Hm stimmt, man könnte es so auffassen - aber ich versteh nicht: Wenn etwas kommt, kann ich es doch nicht in Frage stellen? (Abgesehen von Dingen, die einem Frau sowieso nie glaubt: "Nein Du bist nicht zu dick, ich mag dich so wie du bist. Oder auch mit 5 Kilo mehr oder weniger" (allerdings glaube ich, sie fragen das oft auch rein rhetorisch.)) Gib mal ein Beispiel, was Du genau meinst.Zitat von Sun64
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Thema: Angst vor dem Glück?
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01.11.2008, 17:42Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
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01.11.2008, 18:14
AW: Angst vor dem Glück?
Zitat von Inaktiver User
Genau das meinte ich.
du kannst es noch so ernst meinen, es wird dir nicht geglaubt und ich habe es schon von vielen Männer zu hören bekommen, das sie es Buchstäblich an***tze immer als Lügner hin gestellt zu werden.
In eben diesen fragen, die für Frauen ja soooooooo wichtig sind, teilweise. Ich habe den Frieden mit meinem Pfunden, fast! immer gemacht.
Wems nicht gefällt, der soll gehen, es gibt genügend dennen das gefällt.
Die Frauen die dir die gewichtssache nicht mal glauben, die werden, denke ich mal, auch schwierigkeiten haben zu glauben das sie geliebt werden.
Womit wir teilweise wieder beim Ego gelandet sind.
„Leben ist das, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz anderes
vorgenommen haben..“
. Henry Miller
*********************************
LG Sun
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01.11.2008, 18:16
AW: Angst vor dem Glück?
Oder beim leeren Speicher, weil Frau Mann wieder zu viel gegeben hat.
Zum Ego jetztGeändert von Sun64 (01.11.2008 um 19:17 Uhr)
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„Leben ist das, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz anderes
vorgenommen haben..“
. Henry Miller
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LG Sun
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01.11.2008, 18:29Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Naja, 1. ist ein Problem - was ich ja in der "Diskussion" auch angeschnitten hab. Gesetzt den Fall, ihr scheitert: Du würdest sagen "Bäh, er sagte doch dies und jenes" - insofern kommt immer mehr Mißtrauen zu Stande oder Zweifel, ob man überhaupt noch was glauben kann.
Zitat von Sun64
Ich geb offen zu: Ich glaub auch nicht mehr alles (müssen andere leider mit "ausbaden") weil mir zweimal extrem herbe Lügen aufgetischt wurden von Leuten, denen ich das aus ihrer Biographie nicht zugetraut hätte. Und aus anderen Gründen auch nicht zugetraut hätte.
2. Auch was von Teil 1: "Man" kann sich eigentlich mit nichts sicher sein. Zwar tendiere ich dazu zu glauben, daß man etwas schon spüren kann -wohl besser als Worte zu hören- aber sicher bin ich mir damit nicht mehr. Hier gab es mal ein Thema, daß einem jemand was falsches erzählt und es deshalb sehr überzeugend bringen kann, weil er es selbst in dem Moment "glaubt". Häää das ist total kompliziert.
Allerdings geb ich Dir recht: Glaubt man das eine nicht, dann anderes wohl auch nicht - weil die Grundvoraussetzung "Vertrauen" nicht da ist. Muß gar nicht mal mit dem Ego selber zu tun haben.
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01.11.2008, 19:40Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Uff,
wir hatten wohl doch ein bisschen viel Helge Schneider heute.
Habe jetzt zwei Damen in der Wanne, die "Schüttel dein Haupthaar" beim Waschen des selbigen gröhlen. Meine Nacharin wirds freuen, wenns gleich klingelt, weiß ich warum.
Gleich noch Papilotten reindrehen - darauf besteht die Damenmannschaft - und Nägel in kürbisorange lackieren. Schwarz war die erste Wahl, aber das geht nie mehr ab.
Und danach noch lesen.
Werde mir so gegen zehn Uhr selber den Mutterorden verleihen unter Absingen der Nationalhymne...Ganz leise, damit die Damen ja nicht wieder wach werden.
