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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User


    Ok, dann Nähkästchen auf
    der Mann mit dem ich jetzt zusammen und ziemlich glücklich bin, entspricht nicht meinem Beuteschema , ich seinem auch nicht, aber er ist ein toller Mensch und wir haben, so scheints, an uns etwas gefunden das sagt, lass uns unsre Träume leben.
    Ist nicht immer leicht,
    jeder trägt sein Päckchen aus der Vergangenheit, aber wir laden es nicht beim andern ab.
    Nähkästchen wieder zu.
    Denke, das macht den Unterschied aus, warum manche Frauen was finden und manch erfolgreiche, selbstbewusste, attraktive Frau nichts...

  2. Inaktiver User

    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Danke caramon,
    aber es hat auch gedauert bis ich zu der Erkenntnis kam.

  3. Inaktiver User

    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Caramon,
    den Herrn Nicholson würde ich auch nicht von der Bettkante schubsen - obwohl das nun gar nicht mein "Fangalter" ist

    Ich kann von mir nur sagen, irgendwann relativiert sich das mit der sog. Schönheit.
    Und hier hatte schon jemand geschrieben in einer Partnerschaft ist nicht 1 + 1 = 2 sondern es wird etwas Neues entstehen.

    Am schlimmsten empfinde ich die Gleichung 1 + 1 = 1 - in Form von Symbiose - da bekomme ich Beklemmungen und Atemnot.

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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Caramon,
    den Herrn Nicholson würde ich auch nicht von der Bettkante schubsen - obwohl das nun gar nicht mein "Fangalter" ist
    Das Frauen mit juengeren Maennern nicht klarkommen wollen....tssss

    Ich kann von mir nur sagen, irgendwann relativiert sich das mit der sog. Schönheit.
    Hm, macht mich stutzig dieser Satz.
    Relativiert sich das wirklich im eigentlichen Sinne oder relativiert es sich dahingehend, weil man selbst optisch abnimmt?
    Ich hab den Eindruck, das sich Optik ab dem Moment bei Frauen relativiert, wo sie selbst optisch nicht mehr so viel zu bieten haben....Einsicht aufgrund des Alters infolge Lebensweisheit oder Folge des Alters weil nagender Zahn der Zeit? *g*


    Und hier hatte schon jemand geschrieben in einer Partnerschaft ist nicht 1 + 1 = 2 sondern es wird etwas Neues entstehen.
    und
    Am schlimmsten empfinde ich die Gleichung 1 + 1 = 1 - in Form von Symbiose - da bekomme ich Beklemmungen und Atemnot.
    sind partnerschaftlich betrachtet beide korrekt.

    Es kommt auf einen selbst an, was man mag oder verkraftet oder...braucht...
    Man geht eine Partnerschaft nicht ein, weil es trendy ist und alle es tun sondern aus einem Beduerfnis heraus. Mir persoenlich waere 1+1=2 etwas suspekt. 1+1=1 dagegen schon eher nach meinem Geschmack (ok, vielleicht auch jobbedingt )

    Das Problem ist bloss: wie selektiere und trenne ich die Menschen in dieser Hinsicht?

  5. Inaktiver User

    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Mein Herzensmann ist 3 Jahre jünger ...

    Ich weiß nicht, ob ich dir das bezüglich der Schönheit so verständlich erklären kann.
    Mein Ex-Mann war ein Frauenschwarm schlechthin, später kam die ein oder andere Fönwelle dazu, sportlich und ein Hingucker musste Mann sein.
    Möglicherweise lebte ich eine stark männliche Seite aus, ich hielt mich nie für so toll und "schmückte" mich aber ganz gerne.

    Nachdem ich sowohl meine weibliche als auch meine männliche Seite leben kann, habe ich auf den zweiten, dritten Blick entdeckt, dass Vertrautheit und auch Fremdheit, Nähe und Distanz, leben und leben lassen mit einem Menschen möglich ist, der mein Herz berührt. Dem ich nichts und der mir nichts beweisen muss - das ist heute für mich "Schönheit".

    Nichts was auf den ersten Blick sichtbar ist.

