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Thema: The new phew

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    AW: The new phew

    'wie konntest du zulassen, dass ich weglaufe?'
    Kenne ich! Von den Katzen meiner Eltern oder von meinem Hund. Auch gerne genommen: "Wie konntest du zulassen, dass ich mir wehgetan [mich überfressen] habe?" oder "Wie kannst du zulassen, dass es regnet und ich nass werde?"

    Idiotischerweise kenn ich das auch von Menschen...

    Ich lese leise nebenan bei Redwhife mit. Dazu sagen kann ich nichts, weil mir die Lebenserfahrung und die Weitsicht fehlen, aber ich greife mal leicht abgeändert was raus, was mich ohnehin beschäftigt:

    frage ich mich seit längerer zeit ganz prinzipiell: wen ohne baustellenschild kennt ihr?
    ich selbst trage meines ja auch mit rum.
    Vor genau fünf Jahren bin ich mit drei Frauen nach England geflogen. Zwei davon kannte ich, die dritte war die Freundin einer Freundin, die sich uns lose anschließen wollte. Das war ein ziemliches Problem, wie sich herausstellte, sie hatte eine Persönlichkeitsstörung, von der wir vorher nichts gewusst hatten. Nach zwei Wochen "Urlaub" war die aufkeimende Freundschaft für die Tonne. Damals habe ich einen Satz rausgeschleudert, der mich bis heute begleitet:

    "Ich bin nun mal ein Mensch mit Ecken und Kanten, aber ich bilde mir ein, die auch deutlich gekennzeichnet zu haben. Wer mich kennt, weiß, worauf er sich einlässt."

    Vielleicht kein Baustellenschild, aber "Work in Progress" mit Flatterbändern und Pylonen, Straße ist einspurig befahrbar, keine Gefahr für Leib und Leben, aber die Schlaglöcher werden noch ausgebessert.

    Baustellen, Schränke, alles - hat doch jeder irgendwie. Leute, mit denen ich Probleme habe: Solche, die ihre eigenen leugnen und mir in meine - ungefragt - reinreden wollen.

    Irgendwie muss das gerade aus dem System.

    Meine Aufgabe für mich: rausfinden, was repariert werden muss, wo ich mich verändern will und feststellen, welche Ecken und Kanten mein Profil prägen, die will ich nämlich behalten...
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: The new phew

    Liebe Cat, unabhängig von irgendwelchen Philosophierereien: Ich wünsche dir, dass dein Katzi bald wieder da ist!!!!!!!!!!!
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  3. Inaktiver User

    AW: The new phew

    cat, ich hoffe mit dir, dass er nur kurz auf "abwegen" ist mit einer hübschen kätzin


    njarka, diese art von baustellen hat jeder (hoffe ich ) : gucken, wo will ich ran, was will ich genau so, wie es ist, jetzt beibehalten

    - bei red scheint mir gerade problematisch, dass sie m.m.n. wie sputnik um die erde kreist, um allseits offensichtliche, bekannte krater in der erde neu zu entdecken und versucht, von da oben sand in die löcher rieseln zu lassen.

    die baustellen, die ihr liebster zu beackern hat, sind soooo riesig, dass ein warnhinweisschild sich schon fast erübrigt: er ist an einem punkt, wo er quasi sein halbes leben in frage gestellt sieht und sich völlig neu positionieren muss.

    und da denke ich auch : hands off !!!

  4. Inaktiver User

    AW: The new phew

    ich kenn den thread, auf den ihr euch bezieht gar nicht.

    aber beim nachdenken über meine baustellen udn schlaglöcher stelle ich recht häufig fest, dass ich da sehr wechselnd in meiner einschätzung bin.

    soll heißen: manchmal empfinde ich etwas als riesenbaustelle, was am nächsten tag nur ein tropfender wasserhahn ist. manchmal überfordern mich die tropfenden wasserhähne absolut. manchmal denke ich, es ist alles okay und wunderbar, während ich zeitweilig denke: bitte gleich die geschlossene und ruhigstellung mittels medikamenten; wenn möglich vollnarkose bis ans ende meines lebens.

    geht euch das auch so, dass baustellen manchmal baustellen und manchmal eben nur - ecken und kanten sind? (ganz oft hab ich meine kratergruben einfach lieb. machen die landschaft spannend)

  5. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Njarka
    Meine Aufgabe für mich: rausfinden, was repariert werden muss, wo ich mich verändern will und feststellen, welche Ecken und Kanten mein Profil prägen, die will ich nämlich behalten...
    wie kann man in dem Alter schon so taff sein?

    Njarkaschäfchen,
    ich bin manchmal richtig platt!
    was macht der Job?
    Und Kurzzusammenfassung Hochzeitsstand wo?

    ich arbeite wieder, mittlerweile als wär ich nie weg gewesen.

    ARGe ist für mich noch nicht zuständig, GKV muss Stellung beziehn.
    Mann oh mann...

  6. Inaktiver User

    AW: The new phew

    vllt. wäre es richtiger, nicht nur von "baustellen" und "ecken und kanten" zu reden, sondern als 3. kategorie die "krise" zu nennen - das wäre dann die treffendere beschreibung zu red`s neuem strang (im "gebrauchten mann").

    das macht nach deinem posting sinn, fällt mir so auf, denn du hast recht : die eigene sicht auf meine baustellen kann sich auch je nach tagesform ändern.

