Ich habe gerade in einem der Threads dieses Forums etwas über die "Liga, in der man spielt" gelesen. Das Thema interessiert mich, und ich würde es hier gerne mal zur Diskussion stellen.
Glaubt ihr, eine Normalo-Frau mit Normalo-Durschnittsjob hat zum Beispiel bei einem gutaussehenden, jungen, top-verdienenden, erfolgreichen Arzt von vorneherein gar keine Chance? Das heißt, er will sie gar nicht kennenlernen? Oder der Typ-Modellfrau guckt einen durchschnittlich aussehenden Handwerker gar nicht an? Oder steht die gegenseitige Anziehung (und die Liebe) über solchen Klassenunterschieden und dem Aussehen eines Menschen?
Und WER spielt überhaupt in der gleichen Liga? Wird sich zum Beispiel ein Akademiker immer nach einer Frau umsehen, die auch studiert hat... Und wird sich eine Frau mit haufenweise Kohle niemals mit einem Durchschnittsverdiener abgeben...?
Eure Meinung würde mich interessieren...
Antworten
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29.12.2007, 17:25Inaktiver User
Die Liga, in der man spielt...
Geändert von Inaktiver User (29.12.2007 um 17:34 Uhr)
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29.12.2007, 17:38Inaktiver User
AW: Die Liga, in der man spielt...
laut wissenschaftlichen Studien ist das genauso ,Akademiker mit Akademiker usw.
hat wahrscheinlich auch pragmatische Gründe und hängt mit der Möglichkeit des Kennenlernens zusammen..
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29.12.2007, 18:05
AW: Die Liga, in der man spielt...
Es soll Menschen geben, für die der gesellschaftliche Status des anderen sehr wichtig ist. Für andere ist er weniger wichtig. Wobei Status bei der Partnersuche durch folgende Faktoren vermittelt wird: Prestige, Einkommen, Aussehen, Bildung. Für Männer ist meistens wichtig, dass die Frau vom Aussehen her was hermacht, für Frauen, dass der Mann ihr und ihren gemeinsamen prospektiven Gören materiell was bieten kann.
Grundsätzlich schaffen zu große Statusunterschiede Probleme, weil sie Konflikte mit sich bringen, die bei ähnlichen Partnern nicht auftreten würden. Damit muss man umgehen können, sowas regelt sich nicht von selbst. Und manche Partnerschaften sind sogar schon daran zerbrochen, dass die Umgebung einen statusniedrigeren Partner systematisch mies gemacht hat. („Was findet der/die bloß an dem/der????“) Über sowas muss man drüberstehen können, und dazu gehört Mut und nicht zuviel drauf zu geben, wie man vor anderen dasteht. Was sehr statusbewusste Menschen meist nicht hinkriegen. Wer sich insgeheim für seinen Partner geniert, hat die falsche Wahl getroffen.
Wesentlicher als ähnlicher Status sind aber Gemeinsamkeiten. Denn die sind der eigentliche Kitt einer Beziehung. Gemeinsamkeiten bei der Wertvorstellungen, bei der Freizeitgestaltung und bei den sexuellen Vorlieben.
Für mich gibt es noch eine ganz andere Form des Ranking. Für mich gibt es beziehungsfähige und beziehungsunfähige Männer. Die zweiteren können noch so gut aussehen, noch so wohlhabend sein, noch so toll im Bett sein, sie haben bei mir keine Chance. Weil mir das bisschen Aufregung und der Neid anderer Frauen, einen angeblich so tollen Typen abgekriegt zu haben, das Leid seinetwegen einfach nicht wert ist.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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29.12.2007, 18:25Inaktiver User
Die Frage ist...
...wie stuft man sich überhaupt selbst ein? Wie weiß Frau, in welche Liga sie gehört?
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29.12.2007, 18:47
AW: Die Frage ist...
Das ist meiner Ansicht nach eine Frage des eigenen Selbstbewußtseins und vor allem eine Frage dessen, was man für sich selber als "Zielgruppe" des potentiellen Partners definiert hat. Und wenn dann Realität und Wunschdenken auseinander klafft, dann wählt man automatisch die nächstuntere "Liga"...
Zitat von Inaktiver User
Free your mind and the rest will follow
Be color blind don't be so shallow
Before you can read me you gotta learn how to see me
En Vogue
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29.12.2007, 18:53Inaktiver User
AW: Die Liga, in der man spielt...
meistens lernen sich verschiedene ligen gar nicht kennen.
der aufstrebende anwalt verkehrt an anderen orten wie die klassische coiffeuse!
die ärztin sicher auch an anderen orten als der arbeitslose mechaniker.
lara
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29.12.2007, 18:54Inaktiver User
Das heißt...
...wenn ich in meinem Bekanntenkreis Ärzte, Architekten, Unternehmer und Rechtsanwälte habe, spiele ich in deren Liga?
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29.12.2007, 19:08
AW: Das heißt...
Zitat von Inaktiver User
Nur wenn Du mit einem von ihnen in einer festen Beziehung bist.
Ich kenne übrigens auch Ärzte, Architekten, Unternehmer und Rechtsanwälte. Darüber hinaus habe ich zu bieten: Politiker, einen Oberbürgermeister, usw.Ich bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten
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29.12.2007, 19:12Inaktiver User
AW: Das heißt...
Hä? Was hat denn das jetzt damit zu tun?
Zitat von wacom

Das heißt dann ja wohl als Single-Frau zählt man nix oder wie? So ne Einstellung ist ja wieder mal typisch... Echt diskriminierend!
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29.12.2007, 19:23
AW: Das heißt...
Was soll denn das jetzt?
Zitat von Inaktiver User
Wir sind hier im Kennenlern Forum und in dem Strang, aus dem das mit der Liga stammt (auf den Du dich ja bezogen hast im Ausgangspost) geht es um Beziehungen zwischen Mann und Frau.
Gruß
wacomIch bin nicht vollkommen, aber herausragend in einigen Aspekten


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