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  1. Inaktiver User

    AW: Wann ist ein Mann attraktiv?

    Zitat Zitat von HansDampf
    Allerdings wird in Schweden ungefähr genauso viel geheiratet (und geschieden) wie in Deutschland.

    Sind die (unterkühlten) Schweden also hoffnungslos romantisch?
    hans, ich will dir ja den romantscihen glauben an die heirat gar nicht nehmen.

    ich glaube eben nur, dass das eben genau das ist: ein sehr romantischer glaube.

    was schweden angeht: ich kenne die dortigen zahlen nicht, und ich werde sie mir SICHER nicht raussuchen - zu viel arbeit und ich bin faul (und leiste mir faulheit auch gerne)

    ich glaube, dass viele mesnchen sich gern selbst einreden, es ginge bei hochzeit um einen symbolischen akt und die romantik überwiege. das ist natürlich auch einfacher als zuzugeben: heirat macht viele dinge einfacher. oder es ist einer von beiden, der aufgrund äußerer zwänge (nenns von mir aus sanften druck) das möchte, der andere zieht dann mit.

    ich denke einfach: wenn wir aufhören würden, die liebesehe als ein romantisches cinderella-märchen zu überfrachten und zu erwarten dass uns ein tag und ein gehauchtes wort für den rest des lebens glücklich machen wird - dann hätten viele beziehungen bessere chancen. ein bißchen mehr pragmatismus (und dazu gehört ehrlichkeit und die beantwortung der frage: was will ich von der ehe, was erwarte ich mir?) täten dem konzept ganz gut.

  2. Inaktiver User

    AW: Wann ist ein Mann attraktiv?

    Zitat Zitat von Latona
    Schönheit im Sinne des herrschenden Ideals, Jugend und Geld allein find ich auch langweilig. Ein junger, reicher Schönling beeindruckt mich nicht im Mindesten, wenn das alles ist, was er zu bieten hat. Ein Mann muss etwas haben, was mich berührt, und das ist in der Regel etwas, was von solchen Eigenschaften ziemlich unabhängig ist.
    Alicia

  3. User Info Menu

    AW: Wann ist ein Mann attraktiv?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    hans, ich will dir ja den romantscihen glauben an die heirat gar nicht nehmen.

    ich glaube eben nur, dass das eben genau das ist: ein sehr romantischer glaube.

    was schweden angeht: ich kenne die dortigen zahlen nicht, und ich werde sie mir SICHER nicht raussuchen - zu viel arbeit und ich bin faul (und leiste mir faulheit auch gerne)

    ich glaube, dass viele mesnchen sich gern selbst einreden, es ginge bei hochzeit um einen symbolischen akt und die romantik überwiege. das ist natürlich auch einfacher als zuzugeben: heirat macht viele dinge einfacher. oder es ist einer von beiden, der aufgrund äußerer zwänge (nenns von mir aus sanften druck) das möchte, der andere zieht dann mit.

    ich denke einfach: wenn wir aufhören würden, die liebesehe als ein romantisches cinderella-märchen zu überfrachten und zu erwarten dass uns ein tag und ein gehauchtes wort für den rest des lebens glücklich machen wird - dann hätten viele beziehungen bessere chancen. ein bißchen mehr pragmatismus (und dazu gehört ehrlichkeit und die beantwortung der frage: was will ich von der ehe, was erwarte ich mir?) täten dem konzept ganz gut.
    Danke, daß Du mir meine Romantik zugestehst

    Du verwechselst aber Liebesbeziehung und Ehe. Die dauerhafte Liebesbeziehung (ob mit oder ohne Trauschein) ist das eine Problem, die Ehe ein anderes. Und die Erwartungshaltung ist ja nicht, daß die Ehe ein Leben lang hält, sondern daß die Liebe ein Leben lang bleibt. Und an diesem "Märchen" müssen wir uns kritisch abarbeiten. So wie wir lieben, so sind auch unsere Ehen. In diesem Sinne ist nicht die Ehe überholt, sondern wir haben ein massives Beziehungsproblem in unserer Gesellschaft. Dafür gilt es Lösungen zu suchen, die Ehe ist da sekundär.

    Und meinst Du, es gibt Menschen, die wirklich glauben, das Ja-Wort in der Kirche ist ursächlich verantwortlich für die lebenslange Liebe? Ich kenne solche nicht. Bei den meisten ist es doch eine Mischung aus Pragmatismus und Romantik. Man sollte nicht alles Glauben, was im Fernsehen kommt.

    Schon eine komische Situation: man wirft den Heiratenden Versorgungsmentalität (also Pragmatismus) und Romantik zugleich vor. Was denn nun?

    Liebe Grüße

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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