das ich mir diese anzeichen immer sehr zu Herzen nehme und auch tu wonach mir ist.
    Verkrichen oder aber abstrusse "Beziehungen" eingehen und ich habe mich auch lange genug geschämt und für alles und jeden, aber auch das hat sich gelegt.
    Kommt alles

    Zitat Zitat von Grobi
    Echt jetzt? Auf wie viele Vorfeldsanbahnungen kommt Frau da so im Schnitt pro Woche? Täte mich mal interessieren.
    Seufz, also .............................
    Hatte ich ja schon mal erwähnt. Die die ich intressant finden würde, die sind unkompatipel mit mir, weil sie zB Alter, Gewicht, Rauchen stören oder auch mit meinem Kind, Hund, Katze, Womo, lach, manche auch mit meinem Job
    Von dem her hatte ich in diesen 2 jahre SB so an die 10 Dates, anschreiben ein paar mehr, aber das von vielen Männern die im umgang mit mir zu lax, unhöflich, dreist, ausufernd, übergriffig ectpp waren.

    - aber ich weiß nicht..die "Mengen" davon sind da sehr unterschiedlich (kommt mir so vor)
    Sollen wir das Zuwenungsbezeugungen nennen?
    Zeitfaktor, Ausschliesslichkeitsanspruch?

    Seh ich schon auch so das viele Frauen da gerne mehr davon "hätten"
    Warum?
    Um sich "sicher" zu sein das was wird,
    das sie dem Mann was "Wert" sind.
    Wegen einem zu geringem Ego
    einer zu hohen Erwartungshaltung?
    .
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    LG Sun

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    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Sumpfi,
    ja, mir auch. Doch ich fang dann eher an, mich zu schämen. Ich weiß, das ist falsch.

    Stimmt schon. Selbstkritisch gesagt heißt es aber auch, dass ich gerade eine ganz schön infantile Phase habe. Meinem "Inneren Kind", das liebesbedürftig ist, soviel Macht einräume, dass der erwachsene Pynchon von der Bildfläche zu verschwinden. Ich meine das gar nicht ironisch, sondern mache mir Sorgen deswegen.
    Ich spreche auch gerade sehr auf Filme mit dieser Thematik an. Ob am WE der "Wall-E" oder heute Nacht, wo ich nicht schlafen konnte, "Good Will Hunting". Da merke ich, wie ich mich danach sehne, doch de facto verkrieche ich mich nur, wie ein ängstliches Kind.

    Wüsste gern, wie ich mit sowas "erwachsen" umgehen kann. *seufz*
    Lieber Pynchon, erstmal solltest du dich für das Herausbrechen des inneren Kindes nicht schämen. Es will dir etwas mitteilen, nämlich seine Bedürfnisse, auf die du sonst vielleicht nicht richtig hörst. Insgesamt wirkst du schon eher vernünftig auf mich, zumindest weder verantwortunglos, noch in den Tag hineinlebend. Ich finde, du könntest schon manche Ketten sprengen, die dich fesseln. Nimm dich bei der Hand und spiel mit dir, der Spieltrieb hört schon auf, wenn er mal die Chance hatte, befriedigt zu werden! Gönn dir diese Zeit!

    Naja, von gerne kann keine Rede sein. Ich bin gerade dabei, eine Fastenzeit einzulegen, weil mir der Alkohol zu viel wird. Und Kamillentee macht mir dermaßen keine Lust auf noch mehr Flüssigkeit, dass ich kein Bier mehr bestelle, selbst wenn neben mir alle welches vor sich haben.
    Die Blüten waren allerdings in der Tat echt. ;-)
    Wenigstens Qualität!
    Gut, ich kenne deine Biergewohnheiten nicht. Aber wieso trinkst du dann etwas, was du nicht gerne magst? Selbstkasteiung? Bitte! Es gibt doch etwas zwischen den Extremen Hopfen- oder Kamillentee!

    Warum eigentlich nicht? Dachte, dazu sind Freundinnen da.
    Diejenigen, die man nicht so oft sieht oder hört, bekommen es ja trotzdem mit, nur dass ich eben nicht das ganze Telefonat darüber reden möchte, sondern es gibt eben nur einen kleinen Abriss. Wir hätten gestern 5 h sprechen können und nicht alles wäre gesagt gewesen. Details folgen dann in den Weihnachtsferien. Ich weiß aber, dass ich anrufen könnte, wenn ich wollte! Das allein ist schon viel wert!

