Schäfchen,
für blaukehlchen und ihre Mädels würde ich auch ein kleines Stadthaus mit Minigarten anraten, wobei die Anzahl der Privaträume dann schon eine Herausforderung darstellen würde.
Bedeutet es doch auch von vertrauten Dingen ggf. Abschied nehmen zu müssen wie Möbel und der liebenswerte SchnickSchnack, den man im Laufe eines Lebens ansammelt.![]()
Zu deinem anderen im Hochzeitsstrang eröffneten Thema kann ich sagen, dass ich auch seinerzeit auf die Hochzeit von guten Freunden zugunsten meines ersten gemeinsamen Urlaubs mit meinem ehem. LG verzichtet habe.
Die Ehe hält bis heute - der Urlaub war teilweise eine Katastrophe, die Beziehung "hielt" drei Jahre.
Kleine Zwerge richten sich nicht nach errechneten Geburtsterminen, insofern ist solch ein Absagegrund nachvollziehbar. Ehrlicherweise hätte ich hochschwanger mit dem Jüngsten im Sommer auch auf die Teilnahme an einer großen Feierlichkeit verzichtet - die letzten Wochen bei ziemlicher Hitze waren eine Tortur.
Das liebe Geld, ja nun in den heutigen Zeiten auch irgendwie verständlich: Spritpreise und zu Ausgaben wie Unterkunft käme auch noch ein Geschenk hinzu - mit leeren Händen mag man nicht dastehen und zu fipsig sollte das Geschenk auch nicht sein.
Lass dich nicht entmutigen und freu dich trotz der einen oder anderen Absage auf euren gemeinsamen besonderen Tag.
Ihr werdet eure Familien um euch haben, die Freunde, denen es eine Freude ist, dabei zu sein - sei sicher, es wird wohl kaum einem der Absagenden leicht gefallen sein. Sie werden euch in Gedanken begleiten.
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Mein Hochzeitstag vor 33 Jahrenwar einer der traurigsten Tage - ich war mutterseelenalleine ohne meine Familie, ohne meine Freunde, das war um so schmerzlicher da mein ehem. Mann seine Familie um sich hatte.
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Thema: The new phew
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19.05.2008, 15:47Inaktiver User
AW: The new phew
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19.05.2008, 16:15
AW: The new phew
Irgendwo fiel der Begriff "Beginenhof" - ein Gebäude, das an die Architektur angelehnt ist, zu finden, ist sicher für solche Projekte optimal. (Ich kenne die in Kalkar und Tübingen...)
Selber eins zu bauen oder in eines zu investieren, das würde ich mich wohl nicht trauen (in Genossenschaftsform vielleicht?). Ist ja nicht so, dass die Frage auf der Schafskoppel nicht aufgekommen wäre...
Aber wir haben ja auch noch nicht so viel angesammelt...
Sari, mir geht's mit den Absagen jetzt auch nicht katastrophal schlecht. Mich beschäftigt eher, dass ich von den Hintergründen gar nicht so viel mitbekommen habe - die Leben sind einfach separater voneinander, als wenn man beispielsweise täglich zusammen die Schule besucht (oder: schwänzt) oder gemeinsam in einer Gemeinde aktiv ist.
Mein Freund ist da, wenn auch schweigend, beunruhigter. Er hatte regelrecht Angst, ob diejenigen, die ihm wichtig sind, auch ja alle kommen.
Und, ja, ein bisschen ist es eine Stolzfrage. Wenn man jemandem zeigt, dass er/sie wichtig genug ist, zur Hochzeit eingeladen zu werden, mag man ja nicht hören, dass man umgekehrt im Leben des anderen nicht mehr eine so große Rolle spielt... Ich hab es da gut, ich hab mehr Freunde von der Sorte, die man zweimal im Jahr sieht und dann einfach dort weitermacht, wo es aufgehört hat. "Instant-Nähe". Mehr brauch ich aber auch nicht von denen...Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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19.05.2008, 16:29Inaktiver User
AW: The new phew
Schäfchen,
ich denk, das ist ähnlich wie man mitunter Erwartungen an Familientreffen anlässlich des 80ten von Tante Frieda hat.
