Die gibt es echt überall. Man muss nur genau hingucken und hinhören.Zitat von Sonja1234
Wahrscheinlich ist er der Freizeit-Trainer der Jungenfussballmannschaft von Klein-Hiddersfeld (im Normalberuf Angestellter in einer Softwarebude) oder der Mann der einem interessiert zuguckt, während frau den Reifendruck an ihrem Auto prüft, (Kinderarzt?). (mir neulich passiert,)
Wahrscheinlich ist es nicht der Ferrarifahrer, der zeitgleich 120 Liter Super Plus in sein Gerät reinlässt. Nix gegen Ferrari, obwohl bisschen laut und rot das Ding, aber gute Männer kommen unspektakulär daher.
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Ergebnis 41 bis 50 von 288
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17.01.2008, 20:32
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Geändert von Lukulla (17.01.2008 um 20:37 Uhr)
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
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Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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17.01.2008, 20:50
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Ja, ich glaube, das kennen wir (Frauen) alle.
Zitat von Inaktiver User
Es liegt aber auch daran, dass die entsprechenden Herren unter Umständen uns natürlich darin "bekräftigen", dass wir nicht tolerant genug seien, sie sich aber durchaus respektvoll genug verhielten.
Und zu was neigt die verliebte Frau?
Dem OdB zu glauben und sich selbst einzureden, man verlange da wirklich zu viel.
Ich habe bei meinem letzten OdB nur im Nachhinein gedacht, dass ich in den jeweiligen Situationen durchaus ein ungutes Bauchgefühl hatte, ein Gefühl, dass mir sagte: Irgendwas stimmt nicht und wie der Dich behandelt geht gar nicht.
Das nächste Mal werde ich dieses Gefühl ernst(er) nehmen.
Hoffentlich.
"Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen."
(Immanuel Kant)
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18.01.2008, 08:43Inaktiver User
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Du schreibst mir aus der Seele!
Zitat von sascha99
Und wenn ich mir dann überlege, wieviele Signale es gab, die man im Nachhinein ziemlich gut deuten kann, in dem Moment hatte ich überhaupt keinen Durchblick!
Wochenlang grübelte ich, ein bisschen gepostet, viel mit meinen Freundinnen geredet.... und als ich es dann ein bisschen besser verstanden habe, war es so rasant vorbei, wie es anfing.
Ich finde auch die Beiträge von Tortille und Lukulla sehr gut.
Ich denke langsam auch, dass die stillen (oder wie Lukulla es sagt, unspektakulär daherkommenden) Männer wohl die Guten sind.
Hm... ich ziehe mit meiner eigenen grossen Klappe wohl eher das Gegenteil an.....
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18.01.2008, 10:33
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
@ Fiora
Das ist nun kein Automatismus. Aber es lohnt sich, auf diese Männer einen genaueren Blick zu werfen. Männer mit Qualitäten haben es nämlich nicht nötig, sich per Potenzbürsten, Gockelgehabe etc. aufzublasen. Frauen stehen sich bei der Suche nach dem Richtigen im Weg, wenn sie sich immer nur auf die spektakulären Männer kaprizieren.Ich denke langsam auch, dass die stillen (oder wie Lukulla es sagt, unspektakulär daherkommenden) Männer wohl die Guten sind.[
Das mit dem Bauchgefühl finde ich sehr wichtig!
Oft läuft es doch so: Ein Mann verhält sich gegenüber einem irgendwie komisch. Unbewußt denkt man, dass das erwartete, normale Verhalten oder eins, mit dem man sich wohlfühlen würde, ein anderes wäre. Anstatt das aber genauer anzuschauen, wieso man sich damit unwohl fühlt, drückt man dieses Gefühl weg und ermahnt sich zu Verständnis oder weniger Zickigkeit. Tut man es nicht und meldet leise Protest an, und der Mann schlägt dann in die Kerbe „Nun stell dich doch nicht so an, das ist doch nichts, worüber man sich aufregen müßte“, läßt man sich davon nicht selten verunsichern und einschüchtern, anstatt bei sich zu bleiben und dem Mann Kontra zu geben. Hier zeigen dann nämlich die Herren, die die Gefühle der Frau nicht ernstnehmen wollen, weil es ihnen nur um ihre eigenen Interessen geht, ihr wahres Gesicht. Und diese Herren braucht kein Mensch.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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18.01.2008, 11:00
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Ach, Fiora, ich habe auch bisweilen eine *grosse Klappe* bzw. trete selbstbewusst auf. Das verschreckt gute Männer - und das sind die, die einem gut tun - nicht.
Worauf man allerdings achten muss, ist, dass darauf nicht die falschen Männer reflektieren (die ja durchaus gut sein können, aber nicht für mich). Ich ziehe nämlich auch gerne mal eher devote Männer an. Top im Job, devot privat. Das will ich aber nicht leben.Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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18.01.2008, 11:47
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Ganz genau!!
Zitat von Latona
Ich habe auch immer festgestellt, dass die störenden Verhaltensweisen, die ich krampfhaft wegzuinterpretieren versucht habe, am Ende doch immer was Negatives bedeutet haben. Natürlich muss man nicht gleich auf alles, was man nicht versteht, zickig reagieren, und manchmal steckt wirklich ein Missverständnis dahinter. Aber zumindest sollte man Störgefühle ernst nehmen.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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18.01.2008, 11:57Inaktiver User
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Ich denke, dass es vielen Frauen (mir z.B.) eben schwerfällt, zu unterscheiden, ob man jetzt berechtigt Kritik an etwas übt oder ob man nur zickt... (hab ich hier schon geschrieben: Ich will doch keine Zicke sein...)