Habe Tochter eben verboten sich ans Fenster zu stellen und das neueste "Kindergarten-Kakcke"-Lied in die Straße zu gröhlen. Hier hallt es mächtig wegen enger Bebauung. So hatte ich dann doch noch Gelegenheit den Sinn von Allerheiligen zu erklären: Totenstill im Bett liegenbleiben.
Naja in ca. fünf Jahren wieder.
K.
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01.11.2008, 19:57Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Nur mal so als Einwurf, dann muss ich meine Damen aus der Wanne rausschimpfen:
Von wegen lügen, nix glauben können usw.
"Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten". (Theodore Fontane)
Dass es das wirklich gibt, durfte ich leidvoll erfahren.
Es gibt Lügner, die glauben sich selbst (nach kurzer Phase des sich selbst überzeugens) alles. ALLES. Und die sind verdammt gefährlich.
Die schönere Variante kommt von Shakespeare (Hamlet): To thyne on self be true, than thou can`st be false to any other man."
ungefähr übersetzt: Zu dir selbst sei ehrlich, dann kannst du keinen anderen Menschen belügen (betrügen).
So ab an die Wanne
K.
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01.11.2008, 20:10
AW: Angst vor dem Glück?
Hast mich das einmal wegen Horst schreiben hören
Zitat von Inaktiver User
Ächz, wird wieder schwierig zum Erklären sein.
Ich tu mal so wie wenn ich ihm glaube, war mein Ernst als ich das vor kurzem, gestern? geschrieben habe.
Total bescheuert eigentlich, entweder ich tu es oder nicht, aber so tun als ob
Könnte man auch mit einem Vertauensvorschuss gleich setzten. Risiko 100% aber beruhigend für das was "wir haben"
oder auch damals mit Horst - hatten.
Selbst der hatte eingesehen, sagte er zumindest damals so,das das der besser-richtigere Weg ist, ob es das jetzt auch für andere ist sein mal dahingestellt, getreu deiner Signatur glaube ich das mal nicht
Ob das wohl die Art der selbstlosen Liebe ist-wird, die als so erfüllend bezeichnet wird?
Ganz gut zu dem Thema passt auch folgende Signatur, habe leider vergessen von wem sie ist, aber aus der BriCom
Ich seh das so, ich habe die Wahl, zu glauben, so zu tun wie wenn, oder es ganz zu lassen.Wer.............ist Schlimmer betrogen,
wer aus Angst vor Enttäuschung immer wieder sein Glück versäumte,
als wer jede Möglichkeit eines Glücks ergriff,
selbst auf die Gefahr hin,
es könnte wieder nicht das wahre gewesen sein.
(Arthur Schnitzler)
Bei letzterem muss der andere oder auch ich selber, Ackern wie ein bekloppter um mich-ihn zu überzeugen das er es "Wert" ist von mir geliebt zu werden.
Ich höre schon einige schreiben "Wenn ich das nicht bewiesen bekomme, wie soll ich das dann glauben"
Vielleicht einfach weil es gesagt wurde?!
Risiko wieder 100
aber
es Entspannt den Gegenüber und oft glaube ich, wenn diese Entspannung da ist, könnte! mehr an "Beweisen" kommen wie wenn sie "eingefordert" werden.
Klar, man kann auch an den falschen geraten, der sich dann garkeine Mühe mehr gibt irgendwas zu "geben", aber ich denke das hat man auch schnell raus?
Darum muss ich dann hinterher auch nicht jammer, "der hat gelogen", oft lügen sie in der Zeit in der sie das "nette" sagen ja noch nicht mal, in und für die Situation scheint es ja passend und auch ehrlich und zu dem Zeitpunkt kann noch keiner sagen wann die Situatuon kippt
Und so meine! ich für mich, mit dieser Art "Wahl" dem Misstrauen entgegen zu wirken, das vieles ja schon zu anfang zerstört, garnicht erst entstehen lässt, weil ja hinter jeder Aussage oft mal die "Lüge" vermutet wird.
Klar öffne ich mit dieser Art den professionellen Lügnern Tür und Tor.
Aber warum lügen sie, oft auch so zum "Sport" Ego streicheln, Reflektion oder aber um eine in die Kiste zu bekommen und ich geh mit keinem auf den ich keine Lust habe und wenn ich Lust auf einen habe, muss der noch nicht mal lügen
ganz schön bekloppt oder
und klar, das klappt auch nicht zu 100% und ich kann mich wohl erinnern das ich wegen Horst rumgetobt habe das er mich "beschissen" hat, aber eher selten.
