Ich denke, wer wirklich einmal ehrlich ist zu sich selbst, wird diese Frage mit NEIN beantworten. Man lügt aus Angst, Sorge, Druck Scham, Unwissen - aber auch aus Berechnung - wie schon erwähnt, zur Manipulation.Zitat von Caramon
Sich selbst belügen? Oh ja, das passiert auch, vor allem dann, wenn man etwas nicht wahrhaben möchte, Stichwort "Verdrängung".
Sicher, denn im Grunde wird ja niemand gerne wirklich belogen,zumal die Wahrheit dann oft doch noch ans Licht tritt und dann entsprechend verletzen kann.Zitat von Caramon
Lüge ist nun einmal das Gegenteil von Wahrheit. In dem Augenblick, wo ich sie ausspreche weiß ich genau, dass ich nicht die Wahrheit sage - die sähe anders aus. Wie diese Lüge dann wahrgenommen wird ist meines Erachtens nach situationsabhängig.Zitat von Caramon
Wenn Du schwer religiös erzogen wurdest eigentlich gar nicht. Vermutlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wann er mit welcher Lüge leben kann.Zitat von Caramon
Notlügen sind auch Lügen, gleichgültig wie "das Kind nun genannt wird". Nicht jede Lüge ist zu verdammen, da eben die Ursache dazu noch bekannt sein sollte. Was soll denn damit bezweckt werden? Es gibt Lügen, die sogar Leben retten können...Zitat von Caramon
Kommt darauf an, was genau Du darunter verstehst. Im Grunde genommen akzeptieren wir doch tagtäglich Lügen, die über die Öffentlichkeit, Medien usw an uns herangetragen werden.Zitat von Caramon
Lügen sehe ich als einen Bestandteil unserer Kommunikation. Ich kenne niemanden, der noch nie gelogen hat. Fies werden Lügen dann, wenn sie von vorneherein darauf bedacht sind, einen anderen Menschen hereinzulegen. Ihm Existenzgrundlagen zu entziehen oder sein Vertrauen zu missbrauchen.
Ich stimme auch Kappuziner zu: Nichts sagen kann schlimmer sein als lügen.
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Thema: Sozial akzeptables Lügen
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15.02.2008, 23:59Inaktiver User
AW: Sozial akzeptables Lügen


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