Hallo liebes Forum!
Hier gibt es ja wirklich viele Tipps, habe hier auch schon fleißig gelesen und eigentlich kann ich mir die Antworten auf meine Frage schon fast zusammenreimen![]()
Trotzdem hoffe ich auf ein bisschen Erkenntnis und Hilfe...
Ich habe mich verknallt. In einen Arbeitskollegen, der außerdem eine Freundin hat. Und genau deshalb weiß ich schon, was kommen wird: Finger weg, und zwar gleich aus doppeltem Grund. Und das ist auch richtig so.
Andererseits: Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass das, was die letzten Tage so passiert ist, für ihn gar nichts bedeuten. Wir waren einige Male zusammen unterwegs, und ich fand in recht eindeutigen Situationen. Es ist noch nichts passiert, war aber ein paar Mal kurz davor. Wir reden und lachen unglaublich viel, er macht mir viele Komplimente und merkt sich extrem viel von dem, was ich erzähle. Gestern hat er mich lange umarmt, weil wir im Regen standen und mir kalt war. Und er ist, soweit ich das beurteilen kann, auch kein totaler Arsch, der mich oder seine Freundin nur verarschen will. Ich hatte ein wenig verdrängt, dass er eine Freundin hat (ich weiß, dumm von mir) bis ich die beiden dann heute zusammen in der Stadt gesehen habe. Superblöde Situation.
Wie gesagt, mir ist der ganze Mist voll bewusst. Ich kann vielleicht nicht ganz verstehen, warum er das macht, denn wir verstehen uns wirklich gut und ich glaube, dass er mich als Mensch mag und respektiert. Und ich verstehe mich selbst nicht: Warum kribbelt es trotzdem im Bauch? Warum krieg ich die Hoffnung nicht weg?
Wie kriege ich sie weg? Einfach ausreden ist halt echt schwierig...
Hilfe...![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 11
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12.04.2008, 18:58
1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
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12.04.2008, 19:19Inaktiver User
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
liebe bakaa!
lass es jetzt und sofort!
solange es noch zu nichts gekommen ist, kannst du dich noch selbst retten!
ich habe mehrere jahre so eine neben-beziehung geführt und bin daran zugrunde gegangen, bis ich mich selbst daraus gerettet habe und nun neu verliebt bin.
entweder er spielt sofort mit offenen karten, beiden gegenüber und entscheidet sich gleich oder er wird es eben ewig nicht tun und es sich zwischen euch erstmal sehr gemütlich machen.
solche situationen wie in der stadt werden dann gang und gebe für dich und schlimmer weh tun kann fast nichts, wenn man den jenigen erstmal anfängt zu lieben.
pass auf dich auf
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12.04.2008, 19:48Inaktiver User
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Hi bakaa,
Zitat von bakaa
was genau ist zwischen euch passiert? Worauf baust du deine Hoffnungen? Weiß er, dass du verknallt bist?
Ich meine, du solltest mit ihm darüber reden, warum er dir was vormacht.
Grüße
P.
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12.04.2008, 19:50
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Hört sich für mich nach einem netten Flirt an zwischen zwei Menschen die sich gut verstehen. Oder hat er versucht Dich zu küssen o.ä. als er Dich in den Arm genommen hat als Dir kalt war?
Gruß
wacomIch bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten
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12.04.2008, 20:04
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
@optimistinpetra: Woraus liest du denn, dass er ihr was vormacht? Für mich hört sich das wie ein kleiner Flirt an, ich den ich nicht reininterpretieren würde.
Zitat von Inaktiver User
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12.04.2008, 21:17Inaktiver User
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
@meikeline
Zitat von bakaa
Da bakaa nicht ausführlich geschrieben hat, was eigentlich passierte, vermute ich, dass der Kollege ihr etwas vormacht... Ich meine,er tut vielleicht so, als ob er etwas von ihr wollte.
Es ist schwer etwas Konkretes zu sagen, ich weiß gar nicht, ob er ihr über seine Freundin geredet hat und überhaupt er etwas von ihr will. Aber immerhin hat er bakaa jetzt unsicher gemacht. Sie sollte einfach mit ihm darüber reden, weil sie sich gut verstehen.
Aber das sind nur Vermutungen
Gruß
P.
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12.04.2008, 21:32
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Hallo bakaa,
nach meinem Empfinden ist jetzt auf alle Fälle erst mal ein Rückzug Deinerseits angesagt. Sonst sehe ich auch die Gefahr, dass da so ein unbestimmtes und undefiniertes Nebending entsteht, das Dich nur unglücklich macht. Und auf der Arbeit, wo man dem anderen nicht gut ausweichen kann, ist das richtig übel.