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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zum Ausgangsposting fallen mir so auf die Schnell drei wahrscheinlich wenig durchdachte Dinge ein:

    Diese Frauen sind also beruflich erfolgreich usw usf. Ja, und auch herzlich und nett. Ich höre oft Frauen darüber jammern, dass sie keinen Mann abkriegen und das liegt dann immer an ihrem kleinen Busen oder ihrem fetten Arsch oder ihrem Alter oder was anderes in der Preislage. Sowas sind aber für Männer keine Gründe (Ob ihr das nun glaubt oder nicht) und gerade bei den Frauen, die mir da einfallen, könnte es auch an ihrem noch höflich gesagt psychopathischen Verhalten liegen, man erträgt aus verschiedenen Gründen die Nähe dieser Damen einfach nicht. Ihre Lösung: sie machen die 293. Diät. Der Zusammenhang mit den Freundinnen der Threadstarterin könnte ähnlich sein. Dass sie beruflich erfolgreich sind muss nicht der Grund sein, aber er macht sich als vorgeschobener Grund sehr gut, dann muss man sich nämlich nicht bemühen. Wenn jemand einen Job nicht kriegt, kann er sich natürlich einreden, dass das an den zu guten Zeugnissen liegt, aber vielleicht auch daran, dass die Person menschlich ein Totalausfall ist. Man sollte nach Gründen Ausschau halten und Probleme zu lösen versuchen, aber dieses Einreden, dass beruflich erfolgreiche Frauen weniger gefragt sind, halte ich für stark übertrieben, denn

    Ich persönlich finde, dass meine Freundin mein Lebensumfeld verstehen können sollte und habe soweit ich weiss auch schonmal hier geschrieben, dass sie schon eine akademische Ausbildung haben sollte. Andere Bekannte denken ähnlich. Das ist nicht als Wertung auf einer Intelligenz- oder Erfolgsskala zu verstehen, sondern wie gesagt eher so, dass sie in der Lage sein sollte, mich und mein Denken zu verstehen und ich ihres. So kann es allerdings auch sein, dass die Unternehmerin oder Wissenschaftlerin oder andersrum Arzthelferin oder Friseurin in einem Umfeld lebt, mit dem ich nicht so richtig klarkomme. Sie ist deshalb nicht besser oder schlechter als ich, sondern lebt einfach anders. Ist ja nicht schlimm. Muss auch nicht so sein - je nachdem wieviel Platz der Job im Leben einnimmt.

    Und dann gibt es natürlich noch gewisse Eigenschaften, die solche beruflichen Tätigkeiten mit sich bringen. Ein Wissenschaftlerin könnte etwas verschroben sein, oder "nett" im Sinne von stinklangweilig. Eine Unternehmerin könnte beispielsweise sehr dominant und fordernd auftreten und bei mir den Eindruck des Unterbutterns erzeugen. Ich fände das sehr unentspannt und würde mir das nicht antun. (Ja, ich weiss, Männer sind ganz feige Schwächlinge. Dass das eine realistische Einschätzung der Zukunft sein könnte, ist zu ignorieren, wenn es um >Liebe< geht) Dies aber nicht direkt wegen des Berufes, sondern wegen dieser Charaktereigenschaft. Natürlich könnten manche Männer fälschlich solche Eigenschaften voraussetzen ohne die Person zu kennen. Das wäre etwas bedauerlich.

    Ich frage mich bei sowas aber immer, wieviel Wert die Frau auf einen beruflich erfolgreichen Partner legt. Statistiken und Umfragen sprechen da eine sehr deutlich Sprache und wenn es stimmt, dass Frauen deutlich öfter nach oben heiraten wollen als Männer (für die Statistik-Unbedarften und Absichtlich-Falschversteher: Nein, da steht nicht, dass alle Frauen einen Mann wollen, der erfolgreicher ist als sie. Da steht ist eine tendenzielle Aussage), dann düfte das Schwierigkeiten geben, denn dann konkurrieren erfolgreiche Frauen mit sehr speziellen Ansprüchen mit "normalen" Frauen um die erfolgreichen Männer. Und dabei geht es deutlich seltener um Beruf, sondern auch um andere menschliche und weibliche Werte.

    Übrigens finde ich dieses "Es gibt einfach keine guten Männer" und "Männer wollen ja doch nur Schlampen" wirklich ermüdend. Als ob Frauen alle Superwomen sind und Männer der letzte Abschaum.

