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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von Riquelme

    Aber gut, sie kann Ihn ja auch in den Wind schießen, und beim nächsten Mann geht das Theater wieder los
    Sehe ich ähnlich.

    Ist es nicht egal, wer wann welche Widerworte gibt?
    Das soll ja hier nicht in einen Machtkampf ausarten, wer zu welcher Aggression aufgrund welchen Fehlverhaltens berechtigt ist...

    Die TE hat doch schon ein recht vernünftiges Gespräch mit ihrem Liebsten geführt - beide waren dabei recht einsichtig, was eigene Fehler angeht... das ist doch schon mal was!

    Verlasst Ihr Eure Partner, wenn sie sich nicht immer richtig verhalten?

    Viel wichtiger ist doch, dass man versucht, das Verhalten zu ändern, wenn es nicht konstruktiv ist. Und das scheint doch auch das Ziel der TE zu sein...

    Schade, dass da noch weiter Tipps gegeben werden, wie der Machtkampf am besten doch noch gewonnen wird... halte ich für überflüssig und destruktiv.

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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von Riquelme
    Also mal ehrlich Ihre Antwort war doch wirklich in dem Augenblick vollkommen überflüssig und zudem sehr patzig. Das hat ja mit wenig Wiederworte geben nicht im geringsten zu tun. Wie er ja auch schon sagte sie solle sich eine andere Ausdrucksweise angewöhnen.
    Das kann sie annehmen oder auch bleiben lassen. Für ihn ist das aber kein Grund aggressiv zu werden.

    Aber gut, sie kann Ihn ja auch in den Wind schießen, und beim nächsten Mann geht das Theater wieder los. Sie kann aber auch meine Beiträge als positive Kritik sehen und an sich arbeiten.

    Wenn sie es nicht annimmt und ihr das immer wieder passiert, wird sie es vielleicht irgendwann schon mal einsehen.
    Ist wie mit den Geisterfahrern. "Was nur einer? Das sind Hunderte!" dann sollte man sich doch mal fragen, ob man selbst vielleicht auf dem falschen Weg ist.

    Wäre ich ER, hätte ich auch schon die Konsequenzen gezogen. Sie ist wie sie ist und ich habe kein Recht sie umerziehen, geschweige denn aggressiv zu werden wenn sie nicht nach meinen Vorstellungen handelt.

    Meine Ex hat mir auch immer erklärt, was ich wie zu tun hätte. Anfangs war ich so unsicher, dass ich das angenommen habe und versucht hab ihr alles recht zu machen. Schließlich wusste sie wie "Beziehung" funktioniert, ich war blutiger Anfänger.
    Irgendwann kam ich aber auf den Trichter, dass es mehrere Möglichkeiten gibt etwas zu tun, und keine ist "falsch" oder "richtig". Sie "löste" viele Probleme temporär mit Alkohol, was mir überhaupt nicht liegt. Klar, ich hätte versuchen können ihr das zu verbieten. Hab sie tatsächlich auch mal gebeten weniger zu trinken und ihr mehrmals angeboten bei der Lösung der Probleme zu helfen. Sie fand aber an ihrer Sauferei überhaupt nichts, wunderte sich eher, dass mich das störte und bezeichnete mich als Spießer.
    Die Konsequenz war, dass wir uns getrennt haben, mehr ich von ihr, als sie von mir. Ich fürchte sie weiß bis heute nicht, dass es der Alk war, der uns getrennt hat.
    Warum sollte ich sie zu einem Leben (ohne Alkohol) zwingen, nur weil das nach meiner Vorstellung ein "besseres" Leben ist?

    fragt sich

    Matthias

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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von Riquelme
    Liebe Ilse,

    Kommunikations ist das A und O einer Beziehung.Als er dich anrief um dir zu sagen das er eher Feierabend hat,tat er dies um dir mitzuteilen das er froh ist nun nach hause fahren zu können. Seine Erwartung war das DU dich für ihn freust und das auch bekundest. Aber was machst du ? Du kommst mit einem gaaaanz blöden Satz um die Ecke und wunderst dich über seine Reaktion. Wenn du des öfteren so reagierst oder handelst darfst du dich über gescheiterte Kennenlern Versuche nicht wundern. Das er des öfteren Aggressiv reagiert, such mal erst Ursachen dafür bei dir dann bei Ihm und dann sprecht miteinander....
    Ähm, sorry aber SO ist das nicht richtig. Ich war weder patzig noch war das ein gaaanz blöder Satz.
    Er rief an, sagte mir das er schon nach Hause fahren kann und ich antwortete darauf "Klasse, wenns morgen auch so ist, wärs ein Glück!"

