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    AW: SB - Psychokrimi

    @ sugarbabe
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber wie kann ein Mann nur tatsächlich glauben, SO eine potentielle Interessentin für sich zu gewinnen...?
    Wird mir ein Rätsel bleiben.

    Hatte ihn sogar danach gefragt, dann meinte er, er habe sich zu dieser Strategie entschieden, lieber gleich alles vorne weg zu sagen, weil wenn diese Dinge alle Stück für Stück rauskommen, dann gehen die Frauen eh...und den Schmerz wolle er sich ersparen.....
    Seine Antwort ist nicht ohne Logik. Das Problem ist ja wohl eher, dass eigentlich keine Frau einen Mann will, der so verkorkst ist. Egal, ob er es nun gleich sagt oder sukzessive. Eigentlich müsste er erst mal bei sich aufräumen, bevor er seine Probleme der Frauenwelt zumutet. Wir sind doch keine Samariterinnen. (Dasselbe gilt natürlich auch für Frauen, die in einer Beziehung das Heil für alle ihre persönlichen Probleme sehen.) Ich meine, man soll jetzt nicht auf perfekten Exemplaren bestehen wollen, aber es gibt einfach eine Grenze dessen, womit sich normale Menschen im Zusammensein noch wohlfühlen. Es ist unangemessen, fremden Menschen, die man nicht wegen einer Psychotherapie aufsucht, all diesen Psychowust aufzubürden.

    Vorausgesetzt, das stimmt alles, was er erzählt. Vielleicht leidet er ja unter einem gewissen Realitätsverlust und ist psychisch gestört. Ob z.B. seine Berufsangabe stimmt, kannst Du gar nicht wissen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: SB - Psychokrimi

    Zitat Zitat von Latona
    Vorausgesetzt, das stimmt alles, was er erzählt. Vielleicht leidet er ja unter einem gewissen Realitätsverlust und ist psychisch gestört. Ob z.B. seine Berufsangabe stimmt, kannst Du gar nicht wissen.
    Und er kann auch tatsächlich Pathologe sein, aber trotzdem psychisch krank. Ich denke da an das Beispiel von Elyn Saks, eine amerikanische Juraprofessorin, die irgendwann ihr Coming-Out als Schizophrene hatte. Studium in Yale und Oxford, Professur, Ehe und Familie, wissenschaftliche Publikationen von hohem Renommé, usw.- sie bekommt trotz schwerwiegender psychischer Erkrankung ihr Leben besser auf die Reihe als viele "Normale".

    LG

    sfumato

  3. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Zitat Zitat von sfumato
    Und er kann auch tatsächlich Pathologe sein, aber trotzdem psychisch krank.
    LG
    sfumato
    Das sehe ich auch so. Leider verwechseln einige Menschen die Sehnsucht nach Nähe mit der Sehnsucht nach Zuhören, Mitleiden...
    Vermutlich leidet dieser Mann unter der Situation. Schätze, professionelle Hilfe wäre hilfreicher von ihm als die verzweifelte Suche nach einer Partnerschaft, die ihm Ablenkung verschaffen soll - was ihm so aber nicht gelingen wird...

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    AW: SB - Psychokrimi

    Ich will das nicht ausschließen, dass jemand einen Beruf mit viel Prestige ausüben kann und trotzdem psychisch krank sein kann. Aber in so einem Zusammenhang könnte ich mir eher vorstellen, dass die Angabe eines entsprechenden Berufs bewußt gewählt wird, um sozusagen Vertrauen zu schaffen. Und nachprüfen kann es bei Internetkontakten eh keiner. Von daher bin ich da eher skeptisch.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vermutlich leidet dieser Mann unter der Situation. Schätze, professionelle Hilfe wäre hilfreicher von ihm als die verzweifelte Suche nach einer Partnerschaft, die ihm Ablenkung verschaffen soll - was ihm so aber nicht gelingen wird...
    Und er ist nicht der einzige, der Partnersuche als Rettungsanker seiner Probleme benutzt und damit alle potentiellen Partnerinnen überfordert und abschreckt. Davon gibts in der BriCom auch ein paar Exemplare in weiblich.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  5. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Na, da ist aber einer mit der Tür ins Haus gefallen. Das seine Strategie (wenn das denn alles wahr ist) aufgeht, bezweifle ich. Er will sich den Schmerz ersparen und überfordert seine Gegenüber gleich so... Nee, wen will er denn damit erreichen? Eine Therapeutin und er ist der Patient?
    Ein Kennenlernen unter psychisch Gesunden verhindert das doch schon von Vorneherein. Nur jemand, dir das Aufbürden als ihren Lebensstil sieht, mag das anziehend finden. Wer sich selbst mag, tut sich das nicht an und wird durch ein solches Herangehen doch abgestossen. Was anderes wäre es, wenn man sich in einen Menschen verliebt hat und dann feststellt, welches Päckchen mit dem Menschen noch so verbunden ist.
    Aber er will doch das Pferd von hinten aufzäumen.

