Meine ich ja auch: Es gibt weder gute Frauen noch schlechte Männer, sondern auf beiden Seiten miese Typen und gute Typen. Das einzige, was ich mir nicht anhören durfte war sexueller Mißbrauch, da hatte ich wirklich Muffe daß sowas kommen könnte. In dem Fall kannste nämlich als Mann erst mal garnix machen und übereifrige Inquisitorinnen und Inquisitoren gibt es ja immer. Tja und arbeiten gehen: Würde ich auch jeder Frau mindestens halbtags empfehlen - hab ich meiner immer nahegelegt oder eine Ausbildung machen oderoder. Nö, war ja alles nichts für Madame - Muttertier zu sein scheint manchen genug der Leistung.
Mit Bedürftigkeit meine ich nicht in helferischer Hinsicht bei Tätigkeiten, sondern die Daseinsfüllende Notwendigkeit eines Partners. Hab läuten hören, daß es sowas auch nicht selten gibt :) - übrigens sprach ich damit nicht Dich konkret an, nicht daß es hier zur Konfrontation kommt
Hab ich was vergessen? Achja, das Bungee. Selbstverständlich ist dieser Sport an sich reizvoll und sorgt wohl auch für Gefühlssensationen. Präziser meinte ich hierbei: Nicht der Sprung an sich ist bedenklich, sondern vorher die notwendige Seillänge nicht wenigstens grob zu justieren. Und es ging explizit in der Hauptsache um den Mund![]()
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Thema: Angst vor dem Glück?
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04.10.2008, 13:49Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
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04.10.2008, 14:38
AW: Angst vor dem Glück?
Aber Keschka, ein Kuß ist doch etwas anderes, als ein einlandendes Beiseitetreten!
Zitat von Inaktiver User
Das Beiseitetreten würde ich als Einladung interpretieren zum 1.Computer reparieren oder 2.****.
Ein Kuß dagegen sagt doch etwas ganz anderes aus.
Grüssle vom
romantischen Sumpfhuhn
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04.10.2008, 14:52Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
lieber Grobi,
sakra, ich schaffe es immer wieder meine Nachrichten in ein schwarzes Loch zu versenden. Müll. Ich versuche es nochmal.
also: simmer uns ma wieder einig, Grobi. Glaub ich. Und Konfrontation muss überhaupt nicht sein. Hatten wir ja genug und hausgemacht. Mir reicht es für ein Leben.
Inquisitorinnen hatte ich in der Bude. War kein Problem, aber demütigend und ärgerlich. Rache unter zuhilfenahme des Amtsarmes ist so - hm - deutsch. Am besten mit dem Satz des Täters auf den Lippen: "Bibber, ich bin ein armes, missverstandenes, komplett unschuldiges Opfer." Darin sind wir Deutschen ja Maggi-Meisterklasse seit ca. 1933.
Und die Inquisitorinnen haben es durchaus genossen mal nicht bei Krasipolsk und Huddelmann zu Gast sein zu dürfen, sondern bei einem Kaffee nette, zugewandte, wertschätzende Gespräche mit meinereins zu genießen. Würg.
Zu den Volltier-Müttern fällt mir ein ganz fieser Seitenhieb von Harald Schmidt ein. Regt er sich auf über die Muttis mit den raumgreifenden Kinnerwagen, die ihn überall über die Bordsteinkante drängeln und das ungekämmt - was Harald am schlimmsten fand und zu dem Spruch inspirierte: "Wieso Haare waschen, ich bin doch jetzt Mutter!"
Hab ich gelaaaaacht. Wobei es mir in den Babyjahren regelmäßig gelang, nur mit einem geschminkten Auge ausm Haus zu marschieren, weil vor dem zweiten Auge mal wieder wickeln, stillen,Bäuerchen abwarten dran war.
Es grüßt Keschka, die gerade das Seil abmisst. Also einen halben Meter über einem gut gefederten Boden wage ich es. Mit Zwirnsfaden am Pöpes und im Weltraumanzug.
@Sumpfi....romantisch? Ha, hat das Küssen genützt?
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04.10.2008, 15:02
AW: Angst vor dem Glück?
Ach Keschka, ich verstehe dich. Bei mir ist es zwar keine gemeine Exbeziehung sondern eine gemeine Exkindheit - aber das Ergebnis ist wohl das gleiche: Ein beschädigtes Herz.