    Gute nacht.
    Hmm , ich finde da ist was dran, habe oft bei Frauen aus meinem Umfeld ( ich muss gestehen auch bei mir selber) festgestellt dass es eine ziemlich resistente Tendenz gibt Probleme / Misserfolge bei persönlichen Beziehungen / Partnerschaften an Äusserlichkeiten festzumachen und nicht genau bei sich zu schauen was eigentlich los ist.

    Bei entsprechender Bildung / sozialem Status ist es dann nicht mehr der zu grosse oder kleine Busen der verantwortlich gemacht wird dass es mit Karl Heinz nicht klappt, Nein , da sinds dann halt die noch nicht emanzipierten Männer die mit mir als erfolgreicher , sympatischer , sexy Frau überfordert sind. Wobei letzteres eben nur die Umkehrung der Medaille ist und Frau sich damit in die gleiche Opferhaltung gibt wie erstere, und gar keine echte Wahlfreiheit hat.

    Nur wird leztere dies entrüstet von sich weisen was die Ursachenforschung natürlich erheblich erschwert.

    Auf der anderen Seite kann ich wie Satyr allgemein nicht so richtig was mit dem suchen nach einem passendem Partner per imaginärem Abfragekatalog anfangen für mich ist es auch so das es halt irgendwann passiert sprich man verliebt sich, aber da bin ich wohl hoffnungslos von vorgestern

    Mein Buchtip zu diesem Thema: die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann von Maja Storch der Titel hört sich etwas naja ... an das Buch ist aber wirklich DER HAMMER, ich kanns nur jeder "starken Frau" ans Herz legen

    Guss amaranto

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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    dear all - nun lese ich schon ne ganze Weile diesen Thread mit, der sich ja langsam in allgemeine Theorien über Beziehungen zu verflüchtigen schien. Ich bin ehrlich gesagt entsetzt wie hier von Frauen über andere Frauen hergezogen wird. Noch mal zur TE: es ging um Erfahrungen von Frauen mit so genannter Karriere, die obendrein noch gut aussehen und auch sonst nicht unrund sind, mit Männern.

    Und schon wird über solche Frauen hergezogen, dass die jammern und sonst was. Dann wird gleich noch weiter ausgeholt, dass diese Frauen ja nur auf nur auf ein ranghöheres Männchen aus sind - und das von Frauen. Und dann kriegen gleich Emanzen per se eine über den Kopf. Und dann kommen wir endlich wieder zum eigentlichen Thema, nämlich dass diese superguten Frauen so supergut gar nicht sind und einfach gerne die Schuld bei anderen suchen. Ich fasse es nicht.

    Ich oute mich mal: ich bin eine dieser Karrierefrauen, ich sehe gut aus, bin sehr sportlich und habe viele Freunde, weil die meinen, dass ich ein feiner Mensch bin (und selbstbewusst auch - wie ihr merkt). Ich habe eine Therapie hinter mir, bin also sicher nicht unreflektiert.

    Fakt ist: Männer haben einen Bammel vor erfolgreichen Frauen - zumindest die Mehrheit. Woher ich das weiß - weil sie es mir egsagt haben. Nein - nicht die, die mir ihre Flucht schmackhaft machen wollten, sondern die mit denen ich schon seit Jahrzehnten gut befreundet bin. Manche Männer haben deswegen einen großen Bogen um mich gemacht (es war zu verkraften), manche Männer haben mich trotzdem geliebt (mit entsprechenden Schwierigkeiten) und manche Männer gerade deswegen. Warum ich derzeit keine Beziehung habe, hat vielerlei Gründe, aber sicher nicht den, dass ich eine so genannte "Karrierefrau" bin.

    Ich habe keine Problem damit, dass Männer anscheinend (!) kompetitiver sind. Ich merke das auch bei anderen Sachen. Ich war früher eine sehr gute Bergsteigerin (mit Pickel und Eisen). Mein Vater war tierisch stolz auf mich, wenn ich ihn allerdings abgehängt habe, war er super genervt. Meinem Freund hat es mächtig imponiert und er hat sich voll verknallt. That`s life!

    Und die echt starken Frauen jammern nicht rum (was auch hier nicht der Fall war), sondern nehmen und genießen ihr Leben wie es kommt - und was anderes hat die TE auch gar nicht erzählt.
    Und auf alle starken Frauen, die ich kenne (das sind glücklicherweise schon sehr viele), trifft das auch genau so zu.