    Also, ich sehe da weder eine patzige noch eine blöde Antwort darin.

    In unserem Gespräch, hat er auch zugegeben, dass er das falsch verstanden hat, weil er davon ausging, dass ich angenommen habe, dass es jetzt immer so ist.

    Habe ich aber gar nicht, ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich es toll fände, wenn es am nächsten Tag auch so wäre aber nicht das es so sein muss. Ich wär ja auch froh, wenn ich früher als vorgesehen Dienstschluss habe.

    Was ich aber nicht toleriere, ist das man den anderen gleich anschnauzt, wenn man etwas flasch verstanden hat. Man kann über alles in Ruhe reden und, wenn mir was "komisch" vorkommt frage ich ja auch in einem ganz normalen Ton nach, wie das gemeint ist.

    Damit das ich mir eine andere Ausdrucksweise angewöhnen soll, meinte er, dass ich Sätze anders formulieren soll und nicht das ich patzige Antworten gebe.

    Bei unserem Gespräch habe ich auch angemerkt, dass er mich verunsichert und ich mich schon nicht mehr traue offen mit ihm zu reden, weil ich mich jedesmal frage, wann es wieder zur "Explosion" kommt.

    Ich denke er hat es verstanden, ich widerrum habe verstanden, dass er manche Äusserungen auch nicht so meint, wie sie rüber kommen.

    Nur neige ich nicht dazu, gleich agressiv zu werden. Aber wie man in den Wald hineinruft so kommt es bekanntlich zurück und wenn mir gegenüber jemand agressiv wird, dann kann es schon passieren, dass es mit meiner Ruhe vorbei ist.
    Bei mir hat der Ton auch was mit Respekt den anderen gegenüber zu tun.
    Von daher auch die Aussage von mir, dass mir der Ton nicht passt und das man mir auch in Ruhe etwas sagen kann.


    Zitat Zitat von Matze133
    Wäre ich ER, hätte ich auch schon die Konsequenzen gezogen. Sie ist wie sie ist und ich habe kein Recht sie umerziehen, geschweige denn aggressiv zu werden wenn sie nicht nach meinen Vorstellungen handelt.

    Meine Ex hat mir auch immer erklärt, was ich wie zu tun hätte. Anfangs war ich so unsicher, dass ich das angenommen habe und versucht hab ihr alles recht zu machen. Schließlich wusste sie wie "Beziehung" funktioniert, ich war blutiger Anfänger.
    Genauso sehe ich das auch, man kann einen Menschen nicht umerziehen, geschweige denn agressiv werden, wenn er nicht meinen Vorstellungen entspricht.

    Man kann allerdings das Gespräch suchen und das in einem angemessenen Ton.

    Liebe Grüße

    Ilse

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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von Matze133
    Ich fürchte sie weiß bis heute nicht, dass es der Alk war, der uns getrennt hat.
    Warum sollte ich sie zu einem Leben (ohne Alkohol) zwingen, nur weil das nach meiner Vorstellung ein "besseres" Leben ist?
    fragt sich
    Matthias
    ist zwar OT (sorry, liebe ilse), aber

    matze, aufgrund von erlebnissen in meiner naechsten naehe mit alkoholismus haette ich es fair gefunden, wenn sie genau das von dir gehoert haette: entweder der alkohol oder ich.

    alkoholiker lassen sich nicht umerziehen. deshalb haettest du sie sowieso zu nichts zwingen koennen. aber man KANN und MUSS sogar jemanden, der missbräuchlich alkohol trinkt, vor die wahl stellen: entweder der alkohol oder ich.

    wahrscheinlich haette sie sich trotzdem fuer den alkohol entschieden.

    aber dieser vorfall waere vielleicht zu einem kleinen hindernis auf ihrem weg nach unten geworden. vielleicht haette er sie auf dauer doch beschaemt, und auf diese weise gezwungen, sich mit ihrem problem relativ frueh auseinanderzusetzen.

    das groesste problem, das alkoholiker haben, ist, dass zu viele leute zu lange taktvoll sind.
    OT ende.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von Coco-Lores
    ist zwar OT (sorry, liebe ilse), aber

    matze, aufgrund von erlebnissen in meiner naechsten naehe mit alkoholismus haette ich es fair gefunden, wenn sie genau das von dir gehoert haette: entweder der alkohol oder ich.
    In dieser Konsequenz habe ich es nicht ausgesprochen.
    Sie "weiß" schon, dass der Alkohol an unserer Trennung nicht unmaßgeblich war. Aber sie will es nicht wahrhaben, denn sie sagte ja, sie würde nicht viel trinken. Sie war nach eigener Auffassung selbst dann nicht betrunken, wenn sie über Tische uns Stühle stolperte.
    Im Gegenteil, sie wollte sogar mich umerziehen und wollte, dass ich auch mal "lockerer" werde. Sie verstand nicht, dass ich mich vor meiner Familie und den Bekannten schämte, wenn sie wieder mal in diesem Zustand war.