Zitat von Inaktiver User
Aber oft denke ich: Gibt es ein unbeschädigtes Herz? Ich kenne niemanden, der soetwas hat. Gut, es gibt natürlich Abstufungen. Aber jeder von uns hat seine Vergangenheit (auch Minnesänger), das gehört wohl zum Leben dazu, dass man seine Kratzer abgekriegt hat.
Es passiert mir immer, wenn mir ein Mensch (ein Mann, genauer gesagt: ein Schafzüchter) emotional zu Nahe kammt: Dann könnte ich oft losheulen. Weil es einfach schön ist. Und weil ich endlich mal heulen könnte. Weil jemand da wäre, der mich liebt.
Aber es ist mir sowas von peinlich mich zu outen als quasi Sperrgebiet, emotional verseucht wie das Gebiet rund um Tschernobyl. Weil ich immer denke, andere Menschen haben ihr Leben im Griff und haben, naja, eben keine häßliche Vergangenheit. Und dann schäme ich mich für meine.
Gar nichts - aber die Angst alleine unterstellt ihm vielleicht schon eine Absicht, zu verletzen.
Zitat von Inaktiver User
Das sehe ich auch so. Ich frage mich nur: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Zitat von Inaktiver User
Das tue ich auch immer. Der nächste Schritt in meiner Strategie ist dann, den Schafzüchter ordentlich vor den Kopf zu stoßen. Dann läßt er mich in Ruhe - ich bin zuerst mal erleichtert. Und dann kommt der Katzenjammer, weil eigentlich will ich den ja toootal.
Zitat von Inaktiver User
Hoffentlich nicht zu wirr...
Liebe Grüsse
Sumpfhuhn
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04.10.2008, 16:20
AW: Angst vor dem Glück?
Hallo,
ich bin ziemlich durch den Wind: Ich war gerade beim Supermarkt - als ich des Schafzüchters Auto vor meinem Haus stehen sah. Seine (Ex)Frau wohnt sehr nahe bei mir (er wohnt 80 km ausserhalb). Also hat er sich vermutlich mit ihr getroffen - während er es gleichzeitig nicht mal der Mühe wert fand, mir eine Antwort zu geben auf meine Frage, ob er mal mit mir auf einen Kaffee ginge. Und eine höfliche Absage hätte ich zumindest netter gefunden, als nicht mal zu antworten. Ich finde das sowas von zum abkotzen unhöflich. Und warum muß der sein Auto ausgerechnet vor meinem Haus parken?
Naja, wenigstens weiß ich jetzt, woran ich bin (von wegen mit dir wäre ich sogar beim Schafezüchten glücklich...was sollte das denn? Immerhin bin ich jetzt froh, dass ich mich nicht auf mehr eingelassen habe.
Ich fasse es nicht. So ein Ar***.
Sorry fürs austoben, Leute, aber irgendwie musste ich das jetzt loswerden.
Sumpfhuhn
(P.S. Möglicherweise tu ich ihm unrecht und es ist alles gaaanz anders - das kann ich nicht ausschließen und ich möchte nicht unfair sein.)Geändert von Sumpfhuhn75 (04.10.2008 um 16:24 Uhr)
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04.10.2008, 17:13Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Oh liebe, liebe Sumpfi,
schalte mich hier gerade nach einem schönen Mittagspäuschen und einer klärenden Meditation nochmal online, um Dir für Deine einfühlende Antwort zu danken und dann das von Dir.
Auweia!
Ich weiß jetzt natürlich auch gar nicht, wie ich das einschätzen sollen können könnte mit dem Auto. (Naja, obwohl direkt vor Deiner Tür?) Hm. Zumindest unsensibel, falls er nicht noch bei Dir reinschaun wollte oder will. Vielleicht wars einfach nur dummi-dumm von ihm, oder vielleicht ein ganz krummes, abgedrehtes Signal, ach herrje.
Kann nur fühlen, wie es Dir mit so einem Schlag in den Magen gehn muss. Mir dreht sich der Magen gleich mit.
Ja, vielleicht ist alles ganz anders. Wer weiß. Ich nicht, Du auch nicht.
Finde es gut, dass Du wütend werden kannst! Und möchte Dich ganz herzlich drücken.