    Aber was ihnen hier alles unterstellt wurde, ist wirklich arg und ist höchstens eine Bestätigung für die Behautung mancher Männer, dass Frauen es nie weiter brächten, weil sie sowieso unsolidarisch seien! So - und jetzt schießt ruhig auf mich.

    Beste Grüße M.
    it doesn`t mean a thing if it ain`t got the swing

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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Zitat Zitat von miriam
    ... So - und jetzt schießt ruhig auf mich. ...
    Nein !

    Wie sagt man so schön: Besser spät als nie!

    Miriam, du hast mir weitgehend aus der Seele gesprochen und ich bin froh, dass dies eine (starke) Frau geschrieben hat. Aus Männer's Fingerspitzen wäre es bestimmt wieder anders aufgenommen worden.

    *edit*
    Um vielleicht diesen Punkt
    Zitat Zitat von miriam
    ... Männer haben einen Bammel vor erfolgreichen Frauen - zumindest die Mehrheit. ...
    etwas zu relativieren - aus meiner Sicht. Ich halte das weniger für Bammel denn vielmehr für einen gewissen Respekt. Und den habe ich z.B. gegenüber Personen 'zu denen ich aufschaue', unabhängig des Geschlechts. Da schwingen uralte stark-schwach Gesetzesmässigkeiten mit, welchen wir wohl nie ganz ausweichen können.

    Gruss, christianCH
    Geändert von ChristianCH (16.04.2008 um 09:42 Uhr)
    Bei jedem Schritt löst man sich von der Erde und hat ein Stück Himmel unter den Füssen.
    Bertrand Piccard

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    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    Zitat Zitat von miriam
    Fakt ist: Männer haben einen Bammel vor erfolgreichen Frauen - zumindest die Mehrheit.
    Hallo,

    das ist kein Fakt. Weil Dir ein paar Bekannte aus Deinem persönlichen Umfeld das gesagt haben, wird es noch nicht zu einem Fakt.
    Die Frage stellt sich ja umgehend, ob man sich solche Bekannten sucht.

    Wenn ich in meinem be4kanntenkreis eine Umfrage machte, welches das schönste Hobby der Welt sei, würden auch ziemlich viele die gleiche Antwort geben...

    Zitat Zitat von miriam
    manche Männer haben mich trotzdem geliebt (mit entsprechenden Schwierigkeiten)
    Welche Schwierigkeiten könnten das sein?

    Zitat Zitat von miriam
    Ich habe keine Problem damit, dass Männer anscheinend (!) kompetitiver sind.
    Das bedeutet aber auch, dass Männer durchaus in der Lage sind, bessere Leistungen (neidvoll ) anzuerkennen.
    Meine Frau ist auch die bessere Seglerin. Ich habe mich nicht deshalb in sie verknallt.

    Also, mein Fakt ist, dass ich noch nie Angst vor einer starken oder erfolgreichen Frau hatte und auch nie haben werde.
    Haben Frauen denn Angst vor starken und erfolgreichen Männern?
    Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
    Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
    Und andere Dinge, die man erraten muss.

  10. Inaktiver User

    AW: Haben Männer Angst vor starken oder erfolgreichen Frauen

    @ SkyWalker

    Ich habe nun lange überlegt, wie ich dir meine kontroverse Ansicht besser vermitteln kann, fühle mich aber durch deine bewertenden Kommentare, wie "falsch" und "schwarz-weiß-Denke" ehrlich gesagt etwas ausgebremst. Im Gegensatz zu dir, akzeptiere ich die Unterschiedlichkeit unserer Denke, ohne sie zu bewerten. Es ist sicherlich etwas utopisch, dass von jedem in einem Forum zu erwarten *g* aber vielleicht werde ich mich im Laufe der Zeit einfach an die Tatsache gewöhnen, das eben nicht nur die unterschiedliche Denke, sondern auch die verschiedenen Art und Weisen zu kommentieren akzeptiert sein müssen. Ich werde es mir zumindest vornehmen diese Akzeptanz zu entwickeln.

    Zurück zum Thema.

