liebe meikeline,Zitat von meikeline
man kann sich etwas nur an- oder abgewöhnen,wenn man in situationen war,in denen man sich damit auseinandergesetzt hat.
von daher nehm ich dir deinen ersten satz hier nicht ab...![]()
ich bin auch sehr direkt und hab damit schon manchem mann angst eingeflößt...![]()
und trotzdem kann ich skandinavier verstehen,vielleicht gerade deshalb.
lg lottchen
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Thema: Unsicher
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24.06.2008, 09:59Inaktiver User
AW: Unsicher
Geändert von Inaktiver User (24.06.2008 um 10:10 Uhr)
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24.06.2008, 10:16
AW: Unsicher
Gute Frage.
Zitat von skandinavier
Wozu braucht man eigentlich überhaupt einen Partner?
Von Familiengründung jetzt mal abgesehen!
Was mir nicht so klar ist: bedauerst du das?Und weisst du was: das war bis jetzt auch kein Problem und auch der Grund, weshalb ich alleine war: ich habe all dies nicht gebraucht, weil ich mir selbst genügte...
fragt sich
Matthias
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24.06.2008, 11:06
AW: Unsicher
Zitat von Matze133
Man braucht nicht nur einen Partner, sondern überhaupt ein stabiles Familiengefüge um psychisch stabil zu bleiben.
Heutzutage sterben nicht umsonst (07) 209.000 Frauen an Folgen einer Herz Kreislauferkrankung und dagegen 150.000 Männer. (Wobei Männer im Suizid stärker betroffen -
allein bei der Bahn legt sich alle 3 Tage einer vor, vor Jahren noch war es alle 4 Tage)
Der Unterschied ist schon sichtbar - Frauen sind evolutionstechnisch nicht multitaskingfähig weil sie darauf Bock haben, sondern die Frau als soziales Familien"oberhaupt" alle Fäden in der Hand haben muss, damit die Gesellschaft funktioniert.
Wer zettelt denn Kriege und Machtkämpfe an und wer richtet den Scheiß wieder?
Ich meine jetzt nicht im Einzelnen, sondern prozentual gesehen.
Und hinterher kommt dann oft das Abweisen der Schuld, das hab ich jetzt auch sehr oft bei Männern erlebt, die im Nachhinein nicht erkennen wollten, dass ihr Verhalten contra - Beziehung war und sie Versuche der Frau, sie aber zu erhalten oder fortzuführen als Eifersucht, Besitzergreifung, Hysterie oder einfach nur als dämlich abtaten.
Eigentlich hast du ja Recht. Mit den meisten Männern braucht Frau keine Beziehung. :)
VG, NbN
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24.06.2008, 12:09
AW: Unsicher
Da haben wir doch die Crux!
Zitat von NordischByNature
Unsere Gesellschaft krankt am genauen Gegenteil: keiner kann allein sein. Warum wird nicht darauf hingearbeitet, allein stark zu sein? Warum wird die Familie als allein glücklich machendes Allheilmittel propagiert? Ist doch kontraproduktiv. Man gibt "den Anderen" damit doch viel zu viel Macht über sich, macht sich von deren Wohlwollen abhängig.
Klar braucht man andere Menschen. Aber müssen das lebenslänglich die selben sein? Warum soll ich meine Eltern/Geschwister mehr "mögen" als andere Menschen? Nur weil die blutsverwandt sind? Wozu ein halbes Leben lang irgendeinen Traumpartner suchen, mit dem ich mich nach einigen Jahren nicht mehr verstehe, weil man sich einfach unterschiedlich entwickelt hat?
Irgendwie ist mir das alles zu eingefahren und "endgültig"....
Gruß
Matthias
PS: Was die Herz-Kreislauftoten und Selbstmörder mit dem Thema hier zu tun haben sollen ist für mich fraglich...
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24.06.2008, 12:26Inaktiver User
AW: Unsicher
Wir bewegen uns zwar OT, aber kann mich gut an Filme und Fotos erinnern, wo Massen von hysterischen Frauen dem Führer zugejubelt haben. Wurden die dazu gezwungen?
Zitat von NordischByNature
Wenn Männer Kriege führen, dann nicht zuletzt deshalb, weil es Frauen gibt, die sie dafür bewundern. Dieser Fakt ist nur leider nicht ins kollektive Bewusstsein eingeflossen. Wir erinnern uns lieber an Trümmerfrauen, aber es gab auch KZ-Wärterinnen, die ihren männlichen Kollegen nicht in Sadismus nachstanden.
Kann mich auch nicht erinnern, dass Männer nach dem Krieg Däumchen gedreht haben.
Das Zuweisen von Schuld ist natürlich immer die einfachste Lösung.