    aber dieser vorfall waere vielleicht zu einem kleinen hindernis auf ihrem weg nach unten geworden. vielleicht haette er sie auf dauer doch beschaemt, und auf diese weise gezwungen, sich mit ihrem problem relativ frueh auseinanderzusetzen.
    Sie bekam deshalb schon recht früh mit ihrer Mutter (die ich nicht mehr kennengelernt habe, weil verstorben) Streit deshalb. Ihr Bruder weiß sich auch nicht zu helfen. Der ist selbst recht unbeholfen.

    das groesste problem, das alkoholiker haben, ist, dass zu viele leute zu lange taktvoll sind.
    OT ende.
    Sehe ich genau so. Drum habe ich ja hin und wieder Tacheles mit ihr gesprochen. Allerdings hatte es besoffen keinen Wert, und nüchtern stritt sie dann alles ab. Ich habe schon die Viedeokamera hingerichtet um sie mal besoffen aufzunehmen und vorzuspielen, wenn sie nüchtern ist. Als ich die Kamera nur in die Hand nahm wurde sie aggressiv und ich hatte Angst sie macht mir (auch die) kaputt.
    Glaub mir, ich habe Einiges versucht was in meiner Macht stand, denn ich mochte - und mag - sie wirklich. Aber wenn sie keine Einsicht hat ist da überhaupt nichts zu machen. Weder im Guten, noch mit Zwang oder "Strafe". Ehrlich gesagt will ich niemanden an meiner Seite, den ich irgendwie "erpressen" muss.

    Und irgendwann habe ich mir gesagt: Wozu soll ich mir die ganze "Kacke" eigentlich antun? Ich bin kein Weltverbesserer und habe eben nicht das Recht ihr zu sagen, wie sie ihr Leben leben soll. Wenn sie damit zufrieden ist: bitte, gerne.
    Wenn Einsicht da ist... bin ich der Letzte, der Hilfe verweigert. Aber Einsicht muss vorhanden sein.
    Bekannte und Geschwister haben mir lange schon geraten aufzugeben, ich würde mich nur selbst kaputt machen. Manche sahen sogar die Gefahr, dass ich selbst "abdrifte". Aber in dem Moment wo sie betrunken war ließen sie mich mit ihr allein.

    Sorry für o.t. Aber das Thema beschäftigt mich nach wie vor und hat meine Einstellung zum Alkohol grundlegend geändert. Auch wenn ich selbst hin und wieder was trinke. In Maßen, nicht in Massen.

    Gruß

    Matthias

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    AW: Und ich dachte....

    ilse,
    kann es sein, dass dein freund momentan einfach gestresst ist und ein ventil fuer seinen stress gesucht hat? ist sein job sehr stressig?
    natuerlich waere es nicht richtig, aeger oder so an dir auszulassen, aber es waere eine "nicht boesartige" erklaerung.

    ich wuerde die sache ruhen lassen und bei der naechsten gelegenheit ganz sachlich und gelassen ansprechen. sag ihm ruhig (ohne vorwuerfe) wie du dich gefuehlt hast und wenn ihm etwas an dir liegt entschuldigt er sich und versucht es besser zu machen.

    viele gruesse,
    lms

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    AW: Und ich dachte....

    Zitat Zitat von little_miss_sun
    ilse,
    kann es sein, dass dein freund momentan einfach gestresst ist und ein ventil fuer seinen stress gesucht hat? ist sein job sehr stressig?
    natuerlich waere es nicht richtig, aeger oder so an dir auszulassen, aber es waere eine "nicht boesartige" erklaerung.

    ich wuerde die sache ruhen lassen und bei der naechsten gelegenheit ganz sachlich und gelassen ansprechen. sag ihm ruhig (ohne vorwuerfe) wie du dich gefuehlt hast und wenn ihm etwas an dir liegt entschuldigt er sich und versucht es besser zu machen.

    viele gruesse,
    lms
    nein, im Moment ist es in seinem Job ziemlich ruhig, was aber nicht heißt, dass es so bleibt.
    Aber wie gesagt, wir haben in Ruhe darüber gesprochen, er hat es anscheinend verstanden und somit ist für mich die Sache vom Tisch.
    Ich bin kein Mensch der nachtragend ist von daher spreche ich Probleme auch gleich an.

    Liebe Grüße
    Ilse

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