Das wurde hier schon öfters deutlich gesagt.Zitat von Geduld8
Und manchmal bringen wir das auch hin.![]()
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26.02.2008, 15:16Inaktiver User
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
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26.02.2008, 15:53
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
@ dido
Unglück bringt es, wenn man sich ausschließlich von seinem Wunschdenken leiten läßt und alles andere, was da nicht reinpaßt, ignoriert.
Zitat von dido07
@ TigerTNBei manchen Frauen wär ein bisschen mehr Kopf im Spiel auf jeden Fall ratsam. Vor allem bei denjenigen, die zu emotional rangehen, sich so in die Scheiße reiten und nachher nicht wissen, wie sie da hin gekommen sind. Die sind nämlich nicht selten dazu verdammt, solche Erfahrungen immer wieder zu machen. Eben, weil sie ihr eigenes Verhalten dabei nicht reflektieren.
Erschreckend
warum muss immer so viel Kopf im Spiel sein??
@ Geduld
Danke!
@ Fiora
4 Wochen sind noch keine lange Zeit. Schön, dass es bisher so gut läuft. Aber halte trotzdem die Augen offen.Geändert von Latona (26.02.2008 um 16:07 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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26.02.2008, 16:12
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
Projektionen gehören doch dazu! Sich verlieben hat immer mit Projektionen zu tun - in den Mensch, in die Zukunft, die man sich mit ihm/ihr vorstellt. Und das Wunderbare ist: Liebe kann Menschen auch wirklich verändern, weiterentwickeln, das Beste hervorbringen...
Zitat von Latona
Wann ist jemand ein "Volltreffer"?
Und warum ist die Wahrscheinlichkeit klein? Schließlich wird nur jede zweite Ehe geschieden, dh: 50% scheinen ja soweit zufrieden zu sein!
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26.02.2008, 16:23
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
@ artiegirl
Ein bisschen Projektion ist wahrscheinlich ganz hilfreich und gehört zum Verlieben dazu. Dennoch laufen manche Menschen Gefahr, zuviel zu projizieren – soviel, dass es mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Muss ich hinzufügen, dass das Erwachen dann äusserst unsanft sein wird?Projektionen gehören doch dazu! Sich verlieben hat immer mit Projektionen zu tun - in den Mensch, in die Zukunft, die man sich mit ihm/ihr vorstellt. Und das Wunderbare ist: Liebe kann Menschen auch wirklich verändern, weiterentwickeln, das Beste hervorbringen...
Wenn sehr viel stimmt, und das was stört, wirklich nur ganz geringfügig ist. Das läßt sich aber erst sagen, wenn man jemanden genauer kennt.Wann ist jemand ein "Volltreffer"?
Wirkliche Liebe unterscheidet sich von Verliebtheit übrigens dadurch, dass man immer noch gerne mit diesem Menschen zusammen ist und ihn begehrt, wenn die erste Verliebtheit verflogen ist, und man den realen (nicht den projizierten) Menschen dahinter erkennt. Und wenn diese Liebe entsteht, dann ist es wohl ein Volltreffer.Ich meine, die Wahrscheinlichkeit, dass man gut zueinander paßt. Jeder hat doch seine Persönlichkeit, seine Eigenheiten und seine NoGos. Daraus können viele Störfaktoren für eine Beziehung entstehen. Manchmal verhindern sie das Zustandekommen einer Beziehung, und manchmal sind sie letztlich die Trennungsgründe. Die Tatsache, dass 50% verheiratet bleiben, sagt überdies nichts darüber aus, wie glücklich sie mit ihrer Ehe sind.Und warum ist die Wahrscheinlichkeit klein? Schließlich wird nur jede zweite Ehe geschieden, dh: 50% scheinen ja soweit zufrieden zu sein!
Übrigens sind 50%, die verheiratet bleiben, verdammt wenig, wenn Du es so rum betrachtest. Man könnte annehmen, dass bei einer besseren, bewußteren Partnerwahl und dem richtigem Umgang miteinander innerhalb der Beziehung mehr Paare zusammen bleiben. Gut, ich gebe zu, das Leben setzt manchmal eine Beziehung ziemlichen Crashtests aus, die nicht immer zusammen bewältigt werden können.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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26.02.2008, 16:34
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
Eine gute Möglichkeit nicht einer Projektion zu erliegen - mit einer Projektion an einer Beziehung zu basteln mit einem Menschen, der real gar nicht exitiert - ist immer ein paar Schritte Abstand zu nehmen:
konkret, ein paar Tage Auszeit nehmen. Den Menschen und das Ganze nach wieder eingekehrten Ruhe betrachten. Mal abwarten. Mal die Finger still halten.
Ich nehme in Gedanken gerne einen Vergleich vom Autofahren:
wenn man auf einer Landstrasse hinter einem lahmen LKW her fährt und den gerne überholen möchte, dann fahren in einer solchen Situation viele dicht auf und ziehen immer wieder nervös nach links, bis sie meinen eine Lücke im Gegenverkehr erkannt zu haben und ziehen schnell an dem LKW vorbei.
Wenn man sich ein paar Meter zurückfallen lässt und nicht dicht auffährt, kann man den Gegenverkehr viel besser sehen und einschätzen, ob man eine Chance zum Überholen hat. Es ist zudem wesentlich entspannender.
