Hi Sumpfi,Zitat von Sumpfhuhn75
ja, sie haben die Kinder zusammen, ich finds aber schon komisch, zumal sie damals seit fast zwei Jahren einen Liebhaber hatte.Na gut, das könnte aber auch an dem Liebhaber gelegen haben. Das ist aber nicht mein Problem. Ich habe nur das Problem, dass es mir mit ihr nicht gut geht, ich aber nicht verstehe, warum mir das alles so zusetzt.
Viele Grüße,
Pynchon
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Thema: Angst vor dem Glück?
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04.08.2008, 21:39Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
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04.08.2008, 21:41Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Du hast ja so recht.
Zitat von MiroMiro
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04.08.2008, 21:43Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Vielleicht weil Du extrem ENT-TAUESCHT bist?
Zitat von Inaktiver User
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04.08.2008, 21:48Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Hi Alter, Danke für den Mut :) wird schon schiefgehen. Aktuell
Zitat von Inaktiver User
arbeit ich da grad schrittweise was auf, könnte funktionieren.
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Ich glaub, das ist allzu normal wenn`s dir zusetzt. Ist halt diese
Traurigkeit, wenn es mit demjenigen nicht klappt, an dem man
nunmal einen Narren gefressen hat. Das ist übel, hatte ich (wie
jeder wohl mal) auch durch. Das einzige, was mir nützte, war
striktes Kontaktverbot sonst ging der Zinnober wieder von
vorne los. Mußte ich auch erst richtig schmerzhaft er"leben".
Ich hoffe, dir wird es bald wieder besser gehen, egal was mit dir/
aus euch (oder auch nicht euch) wird.
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04.08.2008, 21:51Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Ja, es ist halt anders gekommen, als ich hoffte. Das muss ich akzeptieren. Und ich muss ganz schön ackern, um mich abzulenken. Dinge tun, die mir gut tun. Hab mich heute mit nem Freund getroffen. Seit zwei Monaten hat er eine neue Freundin. Richtig verliebt scheint er nicht zu sein, aber nach seinen Erzählungen ist sie eine Liebe.
Zitat von Inaktiver User
Abends war ich noch joggen, um meine Wut abzubauen. Hilft ein bisschen. Am liebsten würde ich ja ins Kloster gehen...
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04.08.2008, 22:16
AW: Angst vor dem Glück?
Zitat von Inaktiver User

NEIN!
Soviel Bedeutung in deinem Leben darfst du ihr nicht geben!
je crois qu'un jour
Ce sera toi qui s'aura m'aimer
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05.08.2008, 00:16Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Naja mal son ein paar Tage in`s Kloster ist nicht schlecht, sogar
derzeit Trend für die Sinnsuchenden. Die machen da Urlaub,
Exercitien und Schweigezeiten. Ist nicht mal so übel, die
Stille zu genießen - und fantastisches Bier gibt`s obendrein.
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05.08.2008, 00:35
AW: Angst vor dem Glück?
Nee, nee, unser pynchon denkt nicht an einen Gastaufenthalt von ein paar Tagen, sondern ans Mönchdasein für den Rest seines Lebens. Weil er dann aller Unbill, verursacht an ihm durch eine Frau, enthoben zu sein hofft. Ach, was wär das schön, nie wieder Liebeskummer.
Zitat von Inaktiver User
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05.08.2008, 01:22
AW: Angst vor dem Glück?
Liebeskummer, ohne dass da nicht wenigstens ein paar Momente des echten Glücks erlebt wurden, ist bitter. Man weiß nie, ob die anfangs vermuteten Gefühle für eine Person auf einer Selbsttäuschung beruhen. So bleibt das Objekt im schlimmsten Fall (-->im Kloster) noch bis in alle Ewigkeit in den höheren Sphären der Fantasie!
Wenn schon Kloster, dann schön dramatisch wie früher, wenn ein Geliebter sich um einen duelliert hat und das Nachsehen hat. Da weiß man wenigstens, man hat einen Liebenden verloren.
Aber nicht für so was Halbgares!
Bleib mal schön hier, Pynchon.
Ich gönne Dir nochmal eine echte Packung Glück
(und der Bricom dieses Freds eine Party in deiner neuen Bleibe
)!
Miroje crois qu'un jour
Ce sera toi qui s'aura m'aimer
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05.08.2008, 01:25Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Schon klar, wahrscheinlich wär das auch nix für ihn. Aber es könnt
ja nicht schaden, zu entfliehen. Also nicht nur dem Liebeskummer,
sondern dem ganzen anderen Flugrost, der sich so im Lauf des
Jahres auf einem ansammelt. Mal ohne Spaß, ich halte das schon
für bedenklich wenn man sich mal vor Augen hält, was man allem
so ausgestzt ist. Streß, Lärm, Hetze, konsumieren, Medien, auch
ja nirgends was verpassen aber irgendwie wird man davon ganz
kirre in der Birne. Ich hab mich auch schon gefragt, wie das wohl
wäre (also nicht jetzt wegen Liebeskummer das zu machen)
in so einer relativ ereignislosen, geregelten, reduzierten Umgebung
Zeit zu verbringen. Selten, wenn sich Gelegenheit ergibt, sitze
ich manchmal in der Kirche (zum Beispiel, als der große Kommunion
hatte und die Kommunisten weg waren) und höre zu, wenn der
Organist dudelt. Ist mir schon passiert, daß ich eingenickt bin -
das war eine höchst erbauliche Erfahrung. Das dürfte wohl in nem
Kloster nicht viel anders sein.


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