    Good Will Hunting ist btw ein wirklich toller Film. Ich hätte damals heulen können, so hat mich alles getroffen!
    Will hat auch Angst vor dem Glück!

    Ein Lächeln für Pynchino

    von Miro
    je crois qu'un jour
    Ce sera toi qui s'aura m'aimer

  5. User Info Menu

    AW: Angst vor dem Glück?

    Vorgestern erst, schreibt mich in der einen SB einer an.
    Furchtbar Fehler, keinerlei Zeichensetzung oder Absatz.
    Brauch ich nicht, will ich nicht, bekommt ein
    "Wünsche dir noch viel Glück"

    Gestern schreibt mich der gleich, oder wars der selbe in einer anderen Sb an.
    In der ersten hats unter anderem auch das Bild im Profil mit dem ich in der zweiten bin.

    Hat sich bischen mehr Mühe gegeben mit dem schreiben und ich ihm dann geantwortet das das doch viel netter sein wenn er "ordentlich" schreibt und das das der Grund war warum ich ihm in der anderen Sb einen Korb gegeben habe.

    Welche andere........Sb.......... da war ich doch schon ewig nicht mehr, hatten wir da schon mal das vergnügen


    Naja, bin Tod müde, 5.15 Wecker los, hier geschaut, mit dem Hund, Kind geweckt, um 7.00 abgeholt, erst knapp 2 Stunden Laub vom Rasen gerecht dann hecken geschnitten, am Hang, teilweise mit diesen riesen Flusskieseln die sich gut zum Beinebrechen und stoplern eignen, eine Hecke aus FEUERDORN!!!!! ist wirklich gut zur Durchbultung das
    Stunden damit zu gebracht das alles zusammen zu sammeln und in den Hänger zu schaffen der Meter weit weg stand.

    Heim, Hund geholt das der nicht so alleine ist.
    Fahrradtheater mit Sohn nimmt ja kein Ende, Felge organisiert. Wieder heim, Kaffee gemacht,
    Wollte eben Beine hoch und ausspannen, hier was schreiben, dauernd Telefon.
    Felge und Reifen und Schlauch gewechselt, gekocht, gegessen
    Ende
    .
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  6. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sun64
    Hach, wie und was den der "richtigere" weg ist, das kannich dir auch nicht sagen, nur das ich mir diese anzeichen immer sehr zu Herzen nehme und auch tu wonach mir ist.
    Verkrichen oder aber abstrusse "Beziehungen" eingehen und ich habe mich auch lange genug geschämt und für alles und jeden, aber auch das hat sich gelegt.
    Kommt alles
    Hallo Sun,
    wenn Du das sagst, glaub ich das sofort. Wo's Deine Action-Akkus gibt, möchte ich ja echt mal wissen. Wahrscheinlich in Deinem Herzen. Da muss ich bei mir auch mal schauen.

    Und so eine Schrauberin hätte ich ja auch gerne mal wieder. Da gäbs dann Thunfischpizza mit Rotwein, ne schöne DVD - und am nächsten Morgen Jogging, damit man sich nicht so ans Bett gewöhnt. Oder was auch immer sie will. Parkspaziergang mit Knuddeln im Herbstlaub. - Ja, irgendwie wär so eine wilde Spielgefährtin was Phantastisches. Einfach mal wieder mit einer Frau verliebt und albern sein. *träum*


    Zitat Zitat von Sun64

    Sollen wir das Zuwenungsbezeugungen nennen?
    Zeitfaktor, Ausschliesslichkeitsanspruch?

    Seh ich schon auch so das viele Frauen da gerne mehr davon "hätten"
    Warum?
    Um sich "sicher" zu sein das was wird,
    das sie dem Mann was "Wert" sind.
    Wegen einem zu geringem Ego
    einer zu hohen Erwartungshaltung?
    Und vor allem weil es schön ist und Spaß macht?
    Männer haben das übrigens auch, verstecken das nur leider, weil sie denken, dass das nicht cool ist. Unnötig, oder?