Viele Menschen, die einen anderen kennenlernen und sich anfangen zu verlieben, unterliegen auch dem Trugschluss, dass man ganz dicht zusammen sein muss - jeden Tag zusammen sein muss, jeden Tag zig Telefonate zusammen führen muss, 12 SM schicken muss, und sich alles erzählen muss, weil man ja verliebt ist.
Wesentlich entspannter und Augen öffnender ist es aber, sich nur alle paar Tage zu sehen, nicht jeden Tag zu telefonieren, sich nicht alles zu erzählen und den lieben Menschen mal aus einem anderem Blickwinkel zu sehen. Zum Beispiel von hinten oder von der Seite.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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26.02.2008, 17:27Inaktiver User
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
bitte unterbrecht mich, falls ich mich jetzt irre:
Zitat von Inaktiver User
die projektion hat ja nicht nur was mit der rosa brille zu tun.....
die projektion begegnet uns im täglichen leben in allen möglichen situationen....
ich verstehe unter projektion auch, die welt wie in einem spiegel zu sehen...
dass man davon ausgeht z.b. dass meine meinung die meinung aller ist.....
hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt
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26.02.2008, 17:29Inaktiver User
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
genau so meinte ich das...
Zitat von Lukulla
vor allem sich selbst mal von "aussen" betrachten...
finde ich bald noch wichtiger.....
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26.02.2008, 17:53Inaktiver User
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
Hallo Fiora,
verstehe ich das richtig, dass du den Mann aus dem RL kennst und euer Kontakt über das Netz aufrechterhalten und gefestigt wird?
Damit dürftest du der klassischen Projektionsfalle entgehen, weil die Voraussetzungen ganz andere sind.
In einem Fall hat mir das Netz auch mal geholfen, jemandem näherzukommen.
Das war mein erster Freund. Wir gingen sechs Jahre lang auf dieselbe Schule, ohne ein Wort miteinander zu wechseln. Nach dem Bild handelnd, das ich mir im RL aufgebaut hatte, hätte ich ihn niemals angesprochen, geschweigedenn mich näher für ihn interessiert.
Nun ergab es sich, dass er mich anquatschte (unter einem Pseudonym) und wir ins Mailen kamen. Dabei entdeckte ich (nachdem er seine Identität aufgedeckt hatte), dass er ganz anders war, dass er sich um ganz andere Dinge Gedanken machte und auf völlig andere Weise, als ich ihm das zugetraut hatte. So wurde dann mehr daraus.
Es wurde hierbei also eine ganz andere Seite beleuchtet, die schließlich entgegen meiner Erwartungen mein Interesse weckte.
Als wir uns dann trafen, ergab das ein stimmiges Gesamtbild.
Wenn der Kontakt hingegen im Internet entsteht, hat man viel zu wenige Informationen, um sich ein vollständiges Bild machen zu können. Die _riesigen_ Lücken füllt man dann selbst auf, was zwangsläufig zu einer enormen Enttäuschung führt.
Natürlich hat das Verlieben generell etwas mit Projektion zu tun, aber das ist schon ein ziemlich philosophisches Thema, das man vielleicht getrennt von dem Internetding betrachten sollte.Geändert von Inaktiver User (26.02.2008 um 18:12 Uhr)
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26.02.2008, 22:08Inaktiver User
AW: Wie ist denn das mit der Projektion??
Na huch, ich stelle gerade fest, dass das Internet bei dir überhaupt keine Rolle spielt.
Da war ich grad auf dem völlig falschen Dampfer.
Tja, dann ist das wirklich ein anderes Thema.
Ja, ich denke, verlieben hat immer auch etwas mit Projektion zu tun. Aber wenn sich dir ein ganz bestimmter Mensch als Projektionsfläche anbietet, dann hat das gute Gründe.
Gedanken wären vielleicht angebracht, wenn die Projektionsfläche ziemlich beliebig ist, sprich, alle naselang jemand daherkommt, bei dem man sich einbildet: der ist es!
Da wäre dann eventuell zu fragen, wo überall die Defizite liegen, die unbedingt von einem anderen aufgefüllt werden müssen.
Aber das ist bei dir ja nun gar nicht der Fall.
Tja, wie kommt es, dass es nach Ewigkeiten und in einer zufriedenen Lebenssituation plötzlich bei jemandem knallt? Darauf gibt es wohl kaum eine simple Antwort, aber an Projektion sollte man da wohl zuletzt denken.
Zitat von Inaktiver User
Warum die Skepsis? Klar macht einen zuviel Glück (auf einmal) misstrauisch, aber kleinere und größere Reibungspunkte finden sich noch früh genug.... skeptisch bin ich ja jetzt gerade auch, weil ich einfach nix finde, was mich wirklich stört...
Abgesehen von ein/zwei Kleinigkeiten, die ich jetzt natürlich sowieso noch liebenswert finde und von denen ich denke, dass sie mich vielleicht mal ein bisschen nerven könnten...
aber nix gravierendes - und auch nix, von dem ich denke, dass ich das ändern müsste/wollte...
Fiora, genieß das, und mach dir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken, wo an dir oder an ihm ein Haken sein könnte, obwohl oder weil es sich so gut anfühlt.
Alles Gute für euch!


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