Den ich hatte durch meine Art "Wahl" ja die "mitschuld", hätte ihm nichts glauben brauchen und mit eben diesem Misstrauen, das er dann mit seiner Spionage an den Tag legte, Stress reinzubringen.
Dieser so tu als ob, glaube, der hindert mich aber beileibe nicht daran nicht auch die Gefahren zu sehen und zumindest zu versuchen genau hin zu schauen, aber ohne es dem anderen direkt unter die Nase zu reiben.
Wie beim Schrauber jetzt, dem habe ich deutlichst, zu Anfang zu verstehen gegeben das ich pauschal mal nichts glaube, er hat geackert wie bekloppt, aber irgendwann muss ja auch mal gut sein!?
Muss ja auch nicht sein das er sich zjm "Affen" macht. Auch ein Ding das bei mir schnell die Situation kippen lässt. Will ja schliesslich nen Cowboy.
Ich auch nichtIch glaub auch nicht mehr alles
und um das verworrene oben auf einen kurzen Nenner zu bringen, es gibt einen bestimmten Zeitpunkt, nennen wir ihn, an dem das Vertrauen beginnt zu wachsen, ab dem ich dem Gegenüber so tu wie wenn ich ihm glaube.
Ich schon, zu einem grossen Teil zumindest.Zwar tendiere ich dazu zu glauben, daß man etwas schon spüren kann -wohl besser als Worte zu hören- aber sicher bin ich mir damit nicht mehr.Hier gab es mal ein Thema, daß einem jemand was falsches erzählt und es deshalb sehr überzeugend bringen kann, weil er es selbst in dem Moment "glaubt". Häää das ist total kompliziert.
Ist dir das "Strohfeuer" noch nicht selber untergekommen? Noch nicht mal als Teeny, in dem du so verblendet warst das du alles "geschworen"
hättest
Da hast auch die "Wahrheit" gesagt, in diesem einen Moment, aber leider ist, aus welchem Grund auch immer, die Situation gekippt und alles war weg.
Vor dem Hintergrund, der Bauch hat nicht gelogen, sondern schon das richtige Gespür bewiesen.
Naja, das geht mir im Moment so im Kopf rum
ob was ist, was es ist, die Zeit wirds zeigen.
.
„Leben ist das, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz anderes
vorgenommen haben..“
. Henry Miller
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LG Sun
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01.11.2008, 21:34Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Liebs sun,
bisschen versteh ich das schon, was du im letzten Absatz sagst. Schrieb mal einem lover in jungen Jahren in etwa: "In diesem Moment liebe ich dich mehr als alles andere auf der Welt und dieser Moment wird in Ewigkeit ein Moment vollkommener Liebe bleiben." Und so war und ist es ja auch. Es war ein Moment vollkommener Liebe, da beißt die Maus auch rückwärtig betrachtet keinen Faden ab. Ist doch schlicht schön, dass es sowas gibt, auch wenns vergeht.
Liebe Grüße von K.
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01.11.2008, 21:41Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Weiß ich nicht mehr, jedenfalls hast Du viel dazu geschrieben - aber ich geb wirklich zu: Dein letztes Post hier ist etwas verworren, sodaß ich nicht damit gut klarkomme. Es ist etwas Durcheinander (meine ich jetzt aber nicht scharf, nicht daß es so verstanden wird).
Zitat von Sun64
Jedenfalls hab ich gedacht wegen dieser "Lügen"-und-"Glauben"-Gedanken wäre ein gewisser Zweifel und, sollte sich irgendwas bestätigen, so tut "man" (generell) das vielleicht später wie wir alle hier ab und an kund. Und das fließt eben in Threads ein mit der Aussage: "Aber er sagte doch XYZ" - aber nochmal: Ich komm hier manchmal wirklich durcheinander und kann völlig auf dem falschen Dampfer sein.
Werte ich jetzt mal als "ja" :)und klar, das klappt auch nicht zu 100% und ich kann mich wohl erinnern das ich wegen Horst rumgetobt habe das er mich "beschissen" hat, aber eher selten.
