dem stimme ich nicht zu.Zitat von Inaktiver User
klar - aber auch das ist etwas anderes, als wenn sie es sich versprochen haben - die Beziehung ist dann anders.Genauso kann ein Paar das nicht verheiratet ist, ohne Unterschrift auf dem Standesamt sagen, bis ans Lebensende zusammen bleiben.....
wobei es mir nicht auf den Trauschein, sondern auf die bewusste Entscheidung ankommt.
aber als Außenstehendem muss mir das mitgeteilt werden - oder ich beurteile das eben selbst.
Gruß, Leonie
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14.05.2008, 17:17Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, was tun.....
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14.05.2008, 17:19
AW: Er ist vergeben, was tun.....
Liebe Leonie, du solltest nicht davon ausgehen, dass alle anderen deine Definitionen und dein Verständnis von Ehe und ("nur" )Beziehung haben. Die betreffende (verlassene/betrogene) Person wird nicht weniger Schaden davon tragen, wenn sie keinen Trauschein in der Tasche hat. Und das ist der springende Punkt, darum geht es!
Sonst ist alles gesagt worden, finde ich. Sich in eine bestehende Beziehung zu drängen ist für mich mies, mies und nochmal mies.
Auch wenn ich deswegen hier wieder als Moralapostel hingestellt werde. Ist mir völlig wurscht; für mich gibt es nun mal gewisse "Regeln" und Prinzipien des gesellschaftlichen Zusammenlebens und Benehmens.
Am leichtesten überprüfbar mit dem weisen (und hier schon zitierten) Satz "was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu....."
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14.05.2008, 17:19
AW: Er ist vergeben, was tun.....
Wenn mich der andere sehr interessiert und ich mich nicht in versuchung bringen möchte, dann handhabe ich das ganz genauso. Bei meinem Mann war es so, dass ich ihn anfangs ganz ungefährlich "nur nett" fand.
Zitat von Sumpfhuhn75
Ob die Beziehung läuft oder nicht, ist ja nicht so einfach zu sagen. Unsere ruckelte damals ziemlich. Und ich frage mich, ob dass ein Zeichen für das Ende ist oder eine Phase, die überstanden werden will. Ich wollte ja auch nicht gleich das Handtuch werfen, nur weil es mal gerade nicht so kommod ist.
Zitat von Sumpfhuhn75
Wann ich mit wem ausgehe, kann ich aber so nicht trennen, da ich nicht im amerikanischen Sinne date. Ich treffe mich eben mit Leuten, die ich nett finde. Alleine oder zu mehreren, mal so, mal so. Wie das in Europa häufig ist, wenn man ein Sozialleben hat.
@Revolution 30: an die bösen Verführer glaube ich nicht. Bzw. die sind mir sowas von egal. Ich habe einen Mann, sogar einen mit Charakter (obwohl er mich abgeworben hat
) und der kann ganz gut entscheiden, worauf er sich einläßt oder nicht. Die Sicherheit haben wir auch nicht durch den Trauschein, sondern durch unser festes Wollen, dadurch, dass wir unser Versprechen sehr ernst nehmen.
Na na, mit wem gehen denn jetzt hier die Pferde durch.
Zitat von Inaktiver User
Seine Aussage, so wie hier zitiert, sagt, dass er momentan eine Beziehung hat. Es ist richtig und fair von ihm, das mitzuteilen. Ob sie Chancen hat oder nicht, darüber sagt diese Aussage gar nichts, es kann damit gemeint sein, muß aber nicht. Er wird aber in der Lage sein, ihr das deutlicher mitzuteilen, wenn nötig. Also wenn er sagen will: "bitte geb Dir keine Mühe, ich habe nicht vor, meine Freundin zu verlassen", dann kann er ja sagen "bitte geb Dir keine Mühe, ich habe nicht vor, meine Freundin zu verlassen." Das ist dann mehr als eine Aussage über den Ist-Zustand.
Der Unterschied liegt darin, dass die einen sich versprochen habe, bis zum Tod zusammenzubleiben, von den anderen weiss man es nicht. Vielleicht führen die anderen ihre Beziehung nach dem Motto: schön, so lange es gut geht, und wenn nicht, dann nicht mehr. Und vielleicht ist dieses "nicht mehr" jetzt gerade erreicht. Weiss ich als Außenstehende ja nicht. Aber wenn man mir das sagt, dann glaube ich das. D.h. für mich ist der Unterschied, dass ich es bei einem Verheirateten weiss, der andere soll es mir bitte explizit sagen.
Zitat von Inaktiver User
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14.05.2008, 17:19
AW: Er ist vergeben, was tun.....
und der Mann um den es hier geht hat klar gesagt: Ich habe eine feste Beziehung.
Zitat von Inaktiver User
Sorry, Leonie, ich weiß nicht wie alt du bist aber heutzutage heiratet man ja nicht immer gleich. Und wenn man mit wem zusammen lebt hat das mitunter die gleiche bedeutung. ich würde vielleicht heiraten, wenn ich ein kind bekäme. sonst nicht, wieso auch.
und Ehe=Sicherheit...na, ich weiß nicht. jede 2. Ehe wird sowieso geschieden.
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14.05.2008, 17:20Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, was tun.....
dazu schrieb ich bereits etwas.
Zitat von Revolution30
aber als verheiratete Frau bin ich auch ungefährlich
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14.05.2008, 17:23
AW: Er ist vergeben, was tun.....
Nein. Meine Beziehung führe ich mit meinem Mann. Und wenn der in einer Weise pfuschen läßt, die ich nicht richtig finde, rede ich mit IHM. Ich gehöre nicht zu denen, die erstmal auf die Dritte hauen.
Zitat von Inaktiver User
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14.05.2008, 17:24Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, was tun.....
muss man ja nicht.
Zitat von Sumpfhuhn75
aber ich muss diejenigen dann auch nicht "wie verheiratet" betrachten.
das stimmt so nicht - sondern ist eine statistische Aussage, bei der der Nenner falsch gewählt ist.und Ehe=Sicherheit...na, ich weiß nicht. jede 2. Ehe wird sowieso geschieden.
über 70 % der Erstehen halten.
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14.05.2008, 17:25Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, was tun.....
Ja und mir eben nicht..........
Zitat von Inaktiver User
Was würdet ihr machen (und davon habe ich mittlerweile etliche Bekannte), wenn KEINE Ehe da wäre, aber wie in diesen Fällen, mehrere Kinder( bewusste Entscheidung), das Haus ist gebaut, der Baum gepflanzt ?
Was dann ?
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14.05.2008, 17:25
AW: Er ist vergeben, was tun.....
der widerspruch fällt doch auch dir auf, oder nicht?
Zitat von Inaktiver User
die bewusste entscheidung füreinander kann man auch ohne ehering fällen.
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14.05.2008, 17:27Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, was tun.....
das schrieb ich ja schon - bei Unverheirateten beurteile ich selbst, ob das "eheähnlich" ist. Es bleibt mir ja sonst nichts übrig.
Zitat von Inaktiver User
Und bei Kindern würde ich das immer als "eheähnlich" betrachten.


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