  7. Inaktiver User

    AW: The new phew

    hilly, pass bloß gut auf dich auf beim arbeiten (ich weiß : schreibt die falsche )

    ich hatte gestern nen regelrechten "matschkopp" nach einem tag (physischen) dauerachterbahnfahrens : kollegin schwanger und deshalb durfte ich mit den kids auf jedes schnelle hoch-runter-kreuz-quer-fahrgeschäft im freizeitpark.

    dafür hat jetzige chefin bekräftigt, dass die neue stelle am anderen ort zum herbst kommt und ich auch ihres wissens nach eingeplant bin - ich wünschte, ich hätte den vertrag endlich. aber träger lässt sich damit wohl zeit bis nach den verhandlungen mit der stadt.

    und das team besteht darauf, dass ich an der nächsten gruppenleiter-sitzung teilnehme, weil chefin sich so weit aus der gruppenarbeit herausgenommen hat in der letzten zeit.

    das tut soooooo gut - nur den ärmschen ist`s glattweg egal (dabei sollten sie doch ruhiger werden, wenn die psyche es wird : die melden sich weiter fleißig )

  8. User Info Menu

    AW: The new phew

    Hilly, danke fürs Kompliment Antwort hab ich keine.

    Außer der, dass ich ja auch predige (also, so richtig, im Gottesdienst) und es ziemlich beschämend fände, mit Absolutheiten um mich zu schmeißen, die ich selbst nicht für unanzweifelbar halte. Das gilt für mein Weltbild genauso wie für mein Selbstbild. Die Dreistigkeit, jemandem zu sagen, was er glauben soll, muss man auch erstmal haben. Ich kann doch nur davon erzählen, was mich bewegt - und dass mich mein Gott bewegt. Das prägt den Blick auf sich selbst.

    Hochzeit findet sich zusammen, ist stressfrei, im Mai können wir erst auf die Location (hatte Winterpause) um uns wegen letzter Details in Sachen Deko zu kümmern. Vorher mach ich mir da auch keinen Kopf drum. Der Rest steht bzw. ist "Routine" - der Gottesdienst bzw. die Gestaltung ist delegiert, die Musikauswahl ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber findet sich.

    Das Wichtigste ist doch sowieso der Segen von oben, der richtige Mann und ordentlich was zu futtern Und die Gäste natürlich, aber die sind alle eingeladen, kommen müssen sie schon alleine. Wobei wir uns vorgenommen haben, uns wegen eventueller Absagen auch keine grauen Haare wachsen zu lassen. Wir haben zwar sehr bewusst eingeladen und hoffen, dass sich die Geladenen diese Tatsache auch vor Augen führen, aber - que sera, sera.
    Am Samstag geht's zum ersten Ehe-Coaching also kein "Pflichtgespräch", wie man das von den großen Kirchen her kennt, sondern freiwillig als seelsorgerische Starthilfe. Hat uns ein Freund empfohlen und wir testen das jetzt mal. Kann ja nur guttun.

    Job - ich haue hier ab sobald wirtschaftlich vertretbar. Die Entscheidung ist eigentlich längst gefallen, was es nicht einfacher macht, sich Tag für Tag neu zu motivieren.

    Ich tauge momentan wenig im Job. Das ist so. Fühle mich stundenweise wie unter Wasser und brauche viel länger als früher, selbst für Routineaufgaben.

    Neue Stelle hab ich noch nicht, eine Bewerbung ist (immer noch) offen, ich rufe da demnächst mal an. Momentan tendiere ich dazu, übergangsweise eher was fachfremdes zu jobben als zu bleiben. Denn erstmal in der Stadt bleiben wollen wir schon (dazu hat das "restliche" Leben gerade so viel mehr Gewicht als das Berufsleben*).

    Eine Bekannte von uns hat letzte Woche gekündigt, ohne was Neues zu haben. Die war zuletzt wegen Erschöpfung krank geschrieben. Soweit will und muss ich nicht.

    * eine Baustelle bzw. Frage, die mich umtreibt: wie will ich den Beruf "werten"? Ich bin keine Powerfrau im Sinne von "Karriere" und 80 Stunden Woche. Momentan würde ich gerne nur "ausführend", nicht "entscheidend" tätig sein. Auch als Reaktion auf die Überforderung gerade.
    Dazu kommt: Familie wird dran sein, bald. Noch ist kein Braten in der Röhre aber das Rezeptbuch wird schon eifrig gewälzt...
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: The new phew

    Bereschit, DAS sowieso. Liegt am Orbit und am Einfallswinkel der Erleuchtung. Manchmal wirkt in Stein gemeißelt, was nur ein Fleck auf der Linse ist. Ts.

    *singt "Über den Wolken" und macht ein Lagerfeuer im Büro*
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  10. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Wenn ich mal selbst nicht mehr "under construction" bin, dann bin ich wohl tot. Einen fixundfertigundtoten Mann will ich auch nicht. Nur wenn er schon 50 ist, dann sollte er wenigstens für sich selbst wissen wo hinten und vorne ist und in 50 Jahren eine gewisse Sicherheit als Bauherr seiner selbst erlangt haben.
    Es kommt wie immer drauf an, wie man mit den eigenen Baustellen umgeht.

    Ich beschäftige mich gerne mit Menschen jeden Alters, die sich gerade erst selbst entdecken .. spannende Sache ... je älter desto spannender. Aber nicht als Partner. Das ist auch keinem zu wünschen ... mit mir .... und mit Euch hier auch nicht.

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