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  1. Inaktiver User

    Kuss AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...es muss tief im Inneren einen Grund geben, wenn du den weißt und entschärfen kannst, dürfte manches leichter fallen.
    Ich habe mich früher immer ein bissel als hoch zu Ross mit Schild, Helm und Schwert gesehn - nicht kriegerisch, nee eher in der Verteidigerposition.
    Woher das rührte, weiß ich mittlerweile. Freunde, auch hier aus der Community, haben mir geholfen die Rüstung abzulegen. Vieles hat sich seitdem für mich verändert, auch in puncto Beziehung zu Männern. Und da ganz und gar positiv. Hat aber gedauert.
    Und wie hast du es herausgefunden? Das offensichtliche weiss ich ja, meine Kindheit, blabla... aber wie schon gesagt, da ist noch was anderes, das ich einfach nicht ergruenden kann.

  2. Inaktiver User

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Ich denke, es ist einfach wichtig, dass der andere versteht, dass du nicht darauf aus bist, absichtlich zu verletzen. Und wenn du jemand anders aus Versehen oder aus Tölpelei auf den Fuß trittst, entschuldigst du dich ja auch, und im Normalfall ist dein Gegenüber auch sofort bereit, die Sache zu vergessen.
    [/QUOTE]Wenn eine solche Situation eintritt, ist halt oft nicht damit getan, dass ich mich entschuldige, ich sage auch nicht gemeine Sachen, d.h. ich greife niemanden persoenlich an. Es ist mehr so, als ob ich die angebotene Liebe/Freundlichkeit harsch zurueckweise. Auch wenn dann die Entschuldigung angenommen wird, ist danach alles anders.

    Wie im aktuellen Beispiel (habe ich im Forum Angst beschrieben). Mein Freund hat mir dann gesagt: Wie glaubst Du, wie ich mich jetzt fuehle. Ich werde Dir nie wieder sagen, dass ich dich liebe...
    Und wenn ich ihn jetzt sehe, auch wenn wir ganz wie zuvor miteinander umgehen, haelt er sich in dem was er sagt, zurueck, d.h. er macht mir nun auch keine Komplimente mehr...

  3. Inaktiver User

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo facetious,

    hier, diese Sache mit deinem Vater - da solltest du meiner Meinung nach ansetzen... hast du darüber mal mit deinem Vater gesprochen oder mit einem Psychologen?

    dharma
    Ich habe mit meinem Vater seit 18 Jahren nicht mehr gesprochen, zu dem Zeitpunkt hat er meine Mutter verlassen und hat gleichzeitig den Kontakt zu dem Rest der Familie abgebrochen. Ich war erleichtert darueber, jeder Kontakt zu ihm - auch wenn es ohne Streit zulief - hat mich belastet.

    Mit einem Psychologen habe ich noch nicht geredet. Ich mache seit Anfang dieses Jahres gefuehrte Kurse, die viel Ursachenforschung betreiben, Unterstuetzung geben usw. - Ich wohne nicht in Deutschland und kann mir keine private Stunden bei einem Psychologen leisten.

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    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn eine solche Situation eintritt, ist halt oft nicht damit getan, dass ich mich entschuldige, ich sage auch nicht gemeine Sachen, d.h. ich greife niemanden persoenlich an. Es ist mehr so, als ob ich die angebotene Liebe/Freundlichkeit harsch zurueckweise. Auch wenn dann die Entschuldigung angenommen wird, ist danach alles anders.

    Wie im aktuellen Beispiel (habe ich im Forum Angst beschrieben). Mein Freund hat mir dann gesagt: Wie glaubst Du, wie ich mich jetzt fuehle. Ich werde Dir nie wieder sagen, dass ich dich liebe...
    Und wenn ich ihn jetzt sehe, auch wenn wir ganz wie zuvor miteinander umgehen, haelt er sich in dem was er sagt, zurueck, d.h. er macht mir nun auch keine Komplimente mehr...
    Das ist natürlich total traurig.
    Wenn er dir jetzt keine Komplimente mehr macht, traut er dir nicht mehr so richtig über den Weg.