Ja und das wollte ich Dich gestern schon "fragen", als Du vermutet hast er würde Dich ein wenig lieben: Woraus schöpfst Du die Erkenntnis? Weil er sich mit Dir treffen will, um (Sex) zu haben? Daß er sich Zeit nimmt? (Falls Du das mit der Zeit bejahst, kann ich Dir dazu mal was schreiben).Bei letzterem muss der andere oder auch ich selber, Ackern wie ein bekloppter um mich-ihn zu überzeugen das er es "Wert" ist von mir geliebt zu werden.
Ich selber stoße da wieder mal auf eine persönliche Tretmine: Wenn ich ackern muß ist das Gott weiß was, aber kein Liebesbeweis. Genau an den Sch...hab ich mal geglaubt, daß man es AUCH in dieser Form zeigen kann oder soll. Nein, auf diese "Äußerlichkeiten" gebe ich nichts mehr - und sollte sich jemand wie es immer heißt "durch Taten" bestätigt fühlen wollen, kann ich nur davor warnen. Denn genauso oft wie man im normalen Leben Dinge tun muß obwohl man es nicht möchte, "muß" man (aus welchem Grund auch immer, ließe sich diskutieren) auch in Partnerschaft manchmal "Taten" tun die nicht die sind, die man eigentlich tun oder lassen möchte.
Einen Cowboy also. Weiß nicht, sieht mir etwas nach der Widerspenstigen Zähmung aus - ich mein, auf mich wirkt es schon so, daß Du Lasso, Zuckerbrot und auch die Peitsche schwingst. Ehrlich jetzt: Was da los ist, finde ich ungemein spannend, lehrreich und unterhaltsam.Muss ja auch nicht sein das er sich zjm "Affen" macht. Auch ein Ding das bei mir schnell die Situation kippen lässt. Will ja schliesslich nen Cowboy
Doch, ist es. Naja nicht alles, aber Vieles. Gibt auch jetzt noch Momente, wo ich mir denke: "Holla - diese wäre schon was für Onkel Grobi". Aber irgendwas ist dann halt immerIst dir das "Strohfeuer" noch nicht selber untergekommen? Noch nicht mal als Teeny, in dem du so verblendet warst das du alles "geschworen" hättest
Yeps, kenne ich auch. Bloß was nutzt es, wenn du wahrhaftig bist (klingt das nicht ausgesprochen verbrämt?) und 20 Sekunden später setzt das Hirn plötzlich den Rubics-Cube richtig zusammen und du weißt: "Ich gehe jetzt" - und es ist richtig so. Eine Lüge war es nicht, aber urplötzlich verkehrt sich alles in`s Gegenteil.Da hast auch die "Wahrheit" gesagt, in diesem einen Moment, aber leider ist, aus welchem Grund auch immer, die Situation gekippt und alles war weg.
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01.11.2008, 22:20Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Also ich krieg hier Sachen hin mit meiner neuen Tastatur, unglaublich.
Habe gerade eine Taste erwischt, die mich stante pede aus dem Internet befördert hat, alles downshutten wollte und mein letztes post mal wieder ins Nirwana versendet hat. Ziemlich buddhistische Tastatur. Oder war das die Paniktaste für Angestellte, die Majjong spielen statt Tabellenkalkulation?
Nochmal: Ich hatte gerade ein ganz fiese (also rheinische) Idee entwickelt.
Wenn es mit sun und dem schrauber ganz ernst wird, lädt sie uns zur Wo-Mo-Trauung ein und Grobi muss Brautführer und Trauzeuge sein.
Der Rest von uns spielt "vier Hochzeiten und ein Todesfall". Wobei wir letzteren weglassen, falls grobi da nicht einen Kandidaten aus der Bankerszene für nominieren will.
Pynchon ist Hugh Grant und kriegt am Ende Andie MacDowell (wer das ist wird per Los entschieden).
Idealist - falls der je wieder aus dem Himmelbett rauskommt - könnte endlich eine fröhliche Grabrede als Mr. Bean halten.
Ich bin gern die mörgelnde Mutter der Braut oder neidische Jungfer, die sich einen scharfen Kater antrinkt. Aber bitte mit echtem Schampus.
Und das ganze in Technicolor.
Grüße von K.


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