Ich geh jetzt auch mal Richtung Supermarkt wg. Schokolade. Bin später noch mal hier und gespannt auf neue mails von Dir.
Alles Liebe von Keschka
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04.10.2008, 17:53Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Liebe sumpfi,
noch etwas. Zu der Mail von davor. Die war überhaupt nicht wirr. Sondern sehr klar!
Und nein, es gibt keine unbeschädigten Leben. Es gibt vielleicht Menschen, die besser darauf ausgelegt sind (dank gelungener Kindheit oder was immer), Krisen zu bewältigen. Mehr auch nicht.
Und mir fiel noch eine Geschichte ein. Ging ungefähr so. "Stellen Sie sich vor, es gäbe einen dunklen Raum, in den sie ungesehen reinschlüpfen könnten, um ihr Schicksal dort wegzuwerfen...Und nun macht einer das Licht an. Ich wette mit Ihnen, jeder würde sofort zu seinem eigenen Schicksal laufen, um es wieder mitzunehmen, weil die anderen ihm noch viel elender schienen."
Fand ich einleuchtend.
Noch mal liebe Grüße von Keschka
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04.10.2008, 18:04Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Nabend!
(Komisch, wie kann einen so eine halbgare Grippe derart niederreißen, daß man andauernd nur pennen kann?
)
Keschka, nein ich meine Muttertier nicht wegen evtl. "ungepflegheit" oder sowas, sondern einfach sich es in der Rolle NUR-Mutter doch relativ bequem zu machen nebst der Problematik, sämtliche Anschlüsse im Berufsleben und eben der Rentensache zu verpassen. Das finde ich brandgefährlich. Da muß schon äußerste Sicherheit in Bezug auf die Sicherheit der Ehe herrschen
Sumpfi, ich glaube nicht, daß Du soo verseuchtes Sperrgebiet bist. Zumindest kann ich es mir vom lesen her überhaupt nicht zusammenreimen. Übertreibst Du da nicht ein wenig?Aber es ist mir sowas von peinlich mich zu outen als quasi Sperrgebiet, emotional verseucht wie das Gebiet rund um Tschernobyl. Weil ich immer denke, andere Menschen haben ihr Leben im Griff
Was heißt "Leben im Griff haben"? laß Dir da bloß nichts einreden oder weis machen. Meinste, wenn Du jemanden z.b. bei Familienfeiern triffst und so wird einer sagen: "Da, die da die neben mir hockt und so einen auf kultiviert macht - wißt ihr eigentlich, was das für ein Drachen zuhaus ist? Wie mies der Sex ist? Hatten wir übrigens vor 3 Jahren zuletzt" "Unser Kevin ist ein kleiner, dreckiger, verzogener Fratz, er lügt, klaut und wenn wir nicht spuren, haut er." "Boah nächstes Jahr wieder DomRep, natürlich auf Pump, weil wir Schulden bis übern Arsch haben" "Mein Mann säuft und ist hinter jedem Rock her" was meinst, wie oft es sowas gibt aber jeder tut nur so supercool bzw. Leben-im-Griff-habend. Organisiert ist meines übrigens auch recht gut, aber im Griff haben über Job, etwas Kohle und die Kinder hinaus? Auch nicht so der Brüller, glaub`s mir :) und der Schafi - bestes Beispiel.
Und naja, ein verletztes Herz wird doch fast jeder haben, der irgendwie zwar Beziehungen hatte, manchmal auch gute (und das sind die bösesten, finde ich) aber halt alles jedes Mal in einem großen Haufen Dinosauriersch...endete. Und die Biester machten richtig große Haufen!
So und was den Züchter da angeht....hat er versucht, Dir im Urlaub körperlich nahe zu kommen? Würde mich jetzt mal interessieren. Und weiß er genau, wo Du wohnst?
Hehe, ich würde meins gar nicht wegwerfen wollen, weil ich a) dafür gradestehen möchte was ich angestellt hab b) die Erinnerungen nicht missen möchte und c) das, was ich gelernt hab wichtig ist.Und nun macht einer das Licht an. Ich wette mit Ihnen, jeder würde sofort zu seinem eigenen Schicksal laufen, um es wieder mitzunehmen, weil die anderen ihm noch viel elender schienen.
