@leda,
ah ja... ich versteh besser.
Und was hält dich davon ab, bei dieser Nachbarinnengeschichte zu sagen, das dich das Thema ermüdet?
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Thema: The new phew
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20.04.2008, 21:16Inaktiver User
AW: The new phew
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20.04.2008, 21:22Inaktiver User
AW: The new phew
Gute Idee. Für sowas bin ich ja bekannt.
Zitat von Inaktiver User
"Du immer mit deinen BESONDEREN Ideen".
Mit der Freundin wird das auslaufen. Das tut mir sehr Leid.kontakt einschränken ist nicht möglich ?
Mit der Verwandtschaft bin ich schon fast auf Nulllinie.
Das fühlt sich für mich auch überhaupt nicht richtig an.
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20.04.2008, 21:22Inaktiver User
AW: The new phew
verwandtschaft die dir, abgesehen von diesem problem, lieb und wichtig ist ?
Zitat von Inaktiver User
ich finde durchaus, dass man auch von der verwandtschaft/familie abstand halten kann, wenn's nun mal nicht anders geht, weil es einem nicht gut tut.
dann ist die freundschaft vielleicht einfach keine mehr. oder braucht eine pause ?
Zitat von Inaktiver User
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20.04.2008, 21:26Inaktiver User
AW: The new phew
die nulllinie fühlt sich nicht richtig an oder die tatsache, dass es ein ständiger kampf ums verstanden werden ist mit ihnen ?
Zitat von Inaktiver User
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20.04.2008, 21:27
AW: The new phew
mir fällt dazu ein satz ein, den ich mal gehört habe:
betrachte menschen, mit denen du nicht kannst, mit ethnologischem interesse.
ich weiß, es ist kaum möglich, bei menschen, die einem mal lieb und wert waren.
aber der gedanke hilft manchmal.
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20.04.2008, 21:48Inaktiver User
AW: The new phew
Beides.
Zitat von Inaktiver User
Kaum Kontakt ist zu wenig Kontakt.
Dazu ist die Verbindung zu eng. Die ist auch grundsätzlich gut.
Mit Kommunikation und Familiengeschichte aber verschüttet.
Ich bin die, die sich intensiv mit Familie - auch sehr tiefgehend auseinandersetzt. das ist deshalb bedrohlich, weil ich dadurch "anders" bin - als es "normal" in der Familie funktioniert.
Z.B. habe ich kein Problem damit zu sagen, was ich gut und weniger gut finde und dass ich jetzt genug uuuuunmögliche Familiengeschichten im Klageton gehört habe.
Böse Sache das. Damit habe ich mich selber ins "Aus" befördert.
Mein eigentliches Problem ist: Ich hätte gerne Kontakt. Richtigen. Nicht nur dort sein und die Kaffeetafel absitzen und bei Geschichten über andere nicken und das Wesentliche von mir zurückhalten, weil es zu Hyperventilation der Verwandtschaft führt.
Für mich ist inzwischen vieles zum "Phänomen" geworden, Eigenes, Fremdes und Interaktives. Macht relativ ruhig.betrachte menschen, mit denen du nicht kannst, mit ethnologischem interesse.
So auch in der Familie und mit der Freundin.
Irgendwie klar kommen muss ich trotzdem damit ... es ist ja nicht so, dass ich dabei emotionslos bin. Im Gegenteil. Vieles wird nicht mehr mit Wut überdeckt, d.h. da ist ein ganzer Gefühlsfächer vorhanden.
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20.04.2008, 21:53Inaktiver User
AW: The new phew
Inwiefern?
Zitat von Inaktiver User
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20.04.2008, 22:04Inaktiver User
AW: The new phew
Das wird persönlich genommen. Unterhaltung dient der "Beziehungspflege". Klagen = Abgrenzung von anderen und ich müsste mich auch dazu "bekennen", dann würde es wieder stimmen.
Zitat von Inaktiver User
Ansonsten sind Inhalte zweitrangig. Die familiäre Nähe wird durch BLABLA gesichert, alles was drüber hinaus geht, ist bedrohlich.
Und dann noch: BESONDERE Ideen haben.
Ich werde mich wohl mit der Kaffeetafel anfreunden müssen.
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20.04.2008, 22:06Inaktiver User
AW: The new phew
dir ist der kontakt zu oberflächlich und du möchtest gerne intensiveren, der mehr in die tiefe geht.
Zitat von Inaktiver User
und
du setzt dich intensiv mit familie auseinander - heißt das auch du stellst unbequeme fragen, sagst, was dir nicht gefällt, ungut erscheint im familiensystem ? und der verwandtschaft ist das unangenehm, verunsichert sie. so in etwa ?
du kannst es halt nicht erzwingen, dass es sie nach dieser art kontakt genauo verlangt wie dich. so bedauerlich oder traurig das (für dich) ist.
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20.04.2008, 22:09
AW: The new phew
dieses gefühl hatte ich in meiner familie dann, wenn ich nicht in der lage war, andere wahr zu nehmen, weil ich so sehr mit mir selber beschäftigt war.Nicht nur dort sein und die Kaffeetafel absitzen und bei Geschichten über andere nicken und das Wesentliche von mir zurückhalten, weil es zu Hyperventilation der Verwandtschaft führt.
jetzt geht es mir wieder besser und ich erkenne, dass ihre kleinen sorgen und probleme genau so wichtig sind wie die meinen.


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