  6. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Wir wissen nicht, was die TE als Berufsbezeichnung in ihrem Profil angegeben hat.
    Wenn sie ihren hier ein einem Thread erwähnten Beruf angab, dann hat der "Pathologe" sehr praktisch gedacht.
    In seinem Beruf bekommt er keine Antworten von seiner "Kundschaft" - deshalb wohl auch erhöhtes Mitteilungsbedürfnis.

    Dennoch hätte ich keinerlei Bedarf gehabt, nach diesen sehr ausführlichen Emails mit ihm zu telefonieren.

  7. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Zitat Zitat von Latona
    Ich will das nicht ausschließen, dass jemand einen Beruf mit viel Prestige ausüben kann und trotzdem psychisch krank sein kann. Aber in so einem Zusammenhang könnte ich mir eher vorstellen, dass die Angabe eines entsprechenden Berufs bewußt gewählt wird, um sozusagen Vertrauen zu schaffen. Und nachprüfen kann es bei Internetkontakten eh keiner. Von daher bin ich da eher skeptisch.Und er ist nicht der einzige, der Partnersuche als Rettungsanker seiner Probleme benutzt und damit alle potentiellen Partnerinnen überfordert und abschreckt. Davon gibts in der BriCom auch ein paar Exemplare in weiblich.

    Seit wann schafft das Vertrauen, wenn jemand sagt, er sei Pathologe ????
    Er meinte, manchmal genüge es schon, nur diesen Beruf zu erwähnen...und die Frauen seien weg.
    Welche Frau mag denn die Vorstellung, daß der Mann tagsüber in Leichenteilen seziert und abends in ihr....??? ;-)

  8. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wir wissen nicht, was die TE als Berufsbezeichnung in ihrem Profil angegeben hat.
    Wenn sie ihren hier ein einem Thread erwähnten Beruf angab, dann hat der "Pathologe" sehr praktisch gedacht.
    In seinem Beruf bekommt er keine Antworten von seiner "Kundschaft" - deshalb wohl auch erhöhtes Mitteilungsbedürfnis.

    Dennoch hätte ich keinerlei Bedarf gehabt, nach diesen sehr ausführlichen Emails mit ihm zu telefonieren.

    Ja, er gab zu, daß mein Beruf bzgl. seiner Kontaktaufnahme eine Rolle gespielt habe. Er erhoffte sich besonders viel Verständnis von mir ...und wohl auch besonders viel Leidensbereitschaft.
    So ängstlich wie du bin ich nicht. Telefonieren kann man ja mal, schon alleine aus Neugier, ob jemand so ein "warming-up" tatsächlich auch noch verbal durchzieht.
    Interessant wars schon.

  9. User Info Menu

    AW: SB - Psychokrimi

    Ich weiß nicht. Ich habe mit dem Typen kein Mitleid.
    Ich glaube eher, dass das seine Art von Erotik ist.
    Man kann Verbalerotiker sein und sich an erotischen
    Geschichtchen aufgeilen. Gibt aber auch Leute,
    die es anmacht, dem Gegenüber grausame Geschichten zu erzählen.

    Dass er Dir sagt, seine einzigen sozialen Kontakte wären
    Prostituierte, ej Mann. Was soll das denn bitte?
    Oh, mein Leben ist so tragisch, deshalb muss ich mit
    Prostis usw????

    Der gleiche Typ Mann, der bei ersten Beziehungsproblemen
    auch in den Puff muss. Weil ihn das so deprimiert,
    versteht sich.

    Ich kann verstehen, dass Du bei seinen Geschichten einen
    heimlichen Kitzel verspürst. Aus diesem Grund
    schauen wir gerne Krimis und Thriller...

    Tatsache ist, er ist ein Psychopath und hat sicherlich
    nichts Gesundes mit Dir vor.

    Ich kenne privat ein paar PAthologen. Die sind zugegebener
    Maßen etwas schräg und haben den Job durchaus auch, weil sie
    schräg sind......
    Da muss man bisweilen einen anderen Humor schlucken.

    Aber der hier beschriebene Mann ist aus meiner Sicht zum
    davonlaufen und Hörer auflegen.

  10. Inaktiver User

    AW: SB - Psychokrimi

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja, er gab zu, daß mein Beruf bzgl. seiner Kontaktaufnahme eine Rolle gespielt habe. Er erhoffte sich besonders viel Verständnis von mir ...und wohl auch besonders viel Leidensbereitschaft.
    So ängstlich wie du bin ich nicht. Telefonieren kann man ja mal, schon alleine aus Neugier, ob jemand so ein "warming-up" tatsächlich auch noch verbal durchzieht.
    Interessant wars schon.
    Woraus schließt du das?

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