    Hast du denn schon mal über eine Therapie nachgedacht, um deinem Verhalten auf den Grund zu gehen? Ich würde einen männl. Therapeuten empfehlen, der dir dein Verhalten spiegeln kann, ohne dass du dich dabei schlecht fühlen musst.

    Meistens kann man sein eigenes Verhalten deshalb so schlecht verstehen, weil man sich dafür schämt und deshalb die tieferliegenden Gefühle gar nicht spürt.

  5. Inaktiver User

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich habe mit meinem Vater seit 18 Jahren nicht mehr gesprochen, zu dem Zeitpunkt hat er meine Mutter verlassen und hat gleichzeitig den Kontakt zu dem Rest der Familie abgebrochen. Ich war erleichtert darueber, jeder Kontakt zu ihm - auch wenn es ohne Streit zulief - hat mich belastet.

    Mit einem Psychologen habe ich noch nicht geredet. Ich mache seit Anfang dieses Jahres gefuehrte Kurse, die viel Ursachenforschung betreiben, Unterstuetzung geben usw. - Ich wohne nicht in Deutschland und kann mir keine private Stunden bei einem Psychologen leisten.

    Das ist doch sehr viel - wichtig finde ich das eben auch im Zusammenhang mit deinem hier geposteten Problem.

    Sicher wäre es auch nicht falsch wenn du einem Mann nach einiger Zeit des Kennens von diesem "Familienproblem" erzählen würdest - ein sensibler Mann wird das sicher gut nachvollziehen können.

    dir alles Gute

    Dharma

  6. Inaktiver User

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von sachensagen
    Hast du denn schon mal über eine Therapie nachgedacht, um deinem Verhalten auf den Grund zu gehen? Ich würde einen männl. Therapeuten empfehlen, der dir dein Verhalten spiegeln kann, ohne dass du dich dabei schlecht fühlen musst.
    Ja, habe ich, aber wie gesagt - kann es mir nicht leisten. Habe mich deshalb auch gezwungen, mich Maennern im allgemeinen mehr zu oeffnen (d.h. ich rede mit ihnen wie mit einer Bekannten, nicht wie mit einer Freundin) das geht aber oft nach hinten los, wenn sie dann an mir interessiert sind.

    Meistens kann man sein eigenes Verhalten deshalb so schlecht verstehen, weil man sich dafür schämt und deshalb die tieferliegenden Gefühle gar nicht spürt.
    [/QUOTE]

    So habe ich das noch gar nicht gesehen, danke. Ja, ich schaeme mich....

  7. Inaktiver User

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist doch sehr viel - wichtig finde ich das eben auch im Zusammenhang mit deinem hier geposteten Problem.

    Sicher wäre es auch nicht falsch wenn du einem Mann nach einiger Zeit des Kennens von diesem "Familienproblem" erzählen würdest - ein sensibler Mann wird das sicher gut nachvollziehen können.

    dir alles Gute

    Dharma
    Danke Dharma,

    ich habe oft darueber geredet, so sehr, dass ich es jetzt nicht mehr moechte. Maenner verstehen es auch, sind sympathisch, aber mir hilft es nicht. Ich habe auch bestimmt alles gelesen von Selbsthilfe zu spirituell zu Maenner verstehen uber Selbstbewusstsein erlangen. Alles hat mir sehr geholfen, und doch ist da etwas, dass ich einfach nicht ergruenden kann.

    Da ich es nicht in Worte fassen kann, kann ich auch nicht so gut mit jemanden darueber reden. Mit einem Psychologen arbeiten, wuerde bestimmt irgendwann zum Erfolg fuehren, aber es geht halt (zumindest im Moment nicht)

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    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo,


    Wie aber genau macht man es fuer den Mann deutlich, dass man ihn menschlich annimmt?

    Kann man einem Mann wirklich helfen, seine Unsicherheit zu verlieren?

    Vielleicht koennt ihr Maenner euch hier auessern, was fuer Euch ok.ist und was nicht.
    Worauf beruht so etwas?