VG,
Pynchon72
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24.06.2008, 13:16
AW: Unsicher
Brauchen ist für mich in diesem Zusammenhang ein falsches Wort bzw. ein Begriff, den ich in Beziehungen sehr schwierig finde. Ich brauche keinen Partner - nicht in dem Sinne, dass ich mich nur zu zweit vollständig fühle, dass ein Partner mich zu einem besseren Menschen machen soll, meine Unzulänglichkeiten "heilen" oder mir Sicherheit im Leben geben muss. Das sind Bereiche, die in mir selbst liegen, für die ich eine Eigenverantwortung habe.
Zitat von skandinavier
Ich brauche in meinem Leben Freundschaft, Nähe, Zuneigung, Wachstum, Reibung. Das muss ich aber nicht zwangsläufig mit einem Partner haben, auch wenn ich ein Leben zu zweit grundsätzlich und längerfristig inniger und lebendiger finde als allein.
Was eine Beziehung für mich ausmacht? Etwas abstrakt: Zwei Individuen, die sich trotz oder wegen ihrer Unzulänglichkeiten lieben, die keine Kompromisse schließen sondern versuchen, gemeinsam Lösungen für anstehende Probleme zu finden, die einen Weg miteinander gehen, der auch ruhig mal Verästelungen haben kann oder Abzweigungen, nach denen man sich wieder trifft.
In einem anderen fred hat jemand (danke cat
) ein plastisches Beispiel gebracht, das ich sehr schön und passend finde: Eine Beziehung / Partnerschaft ist wie
"Mein Garten" ist nicht statisch, da steht nichts in Reih und Glied, er soll so wild wie möglich sein.ein Garten - da kann man pflanzen, hegen, vergessen, da kann es verdorren, wuchern, gedeihen, Unkraut kann man wachsen lassen oder entfernen. Da säen sich samen selbst oder werden bewusst in die Erde gebracht.
Geändert von meikeline (24.06.2008 um 13:26 Uhr)
"Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin
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24.06.2008, 13:25
AW: Unsicher
Zitat von meikeline
Hallo Lottchen,
Zitat von Inaktiver User
ich finde nicht, dass sich unsere Aussagen widersprechen. Denn Beziehungen flutschen ja nicht irgendwie so, sondern werden "aktiv betrieben". Das, was ich über mein Beziehungsleben sage, ist ja auch ein Prozess aus circa 20 Jahren, in dem ich mich mit mir und mit meinem jeweiligen Gegenüber auseinandergesetzt habe, in dem ich selbst gereifter und schlauer bin als mit 20.
Aber ich war eben auch ausschließlich mit Männern zusammen, die sehr reflektiert waren und sich mit mir und der Beziehung auseinandergesetzt haben, die sich eben nicht zurückgelehnt und gesagt haben "nu mach mal".
Ich kann Gefühle wie z.B. Verlustängste sehr gut nachvollziehen. Die hatte ich früher selbst, das hat viel mit meiner Kindheit zu tun. Ich habe mich an diesem Thema aber extrem abgearbeitet, habe mein Muster erkannt und versuche, sobald sich da etwas einschleicht, aktiv gegenzusteuern.
LG
Meike"Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin
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24.06.2008, 15:49Inaktiver User
AW: Unsicher
geht es denn bei skandinavier schon um eine beziehung,meikeline?
ich denke nein,nicht wirklich.
das geschriebene war nicht auf beziehungen bezogen,sondern aufs kennenlernen.
von daher paßt mein gasagtes schon,es ist ein prozeß,den auch du durchlaufen hast.
lg lottchen
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24.06.2008, 16:05
AW: Unsicher
Ich habe doch nun schon an mindestens einer Stelle oder sogar öfter gesagt, dass ich hier keine Beziehung sehe sondern einen Kennenlernprozess. Und wenn man in den mit bestimmten Erwartungen geht, gibt es - wie in einer Beziehung - zwei Möglichkeiten: den Mund aufmachen oder sich konsequent verabschieden. Vor sich hinleiden und Erwartungen zu haben, sich dem anderen aber nicht mitzuteilen sondern zu hoffen, dass er hellsehen kann, gehört meiner Meinung nach nicht dazu.
Zitat von Inaktiver User
Und was meine Aussage betrifft (dass ich das Glück hatte, nicht auf sich zurücklehnende Männer zu treffen): Die gab es bei mir weder in Beziehungen noch in Kennenlernphasen, aus denen dann nichts weiter geworden ist. Wenn ich mit jemandem nicht zusammengekommen bin, lag es an anderen Sachen.Geändert von meikeline (24.06.2008 um 16:08 Uhr)
"Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin
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24.06.2008, 16:12
AW: Unsicher
Knutschen!! :-)
Zitat von Matze133
Und weils zu zweit einfach mehr Spaß macht als alleine - so gut wie alles, finde ich :-)Vergiß die Nadel - Nimm den Heuhaufen


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