Verhalt Dich ihm gegenüber freundlich aber etwas distanziert. Geh ruhig auch körperlich auf Abstand und erwähne, wenn es passt, ruhig mal seine Freundin. Kannst ja sagen, dass Du sie in der Stadt gesehen hast und ob sie einen erfolgreichen Shopping-Tag hatten. So ganz ohne Sarkasmus, aber deutlich machend, dass Du für Spielchen nicht zu haben bist.
Sollte er nachfragen, was los ist, würde ich in gemäßigter Offenheit sagen, dass mir unter den gegebenen Bedingungen (Arbeitskollege und in Beziehung steckend) Eure Beziehung etwas zu eng geworden wäre und ich mich da auch selbst schützen müsste. Dazu muss er sich dann zumindest irgendwie stellen - und keine oder eine ausweichende Antwort ist auch eine!
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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13.04.2008, 22:41
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Hallo und vielen Dank für die vielen Antworten.
Ihr habt ja recht, und ich bin heute auch schon etwas besser drauf als gestern.
Zu gestern: Er hat mich ja gesehen, mit seiner Freundin...und war schon etwas vor den Kopf gestoßen. Wir haben uns danach auch nochmal allein gesprochen, und da war er sehr merkwürdig. Ich habe auch seine Freundin angesprochen -so ähnlich wie du es mir geraten hast, Malina - und er hat das Thema komplett ignoriert.
Zu dem, was er so gemacht hat: Es stimmt schon, dass es letztlich noch ein Flirt war, und er mir sicher noch nicht zwingend etwas "vorgemacht" hat. Er hat mich nicht direkt zu küssen versucht. Aber es war auch nicht ein reiner Flirt ohne Bedeutung, sondern ging schon ein wenig weiter. Mit dem Verlangen, sehr viel Zeit mit mir zu verbringen, permanent (wirklich permanent) Körperkontakt zu suchen, mir die Haare aus dem Gesicht zu streichen etc. Oder die Haare auf beiden Seiten meines Kopfes zu nehmen und mich heranzuziehen (klingt jetzt schlimmer als es war
). Letztlich hat er dann nichts gemacht, denke er hat auch gemerkt, dass ich etwas zurückgezuckt bin, eben weil ich die Freundin und die künftige Situation im Kopf hatte.
Ich hatte selbst ja sogar schon mal eine Affaire und war furchtbar unglücklich, weil ich in den Mann verliebt war. Und weiß es ja eigentlich wirklich besser. Den Rückzug anziehen habe ich auch fest vor!!! Allerdings weiß ich nicht, ob ich es bringe, das so ehrlich zu sagen mit dem "zu eng", denn es ist ja eben noch nicht wirklich was passiert, und könnte er nicht noch immer sagen, dass ich alles falsch verstanden habe - und dann wäre ich der Depp?
Und außerdem: Ich finde ihn einfach sehr anziehend.
Eine Affaire ist echt ausgeschlossen???
Könnte ich nicht einfach beschließen, es auf mich zukommen zu lassen, und die Affaire mitzunehmen? Geht so was wirklich gar nicht gut?
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13.04.2008, 22:43
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Hm, hab lang über deine Antwort nachgedacht. Vielleicht hast du wirklich recht.
Zitat von wacom
Ich glaube er hat es irgendwie versucht (siehe vorheriges Post) und gemerkt, dass ich dann einen Schritt zurück bin.
Und: unter Arbeitskollegen hat mich jedenfalls noch niemand ca. 10 Minuten eng umarmt, permanent angefasst, jeden Abend mit mir verbracht (als die Freundin nicht da war
)
Ab wann wird ein harmloser Flirt nicht mehr ganz so harmlos???
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14.04.2008, 07:19
AW: 1000mal dieselbe Geschichte - und doch wieder anders
Das:
und das:
Zitat von bakaa
widerspricht sich aber, das ist Dir schon klar, oder? Ich meine, Du hast ja selbst schon erlebt, dass es nicht gut geht. Mal ganz davon abgesehen, dass Du ja nicht weißt, ob er zu einer Affäre überhaupt bereit wäre.
Zitat von bakaa
Ich würde ganz klar den Rückzug antreten und wie schon gesagt auf Nachfragen zugeben, dass mir das zu eng würde. Es geht ja nicht darum, was wirklich vorgefallen ist, sondern um DEINE Wahrnehmung. Und das muss ja auch nicht zwangsläufig auf eine Verliebtheit deinerseits beziehen, sondern kann auch bedeuten, dass Du diese Form der Nähe auf der Arbeit grundsätzlich nicht haben willst.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)


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