    Auf der Vertrauensbasis.

    Vertrauen ist ein langsmaes Gewächs, welches nur in einem "optimalen" Klima gedeiht.

    Wenn das Klima nicht stimmt wächst es nicht.

    Wenn es einmal zerstört ist, macht es meistens in dieser Zusammensetzung keinen zweiten Versuch mit dem Wachstum.


    Jetzt äussere ich mich als Mann:

    Wenn ich spüre, dass meine Gegenüber alle vertraulichen Informationen nicht für sich behalten kann, mir dadurch schadet und in meinem "inneren Kreis" sich bewegt wie ein Elefant im Porzellanladen- dann geht nichts mehr.

    Ab einem bestimmten Alter wird auch nichts mehr erklärt, weil die Persönlichkeistbildung abgeschlossen ist.

    Wer die Mindestanforderungen im menschlichen Umgang nicht erfüllt, bekommt keine Zugangsberechtigung.

    Es ist halt ein vorsichtiges Herantasten. Wer sich dabei schon als "maligne Persönlichkeit" zeigt komt nicht weiter.

    Die Ansprüche steigen eben mit zunehmender Erfahrung.

    Ausgereifte Produkte sind eben immer besser als Dauerbaustellen...

  9. User Info Menu

    AW: @lagaluga: den Maennern die Unsicherheit nehmen?

    Zitat Zitat von Xaverius
    Ab einem bestimmten Alter wird auch nichts mehr erklärt, weil die Persönlichkeistbildung abgeschlossen ist.
    Also das kann ich absolut nicht bestätigen und wäre auch ein echtes Armutszeugnis.

    Ich klinke mich hier kurz ein und bilde mir ein, facetious Problem etwas verstehen zu können.

    Meine Erfahrung mit Männern, und ich bin schon Ü50: es bedarf keiner besonderen Erklärung, wenn es einer ist, der fähig ist hinter "Masken" zu schauen, und die gibt es. Ich bin auch im Kennenlernen ziemlich anders als später. Kann z.B. auch ziemlich ironische Bemerkungen vom Stapel lassen, die mir hinterher leid tun, aber es gab da mal die eine oder andere Situation die mich provoziert hatte. Aber es gab so 2-3 Männer im Lauf des Lebens (selten genug), die sich nicht irritieren liessen. Die mich frech angrinsten und paroli boten. Oder noch "schlimmer", die mich "erkannten", die sich weder einschüchtern noch in die Flucht schlagen liessen.

    Diejenigen gehören heute noch zu meinen Freunden, sind geblieben. Ich schätze heute noch ihre Fähigkeit, tiefer schauen zu können. Und wer das nicht kann, der ist sowieso nicht geeignet für mich. Ist nicht arrogant gemeint, aber ich kann auch ganz gut hinter Masken schauen und auch bei guten Freunden sollten Gemeinsamkeiten da sein . Diejenigen die immer auf der Leitung sitzen sind dann eben nicht diejenigen, mit denen es sich lohnt mehr zu investieren. Schliesslich nehme ich auch ihre Ticks wahr und sehe dahinter, was wirklich wertvoll ist.

    In diesem Sinne sehe ich auch facetious Problem. Ist für mich kein wirkliches, denn suche den Menschen der perfekt wäre ...

    Allerdings sehe ich mich heute nicht mehr als Retter unsicherer Männer, die auch beim 2. oder 3. Date nicht aus sich heraus können. Auch bei mir muss sich Vertrauen erst mit der Zeit aufbauen, allerdings spüre ich schon sehr früh, ob da einer voller Komplexe ist und nicht nur einfach unsicher und aufgeregt beim 1. Date. Ich liebe empfindsame Menschen, aber keine empfindlichen, wo ich mir jeden Scherz dreimal überlegen muss. Dann passt es eben nicht mit uns. Bei so viel Spagat ergreife ich lieber die Flucht.

    Und ich bin mir sicher, trotz facetios Eigenheiten, es gibt den Menschen/Mann, der ihr ihre Art nicht übel nimmt. Könnte nur einige Geduld erfordern ...

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