    Liebe Grüße,
    Pynchon

  7. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Sumpfhuhn75
    Oje, hast du schon mal zu viel und bekommen?
    Nein, nicht zuviel. Wenn ich so nachdenke, gab es aber (nebst allen anderen Unstimmigkeiten) "von all dem" immer recht starke Ungleichgewichte zu mir. Nicht wechselnd innerhalb den Beziehungen, was ja vorkommt, sondern in der grundlegenden Einstellung der Frauen zu diesem Thema. Und ich glaube, daß man sowas spürt, mal früher, mal später. Mal deutlich, sodaß es zu schneller Ernüchterung führt; mal unterschwelliger - dann dient das zur "Entscheidungsfindung contra" auf etwas längere Sicht. Ich habe zur Zeit immer mehr den Eindruck, daß nichts anderes als dies das eigentliche, gravierende "Problem" ist, welches eine Beziehung kaputt macht - wenn die Beendigung von mir ausging jedenfalls.

    Miro: Beziehst du das auch auf dich (VL) oder nur auf die Erfahrungen als Beobachter?
    Nein, verbittert ist es nicht. Es ist natürlich eine Portion gehässiger Spaß, vielleicht auch etwas Ironie. Gespeist aber hauptsächlich aus Erfahrung und selbstverständlich auch Beobachtung. Ganz so ernst meinte ich es natürlich nicht.

    Sun: Von dem her hatte ich in diesen 2 jahre SB so an die 10 Dates, anschreiben ein paar mehr, aber das von vielen Männern die im umgang mit mir zu lax, unhöflich, dreist, ausufernd, übergriffig ectpp waren.
    Hm - das ist wirklich komisch. Ich kenne in meinem Umkreis nur sehr sehr wenige derartige "Deppen". Jetzt wundert mich also, was Du berichtest. Ist das also wirklich als recht negatives Statement gegen SB zu verstehen? Über Kreuz lese ich ja hier auch oft die Gruselstories.

    1. Sollen wir das Zuwenungsbezeugungen nennen?
    Zeitfaktor, Ausschliesslichkeitsanspruch?

    2. Seh ich schon auch so das viele Frauen da gerne mehr davon "hätten"
    Warum?
    Um sich "sicher" zu sein das was wird,
    das sie dem Mann was "Wert" sind.
    Wegen einem zu geringem Ego
    einer zu hohen Erwartungshaltung?
    1. Ich meinte es innerhalb der Beziehung, nicht im Vorfeld. Das sind zwei verschiedene Arten, die man trennen muß. Inwiefern natürlich "vorher"/ "nachher" voneinander abweichen, sei mal dahingestellt.

    2. Das, Sun, ist die große Frage - und zwar vor und während Beziehung: Was bzw. wieviel der Anteile sind "für das eigene Wohlbefinden" des Empfängers der Grund für die Aufnahmefähigkeit (nenn ich mal unilateral) und wieviel echtes "Bedürfnis" des Empfängers, eines Bedürfnisses, welches sich aus hm naja "Verliebtsein/ Liebe" speist - was also "bilateral" wäre. Und ganz ehrlich? Ich glaube, "die unilaterale" Geschichte ist sehr häufig. Sagt mir mein Gefühl - von dem ich glaube, daß es mich nicht trügt.

  8. User Info Menu

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, nicht zuviel. Wenn ich so nachdenke, gab es aber (nebst allen anderen Unstimmigkeiten) "von all dem" immer recht starke Ungleichgewichte zu mir. Nicht wechselnd innerhalb den Beziehungen, was ja vorkommt, sondern in der grundlegenden Einstellung der Frauen zu diesem Thema. Und ich glaube, daß man sowas spürt, mal früher, mal später. Mal deutlich, sodaß es zu schneller Ernüchterung führt; mal unterschwelliger - dann dient das zur "Entscheidungsfindung contra" auf etwas längere Sicht. Ich habe zur Zeit immer mehr den Eindruck, daß nichts anderes als dies das eigentliche, gravierende "Problem" ist, welches eine Beziehung kaputt macht - wenn die Beendigung von mir ausging jedenfalls.
    Lieber Grobi,

    hab ich richtig verstanden, dass du mit dem Ungleichgewicht meinst, mehr geliebt und gegeben zu haben als die jeweilige Frau? Oder was meinst du mit der Einstellung der Frau? Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt.
    Falls es ist, wie ich es verstehe, kann ich bestätigen, dass es einige Frauen gibt, die schon meinen, dass ein Mann sie quasi wie eine Prinzessin behandeln muss. Das wäre mir zu einseitig. Ich möchte ja einen Menschen an meiner Seite, denn ich einfach von mir aus liebe, um seiner selbst willen und nicht für das, was er für mich tut oder darstellt. Wenn das Gefühl auf beiden Seiten stimmt, kommt das Geben doch aus dem Herzen!