Was vielleicht auch daher kommt, dass viele Männer einen gerne sofort auf die Zicken - Schiene schieben wollen.
Mein Exfreund warf mir z.B. bei jedem Streit vor, dass ich überreagiere... irgendwann konnte ich es selbst nicht mehr einschätzen.
Hat wohl auch was mit einem geringen Selbstbewusstsein zu tun, wenn man so schnell ins Zweifeln an der eigenen Wahrnehmung kommt.
Ich will irgendwann dahin kommen, dass ich sagen kann: Dann findest mich eben schwierig, na und?
Tja, theroretisch weiss ich's, aber wie immer haperts am Umsetzen in der Praxis...
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18.01.2008, 12:02Inaktiver User
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
Ja, ich finde, das hat auch viel mit Selbstrespekt zu tun!
Zitat von Malina70
Dass man sich selbst mindestens so wichtig nimmt wie das Gegenüber! Oft hört man dem anderen in solchen Momenten mehr zu als sich selbst und seiner eigenen inneren Stimme, was schon traurig ist, denn damit nimmt man den anderen wichtiger und stellt im Grunde genommen denjenigen über sich und macht sich selbst klein. Oft hört man dann bewusst weg bzw. verschließt Augen und Ohren vorm eigenen Missgefühl, weil man weg will vom Unangenehmen, vor unangenehmen Diskussionen und ihren evtl. Folgen. Und dann wundern wir uns wieder, warum unser Selbstwertgefühl ramponiert ist, dabei hat solches Zulassen von Grenzüberschreitungen des anderen gravierendere Auswirkungen auf unsere Selbstachtung als uns lieb ist.
Denke, wir sollten uns in der Hinsicht viel öfter selbst zur Seite stehen.
Das eigene Wohlgefühl und die Wahrung unseres Selbst sollte wegweisend sein und oberste Priorität haben.
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18.01.2008, 12:09Inaktiver User
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
das ist doch - zumindest am Anfang - völlig egal.
Zitat von Inaktiver User
Ich entscheide doch für mich, ob ich das/den so will.
und das kann doch nicht berechtigt oder unberechtigt sein - es muss doch keine(r).
Aber mich wundert doch etwas, dass Ihr hier so vom Bauchgefühl schwärmt.
Gut - wenn es darum geht, einem negativen zu trauen.
Aber ansonsten scheint doch gerade das Problem zu sein, dass viele Frauen sich mit ihrem Bauchgefühl immer wieder in Männer verlieben, die ihnen nicht gut tun.
(Und die guten, die unspektakulär daherkommen, übersehen).
Gruß, Leonie
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18.01.2008, 12:23
AW: Woran erkennt man denn die "Guten"??
@ FioraEin Ablenkungsmanöver, um Dich nicht ernstnehmen und sich mit dem sachlichen Anteil Deiner Beschwerde nicht auseinandersetzen zu müssen. Ist wie die dämliche männliche Frage bei einem Streit „Hast du deine Tage?“ Für sowas kann man sich sensibilisieren.Was vielleicht auch daher kommt, dass viele Männer einen gerne sofort auf die Zicken - Schiene schieben wollen.Allerdings! Jemand, der immer denkt, er sei womöglich im Unrecht, nur weil ihn die anderen aus einem Eigeninteresse raus zusammenfalten, ist natürlich kein gewichtiger Gegner. Den kann man schnell verunsichern und einschüchtern. Oder wenn man es sich mit dem anderen nicht verderben will, dann läßt man sich auch schnell einmachen.Hat wohl auch was mit einem geringen Selbstbewusstsein zu tun, wenn man so schnell ins Zweifeln an der eigenen Wahrnehmung kommt.Wie er Dich findet, spielt erst mal gar keine Rolle. Ihr habt einen Konflikt, er hat eine Position und Du hast eine. Es geht erst mal darum, sachlich eine Lösung zu finden. Dazu muss man den anderen weder als zickig noch als schwierig abstempeln, sondern lediglich seine Argumente und Gefühle ernstnehmen. Das ist aber unbequem, und deswegen möchten sich das manche Herren lieber sparen.Ich will irgendwann dahin kommen, dass ich sagen kann: Dann findest mich eben schwierig, na und?
@ LevanjaSo ist es!Ja, ich finde, das hat auch viel mit Selbstrespekt zu tun!
Dass man sich selbst mindestens so wichtig nimmt wie das Gegenüber! Oft hört man dem anderen in solchen Momenten mehr zu als sich selbst und seiner eigenen inneren Stimme, was schon traurig ist, denn damit nimmt man den anderen wichtiger und stellt im Grunde genommen denjenigen über sich und macht sich selbst klein. Oft hört man dann bewusst weg bzw. verschließt Augen und Ohren vorm eigenen Missgefühl, weil man weg will vom Unangenehmen, vor unangenehmen Diskussionen und ihren evtl. Folgen. Und dann wundern wir uns wieder, warum unser Selbstwertgefühl ramponiert ist, dabei hat solches Zulassen von Grenzüberschreitungen des anderen gravierendere Auswirkungen auf unsere Selbstachtung als uns lieb ist.
@ Leonie
Mir gefällt das Wort „Bauchgefühl“ eigentlich auch nicht so gut, denn nicht jeder hat eine funktionierende Intuition. Ich denke, man sollte bei so einem Unbehagen immer schauen, welche sachlichen Gründe es dafür gibt. Das macht einen in der Auseinandersetzung mit dem anderen auch stärker, weil man dann nicht mit diffusen Gefühlen kommen muss, die der andere als „zu emotional“ vom Tisch wischen kann.
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!


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