    Die völlige Unabhängigkeit. Ich gebe zu, dass es hier um Feinheiten geht, die ich offensichtlich noch nicht so transportieren konnte, dass meine Intension deutlich wird. Du hast die Thematik "völlige" Unabhängigkeit aufgebracht und vielleicht ist es tatsächlich einfach der Begriff, der nicht so treffend ist. Streichen wir doch einfach das "völlige" davor, dass sowieso NIE gegeben ist, auch nicht als Single. Soweit habe ich vorher nicht gedacht…

    Wenn wir schon definieren… Unabhängigkeit bezeichnet in einer Beziehung die Eigenständigkeit. Es geht also darum in eigener Verantwortung Entscheidungen zu treffen.

    Wenn ich eine gesunde Beziehung eingehe, dann gebe ich nicht meine Unabhängigkeit ab. Prinzipiell bleibe ich unabhängig. Aus völlig freien Stücken heraus lasse ich mich auf Kompromisse ein, oder eben nicht. Ich treffe auch weiterhin eigenständig Entscheidungen. Mag sein, dass ich meine Entscheidungen auf einen anderen abstimme, aber das ist doch meine freie Entscheidung die ich eigenständig treffe. Wenn ich mich in meiner Eigenständigkeit einschränken lasse, ist auch das meine freie Entscheidung.

    Wenn wir wirklich davon ausgehen, dass mit einer Partnerschaft die Unabhängigkeit verlorengeht, dann sprechen wir doch eigentlich vom Bild zwei aneinander geketteter Flüchtlinge. Der Weg führt nur dahin, wo der andere mitkommt. Ich bin abhängig von der Mitarbeit des anderen. Ich habe keine Möglichkeit einen anderen Weg zu gehen. Ist es tatsächlich dieses verklärte Ideal das die Menschheit leitet?

    Nein, in meinen Augen MUSS die Unabhängigkeit sogar bestehen bleiben, weil wir ansonsten irgendwann beginnen andere für unser Glück verantwortlich zu machen. Weil wir nicht mehr aus freien Stücken heraus eine Beziehung führen, sondern aufgrund einer künstlich geschaffenen Abhängigkeit. Du musst diese Ansicht nicht mit mir teilen, aber ich glaube, dass ich meine nun so dargelegt habe, dass ich sie nun auch einfach so stehenlassen kann.


    Nein, bin ich nicht.
    Laß' es mich mal so ausdrücken: am besten fährt man als Paar wohl dann, wenn *beiden* jeweils das Glück des anderen ein winziges bißchen wichtiger ist als das eigene.
    Und ich sehe genau darin die größte Gefahr. Ich freue mich sehr, wenn ich meinen Partner glücklich machen kann, aber ich fühle mich nicht in erster Linie für sein Glück verantwortlich. Natürlich ist mir mein Partner wichtig und dass es ihm gutgeht, aber darüber vergesse ich auch nicht, dass auch ich wichtig bin und es auch mir gutgehen muss. Das von dir angeführte "Ideal", führt zu Kompromissen hier und da und sorgt am Ende u.U. dafür, dass gar keiner mehr weiß wie, was oder wo.

    Nein, eine Beziehung ist das was durch zwei Menschen geschaffen wird. Das Glück wird gemeinsam geschaffen. Wenn ich beginne mein Glück danach zu definieren, was für meinen Partner Glück bedeutet, dann frage ich mich, was dabei rauskommt. Wenn also jeder Partner das Glück des Partners als wichtiger ansieht, wie kommt man dann auf eine realistische Schiene die im Zweifelsfall nicht an den Bedürfnissen JEDER Partei vorbeigeht? Es hat für mich etwas von biegen und brechen.

    Ich für meinen Teil möchte nicht, dass meine Beziehung mein Leben gestaltet. Ich möchte meine Beziehung mitgestalten.

    Kurzum, ich kann mich mit dieser Aussage überhaupt nicht identifizieren.


    Das ist sicher richtig, ändert aber nichts daran, daß ich wählen muß zwischen totaler Selbstbestimmung und einer innigen Beziehung bzw. eine Balance zwischen diesen Polen finden muß.
    Dieser Gedanke ist für mich nicht nachvollziehbar. Prinzipiell bin ich ein selbstbestimmter Mensch. Man kann mich beeinflussen, aber letztendlich entscheide ich selbst welchen Weg ich gehe. Das heißt dass ich mich aus freien Stücken dafür entscheide zu geben oder eben nicht.

    Ich für meinen Teil sehe das Aufgeben der Eigenverantwortlichkeit nicht als Voraussetzung für eine innige Beziehung. Kompromissbereitschaft hingegen schon.

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