    Das, Sun, ist die große Frage - und zwar vor und während Beziehung: Was bzw. wieviel der Anteile sind "für das eigene Wohlbefinden" des Empfängers der Grund für die Aufnahmefähigkeit (nenn ich mal unilateral) und wieviel echtes "Bedürfnis" des Empfängers, eines Bedürfnisses, welches sich aus hm naja "Verliebtsein/ Liebe" speist - was also "bilateral" wäre. Und ganz ehrlich? Ich glaube, "die unilaterale" Geschichte ist sehr häufig. Sagt mir mein Gefühl - von dem ich glaube, daß es mich nicht trügt.
    Unilateral käme bei mir -glaube ich auf jeden Fall- keine Beziehung zustande. Ich würde mich geschmeichelt fühlen, aber könnte diesen Menschen nicht an mein Innerstes lassen und nicht mit ihm ehrlich ausgelassen sein.

    Zitat Zitat von Pynchon
    Und so eine Schrauberin hätte ich ja auch gerne mal wieder. Da gäbs dann Thunfischpizza mit Rotwein, ne schöne DVD - und am nächsten Morgen Jogging, damit man sich nicht so ans Bett gewöhnt. Oder was auch immer sie will. Parkspaziergang mit Knuddeln im Herbstlaub. - Ja, irgendwie wär so eine wilde Spielgefährtin was Phantastisches. Einfach mal wieder mit einer Frau verliebt und albern sein. *träum*
    Pynchon, das ist sooo schön geschrieben!

    Miro
    je crois qu'un jour
    Ce sera toi qui s'aura m'aimer

  9. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von MiroMiro
    Lieber Pynchon, erstmal solltest du dich für das Herausbrechen des inneren Kindes nicht schämen.
    Liebe Miro,

    dafür natürlich nicht. Aber dass ich mich nicht genug darum kümmere und oft genug nicht eine Hilfe für das schutzlose Wesen in mir bin schon. Die Biergewohnheiten tun dem inneren Kind zum Beispiel nicht gut. Sie bringen es nur zum Schweigen. Während Kamillentee vielleicht nicht gleich schmeckt, aber doch für sehr klare Gedanken sorgt.



    Zitat Zitat von MiroMiro
    Diejenigen, die man nicht so oft sieht oder hört, bekommen es ja trotzdem mit, nur dass ich eben nicht das ganze Telefonat darüber reden möchte, sondern es gibt eben nur einen kleinen Abriss. Wir hätten gestern 5 h sprechen können und nicht alles wäre gesagt gewesen. Details folgen dann in den Weihnachtsferien. Ich weiß aber, dass ich anrufen könnte, wenn ich wollte! Das allein ist schon viel wert!
    Naja, am Telefon ist es wohl schwieriger. Doch sonst sollte man doch gerade Freunden auch mal sagen können, was einem auf der Seele liegt, wenn man wirklich nicht weiter weiß.

    Zitat Zitat von MiroMiro
    Good Will Hunting ist btw ein wirklich toller Film. Ich hätte damals heulen können, so hat mich alles getroffen!
    Will hat auch Angst vor dem Glück!

    Ein Lächeln für Pynchino

    von Miro
    Ja, und wie er Angst davor hat. Weil er es nicht kennt. Das hat mich sehr berührt, mehr als der Aspekt des verborgenen Genies. Obwohl ich auch denke, dass ich jemand bin, der seine Talente weggeworfen hat, um nur einfach seine Ruhe zu haben.
    Herzzereißend fand ich auch, wie er nicht glauben konnte, dass sie ihn wirklich lieben könnte. Ach, diese männliche Angst war ja schon bei "Elegy" das Thema. Dagegen die Naivität und Hingabe des kleinen Wall-E, der einfach alles tut, um seiner Eve zu helfen. Mein Gott, können Kinderfilme schön sein.

    Liebe Grüße,
    Pynchon

  10. Inaktiver User

    AW: Angst vor dem Glück?

    Zitat Zitat von MiroMiro


    Pynchon, das ist sooo schön geschrieben!

    Miro
    Das ist ein sehr, sehr schönes Kompliment von Dir.

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