Mit der Zeit und dem Abstand verklärt man vielleicht auch manches und stellt dann anlässlich solcher Feierlichkeiten fest, dass Cousine Clothilde schon immer eine Schreckschraube war
, Cousin Ferdinand sich auch mit durchschimmernder Kniescheibe für den dollsten Hecht "wo gibt" hält ... t.b.c.
Und so ist es eben auch mit einem Teil an Freunden, man entwickelt sich voneinander weg, es sind Weggefährten und im Leben gibt es eine Reihe Weggabelungen an denen man sich trennt, weil die Ziele, Wünsche andere sind.
In einer ruhigen Minute betrachtet fällt einem vielleicht ein, wie weit man doch schon voneinander entfernt war - doch im Überschwang der Freude möchte man wohl am liebsten die "halbe Welt" einladen.
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19.05.2008, 16:36
AW: The new phew
Soifz.
Zitat von Inaktiver User
Genau.
Wobei wir schon im Vorhinein auch geschaut hatten, wer die "aktiven" Kontakte sind. Solche, über die man sich wirklich, wirklich freut. Aber, warum sollten die anders sein als wir selber? Die schwirren auch nur so durch die Welt. Hach ja.Geändert von Njarka (19.05.2008 um 16:40 Uhr)
Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
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20.05.2008, 09:01Inaktiver User
AW: The new phew
gestern abend, ich zappe schläfrig rum, lande bei 3sat und einem gespräch mit willhelm schmid.
der herr hat mir in etwa 7 1/2 minuten erklärt, warum ich zusammengebrochen bin und wie das mit dem glück ist.(-das war so, als hätte er genau über mich geredet....
)
ich gestehe, ich kannte den nicht.
ihr sicher schon, oder? (sari, hast du den nicht sogar schon zitiert?)
habt ihr schon was von ihm gelesen?
*macht sich mal auf zur arbeit*
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20.05.2008, 09:24Inaktiver User
AW: The new phew
Interessant. Ich kannte den nicht.
Herr Schmid und das Glück
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20.05.2008, 09:59Inaktiver User
AW: The new phew
Bewusst habe ich den Herrn Schmid nicht zitiert, "kenne" ihn auch nicht wirklich.
Mag sein, dass die Herkunft und die Lebensbetrachtung konform mit meinen Erfahrungen geht. Schließlich sind wir zudem noch fast ein Jahrgang - also haben eher die "Glückserfahrungen" mit weniger materieller Ausrichtung gemacht.
Ich knabbere zur Zeit (f...ing full moon) an den kleinen Unterschieden zwischen Ost und West, zwischen Mann und Frau, zwischen Kämpfen und Aufgeben, zwischen Nähe und Distanz.
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20.05.2008, 10:08
AW: The new phew
Na daaaa hast du dir aber ein Programm vorgenommen!
Zitat von Inaktiver User
Wobei, Frage eins ist ist rasch gekärt: das sind 180°
.
Gruss, christianCH
Geändert von ChristianCH (20.05.2008 um 10:45 Uhr)
Bei jedem Schritt löst man sich von der Erde und hat ein Stück Himmel unter den Füssen.
Bertrand Piccard
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20.05.2008, 10:27Inaktiver User
AW: The new phew
Ach, Herr Nachbar, da sagst du was.
Zitat von ChristianCH
Vielleicht kannst du mir mal eine aufs Hirn hauen
:
Wie geht frau mit einem Mann um, der eine Woche nach einem Sturz, trotz körperlichen Einschränkungen im beruflichen Hamsterrad weiterrennt?
Wie mit meinem Gefühl, dass er sich (?) und anderen immer noch etwas beweisen muss - dabei permanent über seine Grenzen geht?
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20.05.2008, 10:35Inaktiver User
AW: The new phew
mensch sari, ich kann ja grundsätzlich verstehen, wenn du dir das mit sorgen ansiehst - aber gehört das verhalten nicht in SEINEN rucksack ????
warum drehst du jetzt eine sonderrunde in DEINEM rad der fürsorge ?


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