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04.10.2008, 18:46
AW: Angst vor dem Glück?
Naja. Es ist so, dass es nicht nur ein Urlaub war, sondern wir dort auch beide an einem Seminar teilgenommen haben (psychoanalytisch - ich mache eine Ausbildung in dem Bereich). Ein absoluter Grundsatz in der Psychoanalyse ist die Abstinenzregel; d.h. keine intimen Beziehungen zwischen den Teilnehmern auf dem Seminar (danch kann jeder tun, was er will).
Zitat von Inaktiver User
Deshalb ist das jetzt schwer zu sagen: Er hat wohl gesagt, dass er mich sehr attraktiv findet und es ein bissl schwierig für ihn ist, wenn ich oben ohne auf meiner Terasse herumlaufe
. Und, was für mich viel wichtiger ist: das ich eine ganz besondere Frau für ihn bin. Das er sich jedes Wort gemerkt hat, dass wir vor 3 Jahren miteinender geredet haben. Dass er damals "Angst vor mir hatte" (was heißt das??). Dass es sich für ihn "von selbst ergibt" wenn man verliebt ist. (also Sex)
Ich werde ja selbst draus nicht schlau.
ja
Zitat von Inaktiver User
Ansonsten schreib ich später nochmal - ich habe gerade Keschkas geniale Idee aufgegriffen und bin im Begriff auf die Tanke zu rennen für eine 100g Lindt Schoko...
zum trösten...
Geändert von Sumpfhuhn75 (04.10.2008 um 20:13 Uhr)
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04.10.2008, 19:48Inaktiver User
AW: Angst vor dem Glück?
Hm hm hm schwieriger Fall. Ganz schwieriger Fall. Eminent problematischer Fall.
Also das mit dem oben ohne rumlaufen ist sone Sache. Müßte ich erstmal einen Eindruck von haben
weil da sind die äußere Form und Inhalt der Präsentation sehr wichtig um Schlüsse ziehen zu können - das ist MEINE Art der Psychoanalyse hehehe. So und nun bin ich komplett überfragt wie es kommt, daß eine Frau halb nackert vor einem Mann rumtanzt und dann wiederum sehr zurückhaltend, scheu und pfff hmmm naja halt unsicher ist.
Also manchmal habe ich fast den Eindruck, daß (grade?) bei aller Lockerheit in Dingen wie Körperlichkeit, Zuhilfenahme des Sex usw...entschuldige wenn ich das so sage.....die Kehrseite zu sein scheint, daß solche Persönlichkeiten manchmal recht unsicher sind, was wiederum Emotionen und menschliche Sicherheit betreffen. Wird da der Sex/ der Körper geradezu instrumentalisiert? Zu lesen ist es oft, hab das auch schon von fast allen Freundinnen so bestätigt bekommen, weil jede "eine kennt, die...." Jesus ist das alles komliziert und verwirrend.
"Angst vor einer Frau haben" hm weiß nicht, ich halte das für mich als unsinnig. Wovor sollte man denn da Angst haben? Immer wieder les ich es, aber so richtig schlüssig erklären kann es niemand. Alles was da angeführt ist Karriere, Klugheit, Schlagfertigkeit usw...sind Dinge, die ich gut finde wenn es jemand drauf hat. Man kann lernen und - selber hat man ja auch gute Eigenschaften, halt in anderen Bereichen, was sich nunmal ergänzen kann. Versteh ich alles nicht. Frag ihn doch mal, wovor er Angst hat wenn ihr mal neutral zusammen seid.
Daß sich jemand hinter einer nicht-vollzogenen Scheidung "versteckt" naja, find ich ein recht lauwarmes "Argument".
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Erstaunlich: Kinder lernen offensichtlich das, was sie interessiert mit einer derartigen Brillianz, Schnelligkeit und Unauslöschlichkeit die unglaublich sind. Grad eben hab ich mit Sohn, groß telefoniert - der spielt mit mir per Net ein bissl und merkt sich da wirklich jeden noch so unwichtigen Mist. Man müßte da anfangen, "Schule" und "Lernstoff" danach auszurichten. Meint meine Bekannte auch, die Kinder mit Lernschwierigkeiten unterrichtet: Daß das, was und wie es gelehrt wird recht unglücklich aufgebaut ist.


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