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Thema: The new phew

  1. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Ich weiß nicht, ob das Leben früher "unsicherer oder sicherer" war. Die Lebensverläufe waren absehbarer und auch deren Gestaltung. Familie, Arbeit - alles relativ übersichtlich.

    Die Einzelanforderungen sind heute mit Sicherheit höher und auch die damit geforderte Flexibilität. Deshalb versuchen wir auf der anderen Seite das Leben mit allerlei Versicherungen abzusichern.

    Sicherheit gibt es letztendlich überhaupt nicht. Weder früher, noch heute, schon gar nicht durch Versicherungen. Früher gab der Glaube noch mehr Halt und Stabilität. Schon alleine der Kirchgang jeden Sonntag und der Jahres-Feiertagsablauf waren ein verlässlichliches und wichtiges Gerüst. Das ist heute nur noch Beiwerk, Freizeit von der Arbeit, privater Gestaltungsraum, d.h. den muss man sich heute weitgehend selbst füllen.

    Ich glaube, dass heute die absolute Unsicherheit, die tatsächlich schon immer so war, viel spürbarer wird und dadurch wird vieles labiler und anfälliger für Störungen - und für Süchte und Ablenkungen.

  2. Inaktiver User

    AW: The new phew

    mal reinstell *klick*

  3. Inaktiver User

    AW: The new phew

    hillieeeeeeeeeeeeeeeeeee?

    das ist jetzt echt unfair, ich vermute, du wolltest was zutrinken spendieren, die seite sagt mir aber:

    404 Fehlermeldung
    Na sowas. Seite nicht gefunden.
    naja, jedenfalls..


    leda: genau.

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    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sicherheit gibt es letztendlich überhaupt nicht. Weder früher, noch heute,
    Unterschreib!

  5. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    übrigens:
    das alles ärgert mich immens.
    dass ich nach jahren noch immer dasitze und über diese beziehung heule. (zumindest virtuell)
    dass ich nicht locker-flockig sagen kann: ok, danebengegangen, dann eben anders.

    es ärgert mich.
    aber es klebt eben doch an mir....

    leda: genau.
    Genau.
    Und so geht jeder anders damit um.
    Wen es stark und über lange Zeit drückt, der probiert schon auch mal was anderes aus. Z.B. eine Therapeuten. Oder zwei.
    Dann geht's vielleicht schneller. Oder zumindest ein bisschen besser.

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    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Genau.
    Und so geht jeder anders damit um.
    Stimmt und ist ja auch normal. Meines Wissens hat das Röschen beispielsweise eine Therapeutin, allerdings noch nicht zwei. Würde womöglich auch eher verwirrung schaffen, und nicht unbedingt Klarheit.

    Nur mal so am Rande gefragt: warum findet ihr alle Thera so gut? Sich selber durchwurschsteln, hinterfragen und dann ne eigenen Lösung zu finden, ist doch bei relativ normalen (sprich privilegieren) Lebensläufen auch eine Option, oder steh ich jetzt völlig auf dem Schlauch?

  7. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Was verstehst du unter priviligierten Lebensläufen?

  8. Inaktiver User

    AW: The new phew

    genau genommen hatte ich (inklusive paartherapien) fünf. berufsbegleitende supervisionen und verwandte dinge nicht mitgerechnet.

    am besten fand ich das wandernde chakrenaktivieren, lähmend die erste paartherapie, weil ex (der die therapie unbedingt wollte) da saß und kein wort sprach.

    gesprächstherapie halte ich mittlerweile für zu verkopft, familienaufstellung ist in planung, dramatherapie wird angedacht (einfach, weil ich drama als mittel der konfliktösung kenne und sehr interessant finde).


    insgesamt halte ich aber therapie nicht für ein zaubermittel, es ist ein denkanstoß, eine (auch nicht ganz billige) möglichkeit, die eigenen muster anzusehen und zu bearbeiten.

    den ruf: da hilft nur eine therapie! den kenne ich auch, wenn menschen in helferberufen (im weitesten sinne) schlichtweg überfordert sind.
    ich persönlich rate eigentlich so gut wie nie dazu, außer es gibt wirklich besorgniserregende hinweise, dass hier dringender handlungsbedarf besteht.

    ich nutze aber zeitweilig ganz schamlos dieses forum zur selbstreflexion mit feedback......



    ja, und noch was:
    Sich selber durchwurschsteln, hinterfragen und dann ne eigenen Lösung zu finden, ist doch bei relativ normalen (sprich privilegieren) Lebensläufen auch eine Option, oder steh ich jetzt völlig auf dem Schlauch?
    jede (halbwegs sinnvolle) therapie kann doch auch immer nur helfen, ne eigene lösung zu finden, oder?
    Geändert von Inaktiver User (03.07.2008 um 21:05 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was verstehst du unter priviligierten Lebensläufen?
    ich glaube, das vögelchen meinte damit: "durchschnittlich", im sinne von: keine extrem "kranke" familiengeschichte (alkohol, missbrauch etc), keine traumatisierende vorgeschichte und so was wie halbwegs (!) gesicherte existenz....

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    AW: The new phew

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich glaube, das vögelchen meinte damit: "durchschnittlich", im sinne von: keine extrem "kranke" familiengeschichte (alkohol, missbrauch etc), keine traumatisierende vorgeschichte und so was wie halbwegs (!) gesicherte existenz....
    So in etwa meinte ich es. Wobei bei mir die Dankbarkeit, in welch sicheren und für mich förderlichen Lebensbedingungen ich letztlich leben darf - ich finde die nicht wirklich gut, aber rein geschichtlich betrachtet sind sie für Frauen die besten - überwiegt.

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